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Veröffentlicht am 04.12.2025

Schwierig

Ember King
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Phuuu. Was war das denn? Ich hatte mich so auf das Ende gefreut und muss jetzt gestehen, enttäuscht zu sein. Positiv war, die zu Anfang noch relativ starke Yessa. Sie hatte meinen Respekt für das, was ...

Phuuu. Was war das denn? Ich hatte mich so auf das Ende gefreut und muss jetzt gestehen, enttäuscht zu sein. Positiv war, die zu Anfang noch relativ starke Yessa. Sie hatte meinen Respekt für das, was sie aushalten musste. Und es ist auch nicht so, dass ich den Cassim nicht auch schenken würde. Ich verstehe natürlich, warum sein Verhalten so sein musste und das er nach dieser heftigen Tortur mit Irving mentale, wie auch körperliche Schäden davon tragen würde. Was das Ganze sicher für ihn extrem schwer zu verdauen gemacht hat.

Aber ganz ehrlich? Wenn ich ein Buch hören muss, das zu 75% aus Selbszweifeln besteht, ausschließlich jede Sache, die sie anpacken schief geht und das zu noch größeren Zweifeln und Gedankenmonologen, das man doch so unwürdig ist, führt, macht das keinen Spaß mehr. Es war so anstrengend und wenig emotional oder mitreißend. Und das Ende war für mich dann leider auch noch extrem vorhersehbar. Was schade ist. Denn Band 1 war so richtig genial und dann flaute es von Teil zu Teil einfach ab.

Leonie Landa und Sven Macht sind großartige Sprecher und sie haben auch hier einen tollen Job gemacht. Sie gaben den Protagonisten eine Stimme, wie die Autorin es vor schrieb und ich kann sie absolut dafür bewundern, wie gut sie das gesprochen haben. Ich würde immer wieder zu einem Hörbuch mit beiden greifen, nur vielleicht nicht mehr unbedingt im Kombination mit der Autorin.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Tolles Setting

Fantastische Weihnachten in Snow Falls
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Bianca Aschenbrenner nimmt uns in ihrem Adventskalender-Buch mit zu den Bären in Snow Falls. Ich war schon super gespannt auf die eingefleischter Gemeinde und bin nun überrascht von ihrer Warmherzigkeit.

10 ...

Bianca Aschenbrenner nimmt uns in ihrem Adventskalender-Buch mit zu den Bären in Snow Falls. Ich war schon super gespannt auf die eingefleischter Gemeinde und bin nun überrascht von ihrer Warmherzigkeit.

10 Jahre hat es gedauert, bis Maron seinen Weg zurück nach Snow Falls und somit das Revier der Bären findet. 10 Jahre gab es keinen Kontakt, keine Gedanken an seine Aufgabe, sein Erbe. Doch nun ist er wieder da und versucht die Wellen zu glätten…

Als Kaya auf den attraktiven Bärenwandler trifft, der so lange weg war, könnte die Situation nicht verrückter sein, doch die junge Frau ist sowas von tough, stark und frech, das sie das wenig kümmert und ich gut unterhalten wurde. Es knistert zwischen den Zwei und es finden sich schnell Gemeinsamkeiten, die dem Leser aufgezeigt werden – man merkt, das sie gut zusammen passen. Freiwillig und nicht wie.. Naja lest selbst.

Generell ist die Story der Bärenwandler spannend gehalten. Es gibt ein oder zwei Nebenstränge, die sowohl spannend, als auch gefährlich sind. Das Setting ist malerisch beschrieben und ich mag die Gemeinde der Bären – sie ist heimelig und überraschend aufgeschlossen.

Was mich persönlich nicht so richtig überzeugen konnte, war die Lovestory. Es gibt schon ein zwei süsse Szenen, aber das Körperliche hat mich hier viel zu schnell überrumpelt und dann wurde nur im Nebensatz erwähnt, das da eine körperliche Beziehung läuft. Es gab keine richtige emotionale Bindung in meinen Augen, auch der Stand des Ganzen wurde mal ganz schnell nebenbei geklärt und ich hab das leider nicht nachvollziehen können. Auch Fragen, die sich Maron betreffend seiner eigentlich vorher geplanten Rückkehr stellen sollte, oder generell wie er plötzlich zu Gefühlen für Kaya kommt, oder ob er überhaupt schon mal daran gedacht hat, wieder in Snow Falls leben zu wollen, wo er doch damals so schnell weg wollte – davon wurde nichts aufgeworfen oder beantwortet. Mir fehlte da einfach die Tiefe und auch die logischen Gedanken des Protagonisten. Auch bei Kaya, aber lasst mich hier nicht zu viel verraten.

Im Großen und Ganzen ist es eine atmosphärische, süsse Story mit kleineren weihnachtlichen Elementen, schönen Szenen, was einfach diesen Zusammenhalt und die Gemeinschaft angeht. Für Zwischendurch kann ich euch das Buch auch gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Toller Schreibstil

Fantastische Weihnachten in Snow Falls: Drachenfunkeln
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Es ist mal wieder so weit und die Adventskalender in Snow Falls gehen weiter. Begonnen habe ich mit dem Neuzugang Angeline Bailey und ihrem „Drachenfunkeln“. Wie ihr schon vermutet habt, ist es Kenneth, ...

Es ist mal wieder so weit und die Adventskalender in Snow Falls gehen weiter. Begonnen habe ich mit dem Neuzugang Angeline Bailey und ihrem „Drachenfunkeln“. Wie ihr schon vermutet habt, ist es Kenneth, ein Drachenwandler, der dringend ein neues Zuhause sucht. Warum und weshalb, müsst ihr selbst lesen, aber dem Teil der Geschichte fand ich unfassbar tragisch und es hat mich emotional sehr getroffen.

Kenneth ist ein ausdrucksstarker, total attraktiver Mann und ich finde sein Wesen spiegelt total gut seine Gestaltwandlerform, denn er ist charismatisch, verspielt, sexy und sehr stark in seiner Präsenz. Allerdings hat Kenneth auch eine total herzerwärmende, liebevollen Seite und ich fand ihn wirklich sehr sympathisch.

Dahingehen ist Audrey ganz anders. Extrovertiert, irgendwie immer noch etwas kindisch und dickköpfig, selbstbewusst und mit einer tief verletzen Seele. Aber Audrey will sich auch nicht helfen lassen, muss immer mit ihrer trotzigen Art direkt durch die Wand, und das war nicht so mein Fall. Sie wirkt ihrem Alter entgegen nicht so reif und hat damit auch etwas zu kämpfen.

Allerdings habe ich ein wenig Probleme mit der Art zu erzählen von Angeline Bailey. Ich mag ihre Wortgewandtheit und den flüssigen Stil. Das ist wirklich toll zu lesen und ich bin über die Seiten geflogen. Aber mir persönlich wird der Fokus zum Teil falsch gelegt. Wichtige Gespräche werden nur in ein paar Nebensätzen abgehandelt, wie z. B. das Gespräch unter den Schwestern. Dafür wird ein anderes Gespräch mehrmals aufgerollt und hier hätte ich mir eher einen Zeitraffer gewünscht. Die Entwicklung der Charaktere fiel damit irgendwie weg, was schade war.

Was mich aber am allermeisten gestört hat, war die fehlende Emotion. Der erste Kuss läuft trotz einer Ich-Erzählersicht total seltsam von außen gesehen ab und das auch noch ganz ohne beschriebene Emotionen oder kleine, liebevolle Details in dem Moment. Und so geht das leider auch weiter. Ich fand es so schade, das nicht richtig gezeigt wird, wie sie Dates haben oder keine liebevolle Nachrichten den ganzen Tag über schreiben. Das wird nur in einem Nebensatz erzählt und ich hab mich sehr gewundert wo plötzlich diese Nähe und Vertrautheit, wie auch die Liebe her kommt. Ich habe mich immer außen vor gefühlt und mich nicht hinein versetzen können.

Trotzdem schaffte es Angeline Bailey mich an der Geschichte zu halten, da die die Sachen, die mit den Protagonisten in der Vergangenheit passiert sind, interessant und spannend sind. Und eine Emotion spürt man absolut: Die Anziehungskraft! Also das Knistern und die heißen Blicke zu Beginn, ihre kleinen witzigen Dialoge und das freche Necken ist heiß und brennt fast die Geschichte ab.

Für mich persönlich ein Buch, das noch mehr hätte sein können, aber mich so weder in Weihnachtsstimmung noch in emotional kitschige Gefühle gebracht hat und so etwas wünsche ich mir bei einem Buch für die Weihnachtszeit schon irgendwie. Empfehlenswert als kleiner Adventskalender ist die Geschichte dennoch und ich bin froh sie gelesen zu haben. Snow Falls und das Setting ist einfach wundervoll und ich finde Angeline Bailey passt mit ihren Drachen ganz wundervoll hinein.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Coole Idee

Legende der Schattenwächter – Kampf um die magischen Schlüssel
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Armin lebt in Hamburg und hält sich mit Gelegenheitsjobs am Hafen über Wasser. Seine Mutter ist gestorben und sein Vater verliert dadurch jegliche Lebensfreude. Armin ist 15 Jahre alt und muss sich dadurch ...

Armin lebt in Hamburg und hält sich mit Gelegenheitsjobs am Hafen über Wasser. Seine Mutter ist gestorben und sein Vater verliert dadurch jegliche Lebensfreude. Armin ist 15 Jahre alt und muss sich dadurch selbst versorgen. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause wird er plötzlich von einem Monster angegriffen, einem Dämon. Sein Opa und ein Mädchen namens Nari retten Armin, allerdings verstirbt der Opa leider und Armin erbt ein geheimnisvolles Anwesen in Greifheim samt viel Geld. Der Dämon ist leider nicht tot und er fordert im Austausch gegen das Leben von Armins Vater und Naris Mutter drei Schätze. Also machen er, Nari und die geheimnisvolle Victoria sich auf diese Schätze zu finden.

„Legende der Schattenwächter“ hat mein Ältester Sohn als erstes lesen dürfen. Er ist fast 13 Jahre und vergöttert eigentlich Fantasygeschichten mit coolen Jungs als Protagonisten. Leider haben wir uns beide mit diesem Buch schwer getan.

Die Schreibweise von Lars Meyer ist eigentlich flüssig und wortgewandt, auch für das Alter geeignet. Der Spannungsbogen wird gut aufgebaut und die Handlung hat einen interessanten Kern. Allerdings ist die Art der Beschreibungen manchmal etwas trocken und zu wenig ausführlich gehalten, sodass man immer wieder ein bisschen hüpft. Man findet sich urplötzlich in neuen Situationen wieder und dann fehlt irgendwie etwas. Es ist eine sehr spezielle Schreibweise, für uns ein wenig schwer zu sagen, was genau das Problem war.

Aber leider konnte uns das Buch nicht so richtig packen und wir würden auf den zweiten Teil eher verzichten. Ich empfehle euch aber trotzdem selbst einzutauchen und die Geschichte zu versuchen. Für die richtigen Leser ist der Schreibstil bestimmt etwas.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Nunja...

Heart of Night and Fire
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Phuuu, wo soll ich beginnen? Ich liebte die „Die Artefakte von Ouranos-Reihe“ total. Hab sie alle in mich aufgesaugt und wirklich gefeiert. Demnach war klar, dieser Klappentext und Zarya catchte mich. ...

Phuuu, wo soll ich beginnen? Ich liebte die „Die Artefakte von Ouranos-Reihe“ total. Hab sie alle in mich aufgesaugt und wirklich gefeiert. Demnach war klar, dieser Klappentext und Zarya catchte mich. Nur das mich am Ende leider alles frustriert zurück gelassen hat und ich mehrere Details irgendwie nicht so fand, wie es dee Klappentext andeutete.

Das Positive zuerst. Die Sprecherin Corinna Dorenkamp und das Worldbuilding. Erstere macht das Hörbuch schon zu einer unterhaltsamen Sache, zumal ich ihre Art zu lesen wirklich liebe und die lockere Schreibweise der Autorin es vermag, einen über die Seiten – oder in diesem Fall durch die Minuten – fliegen zu lassen. Frau Dorenkamp hat es auf jeden Fall drauf dieses Setting à là arabische Nächte samt schwieriger Bezeichnungen und Namen angenehm wirken zu lassen. Mir hat die Idee schon gut gefallen, bekannte Wesen wurden mit ein paar Neuheiten aufgehübscht und der Spannungsbogen hatte Potential.

Aber das war es dann auch schon. Es gab überall Unstimmigkeiten, eine Umgebung, die sich ständig passend dem Charakter anglich um es irgendwie passend für den Plot zu machen, und ein Hin- und Herhüpfen zwischen langweiliger Szene und rasendem Verlauf. Zarya war so naiv, so unstet und viel zu vertrauensseelig. Klar passte das dazu, dass sie so lange weg gesperrt war und teilweise war ihre Persönlichkeit auch authentisch, aber wie haben sich diese plötzlichen Freundschaften aufgebaut und vor allem – die Lovestory. Vikram ist mir absolut seltsam vor gekommen, leider wusste ich ziemlich schnell die Story was ihn angeht, und ich war überhaupt nicht angetan davon. Wie konnte Zarya nur auf diese Art reagieren? Ich habe oft mit den Augen rollen müssen und ihre Entscheidungen in Frage gestellt. Nicht nur die, die aus ihrem Erfahrungsproblem herrührten, sondern auch die eigentlich logischen, die sie dann anders gemacht hat. Es war nicht so schön und so offensichtlich platt.

Ich fand das Ende dann schon spannend, aber für mich hat sie dann wieder viel zu schnell eingelenkt, als alles erklärt wurde und ich kann mich mit Zarya überhaupt nicht identifizieren. Für mich ist die Reihe diesmal nichts und ihr müsst selbst entscheiden.

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