Ich liebe es
Goldcrest Manor - Velvet MeadowsIch hätte ehrlich nicht gedacht, dass mich Goldcrest Manor so komplett für sich einnimmt. Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich das Gefühl, selbst über die Weiden zu laufen, Pferde schnauben zu hören ...
Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass mich Goldcrest Manor so komplett für sich einnimmt. Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich das Gefühl, selbst über die Weiden zu laufen, Pferde schnauben zu hören und die besondere Stimmung des Anwesens einzuatmen. Dieser Ort hat etwas Magisches, ohne dass es übertrieben wirkt, mehr wie ein vertrauter Rückzugsort, den man sofort ins Herz schließt.
Kenzie hat mich sofort begeistert. Sie ist stark, eigenständig, hat aber auch eine verletzliche Seite, welche sie unglaublich nahbar macht. Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig Yvy Kazi ihre Epilepsie einbindet, ein wichtiges Thema welches hier toll behandelt wird.
Julian ist dieser Typ, der auf den ersten Blick unnahbar wirkt, aber je mehr man ihn kennenlernt, desto mehr bricht hinter der kühlen Fassade ein Herz hervor, das man eigentlich gar nicht mehr loslassen möchte.
Die Lovestory hat genau die richtige Mischung, nicht überstürzt, sondern mit stillen Momenten, in denen man die Spannung zwischen den beiden fast greifen kann.
Und dann sind da die ernsteren Themen, die das Ganze von einer simplen Romanze abheben. Verlust, Neuanfang, Selbstfindung. Es sind leise Untertöne, die dafür sorgen, dass die Geschichte nachhallt, auch wenn man das Buch längst zugeschlagen hat.
Nebenfiguren wie Archie oder Maeve sind für mich viel mehr als nur „Füllstoff"
'. Sie bringen Humor, Tiefe und
manchmal auch neue Perspektiven. Ich freue mich schon auf den Rest der Reihe.
Für mich ist Goldcrest Manor ein Herzensbuch. Ein Setting zum Versinken, Figuren, die man nicht loslässt, und Themen, die berühren.