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Veröffentlicht am 14.10.2025

Ganz großes Kino!

Evermind. Sie kennt dich
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Melissa C. Hill hat mit "Evermind: Sie kennt dich" eine gelungene Dystopie für Jugendliche geschrieben. Sie ist aber - und das hat mich besonders gefreut - auch für Erwachsene eine spannende Lektüre.

Im ...

Melissa C. Hill hat mit "Evermind: Sie kennt dich" eine gelungene Dystopie für Jugendliche geschrieben. Sie ist aber - und das hat mich besonders gefreut - auch für Erwachsene eine spannende Lektüre.

Im Jahr 2044 wird eine KI gestartet, die das Überleben der Menschheit gewährleisten soll. Ungefähr 200 Jahre später findet das Leben der Menschen unterirdisch statt. Alles wird von der KI berechnet und geregelt. Livia - die Protagonistin und Ich-Erzählerin des Romans - ist einer dieser Menschen. Bisher hat sie die KI und deren Entscheidungen nicht infrage gestellt. Das ändert sich jedoch, als sie den von der KI vorgegebenen Job in der Krankenstation antritt und dort ihrer ehemaligen Betreuerin Mathea begegnet.

Der Roman richtet sich wie bereits erwähnt an Jugendliche. Empfohlen wird der Roman LeserInnen ab dem Altern von ca. 14 Jahren. Ich schließe mich dieser Einschätzung an.

Es gibt sehr viele Aspekte, die ich super fand: Das Worldbuilding ist meiner Meinung nach gelungen. Anfangs bekommen wir sehr viele Informationen, aber auch im weiteren Verlauf des Romans tauchen immer wieder weitere Details geliefert, die mal mehr und mal weniger subtil die unterirdische City lebendig werden lassen.

Viel wichtiger ist aber, dass die Autorin es wirklich gut schafft, ihre verschiedene Charaktere zum Leben zu erwecken. Es gibt zwar auch einige ziemlich zweidimensionale Charakter (das gilt insbesondere für die menschliche Antagonistin), es gibt aber auch sehr viele facettenreiche Menschen. Es gibt eben nicht nur gute und schlechte Menschen, sondern ganz viel dazwischen. Dass Melissa C. Hill dies in ihrem Roman so einarbeitet, trägt viel dazu bei, dass mir die verschiedenen Personen, dass Handlungsweisen meistens für mich nachvollziehbar waren. Und mir sind einige der Charaktere echt ans Herz gewachsen sind, so dass ich das Buch irgendwann nicht mehr beiseite legen konnte, weil sich so mitgefiebert habe!

Super ist die Einbindung aktueller gesellschaftlicher Verhältnisse und Entwicklungen in den Roman. Ja, sie sind teilweise dramatisch überspitzt, aber dass vieles von dem, was im Roman thematisiert wird, den Kern in unserer Gegenwart hat, macht die Kaltherzigkeit der KI nur umso nachvollziehbarer und erschütternder. Vor allem aber regt "Evermind: Sie kennt dich" zum Nachdenken an.

Es gibt viel, worüber es sich nachzudenken lohnt: In was für einer Gesellschaft möchte ich leben? Ist ein komplett berechnetes Leben tatsächlich erstrebenswert? Was macht Menschen und Menschlichkeit aus? Was ist Freiheit? Was bin ich bereit zu opfern? Diese und noch viel mehr Fragen werden auf spannende und sehr unterhaltsame Art in den Roman eingewoben.

Dass es nicht für die volle Punktzahl gereicht hat, liegt an einigen wenigen Punkten, die für mich nicht nachvollziehbar waren: das Fehlen eines autarken Notstromaggregats, um nur ein Beispiel zu nennen. Ich meine, die Menschen leben unterirdisch und unter anderem auf Luftzufuhr in mindestens drei Ebenen angewiesen. Auf Backups in Form von Notstromaggregaten zu verzichten, erscheint mir fahrlässig.

Insgesamt ist Melissa C. Hill eine großartige, spannende und teilweise herzzerreißende Dystopie gelungen, die die Grausamkeit eines Systems, das ausschließlich auf Berechnungen und Effizienz beruht, toll herausgearbeitet hat. "Evermind: Sie kennt dich" ist ein absolut empfehlenswerter Roman.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Informativ und inspirierend!

Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt
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Dank Anika Mehlis' "Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt" weiß ich nun, dass es nicht nur AstronautInnen (bzw. KosmonautInnen, TaikonautInnen und so weiter), sondern auch Analog-AstronautInnen gibt.

Analog-AstronautInnen ...

Dank Anika Mehlis' "Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt" weiß ich nun, dass es nicht nur AstronautInnen (bzw. KosmonautInnen, TaikonautInnen und so weiter), sondern auch Analog-AstronautInnen gibt.

Analog-AstronautInnen sind die Menschen, die neue Technologien und Verfahren testen und verifizieren, die für Flüge in den Weltraum benötigt werden. Sie testen also zum Beispiel Raumanzüge, neue Geräte wie Drohnen oder (Mars-)Rover, aber auch medizinische Geräte und noch vieles (!) mehr (was alles, erfährt man im Buch).

Anika Mehlis erzählt zunächst einmal ein bisschen über sich selbst und darüber, wie sie durch Zufall auf eine Anzeige stieß, die sie dazu veranlasste, sich um eine Position als Analog-Astronautin zu bewerben, in diesem Zuge erfahren wir auch ein bisschen über den Bewerbungsprozess. Ich fand diesen Teil einerseits interessant. Andererseits fand ich es schade, dass wir nicht etwas tiefer in den Bewerbungsprozess eindringen konnten, es wirkte auf mich oberflächlich. Informativ war dieser Teil natürlich trotzdem.

Im weiteren Verlauf erzählt Frau Mehlis ein bisschen über die Ausbildung - auch hier hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Trotzdem ist es natürlich spannend gewesen, überhaupt etwas über die Grundausbildung zu erfahren.

Am interessantesten und detailliertesten sind erfreulicherweise die Missionen selbst beschrieben. Anika Mehlis hat sich die Zeit genommen, zwei Missionen zu beschreiben - eine in Israel und eine in Armenien. Es ist toll, dass wir viele Einzelheiten dazu erfahren, was genau alles getestet wird und warum. Es ist ein sehr umfangreiches Programm, das absolviert wird und es war unglaublich zu lesen, wie viel Zeit die Arbeit in Anspruch nimmt. Unfassbar, was da geleistet wird!

Gut gefallen hat mir auch, dass Anika Mehlis nicht nur auf die technischen Abläufe, sondern auch auf die zwischenmenschlichen und psychologischen Aspekte eingegangen ist. Auch dass sie uns LeserInnen die körperlichen Anstrengungen nahebringt, fand ich super. Das sind Aspekte, die sonst oft zur Nebensächlichkeit geraten, wenn wir an Raumfahrt denken oder wenn in Medien über Raumfahrt berichtet wird.

Es gibt ein paar wirklich schöne Erkenntnisse, die wir als LeserInnen mitnehmen können: Zum einen, dass wir gemeinsam unglaublich viel erreichen können (gerade auch, wenn unterschiedliche Persönlichkeiten zusammenarbeiten, können sie sich im besten Fall wunderbar ergänzen). Zum anderen, dass wir Fehler nicht immer zwanghaft vermeiden müssen, sondern sie gezielt nutzen können, um daraus Erkenntnisse gewinnen und Verbesserungen resultieren lassen zu können. Auch, neugierig zu bleiben und Neues zu lernen und mitzunehmen, ist ein wunderbarer Ansatz. Klar, solche Dinge liest man immer wieder, aber ich fand das im Kontext der beiden Missionen toll herausgearbeitet und viel, viel eindringlicher als in irgendwelchen Wohlfühl-Sprüche-Sammlungen. Das sind nur drei Beispiele, aber das Buch ist wirklich in vielerlei Hinsicht nicht nur informativ, sondern auch inspirierend.

Alles in allem habe ich "Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt" als ein sehr interessantes Buch empfunden. Ja, es gab Passagen, bei denen ich mir mehr Details zu den Abläufen gewünscht hätte, aber das hätte vielleicht auch zu weit geführt (und andere LeserInnen sehen das womöglich ganz anders als ich 😉). Wir LeserInnen erfahren nämlich trotzdem eine ganze Menge, und ich habe das Buch insgesamt als eine echte Bereicherung empfunden.

Ich habe das E-Book gelesen. Dort befindet sich am Ende noch ein Bildteil (in Farbe) mit Bildbeschreibungen. Auch das fand ich sehr toll, denn die Bilder ergänzen den Text sehr gut. Abschließend gibt's noch eine Übersicht der Abkürzungen (die aber auch schon im laufenden Text erläutert werden) zum Nachschauen sowie Quellennachweise.

Fazit: Anika Mehlis' "Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt" ist ein informatives, interessantes Buch über die Arbeit von Analog-AstronautInnen. Ich habe es als Bereicherung empfunden und empfehle es gerne weiter.

(Anmerkung: Es gibt reichlich popkulturelle Referenzen - die habe ich natürlich geliebt!)

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Informativ und inspirierend

Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt
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Dank Anika Mehlis' "Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt" weiß ich nun, dass es nicht nur AstronautInnen (bzw. KosmonautInnen, TaikonautInnen und so weiter), sondern auch Analog-AstronautInnen gibt.

Analog-AstronautInnen ...

Dank Anika Mehlis' "Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt" weiß ich nun, dass es nicht nur AstronautInnen (bzw. KosmonautInnen, TaikonautInnen und so weiter), sondern auch Analog-AstronautInnen gibt.

Analog-AstronautInnen sind die Menschen, die neue Technologien und Verfahren testen und verifizieren, die für Flüge in den Weltraum benötigt werden. Sie testen also zum Beispiel Raumanzüge, neue Geräte wie Drohnen oder (Mars-)Rover, aber auch medizinische Geräte und noch vieles (!) mehr (was alles, erfährt man im Buch).

Anika Mehlis erzählt zunächst einmal ein bisschen über sich selbst und darüber, wie sie durch Zufall auf eine Anzeige stieß, die sie dazu veranlasste, sich um eine Position als Analog-Astronautin zu bewerben, in diesem Zuge erfahren wir auch ein bisschen über den Bewerbungsprozess. Ich fand diesen Teil einerseits interessant. Andererseits fand ich es schade, dass wir nicht etwas tiefer in den Bewerbungsprozess eindringen konnten, es wirkte auf mich oberflächlich. Informativ war dieser Teil natürlich trotzdem.

Im weiteren Verlauf erzählt Frau Mehlis ein bisschen über die Ausbildung - auch hier hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Trotzdem ist es natürlich spannend gewesen, überhaupt etwas über die Grundausbildung zu erfahren.

Am interessantesten und detailliertesten sind erfreulicherweise die Missionen selbst beschrieben. Anika Mehlis hat sich die Zeit genommen, zwei Missionen zu beschreiben - eine in Israel und eine in Armenien. Es ist toll, dass wir viele Einzelheiten dazu erfahren, was genau alles getestet wird und warum. Es ist ein sehr umfangreiches Programm, das absolviert wird und es war unglaublich zu lesen, wie viel Zeit die Arbeit in Anspruch nimmt. Unfassbar, was da geleistet wird!

Gut gefallen hat mir auch, dass Anika Mehlis nicht nur auf die technischen Abläufe, sondern auch auf die zwischenmenschlichen und psychologischen Aspekte eingegangen ist. Auch dass sie uns LeserInnen die körperlichen Anstrengungen nahebringt, fand ich super. Das sind Aspekte, die sonst oft zur Nebensächlichkeit geraten, wenn wir an Raumfahrt denken oder wenn in Medien über Raumfahrt berichtet wird.

Es gibt ein paar wirklich schöne Erkenntnisse, die wir als LeserInnen mitnehmen können: Zum einen, dass wir gemeinsam unglaublich viel erreichen können (gerade auch, wenn unterschiedliche Persönlichkeiten zusammenarbeiten, können sie sich im besten Fall wunderbar ergänzen). Zum anderen, dass wir Fehler nicht immer zwanghaft vermeiden müssen, sondern sie gezielt nutzen können, um daraus Erkenntnisse gewinnen und Verbesserungen resultieren lassen zu können. Auch, neugierig zu bleiben und Neues zu lernen und mitzunehmen, ist ein wunderbarer Ansatz. Klar, solche Dinge liest man immer wieder, aber ich fand das im Kontext der beiden Missionen toll herausgearbeitet und viel, viel eindringlicher als in irgendwelchen Wohlfühl-Sprüche-Sammlungen. Das sind nur drei Beispiele, aber das Buch ist wirklich in vielerlei Hinsicht nicht nur informativ, sondern auch inspirierend.

Alles in allem habe ich "Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt" als ein sehr interessantes Buch empfunden. Ja, es gab Passagen, bei denen ich mir mehr Details zu den Abläufen gewünscht hätte, aber das hätte vielleicht auch zu weit geführt (und andere LeserInnen sehen das womöglich ganz anders als ich 😉). Wir LeserInnen erfahren nämlich trotzdem eine ganze Menge, und ich habe das Buch insgesamt als eine echte Bereicherung empfunden.

Ich habe das E-Book gelesen. Dort befindet sich am Ende noch ein Bildteil (in Farbe) mit Bildbeschreibungen. Auch das fand ich sehr toll, denn die Bilder ergänzen den Text sehr gut. Abschließend gibt's noch eine Übersicht der Abkürzungen (die aber auch schon im laufenden Text erläutert werden) zum Nachschauen sowie Quellennachweise.

Fazit: Anika Mehlis' "Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt" ist ein informatives, interessantes Buch über die Arbeit von Analog-AstronautInnen. Ich habe es als Bereicherung empfunden und empfehle es gerne weiter.

(Anmerkung: Es gibt reichlich popkulturelle Referenzen - die habe ich natürlich geliebt!)

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Ein Büchlein wie eine Umarmung

Goldrichtig
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"Goldrichtig" ist das erste Buch, das ich von Nora Imlau gelesen habe. Dank der wunderbaren Illustrationen von Frau Annika ist es zudem ein echter Hingucker.

"Goldrichtig" gehört in die Kategorie der ...

"Goldrichtig" ist das erste Buch, das ich von Nora Imlau gelesen habe. Dank der wunderbaren Illustrationen von Frau Annika ist es zudem ein echter Hingucker.

"Goldrichtig" gehört in die Kategorie der Geschenkbücher. Entsprechend schmal ist das Buch. Man sollte insofern auch keinen Eltern- oder gar Erziehungs-Ratgeber im herkömmlichen Sinne erwarten. Vielmehr reduziert Nora Imlau in diesem Büchlein die Aussagen auf das Wesentliche. Im Fokus steht dabei, den Eltern ein gutes Gefühl zu vermitteln, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft.

Ein paar Tipps gibt es natürlich - ich fand die Idee mit dem Bärchentoast und dem Duftkuchen super (letzteren werde ich in den nächsten Tagen austesten), insgesamt steht der Wohlfühlcharakter im Vordergrund.

Das Buch ist vor allem für Menschen geeignet, die gerade erst Eltern geworden sind, kann aber sicherlich auch Menschen begeistern, deren Kind oder Kinder schon etwas älter sind. Für mich mit meinem elfjährigen Kind ist das Buch aber nicht (mehr) geeignet.

Besonders gut haben mir die Arbeiten von Frau Annika für dieses Buch gefallen. Die sind so gelungen, dass sie sich für mich wie eine Kuscheldecke angefühlt haben.

Fazit: Ein sehr gelungenes Geschenkbuch, das im wahrsten Sinne des Wortes Wohlfühl-Momente liefert. Es eignet sich gut, um immer mal wieder in die Hand genommen und gelesen/betrachtet zu werden.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Ein sehr hilfreiches Buch

Die Sache mit Israel
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Richard C. Schneider ist es gelungen, auf etwas mehr als 200 Seiten allgemeinverständlich und differenziert auf fünf ausgewählte Fragen zu Israel einzugehen. Die Fragen und damit einhergehenden Themenkomplexe ...

Richard C. Schneider ist es gelungen, auf etwas mehr als 200 Seiten allgemeinverständlich und differenziert auf fünf ausgewählte Fragen zu Israel einzugehen. Die Fragen und damit einhergehenden Themenkomplexe lauten:

Ist Israel eine Demokratie?
Ist Israel ein Apartheitstaat?
Ist Kritik an Israel antisemitisch?
Ist Israel ein fundamentalistischer Staat?
Gehört Palästina den Palästinensern?

Er liefert nicht nur interessante Antworten auf die Fragen, sondern zeigt auf, wie komplex die Situation im Nahen Osten ist. Das ist wichtig, weil es eben leider keine einfachen Antworten gibt, obwohl das viele Menschen gerne so hätten.

Meine Befürchtung war anfangs, dass die Ausführungen einseitig werden würden. Diese Befürchtung wurde aber nicht bestätigt. Im Gegenteil gelingt es Schneider, nicht nur den Ist-Zustand zu beschreiben, sondern auch vergangene und aktuelle Entwicklungen einzuflechten.

Ich musste nach jedem Kapitel eine Pause einlegen, um das, was ich gelesen hatte, zu verarbeiten und zu verinnerlichen. Denn auch wenn ich natürlich schon vorher wusste, dass einfache Antworten nicht greifen, so hat bei mir in den vergangenen Jahren doch ein stark vereinfachtes Denken in Bezug auf Israel Überhand genommen.

Ich empfehle dieses Buch allen, die sich ernsthaft mit dem Themenkomplex Israel auseinander setzen möchten. Es ist ein guter Einstieg.

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