Poetisch, Düster und Ergreifend
A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2)Ava Reids Schreibstil ist tiefgründig, ergreifend und poetisch.
Die Beziehung zwischen Effy und Preston ist ergreifend und man merkt sehr stark, dass sich beide verloren fühlen und halt beieinander suchen.
Es ...
Ava Reids Schreibstil ist tiefgründig, ergreifend und poetisch.
Die Beziehung zwischen Effy und Preston ist ergreifend und man merkt sehr stark, dass sich beide verloren fühlen und halt beieinander suchen.
Es ist keine leichte Lektüre, denn wieder einmal muss sich Effy in einer Männer dominierten Welt als einzige Frau im Literatur-Studium beweisen. Frauenfeindlichkeiten stehen an der Tagesordnung. Auch Preston ist ständig Alltagsrassismus durch seine Mitstudenten ausgesetzt.
Das Thema Depression sickert ganz deutlich zwischen den Zeilen heraus und es hat mir fast das Herz zerrissen, unsere Charaktere in solch einer schweren Zeit zu erleben. Ava Reid ist meiner Meinung sehr sensibel mit dem Thema umgegangen und gibt den passenden Einblick in dieses vielschichtige Krankheitsbild.
Fazit
Poetisch, Düster und keine leichte Lektüre. Ich konnte mich wieder völlig in den Seiten verlieren und bin mit dem Ende zufrieden.
Ich hab mir so unglaublich viel markiert und unterstrichen. Gefühlt gibt es auf jeder 2. Seite einen wirklich poetischen Satz. Hach. Es war so toll.
Das Buch behandelt neben der Magie auch die Themen Depressionen, Frauenfeindlichkeiten, Nationalismus und Alltagsrassismus.