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Veröffentlicht am 23.09.2025

Kälte

White Zero
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Deutschland und die umliegenden Länder versinken seit Monaten in Dauerkälte. Entsprechend groß sind die Auswirkungen: kaum noch Verkehr, Heizungspreise steigen ins Unendliche, Probleme bei der Müllabfuhr, ...

Deutschland und die umliegenden Länder versinken seit Monaten in Dauerkälte. Entsprechend groß sind die Auswirkungen: kaum noch Verkehr, Heizungspreise steigen ins Unendliche, Probleme bei der Müllabfuhr, bei Gebäuden, geschlossene Geschäfte, Lieferungen nur eingeschränkt möglich. Kein Ende in Sicht und bisher weiß auch niemand, warum es trotz der Erderwärmung auf einmal so lange so kalt ist. Die Bundesregierung setzt eine Sonderkommission ein aus Wissenschaftlern, Politikern, Militär usw…

Das Buch lässt mich bei der Beurteilung etwas unentschlossen zurück. Oder sollte ich besser sagen: zweigeteilt. Die Abschnitte, in denen es um die Beschreibung der Situation, die wissenschaftlichen Erklärungen usw. geht, die sind richtig gut und realistisch nachvollziehbar. Und zeigen die entsprechend zu erwartenden Probleme auf (die ja schon eintreten, wenn es nur mal 3 Tage richtig schneit). Die Fakten waren für mich sehr gut und informativ. Die Teile z. B. in der Mine waren mir dann doch etwas zu abenteuerlich und vor allem zu viel Klischee (der böse Chinese, die guten Europäer mit ein paar afrikanischen Helfern). Es wurde auch sehr viel Bezug auf aktuelle Situationen genommen. Das war mir manchmal zu viel (ich brauche z. B. Oliver Pocher echt nicht noch in einem Buch, auch wenn nur kurz erwähnt) und zu dick aufgetragen. Alles in allem kann ich das Buch weder empfehlen noch jemandem vom Lesen abraten.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Schwach

Bruch: Am Abgrund
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In der Dresdner Innenstadt fährt ein Auto in eine Menschenmenge und tötet mehrere Leute. Schauer ist zufällig in der Nähe und beginnt zu helfen und zu ermitteln. Fast gleichzeitig verschwindet Bruch aus ...

In der Dresdner Innenstadt fährt ein Auto in eine Menschenmenge und tötet mehrere Leute. Schauer ist zufällig in der Nähe und beginnt zu helfen und zu ermitteln. Fast gleichzeitig verschwindet Bruch aus dem Krankenhaus, obwohl er schwer verletzt ist. Die Suche gestaltet sich schwierig und Schauer kommt mehrfach in Lebensgefahr

In einem Interview hat der Autor gesagt, dass er vom Verlag gebeten wurde, die Reihe um Bruch zu beenden. Ich finde, das merkt man dem Buch deutlich an. Für mich war es das bisher schwächste seiner Bücher und ich konnte rein inhaltlich oft nicht folgen. Da wechseln die Akteure so schnell die Seiten, dass man fast nicht hinterherkommt. Da ist Schauer als eine Art Rambo unterwegs und gleichzeitig ein Stehaufmännchen nach den vielen Anschlägen. Da ist ein Motiv, dass mich komplett nicht überzeugen konnte. So gesehen bin ich froh, dass jetzt Schluss ist

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Zu viel

Weißes Licht
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Erzählt wird die Geschichte von Cece, Charlie und Garrett. Und auch die ihrer Familien. Ihrer Entscheidungen und ihrer Fehler. Das alles über einen Zeitraum von etwa 50 Jahren

Ich hatte von dem Buch etwas ...

Erzählt wird die Geschichte von Cece, Charlie und Garrett. Und auch die ihrer Familien. Ihrer Entscheidungen und ihrer Fehler. Das alles über einen Zeitraum von etwa 50 Jahren

Ich hatte von dem Buch etwas anderes erwartet und am Ende war es wirklich nicht meins. Der Autor schreibt sehr gut und die Beschreibungen der Tiere und der Landschaft sind wunderbar gelungen. Allerdings hatte ich die ersten 200 Seiten wirklich damit zu kämpfen, dass ich das Buch nicht abbreche. Hier war mir vieles viel zu sehr ausgewalzt und eine Straffung hätte dem Buch gutgetan. Später wurde es etwas besser, aber die ganze Zeit gab es nicht eine Figur in dem Buch, für die ich irgendwie Sympathie empfunden hätte bzw. die mir näher gekommen wäre. Alles war irgendwie distanziert und ich konnte jederzeit mit dem Lesen aufhören. Und musste mich quasi selbst überreden, dass ich weiterlese. Das ist der Grund, warum ich keine Leseempfehlung aussprechen kann.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Zwiegespalten

Nachtschattengewächse
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Prof. Rose ist seit einem Vorfall an der Uni seit einem Jahr „arbeitslos“ und lebt komplett zurückgezogen mit ihrem Dachgarten voller Giftpflanzen. Bis sie beginnt, ihre Nachbarin per Fernrohr auszuspionieren ...

Prof. Rose ist seit einem Vorfall an der Uni seit einem Jahr „arbeitslos“ und lebt komplett zurückgezogen mit ihrem Dachgarten voller Giftpflanzen. Bis sie beginnt, ihre Nachbarin per Fernrohr auszuspionieren und sich dann in ihr Leben einzumischen. Was keine so gute Idee ist, denn damit begibt sie sich in große Gefahr.

Mir fällt die Beurteilung des Buches ziemlich schwer. Die volle Punktzahl bekommt es für den Stil, der sehr direkt-pragmatisch und gut lesbar ist. Auch die unterschwellige Spannung zieht sich durch das ganze Buch, weil man nur sehr wenige Informationen und diese auch nur häppchenweise erhält. Dazu kommen noch die wirklich sehr gute Idee und die Auflösung am Ende, die ich bei den Verwirrungen vorher nicht so erwartet hätte.

Leider gibt es in meinen Augen auch einige Mängel. Da ist erst einmal die Hauptperson, mit der ich überhaupt nicht warm wurde und die für mich einige Entscheidungen getroffen hat, die ich nicht nachvollziehen kann (leider muss ich so allgemein bleiben, um nicht zu spoilern). Gerade was die Zusammenarbeit mit der Polizei angeht (die Arbeit derselben ist auch nicht gerade überragend), hab ich einiges nicht verstanden. Das ganze wird aus der Sicht von Prof. Rose erzählt und so werden einige Informationen auch einfach weggelassen, die man als Leser aber hätte haben wollen. Wieso schafft sie es, 20 Jahre Giftpflanzen zu züchten, ohne dass es jemand merkt? Und als es jemand merkt, hat es keine Konsequenzen. Wovon lebt sie ohne Arbeit? Klar, da gibt es sicher Erbe vom Vater und eigene Ersparnisse, aber sie kauft oft extrem teure Pflanzen. Wieso stimmt sie einer Entscheidung am Ende einfach so zu? Das alles hat mich noch stark beschäftigt und zu der endgültigen Beurteilung gebracht.

Für mich ist es ein gut lesbares Buch, was ich Lesern empfehle, die mal etwas ausgefallenes im Bereich Krimi lesen wollen.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Anfangs etwas zäh

Signora Commissaria und die dunklen Geister
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Gulia wird zurück in die Toskana abgeordnet, um dort einen Mordfall in Florenz aufzuklären. Komischerweise ist die Leiche erst mal verschwunden und ein Polizist verwundet. Die ersten Spuren führen auf ...

Gulia wird zurück in die Toskana abgeordnet, um dort einen Mordfall in Florenz aufzuklären. Komischerweise ist die Leiche erst mal verschwunden und ein Polizist verwundet. Die ersten Spuren führen auf die berühmte Brücke und zu den Goldschmieden.

Das Buch ist ein typischer Regionalkrimi. Allerdings fand ich ihn anfangs wirklich ziemlich zäh. Ich brauchte für 200 Seiten fast 3 Tage – ungewöhnlich. Danach nahm das Geschehen Fahrt auf und das Ende ist noch mal eine große gelungene Überraschung. Ansonsten werden die üblichen Eigenheiten von Land und Leuten gut eingebaut. Die eingestreuten Rezepte fand ich an den jeweiligen Stellen komisch, gesammelt am Ende hätten sie mir besser gefallen.

Insgesamt ist das 1. Buch dieser Reihe für mich eher Durchschnitt. Ich werde Teil 2 aber noch eine Chance geben.

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