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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2025

Interessant!

Inside
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Ich war 12 Jahre alt, als Boris Becker Wimbledon gewann und auch wenn Tennis in der DDR zumindest in meiner Gegend so gar keine Rolle spielte, war man doch als Kind begeistert. Der Hype kam bei ...

Ich war 12 Jahre alt, als Boris Becker Wimbledon gewann und auch wenn Tennis in der DDR zumindest in meiner Gegend so gar keine Rolle spielte, war man doch als Kind begeistert. Der Hype kam bei uns "drüben" nicht ganz so ungefiltert an, aber ich bekam schon mit, wie die Presse mit ihm umging... Solange man gewinnt, wird man in den Himmel gehoben, aber wehe, du machst nicht, was erwartet wird.... Die Häme ließ ja nicht sooo lange auf sich warten und die Ermakowa-Geschichte erlebte ich dann schon etwas peinlich berührt. Und trotzdem tat er mir irgendwie leid. Sich selbst auf die Schippe nehmend beim legendären AOL-Spot war er mir eindeutig lieber. Genug der Vorrede - den Menschen Boris kenne ich natürlich überhaupt nicht. Und der schreibt hier schon recht offen und ehrlich. Zwischendrin dachte ich immer mal wieder, dass er doch recht naiv war/ist und ab und an klingt auch so ein wenig Beleidigtsein über das Missverstanden werden durch... vielleicht ja sogar zu recht. Ich fand die Einblick jedenfalls sehr interessant und gebe eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Macht Mut!

Die neue Menopause
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Wer eine Frau ist, hat unweigerlich irgendwann mit der Menopause zu tun... Und mit den Auswirkungen, die die Veränderungen des Körpers mit sich bringen. Leider ist das Thema noch lange nicht offen genug ...

Wer eine Frau ist, hat unweigerlich irgendwann mit der Menopause zu tun... Und mit den Auswirkungen, die die Veränderungen des Körpers mit sich bringen. Leider ist das Thema noch lange nicht offen genug und die sträfliche Vernachlässigung der weibliche Bedürfnisse trifft hart.
Auch wenn die Autorin hier eigene Mittel vermarktet, so bietet sie doch auch viel Informationen, klärt auf und Macht Mut!

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Eine Lebensstück-Begleitung...

750 Meter Glück
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Abgesehen davon, dass die Leseprobe mir ein paar Schwierigkeiten bereitet hat, indem Leerzeichen und Schriften/Schriftgrößen nicht an allen Stellen stimmig waren, hat mir das Buch gut gefallen.
Erzählt ...

Abgesehen davon, dass die Leseprobe mir ein paar Schwierigkeiten bereitet hat, indem Leerzeichen und Schriften/Schriftgrößen nicht an allen Stellen stimmig waren, hat mir das Buch gut gefallen.
Erzählt wird die Geschichte von Sarah, die ihren Job kündigt, weil sie so nicht mehr arbeiten und leben möchte. Sie wandert den Camino und kauft ein altes Haus im Schwarzwald, dass sie als Pension wiederbelebt. Unterstützung in jeglicher Form bekommt sie von ihrer Familie.
Mir hat die Schilderung gut gefallen. Abgesehen von den etwas spirituellen Teilen, wobei ich auch das Laufen, bzw. das Marathon-Laufen dazu zähle, waren die Einblicke in ein junges Leben sehr interessant. Man bekommt hier keinen Roman, sondern ein Stück Lebensabschnitt.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Macht Spaß!

Das Vermächtnis der Apfelblüte
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Vorweg - das Buch macht Spaß!
"Die überarbeitete Historikerin Eliza folgt dem Wunsch ihrer Großtante Mildred und kehrt für eine kurze Auszeit in ihre Heimat Appleton Valley in Virgina zurück. Mildred ...

Vorweg - das Buch macht Spaß!
"Die überarbeitete Historikerin Eliza folgt dem Wunsch ihrer Großtante Mildred und kehrt für eine kurze Auszeit in ihre Heimat Appleton Valley in Virgina zurück. Mildred überredet ihre Nichte dazu, ein Spiel mit ihr zu spielen. Wenn Eliza es schafft, das Leben ihrer Vorfahrin Josephine zu rekonstruieren und alle Anhänger ihres verlorenen Bettelarmbandes wiederzufinden, würde ihre Großtante ihr keine Steine mehr über ihre Zukunft in den Weg legen. Dabei bekommt Eliza unterwartete Hilfe von Harrold, ihrem engsten Freund aus Kindertagen. Gemeinsam sollen sie das Rätsel um ihre Familien lösen, die untrennbar miteinander verbunden sind. "
Auf zwei Zeitebenen wird hier die Familiengeschichte erzählt. Dabei geht es um Josephine und Nathaniel im Jahr 1920 sowie um Eliza und Harrold in der Jetztzeit. Nach und nach entdeckt der Lesende die Geschichte in der Geschichte. Dabei ist die Vergangenheit ungleich spannender und aufregender als die Jetzt-Zeit... aber das ist schon okay. Es ist eben so, dass die "jungen Leute" nicht ganz so gut herausgearbeitet werden und so die Geschichte der Gegenwart nicht ganz so prickelnd erkundet werden will.
Insgesamt habe ich mich allerdings gut amüsiert, auch wenn es mittendrin ein paar Längen gibt.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Jawoll!

Prima, fein gemacht!
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Humor und Ernsthaftigkeit bilden hier ein Duo, das den Lesenden zum Nachdenken bringt.
Martina Brandl gelingt es, auf leichte und unterhaltsame Weise tiefgründige Themen anzusprechen. Der Humor ist dabei ...

Humor und Ernsthaftigkeit bilden hier ein Duo, das den Lesenden zum Nachdenken bringt.
Martina Brandl gelingt es, auf leichte und unterhaltsame Weise tiefgründige Themen anzusprechen. Der Humor ist dabei nie aufgesetzt, sondern entsteht organisch aus den Situationen, die Clara erlebt. Die Autorin versteht es, die Balance zwischen humorvollen Momenten und ernsthaften Reflexionen zu halten, wodurch der Roman sowohl unterhaltsam als auch zum Nachdenken anregend ist. Die Botschaft des Buches ist klar: Wahres Glück liegt nicht in der Perfektion, sondern in der Authentizität und in der Akzeptanz der eigenen Unvollkommenheit.

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