Cover-Bild Zeitbrand: Genesis
Band 1 der Reihe "Zeitbrand"
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16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Phantorion Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Dark
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 344
  • Ersterscheinung: 09.09.2025
  • ISBN: 9783911884037
Eryx Vail

Zeitbrand: Genesis

Zwischen Ordnung und Wandel liegt der Tod.

Die Drachenreiterin Rhea will die Krone Thalmarks. Nicht aus Pflicht, sondern aus Trotz. Sie muss sich und ihrem toten

Großvater beweisen, dass auch eine Frau an der Spitze des Reiches stehen kann.

Der Schattenagent Leycon hat einen letzten Auftrag: Rhea und ihren Drachen auslöschen. Nicht sein erstes Attentat, das gleich drei Leben kosten wird, aber ihm ist kein Preis zu hoch, wenn es den Feind schwächt.

Zwischen den beiden: einfache Menschen. Ein Glaubensbruder, ein Liebespaar, eine Schwangere, ein kleiner Soldat. Viele Leben, die für die Ziele anderer geopfert werden. Und am Horizont: nicht nur ein Krieg, sondern das letzte Gericht.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2025

Magie hat ihren Preis

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Die Drachenreiterin Rhea möchte als Frau die Macht der Krone von Thalmarks. Ein Schattenagent namens Leycon möchte im Auftrag einer Mission Rhea und ihren Drachen töten. Viele einzelne Schicksale und Geschichten ...

Die Drachenreiterin Rhea möchte als Frau die Macht der Krone von Thalmarks. Ein Schattenagent namens Leycon möchte im Auftrag einer Mission Rhea und ihren Drachen töten. Viele einzelne Schicksale und Geschichten verschiedener Menschen zwischen diesen verfeindeten Seiten.

Das Buch wird auch mehreren POVs geschrieben, die aber gut erkenntlich mit dem jeweiligen Namen gekennzeichnet sind. Daher braucht man aber auch ein paar Kapitel um die Geschichte erst einmal einordnen zu können und im Geschehen anzukommen. Schnell wird hier klar, eine eindeutige Seite die Gut oder Böse ist gibt es hier nicht. Es fiel mir schwer mit den einzelnen Charakteren zu sympathisieren. Sie sind alle sehr moralisch grau. Besonders interessant fand ich aber den Aspekt mit der Lebenszeit. Die Lebenszeit kann die Magie aufladen. Es werden dafür vereinzelten Menschen Lebenszeit geraubt. Diese werden dann als alte Menschen zurückgelassen und so kann schnell ein 20 jährige Frau zur Greisin werden. Zeit ist Geld bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Denn für die überlassenen Lebensjahre wird die Familie ausgezahlt und so kommt es nicht selten vor, dass arme Familien die Lebenszeit ihrer Kinder verkaufen um ihre Schulden zu begleichen. Sehr passend ist somit das Cover gewählt, was man aber erst im Verlauf der Geschichte richtig versteht. Ich bin auf alle Fälle gespannt was uns noch bei Band 2 und 3 erwartet.

Eine Leseempfehlung für High Fantasyfans die mehrere POVs lieben und mal eine ganz andere Art der Magie kennenlernen wollen.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Gerne mehr davon

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Cover:
Ich mag das Cover mit der Sanduhr und dem Drachen sehr. Im Buch selbst ergibt das auch Sinn, so dass ich die Gestaltung sehr passend finde.
Dazu einen wunderschönen Farbschnitt mit dem drachenschuppen. ...

Cover:
Ich mag das Cover mit der Sanduhr und dem Drachen sehr. Im Buch selbst ergibt das auch Sinn, so dass ich die Gestaltung sehr passend finde.
Dazu einen wunderschönen Farbschnitt mit dem drachenschuppen. Ich liebe es.

Inhalt:
Drachenreiterin Rhea will nichts anderes als auf den Thron und die Krone Thalmarks. Sie will beweisen, dass sie dies Wert ist und das reich regieren kann.
Allerdings hat da Leycon was dagegen. Denn er will Rhea und den Drachen vernichten. Denn er sieht sie als absolute Feinde an.

Meinung:
Ich mag das Buch gleich zu beginn an. Die Stimmung ist geladen und spannend, so dass man gleich mitten im Thema ist. Zudem find ich das Worldbuilding richtig gut, denn man kann sich alles sehr gut vorstellen dank der sehr bildhaften Beschreibungen. Der Schreibstil ist wirklich toll und flüssig. Zudem mag ich die Grundstory an sich, dass man eben zeit gewinnt bzw. so endet, um sein Reich zu retten. Kenne ich so noch nicht.
Auch das Zusammenspiel mit den anderen Protagonisten finde ich super. Auch wenn da teils schon etwas der Zusammenhang fehlt, so machen diese eben die Story rund, da man erst hier spürt wie es um die einzelnen Figuren steht. Die Angst vor dem Thron und die Gefahren von Gefangenschaft oder Einnahme von Lebenszeit. So bekommt man erst die Tiefe ins Geschehen.
Es ist durchweg spannend und leider zum Ende hin ein fetter Cliffhanger, denn man wird recht einsam zurückgelassen und der Kopf ist voller Fragen. Ich gehe mal stark davon aus, dass es einen Folgeband gibt. Wenn nicht, dann wäre das Ende echt schlecht 😊
Wenn es jetzt auch nicht das Highlight ist, so hat mich das Buch doch sehr gut unterhalten. Und ich freue mich tatsächlich auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Die Zeit ist das Wertvollste

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Rhea ist eine Drachenreiterin und sie möchte den Thron. Sie möchte beweisen, dass auch eine Frau ein Reich regieren kann. Leycon, ein Schattenagent, hat ein Ziel. Er will Rhea und ihren Drachen ermorden. ...

Rhea ist eine Drachenreiterin und sie möchte den Thron. Sie möchte beweisen, dass auch eine Frau ein Reich regieren kann. Leycon, ein Schattenagent, hat ein Ziel. Er will Rhea und ihren Drachen ermorden.

Das Buch hat einige Protagonisten. Rhea und Leycon stehen etwas mehr im Vordergrund, aber auch andere Charaktere bekommen viel Raum. Sie hängen alle auf verschiedene Arten miteinander zusammen, noch kennt man aber nicht alle Zusammenhänge. Ich muss sagen, dass es recht interessante Protagonisten sind, ich habe aber nicht wirklich zu jemandem eine Verbindung aufbauen können.
Die Handlung hat viel Potential, wurde meiner Meinung nach aber nicht vollends ausgeschöpft. Was mich ziemlich stark gestört hat, ist, dass Leycon und Rhea im Verlauf des Buches kaum ihren Zielen näher kommen. Deswegen hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich vorankommt. Ich denke aber, dass in diesem Teil eine gute Basis gelegt wurde, damit die Handlung im nächsten Teil eventuell stärker voranschreitet.
Die Welt finde ich spannend. Sie ist mittelalterlich angehaucht und es gibt zwei verfeindete Reiche, zwischen denen es auch zu Angriffen kommt. Zusätzlich leben noch Drachen in dieser Welt und es gibt einen Aspekt bei ihnen, den ich originell finde, nämlich, dass sie regelmäßig Lebensjahre aufnehmen müssen. Das habe ich so noch nirgends gelesen, weshalb mir das gut gefallen hat.
Der Schreibstil ist gut und beschreibend, vor allem auf die Welt mit ihren Regeln wird ein großer Fokus gelegt. Dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird, finde ich per se nicht schlecht, die vielen Handlungsstränge können aber auch verwirrend sein, insbesondere, da man noch nicht weiß, wie alles und jeder zusammenhängt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine Drachen-Fantasy der etwas anderen Art lesen möchte. Die Welt und die Handlung ist komplex und kann in manchen Momenten auch recht brutal sein, weshalb man damit keine Probleme haben sollte, wenn man zu diese Buch greift. Auch wenn ich ein paar Kritikpunkte habe, ist es ein guter Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Eine unbequeme Fantasy

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Das Cover ist ein echter Blickfang, der Farbschnitt macht’s zum Star. Aber hinter der schönen Fassade wartet keine Wohlfühlgeschichte.

Der Einstieg ist wuchtig, fast überladen, aber er zieht rein. Dann ...

Das Cover ist ein echter Blickfang, der Farbschnitt macht’s zum Star. Aber hinter der schönen Fassade wartet keine Wohlfühlgeschichte.

Der Einstieg ist wuchtig, fast überladen, aber er zieht rein. Dann kommt Fior, ein Drache mit Profil. Kein Sidekick zum Liebhaben, sondern einer, der beißt und glänzt zugleich.

Das Magiesystem sticht heraus. Lebenszeit als Währung finde ich sehr spannend (kostbarstes Gut) und verleiht dem Titel "Zeitbrand" und dem Sanduhr-Motiv eine tiefere Bedeutung.

Die Welt ist komplex: Zwei verfeindete Reiche, politische Spannungen, gesellschaftliche Unterschiede. Nicht alles wird erklärt, aber genug um neugierig zu bleiben.

Umsetzung:
Es ist mein zweites Buch von Eryx und er bleibt sich treu. Er sieht die Welt kritisch, uns Menschen und das wozu wir fähig sind. Das was wir leisten können und auch das, wozu wir bereit sind. Seine Welt ist brutal, ehrlich und leider nicht so weit weg von unserer. Sie fordert uns heraus und es bleibt die Frage: Was nehmen wir mit zurück in unsere Realität?

Der Schreibstil ist angenehm zugänglich diesmal, aber auch authentisch genung (Eryx Syle). Humorvoll wo es passt, brutal wo es nötig ist.

Es ist keine typische Fantasy. Dessen muss man sich klar sein. Hier sollte der Leser sich mit Eryx Vail auseinandersetzen. Mit den Künstler und Denker. Überraschungen garantiert, aber nicht immer angenehm.
3,8/5

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Drachen

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„Zeitbrand – Genesis“ von Eryx Vail ist der Auftakt der Zeitbrand-Reihe.

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen – es wirkt düster, geheimnisvoll und der farblich abgestimmte Buchschnitt mit dem ...

„Zeitbrand – Genesis“ von Eryx Vail ist der Auftakt der Zeitbrand-Reihe.

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen – es wirkt düster, geheimnisvoll und der farblich abgestimmte Buchschnitt mit dem schuppenähnlichen Muster ist einfach ein Hingucker.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Rhea, eine ehrgeizige Drachenreiterin, die nach der Krone Thalmarks greift. Besonders gefallen haben mir ihre Dialoge mit ihrem Drachen, die voller Witz, Tiefe und manchmal auch bitterer Wahrheiten stecken. Rhea ist eine faszinierende, aber auch schwierige Figur: stark, willensstark und kompromisslos – manchmal so sehr, dass sie buchstäblich über Leichen geht. Das macht sie nicht unbedingt sympathisch, passt aber perfekt in die brutale Welt, die Vail erschaffen hat. Gewalt und Intrigen gehören hier zum Alltag, und wer das Buch liest, sollte sich darauf einstellen.

Leycon, ein Schattenagent, wird damit beauftragt, Rhea zu töten. Auf seinem Weg begegnet er zahlreichen Hindernissen und interessanten Nebenfiguren, die für mich zu den Highlights gehörten – viele von ihnen möchte ich auch in den kommenden Bänden unbedingt wiedersehen.

Die Grundidee hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einigen Kapiteln habe ich ihn als sehr detailreich, atmosphärisch und bildhaft erlebt. Gerade die Beschreibungen lassen die düstere Welt lebendig werden. Auf der anderen Seite haben mich jedoch manche Entscheidungen und Handlungen der Charaktere irritiert oder schwer nachvollziehbar gemacht.

Die Kapitelstruktur ist sehr gelungen: angenehm kurz bis mittel, jedes Kapitel aus einer anderen Perspektive erzählt. Dadurch entsteht ein facettenreiches Bild der Handlung – allerdings hatte ich zeitweise das Gefühl, dass es zu viele Perspektiven und Handlungsstränge auf einmal waren, die zunächst keinen direkten Zusammenhang erkennen ließen. Das hat den Lesefluss für mich etwas gebremst.

Das Ende lässt viele Fragen offen und schließt kaum eine der Handlungsstränge wirklich ab – was einerseits frustrierend, andererseits natürlich auch spannend ist, da man unbedingt weiterlesen möchte.

Wichtig zu erwähnen ist, dass die Geschichte stellenweise sehr brutal ist. Triggerwarnungen sollten deshalb unbedingt beachtet werden.

Fazit:
Ein düsterer, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Charakteren, vielen Intrigen und einer faszinierenden Welt. Nicht alles ist leicht zu lesen, und manche Figuren bleiben schwer greifbar, aber gerade das macht den Reiz aus. Ich bin sehr gespannt, wie es in den nächsten Bänden weitergeht

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