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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2025

Auf ins Reich der Mitte

Julius Zebra – Aufruhr im alten China
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Julius Zebra reist im nun bereits fünften Band nach China. So wie es im Klappentext steht: Glaubst du wirklich ihn zu kennen? Denn wenn, dann weiß man, dass auf dieser Reise bestimmt wieder einiges schief ...

Julius Zebra reist im nun bereits fünften Band nach China. So wie es im Klappentext steht: Glaubst du wirklich ihn zu kennen? Denn wenn, dann weiß man, dass auf dieser Reise bestimmt wieder einiges schief gehen kann. Wobei die Reise an sich auf 3 Seiten abgehandelt wird - wie immer spaßig im Comicstil und den Kritzelbildern, die anfangs gewöhnungsbedürftig sind, danach aber einfach nur so gut zur Geschichte passen.

Julius und seine Freunde schliddern also ins nächste Abenteuer, dass sie mit viel Witz und auch einiges an Glück angehen. Dabei lernen sie (und natürlich) wir etwas über die Herstellung von Seide und nehmen an einem Kickballspiel teil. Wenn es Wörter gibt, die erklärt werden müssen, dann findet man sie hinten im Glossar - alles sehr verständlich. Der Text selbst liest sich wirklich gut und ist durch die Illustrationen aufgelockert, so dass man eigentlich nur durch die Seiten fliegt. Die Dialoge sind witzig und locker, so wie man sie auch aus den anderen Büchern kennt. Man muss die anderen Bände aber nicht gelesen haben, um das Buch zu verstehen. Allein es fehlen ein paar Hintergründe, wer der Figuren wer ist, da hätte man sich eine kurze Vorstellung gewünscht, aber man kommt trotzdem gut zurecht.

Was besonders ist: Die Seitenzahlen stehen in römischer Schreibweise da. Eine super Übung. Am Ende des Buches wird die Zählweise auch erklärt, sodass man gut zurecht kommt.

Ein toller weiterer Band aus der Julius Zebra Reihe, mit viel Witz, Glück und Abenteuer.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Ein toller Thriller

Am Ende des Sturms
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Jan Tommen und sein Team ermitteln in "Am Ende des Sturms" bereits zum zwölften Mal. Für mich war es der erste Band mit ihm als Ermittler und das macht überhaupt nichts, denn man wird direkt ins Buch gezogen, ...

Jan Tommen und sein Team ermitteln in "Am Ende des Sturms" bereits zum zwölften Mal. Für mich war es der erste Band mit ihm als Ermittler und das macht überhaupt nichts, denn man wird direkt ins Buch gezogen, egal, ob man die Figuren bereits kennt, oder nicht.

Der Fall beginnt mit einer Leiche in einer Badewanne. War es ein Unfall, oder doch Mord? Das muss erst herausgefunden werden. Mit nicht immer ganz legalen Ermittlungsmethoden wird in der Vergangenheit des Toten gegraben und es tauchen Ungereimtheiten und noch mehr Tote auf. Bald erweist sich der Fall als spektakulärer, als die Leiche in der Badewanne hat vermuten lassen und führt viel weiter zurück, als angenommen.

Als Leser ist man mittendrin in den Ermittlungen. Wir begleiten die Figuren, sei es die etwas verschrobene Gerichtsmedizinerin Zoe, oder Tommens Freund Chandu - alle tragen dazu bei, dass der Fall gelöst wird. Bis ans Ende wird man als Leser auch an der Nase herumgeführt und es ist schwer sich festzulegen, wer denn jetzt der Mörder ist. Man fliegt durch die Seiten - es ist spannend bis zum Schluss.

Für mich endlich wieder ein Thriller, der den Titel auch verdien

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Rätseltastisches Weltraumabenteuer

Albert & Einstein, Band 2 - Der total verrückte Weltraum-Wahnsinn
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Albert und seine Hündin Einstein starten ins All, um die Erde vor einem Meteoriten zu retten. Wir lernen die beiden direkt auf dem bunten verspielten Cover kennen. Genauso toll illustriert geht es im Buch ...

Albert und seine Hündin Einstein starten ins All, um die Erde vor einem Meteoriten zu retten. Wir lernen die beiden direkt auf dem bunten verspielten Cover kennen. Genauso toll illustriert geht es im Buch weiter. Dabei wechseln sich Textpassagen mit Comics und den Rätseln ab. Langweilig wird es ganz bestimmt nicht. Im gesamten Buch wird Wissen über das Weltall kindgerecht dargestellt. Es liest sich wirklich gut. Auch die Rätsel sind für uns gut durchdacht und teilweise sehr knifflig - was für das Alter von 8 Jahren schon frustrierend sein kann. Mein Großer mit 10 saß an manchen Aufgaben schon recht lange.

Das Gute: Man muss nicht alle Rätsel lösen und im hinteren Teil des Buches findet man die Lösungen. Wir fanden die Mischung wirklich gelungen. Die Texte lesen sich spannend, das ganze Abenteuer ist gut durchdacht, die Figuren sind niedlich und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

Ein einziges Manko ist für uns das dünne Papier - bei den Rätseln ist das manchmal von Nachteil.

Ansonsten ist es aber spannend, spaßig, informativ und einfach nur ein tolles Buch.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Mit Witz und Wissen

Leos wilde Abenteuer – Mond-Fieber
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Der Weltraum - unendliche Weiten und Platz für viel Fantasie. Auch Leo findet es faszinierend und dank seiner Tante wird ein Traum wahr. Zusammen mit ihrem Roboter Albert fliegen sie auf den Mond. Und ...

Der Weltraum - unendliche Weiten und Platz für viel Fantasie. Auch Leo findet es faszinierend und dank seiner Tante wird ein Traum wahr. Zusammen mit ihrem Roboter Albert fliegen sie auf den Mond. Und was sie da alles erleben - ein Traum für jedes Kind.

Was aber noch besser ist: in dieses verspielte und kindgerechte Szenario weben sich immer wieder spannende Informationen rund um den Mond und das Weltall ein - wirklich alles komplett kindgerecht. Wir erleben mit Leo und seiner Tante ein spannendes Abenteuer, das von wunderbaren Illustrationen untermalt wird und auch an vielen Stellen sehr witzig ist. Unsere Lieblingsfigur war auf jeden Fall Roboter Albert, der für die meisten Lacher im Buch gesorgt hat.

Spaß und Spannung, Wissen und Witz - hier kommt keiner zu kurz. Ein tolles Buch, das wir gern weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Ein bisschen Gänsehaut und viel Spannung

Bodhi, Joe und ein Dorf voller Geister
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Man hat es schon häufiger gehört, dass Dörfer wegen des Braunkohleabbaus umgesiedelt werden und war froh, dass man nie selbst betroffen war. In genau so einem Dorf wohnt die Hauptfigur dieses Buches. Bodhi ...

Man hat es schon häufiger gehört, dass Dörfer wegen des Braunkohleabbaus umgesiedelt werden und war froh, dass man nie selbst betroffen war. In genau so einem Dorf wohnt die Hauptfigur dieses Buches. Bodhi möchte aus seiner alten Heimat noch so viel wie möglich mitnehmen - unter anderem Ameisen und seine Katze Spooky. Das die jedoch ihrem Namen alle Ehre macht, das kann Bodhi noch gar nicht ahnen.

Dass es in dem Buch etwas gruseliger zugehen könnte, könnte man dem Cover entnehmen, das wirklich schon sehr gruselig ist. Aber auf keinen Fall abschreckend, es hat eher noch neugieriger gemacht. Auch die anfängliche Angst, es könnte zu gruselig werden, hat sich zum Glück nicht bestätigt. es ist durchaus gruselig, aber es macht keine Angst. Auch wenn die Geister hier mal nicht die guten und freundlichen sind (bis auf Ausnahmen), so stehen sie nicht immer im Mittelpunkt. Da findet man durchaus auch das Thema Heimat, Freunde und Familie. Vor allem Bodhis Gefühle bezüglich der Umsiedelung sind wirklich gut bei uns angekommen und auch die anderen Figuren haben zum Aufbau einer spannenden Atmosphäre beigetragen.

Ein Buch, das gut in die Herbst- und Halloweenzeit passt, das aber auch soviel mehr ist als nur ein Buch zum Gruseln.

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