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Veröffentlicht am 05.02.2026

Leider verliert sich die Spannung ein wenig in Unübersichtlichkeit

Nightweaver
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Die siebzehnjährige Aster Oberon kennt nur das Leben auf See, denn weit vor ihrer Geburt sind die Nightweaver aus einem fremden Reich gekommen und haben sich das Land angeeignet. Denn Menschen blieb nur ...

Die siebzehnjährige Aster Oberon kennt nur das Leben auf See, denn weit vor ihrer Geburt sind die Nightweaver aus einem fremden Reich gekommen und haben sich das Land angeeignet. Denn Menschen blieb nur die Wahl zwischen Versklavung oder Flucht auf die Meere. Als das Schiff ihrer Familie angegriffen und ihr Bruder Owen getötet wird, schwört Aster den Nightweavern blutige Vergeltung, allerdings geraten die Oberons erst einmal in Gefangenschaft und werden an Land gebracht, um für ihre Taten angeklagt zu werden. Noch ehe es zu einem Prozess kommt, beansprucht der adlige Nightweaver Will die gesamte Familie als Arbeitskräfte für sein Anwesen und verspricht ihnen dafür Freiheit - doch kann Aster ihre Rache für das Glück der Familie aufgeben und kann sie einem dieser Wesen wirklich trauen?

"Nightweaver" von R.M. Gray ist ein fantasievoll geschriebener Reihenauftakt mit düsterer Atmosphäre. Anfangs hat mich die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen, die kämpferische Aster war mir direkt sympathisch. Allerdings bekam ich schnell das Gefühl, dass ihr Weltbild ein wenig von der bestehenden Realität abweicht - da sie auf einem Schiff aufgewachsen ist und das Leben der Menschen auf dem Festland seit der Machtübernahme durch die Nightweaver lediglich aus Erzählungen kennt, hatte sie nie die Möglichkeit, sich unvoreingenommen eine umfassende Meinung zu bilden. Mit ihren siebzehn Jahren empfand ich die Protagonistin noch als sehr jung, das stand für mich in krassem Gegensatz zu ihren Erfahrungen als Piratin, die bereits zahlreiche Menschen getötet hat. Durch das raue Leben auf See musste sie sicherlich früh erwachsen werden, dennoch hatte ich meine Probleme mit ihrem teilweise unüberlegtem Wesen (was ich ganz alterstypisch fand) und der Abgeklärtheit, mit der sie bedenkenlos töten konnte. Aster hatte so viele verschiedene Facetten, dass ich trotz der Erzählweise in de ersten Person ewig gebraucht habe, mir ein Bild von ihr zu machen und noch länger, um eine emotionale Bindung aufzubauen.

Den Schreibstil habe ich durchaus als fesselnd empfunden, meiner Meinung nach verliert die spannende Handlung allerdings durch Unübersichtlichkeit. Sowohl die Figuren (die für meinen Geschmack gern etwas ausgeprägter charakterisiert sein dürften) - Aster hat sechs Geschwister, dazu kamen Wills Verwandte und jede Menge Angestellte und Nachbarn - als auch der magische Hintergrund mit den vielfältigen Wesen wirkte auf mich reichlich verworren. Wahrscheinlich sollte es der Spannung dienen, dass Aster nur alle paar Wochen eine weitere Information über die Arten der Unterlinge erhielt, das erschwerte aber auch mir das Verständnis des Weltenaufbaus. Diese Unwissenheit ließ mich ständig jede der Figuren hinterfragen und bezüglich ihrer Motive verdächtigen, wodurch bei mir der Eindruck entstand, dass die Geschichte keiner wirklich klaren Linie folgt. Schlussendlich habe ich mich dennoch recht gut unterhalten gefühlt und das Ende hat meine Neugier auf den Folgeband geweckt.

Fazit: Sowohl die Emotionen der Protagonistin als auch den Weltenaufbau fand ich etwas verworren dargestellt, die Geschichte ist zwar durchaus spannend, schöpft aber in meinen Augen nicht ihr gesamtes Potential aus.

Veröffentlicht am 04.02.2026

Farbenfroher, unterhaltsamer Fantasyauftakt, dem es stellenweise etwas an Tiefgang fehlte

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Nachdem Liv von der Kunstuni geflogen ist, sieht sie in der Teilnahme bei einem internationalen Autorenwettbewerb ihre letzte Chance, mit ihrem Webtoon Erfolg zu haben. Bereits am Flughafen trifft sie ...

Nachdem Liv von der Kunstuni geflogen ist, sieht sie in der Teilnahme bei einem internationalen Autorenwettbewerb ihre letzte Chance, mit ihrem Webtoon Erfolg zu haben. Bereits am Flughafen trifft sie auf Flame, der zwar reichlich genervt von ihrer chaotischen Art ist, Livs Herz aber dennoch leicht zum stolpern bringt. Auf Korfu stellt sich heraus, dass er ebenfalls am Wettbewerb teil nimmt und schon bald wird Liv klar, dass die vermeintlich gut gefälschten Illusionen tatsächlich aus echter Magie bestehen. In neun Prüfungen müssen sich die Teilnehmer beweisen, um jeweils am Ziel mit dem Kuss einer Muse belohnt zu werden. Nur wer alle neun Küsse erhält, kann im Finale antreten, doch das magische Verwirrspiel ist gefährlicher als Liv ahnt. Neben Flame steht ihr auch Erato, die Muse der Liebe oftmals hilfreich zur Seite, der allerdings ganz eigene Pläne zu verfolgen scheint.

"Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse" von Sabine Schoder ist ein unterhaltsamer Romantasy-Auftakt, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Die chaotische Protagonistin war mit sofort sympathisch, auch Flame und ein paar andere Personen in ihrem Umfeld mochte ich sehr. Sowohl die Figuren, als auch den Hintergrund fand ich plastisch und umfassend dargestellt, so dass ich nicht nur emotional in der Handlung versunken war, sondern die gesamte Geschichte beinahe wie ein Film vor meinem geistigen Auge ablief. (Eventuell eher ein Manga als eine Realverfilmung, besonders die farbenfrohe, fantasievolle Darstellung der verschiedenen Charaktere erinnerte mich sehr an einen Anime-Film.)

Den Schreibstil betrachte ich als größten Pluspunkt des Buches, ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und bin gefühlt viel zu schnell am Ende angekommen. Dabei muss ich allerdings anmerken, dass es mir stellenweise an Tiefgang gefehlt hat, die Gefühle zwischen Liv und Flame sind nicht nur sehr plötzlich entstanden, sie haben die Protagonisten auch zu recht unlogischen Reaktionen gebracht, z.B. mussten sie oft in den größten Gefahrensituationen innehalten und miteinander rum machen....nicht dass mir die erotischen Aspekte nicht gefallen hätten, aber eventuell hätte man sich erst einmal in Sicherheit bringen können?

Während Flame und Liv vorab klären, was sie gegenseitig tun dürfen, verhielten sich die Musen - allen voran Erato - für meinen Geschmack etwas übergriffig. Denn bei einem Musenkuss handelte es sich nicht etwa um einen kurzen, keuschen Schmatzer, nein, da musste manchem Teilnehmer die Zunge tief in den Hals geschoben werden, inklusive betatschen natürlich. Dass die Muse der Liebe nicht nur für romantische Gefühle, sondern auch für Sinnlichkeit empfänglich ist, hat mich jetzt nicht verwundert, aber Erato schien seiner Lust regelrecht hilflos ausgeliefert zu sein. Ab und an wurden Geheimnisse angeteasert, deren Verfolgung dann im Rausch der Gefühle wieder untergingen, was bei mir den Eindruck hinterließ, dass dieses Buch - abgesehen vom Spice - eher auf eine jüngere Zielgruppe abzielte. Trotz aller Kritik hatte ich insgesamt einige angenehme Lesestunden, der Cliffhanger am Schluss lässt mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten.

Fazit: Die Geschichte hat mich mit ihrer farbenfrohen Schreibweise und fantasievollen Handlung schnell in ihren Bann gezogen. Ein wenig Oberflächlichkeit lässt sich meiner Meinung nach nicht abstreiten, dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und empfehle den Auftaktband gern weiter.

Veröffentlicht am 23.01.2026

Spannend zu lesende Dystopie, dennoch fehlte mir stellenweise der Tiefgang

To Cage a Wild Bird
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Fünfzig Jahre nach dem Ende eines nuklearen Krieges existieren auf dem amerikanischen Kontinent nur noch fünf bewohnbare Städte, von denen jede autonom regiert wird. Dividium ist in drei Sektoren aufgeteilt, ...

Fünfzig Jahre nach dem Ende eines nuklearen Krieges existieren auf dem amerikanischen Kontinent nur noch fünf bewohnbare Städte, von denen jede autonom regiert wird. Dividium ist in drei Sektoren aufgeteilt, der Wohnort ist vom jeweiligen Rang der Menschen abhängig. Die Kopfgeldjägerin Raven Thorne lebt mit ihrem Bruder Jed im unteren Sektor, wo der Alltag von Hunger und Armut geprägt ist, dennoch weigert sie sich standhaft, der Rebellenorganisation beizutreten, die für ein besseres Leben der Bevölkerung kämpft.

Als Jed allerdings eines Tages festgenommen wird, verbündet sich Raven mit den Rebellen und folgt ihrem Bruder in das gnadenlose Gefängnis Endlock, das früher oder später für jeden Inhaftierten den Tod bedeutet. Hier soll sie einer Insassin zur Flucht verhelfen, dafür erhalten auch Raven und Jed die Chance auf ein Leben in Freiheit, weit entfernt von den strengen Regeln Dividiums. Zunächst müssen sie allerdings erst einmal die mörderischen Jagden überleben, die in Endlock an der Tagesordnung sind, unerwartete Hilfe erhält Raven von dem Wachmann Vale, dessen Verhalten ihr immer wieder Rätsel auf gibt.

"To Cage a Wild Bird" von Brooke Fast ist ein dystopischer Roman, der mich zwar schnell in seinen Bann gezogen und bis zum Ende gefesselt hat, dennoch komme ich nicht umhin, den einen oder anderen Kritikpunkt anzumerken. Raven war mir schnell sympathisch, durch die Verhaftung ihrer Eltern und deren Tod in Endlock war sie bereits im jugendlichen Alter auf sich allein gestellt und hatte außer der Kopfgeldjagd keine Möglichkeit, sich und ihren jüngeren Bruder durch zu bringen. Dabei war ihr wohl bewusst, was die Gefangenschaft für die Gejagten bedeutet, sie wählte ihre Ziele nach dem eigenen moralischen Kompass aus - wodurch sie mir nicht willkürlich gnadenlos, sondern überlegt und durchaus auch liebenswert erschien. Sie selbst und auch alle anderen Figuren habe ich authentisch und lebensecht empfunden.

Der Schreibstil hat mich bis zur letzten Seite mit gerissen, ich war tief in der Handlung versunken, dennoch hält sich meine Begeisterung rückblickend in Grenzen. Denn insgesamt hat sich die Geschichte für mich wie eine oberflächliche Mischung aus Elementen bekannter Dystopien wie "Divergent - Die Bestimmung" und "Die Tribute von Panem" angefühlt, nett zu lesen aber ohne wirklichen etwas Neues mit zu bringen. Dabei ist mir schon klar, dass nicht jeder Schriftsteller das Rad ganz neu erfinden kann, aber dieser Debütroman schien mir, als wäre die Handlung einer Fan-Fiction der genannten Bücher bzw. deren Verfilmungen entsprungen, ohne viel eigenen Ideenreichtum der Autorin und ohne emotionale Ausgewogenheit.

Ganz besonders hat mich Vales Verhalten irritiert, nicht dass ich ihn nicht gemocht hätte, aber ich konnte mir nicht erklären, wie und weshalb er so plötzlich so intensive Gefühle für Raven entwickelte, nachdem er sie nur ein einziges Mal kurz getroffen hatte. So kann ich zwar von einem unterhaltsamen Leseerlebnis sprechen, wahrscheinlich bin ich trotz aller Kritik auch neugierig genug auf die Fortsetzung, uneingeschränkt empfehlen möchte ich den Roman allerdings nicht.

Fazit: Die dystopische Geschichte hat mich durchweg gefesselt, wirkte schlussendlich allerdings wie eine nette, etwas klischeehafte Mischung bekannter Romane / Verfilmungen. Die emotionale Entwicklung war für mich nicht immer nachvollziehbar, ich habe mich dennoch recht gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 21.11.2025

Seichte Handlung, der fesselnde Schreibstil konnte das Buch leider nicht retten

Mordscoach
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Psychotherapeutin Sophie Stach hält ihr Leben für ausbalanciert, sie führt eine glückliche Ehe, in der alle Probleme harmonisch gelöst werden. Als unerwartet eine Frau in ihrer Praxis auftaucht und behauptet, ...

Psychotherapeutin Sophie Stach hält ihr Leben für ausbalanciert, sie führt eine glückliche Ehe, in der alle Probleme harmonisch gelöst werden. Als unerwartet eine Frau in ihrer Praxis auftaucht und behauptet, die Geliebte von Sophies Mann Jakob zu sein, kommt es zu einem Gerangel, bei dem sich die Unbekannte versehentlich einen tödlichen Genickbruch zuzieht. Kann ja mal passieren, denkt sich Sophie und entsorgt die Leiche kurzerhand - damit enden die Probleme zwar nicht, doch im Lauf der Zeit bemerkt die reflektierte Therapeutin, dass ein kleiner Mord ab und an das Leben durchaus erleichtern kann.

"Mordscoach" von Lilli Pabst ist eine Kriminalkomödie, die sich zwar locker-flockig weg lesen lässt, mich jedoch nicht wirklich überzeugen konnte. Meiner Meinung nach tut sich der Verlag keinen Gefallen, indem er dieses Buch mit der "Achtsam morden" Reihe vergleicht, wer Karsten Dusses Bücher kennt und hier etwas Ähnliches erwartet, kann nur enttäuscht werden. (Da ich mich bemühe, diese Erwartung und die damit verbundene Enttäuschung nicht in meine Bewertung einfließen zu lassen, vergebe ich einen Stern mehr, als ich ursprünglich geplant hatte.)

Der Einstieg in die Geschichte las sich recht viel versprechend, auch den "Unfall" von Jakobs Geliebter habe ich noch entspannt hin genommen - erst beim zweiten Mord habe ich mich gefragt, ob es wirklich so leicht und unkompliziert ist, ein Menschenleben gewaltsam zu beenden. (Nicht dass ich in der Hinsicht Erfahrung hätte, aber allein nach dem einen oder anderen Krimi zu urteilen, den ich gelesen habe, stirbt es sich selten so widerstandslos.) Dieses "das kann doch nicht sooo einfach sein" - Gefühl hat sich bei mir dann durch den gesamten Roman fort gesetzt.

Jedes auftauchende Problem, jeder durch Sophies Achtlosigkeit aufgetretene Fehler wurde durch das gnädige Schicksal in Form vieler glücklicher Zufälle wieder ausgebügelt, damit hat die Handlung in meinen Augen immer mehr an Glaubwürdigkeit verloren. Als sich zu guter Letzt der ermittelnde Kommissar in Sophie verguckt und dadurch offenbar schlagartig zu absoluter Dämlichkeit mutiert, war ich emotional endgültig raus. Da konnte dann auch der fesselnde Schreibstil das Leseerlebnis nicht mehr retten, trotz des offenen Endes verspüre ich keinerlei Verlangen, mir die Fortsetzung zu Gemüte zu führen.

Fazit: Die Geschichte liest sich zwar locker flockig weg, bleibt aber meiner Meinung nach seicht und konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Veröffentlicht am 26.09.2025

Eine Villain-Origin-Story, die mich nicht so ganz begeistern konnte

Star-Crossed Hearts
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Obwohl Catherine Pinkerton die Tochter eines Markgrafen ist, träumt sie von einer eigenen Bäckerei, denn nichts liebt sie mehr, als ihre süßen Kreationen herzustellen. Damit kann in ihren Augen nicht einmal ...

Obwohl Catherine Pinkerton die Tochter eines Markgrafen ist, träumt sie von einer eigenen Bäckerei, denn nichts liebt sie mehr, als ihre süßen Kreationen herzustellen. Damit kann in ihren Augen nicht einmal die Brautwerbung des Herzkönigs mit halten, der zwar äußerst freundlich ist, mit seinem etwas albernen und oberflächlichen Wesen aber keinerlei romantische Gefühle in Cath erweckt. Erst als sie auf einem Ball den neuen Joker trifft, schlägt ihr Herz schneller, doch welche Pläne verfolgt der geheimnisvolle Jest? Und wird es ihnen gelingen, ihrer Liebe eine Chance zu geben und dem Schicksal zu entkommen?

"Star-Crossed Hearts" von Marissa Meyer ist die fantasievoll erdachte Vorgeschichte der Herzkönigin aus Lewis Carolls "Alice im Wunderland", allerdings hat es reichlich lange gedauert, ehe ich mit der Handlung warm werden konnte. Zum Einstieg hätte ich mir eine umfassendere Beschreibung der Figuren gewünscht, besonders wenn es um die Spielkarten ging, hatte ich immer die Bilder aus der Zeichentrickserie vor Augen und es fiel mir schwer, sie als denkende und fühlende Wesen zu betrachten. Auch die Vorstellung von Catherine blieb vor meinem geistigen Auge relativ blass und so ist einige Zeit verstrichen, ehe ich ihr emotional näher gekommen bin.

Den Schreibstil der Autorin kenne ich bereits aus der "Gilded"-Dilogie und im Mittelteil des Buches hatte sie mich genau so gefesselt und bezaubert. Die zarten Gefühle zwischen Jest und Catherine, die Wortspiele und Reime mit dem Raben und der märchenhafte Hintergrund haben mich in ihren Bann gezogen, dieser Part war ganz nach meinem Geschmack. Allerdings hätte ich wohl dem Hinweis des Verlags, dass es sich um eine Villain-Origin-Story handelt, mehr Aufmerksamkeit schenken sollen, denn das Ende der Geschichte hat für mich den Zauber zerstört, so dass ich schließlich doch recht unzufrieden zurück geblieben bin. Für eingefleischte Fans von Lewis Caroll ist dieser Roman sicher dennoch ein Highlight, daher spreche ich eine eingeschränkte Leseempfehlung aus.

Fazit: Der märchenhafte Hintergrund, die an das Original angelehnten Wortspiele und die zarte Romanze haben mich stellenweise durchaus bezaubert, allerdings hat es lange gedauert, ehe ich mit den Figuren warm werden konnte, daher fiel es mir nicht leicht, emotional in die Geschichte einzutauchen.