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Veröffentlicht am 14.09.2025

Neuer Dark Lord im Anmarsch - Spannend und unterhaltsam!

How to Become the Dark Lord and Die Trying
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Davi erinnert sich kaum noch an ihr ursprüngliches Leben, aber sie weiß, sie ist die prophezeite Heldin und soll diese Welt vor dem Dark Lord retten. Dabei ist sie aber schon 237-mal gestorben, wurde wiedergeboren ...

Davi erinnert sich kaum noch an ihr ursprüngliches Leben, aber sie weiß, sie ist die prophezeite Heldin und soll diese Welt vor dem Dark Lord retten. Dabei ist sie aber schon 237-mal gestorben, wurde wiedergeboren und musste von vorne anfangen. Nach mehreren hundert Jahren liegt ihre Erfolgsquote bei null Prozent: Am Ende gewinnt immer der Dark Lord. Dann muss Davi eben selbst zum Dark Lord werden!

Da Davi hier zum ersten Mal einen ganz neuen Weg einschlägt, kann man der Handlung sehr gut folgen: Man lernt mit ihr neue Charaktere kennen, erlernt die Eigenschaften und Kultur verschiedener Wildlingsgruppen und auch die Orte, die sie durchreisen, waren Davi bisher unbekannt. Das hat mir schon gut gefallen, aber gleichzeitig hat es mir bei Davi manchmal schon ein bisschen an der Erfahrung gemangelt, die sie in ihren vielen Leben gesammelt haben müsste. So konnte sie zwar die Sprache der Wildlinge schon und weiß, dass der Dark Lord bei einer Konvokation gewählt wird, aber mehr auch nicht. Ich fand, wenn sie ihre Sprache gelernt hat, dann hätte sie auch ein bisschen mehr Wissen haben können. Von ihren früheren 237 Leben sieht man nur wenig und ich bin gespannt, ob die Fortsetzung da mehr zu bieten hat.

Davi ist eine moderne, selbstbewusste Frau, die schon eine Menge durchgemacht hat, darunter Folter und viele grauenvolle Tode, aber sie hat einen unterhaltsamen Humor; das Buch ist voller alberner Fußnoten und witziger Kommentare. Aufgrund ihrer Erfahrungen ist sie mal realistisch und macht einigermaßen ausgeklügelte Pläne, oft ist sie aber selbstsicher und folgt ihrer Intuition.

Ihr Abenteuer auf dem Weg zum Dark Lord fand ich auch mitreißend. Es ist die Reise zur Konvokation und auf dem Weg dorthin versucht sie noch, möglichst viele Schergen zusammenzutreiben, die ihren Anspruch unterstützen sollen. Dabei gibt es jede Menge Gefahren, Action und Intrigen - kaum Zeit zum Entspannend, aber dafür jede Menge Spannung. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt!

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Wenig Macht über das eigene Leben

Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan
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Kel wurde als Kind als Schwertfänger für Prinz Conor ausgewählt; nicht nur, weil er Conor ähnlichsieht, sondern auch, weil ihn als Straßenkind sowieso niemand vermissen würde. Jahre später stehen sie einander ...

Kel wurde als Kind als Schwertfänger für Prinz Conor ausgewählt; nicht nur, weil er Conor ähnlichsieht, sondern auch, weil ihn als Straßenkind sowieso niemand vermissen würde. Jahre später stehen sie einander so nah wie Brüder, aber am Ende dreht sich Kels ganzes Leben nur um Conor, während Conor noch Geheimnisse vor ihm zu haben scheint.

Lin ist Heilerin aus Leidenschaft, doch da sie zu den Ashkar gehört und dazu eine Frau ist, sind ihre Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Sie darf einige Bücher gar nicht lesen, obwohl sie hofft, dort Antworten zu finden, um auch ihre beste Freundin heilen zu können. Sie steht zwischen den Regeln ihres Volkes und dem Wunsch, ihre Fähigkeiten einsetzen zu dürfen, das macht sie schon zu einer kleinen Rebellin, die sich für das Gute einsetzen will.

Sie leben in einer Welt, in der es fast keine Magie mehr gibt, außer der wenigen Magie, über die die Ashkar verfügen. Kel hat einen Talisman, der ihn wie Conor aussehen lässt, und ein wenig Magie sieht man durch Lin sowie durch die kleinen Schnipsel am Anfang der Kapitel, in denen man in die alten Geschichten der Magier-Könige eintaucht. Ansonsten geht es um Politik, Machtkämpfe und Intrigen, aber das ist auch schon spannend genug.

Im Vordergrund stehen Kel und Lins Charakterentwicklung und wie es für sie ist, in dieser Welt zu leben. Sie geraten ein wenig auf Abwege und lernen den König der Lumpensammler kennen, der schon Pläne für sie hat und ihnen außerdem dabei hilft, die Dinge in neuem Licht zu sehen.

Insgesamt fand ich ihr Abenteuer schon spannend, aber im Mittelteil hat sich die Geschichte schon ein wenig gezogen. Etwas schade fand ich auch, dass der Klappentext nicht so ganz zu dem Buch passt, aber die Handlung hat mir auch ohne große Liebesgeschichte gut gefallen.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Spannende Sprachen und Geheimnisse der Drachen

Die Sprache der Drachen
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Vivien Featherswallow ist eine begabte Linguistin und hofft auf ein prestigeträchtiges Praktikum an der Akademie für Drachensprachen, als unerwartete Ereignisse sie dazu treiben, eine schwere Straftat ...

Vivien Featherswallow ist eine begabte Linguistin und hofft auf ein prestigeträchtiges Praktikum an der Akademie für Drachensprachen, als unerwartete Ereignisse sie dazu treiben, eine schwere Straftat zu begehen. Sie bekommt aber eine Chance, sich und ihre Familie vor der Strafe zu beschützen: Eine außergewöhnliche Drachensprache könnte viele Geheimnisse der Drachen enthüllen und Vivien soll sie entschlüsseln.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich in der Welt zurechtgefunden habe, in der Drachen und Menschen mehr oder weniger friedlich miteinander leben. Das Klassensystem bietet den Charakteren Motiv und Motivation für einige ihrer Handlungen; entweder sie strengen sich besonders an, um die Vorzüge der ersten oder zweiten Klasse zu behalten, oder sie verachten die Regierung wegen der Ungerechtigkeit, die in diesem System vorherrscht. Dieses System hat mit den Regelungen für Drachen aber gar nicht so viel zu tun, es sorgt nur für zusätzlichen Konflikt in der Geschichte, weil es die Menschen direkt betrifft. Wie zum Beispiel Vivien, die hart daran gearbeitet hat, um sich für ein Studium an der Akademie zu qualifizieren, damit sie in der zweiten Klasse bleibt.

Die Drachen und ihre Sprachen fand ich sehr interessant und auch, wie Vivien daran arbeitet, eine unbekannte Drachensprache zu verstehen. Dabei lernt man viel über die Drachen und nach und nach verändert es auch Viviens Weltbild, denn sie kennt zwar schon zu Beginn des Buches einige Drachensprachen, doch hatte sie bisher kaum Kontakt zu Drachen und sie war auch viel zu sehr mit ihrem Studium beschäftigt, um sich noch um andere Angelegenheiten zu kümmern. Und jetzt ist sie ebenfalls verzweifelt und versucht, ihre Familie zu retten, daher muss sie überlegen, wie sie ihre Prioritäten setzt. Ich konnte ihren inneren Konflikt gut nachvollziehen, denn da kämpfen Emotionen und Angst mit schlechtem Gewissen und dem Wunsch, das Richtige zu tun.

Ich fand ihre Geschichte schon durchgehend spannend, besonders als die Drachen auch ein bisschen mehr Raum in der Handlung eingenommen haben. Vivien fand ich zwischendurch auch ein klein wenig anstrengend, weil sie sich viel Zeit lässt, aber ich hatte auch Verständnis für ihre Gefühle und Taten. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Spannender Einstieg in neue Fantasy-Welt

Heart of Night and Fire
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Zarya lebte ihr ganzes Leben in Gefangenschaft und flieht daher bei der ersten Chance, die sich ihr bietet. Sie kennt die Welt draußen nur aus Büchern und freut sich schon auf ihre erste eigene Liebesgeschichte, ...

Zarya lebte ihr ganzes Leben in Gefangenschaft und flieht daher bei der ersten Chance, die sich ihr bietet. Sie kennt die Welt draußen nur aus Büchern und freut sich schon auf ihre erste eigene Liebesgeschichte, aber eigentlich hat sie keine Ahnung, in welche Gefahr sie sich begibt und aus welchem Grund sie eigentlich all die Jahre gefangen gehalten wurde.

Besonders am Anfang fand ich Zarya ziemlich anstrengend, weil sie kaum über die Konsequenzen ihrer Handlungen nachdenkt und sich unüberlegt in Schwierigkeiten bringt. Aber ich konnte sie auch ein wenig verstehen, weil sie sich so verzweifelt nach Freiheit und Veränderung sehnt. Sie will viel lernen, nutzt ihre Fähigkeiten als Kriegerin im Kampf gegen die Dämonen, die die Stadt bedrohen, in der sie unterkommt, und knüpft neue Kontakte, denen sie auch etwas schnell vertraut.

In der magischen Welt gibt es einige originelle neue Ideen, während andere Details ziemlich vorhersehbar sind. Mit indischer und südasiatischer Fantasy kenne ich mich nicht besonders aus und habe die Kultur dann eher hier und da in Kleidung, Beziehungen und Bräuchen wiedererkannt, aber mir ist vermutlich auch noch sehr viel entgangen.

Insgesamt hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, auch wenn sie sich meiner Meinung nach im Mittelteil etwas gezogen hat, und zum Ende hin konnte es mich die Handlung irgendwie nicht so richtig mitreißen. Trotzdem bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen, in denen man hoffentlich noch mehr von der Welt sehen wird!

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Spannende Fortsetzung - Die Revolution beginnt!

Iron Widow - Seele in Ketten
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Es geht genau dort weiter, wo wir am Ende des Vorgängers stehengeblieben sind und man ist sofort wieder mitten im Geschehen. Den ersten Band habe ich vor etwa zwei Jahren gelesen und hatte gar keine Probleme, ...

Es geht genau dort weiter, wo wir am Ende des Vorgängers stehengeblieben sind und man ist sofort wieder mitten im Geschehen. Den ersten Band habe ich vor etwa zwei Jahren gelesen und hatte gar keine Probleme, wieder in die Handlung zu finden, denn die bisherigen Ereignisse sind nach wie vor relevant und werden öfter thematisiert.

Insgesamt geht die Handlung schon in eine etwas andere Richtung als bisher. Für Zetian stand die Unterdrückung der Frauen im Vordergrund und sie hat für ihr eigenes Überleben gekämpft, nun ist Qin Zheng da, um fortzuführen, was Zetian angefangen hat: Eine Revolution. Darum geht es in diesem Buch auch viel mehr um Politik und es gibt schon deutlich weniger Action. Der Krieg gegen die Hunduns ist natürlich immer noch sehr wichtig für das Reich Huaxia, rückt aber schon etwas in den Hintergrund und auch die Pläne, um gegen die Götter vorzugehen, lassen sich ziemlich viel Zeit. Daher hatte ich manchmal schon ein bisschen den Eindruck, dass sich die Handlung etwas in die Länge zieht, obwohl es trotzdem durchgehend spannend ist.

Zetian muss erstmal feststellen, dass ihre Rebellion sie noch nicht zu einer kompetenten Anführerin macht, und Qin Zheng hat auch schon eine bestimmte Rolle für sie vorgesehen, die ihr wieder die Freiheit raubt. Ihre Beziehung zu Qin Zheng ist auf jeden Fall sehr kompliziert, aber auch sehr interessant, weil beide so willensstarke Charaktere sind und weil Zetian seinen politischen Zielen einerseits zustimmt, aber andererseits wird sie wieder zu einer Schachfigur und darf nicht immer ihre eigenen Entscheidungen treffen. Gleichzeitig muss sie nicht nur den Verlust geliebter Personen verkraften, sie kämpft auch noch mit ihrem Gewissen, steht zwischen Macht und Machtlosigkeit und ihre Versuche, sich für Frauenrechte einzusetzen, tragen nicht immer Früchte.

Ich dachte eigentlich, dieses Buch sei der Abschluss einer Dilogie, doch das Ende ist ziemlich offen und verspricht, dass eine "Fortsetzung folgt". Mehr Informationen konnte ich zu einem dritten Band noch nicht finden und hoffe, dass das Buch nicht zu lange auf sich warten lässt!

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