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Veröffentlicht am 28.09.2025

Trick me twice

The Penguin Paradox
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Emerie ist nicht das, was man Everybodys Darling nennt. Insbesondere ist sie nicht Darling ihres Kollegen Beckett. Wie passend, wenn man dann über Wochen hinweg gemeinsam am Allerwertesten der Welt eingesperrt ...

Emerie ist nicht das, was man Everybodys Darling nennt. Insbesondere ist sie nicht Darling ihres Kollegen Beckett. Wie passend, wenn man dann über Wochen hinweg gemeinsam am Allerwertesten der Welt eingesperrt ist. Mit einer Population Pinguine immerhin.

Ein Wort vorneweg zur Optik des Buches: sowohl Cover (mit Blingbling) und Farbschnitt sind ein Augenschmaus, aber auch der Weg durchs Buch ist passend gestaltet.

Ich kannte schon ein anderes Buch der Autorin und muss sagen, sie hat hier ne Latte draufgelegt. Der wissenschaftliche Bezug der Geschichte bietet nicht nur allerhand Gesprächsstoff, sondern eben auch Dialoge bei denen man ein bisschen mehr mitdenken kann.

Auch wenn die Protagonisten sich regelmäßig einen Schlagabtausch liefern, wird auch zu Beginn im Verhältnis der beiden nicht immer in die gleiche Kerbe geschlagen.

Die Entwicklung der beiden fang ich sehr gelungen und man konnte die Geschichte wirklich gut mitfühlen.

Auch die anderen Personen wurden facettenreich in die Geschichte eingebunden. Insbesondere das Einflechten der Gebärdensprache fand ich echt toll (bei mir ist es einem Film geschuldet, dass ich sie gelernt habe, aber vielleicht schafft es das Buch ja auch ein paar Menschen dafür zu begeistern).

An dieser Stelle auch ein großes Danke an die Autorin, die Antarktis als Handlungsort zu wählen (inkl. Pinguine selbstredend)!

Ich hatte schon als Kind ein großes Interesse an Tieren und habe auch zu Pinguinen einige Fakten in petto. Umso schöner, dass es hier auf meinem liebsten Kontinent vereint wurde.

Um auf den Punkt zu kommen, das Buch hat nicht nur optisch einiges zu bieten, sondern bietet auch eine kreative Geschichte, mit vielen Momenten zum Genießen und Herzfutter.

Read all about it!

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Lost in the waves

Stronger than the Sea
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Als Louisa und Patrick sich das erste Mal begegnen, kämpfen sie nur für sich mit den Sorgen des Lebens. Keiner von ihnen sieht kommen, dass sie schon bald gemeinsam gegen den Sturm bestehen müssen.

Kalt, ...

Als Louisa und Patrick sich das erste Mal begegnen, kämpfen sie nur für sich mit den Sorgen des Lebens. Keiner von ihnen sieht kommen, dass sie schon bald gemeinsam gegen den Sturm bestehen müssen.

Kalt, kälter, Alaska. Und quasi das Gegenteil von Baywatch. Wer auf Beachbody hofft, bekommt nen Lifesuit. ;)

Ich glaube, so der erste Kontakt mit der Coast Guard (passenderweise auch die Location) war The Guardian, was inzwischen schon fast 20 Jahre her ist.

Auch im Buch hat die Naturgewalt eine prägnante Rolle, die ein besonderes Licht auf die Arbeit in diesem Bereich wirft und verständlich macht, mit welchen körperlichen und mentalen Einflüssen das Personal der Coast Guard arbeiten muss.

Sowohl Patrick als auch Louisa haben in der Vergangenheit Begegnung mit Situationen gemacht, die sie nachhaltig geprägt haben und ihr Leben bis in die Gegenwart beeinflussen, auch wenn beide diesem Einfluss sehr unterschiedlich begegnen.

Ich fand diese inneren und teilweise auch äußeren Konflikte authentisch und umfangreich umgesetzt. In Patricks Fall hätte ich mir in einem realen Szenario nur gewünscht, dass ihm verständnisvoller begegnet wird. So war es sehr gut nachzuvollziehen, warum er reagiert, wie er reagiert.

Neben den Protagonisten waren auch die Nebencharaktere sehr präsent und detailreich umgesetzt, so dass man bei der Geschichte ab und an sogar Filmsequenzen vor Augen hatte.

Keine leichte Lektüre, aber eine lebendige Reise in das weite Land.

Eine Empfehlung für Leser, die gerne mit den Protagonisten mitleiden, mitfühlen und mitleben.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Fairytale gone bad

One On One
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Annie ist nach Jahren zurück am College. An eben jenem College, das sie damals quasi in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verlassen hat. Gekommen um ihr Talent für Videos unter Beweis zu stellen, trifft sie ...

Annie ist nach Jahren zurück am College. An eben jenem College, das sie damals quasi in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verlassen hat. Gekommen um ihr Talent für Videos unter Beweis zu stellen, trifft sie dort auf viele Begleiter von damals. Doch das beschwört nicht nur positive Erinnerungen herauf.

Mit einem Wort - sweet.

Der rote Faden im Buch ist der Sport, der Annie nicht nur in der Vergangenheit begleitet hat, sondern auch jetzt wieder einen zentralen Bestandteil der Geschichte einnimmt, für ihre Person aber auch für das Feeling der Story.

(Keine Angst, es wird nicht zu viel gefachsimpelt)

Die Autorin nimmt das Thema auch nicht nur für Show und Glamour, sondern für einen Blick hinter die Kulissen, ins harte Business, und als Ansatz für Gesellschaftskritik.

Auch Annies Geschichte ist nicht eitel Sonnenschein. Sie kämpft mit ihrer Vergangenheit und macht sich das Leben öfter schwerer als nötig, aber auch nicht nur sich.

Ihr Gegenspieler Ben ist vergleichsweise unauffällig, bringt aber ebenfalls eine tragende Geschichte mit.

Der Schlagabtausch der beiden ist ebenso bunt wie kreativ. Ein bisschen Katz- und Mausspiel, Begegnungen auf Augenhöhe, Nostalgie und Yin und Yang.

Ich hatte nach dem ersten Eindruck keine großen Erwartungen, da sowohl Cover als auch Klappentext eher unauffällig daherkommen, aber das Buch hat mich wirklich positiv überrascht.

Eine Story, die es ohne großes Kino schafft, Botschaften zu übermitteln, Gefühle zu erzeugen und das Leben zu leben.

Und für die unter euch, die ohne viel Tamtam und Brimborium glücklich werden können, eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Wenn das Leben beginnt

Der Große Gary
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Benjamin ist nicht wie die breite Masse.

Zwängen unterworfen fällt es ihm schwer, an einem normalen Sozialleben teilzunehmen und dass seine Großmutter als sein Fels in der Brandung momentan nicht an seiner ...

Benjamin ist nicht wie die breite Masse.

Zwängen unterworfen fällt es ihm schwer, an einem normalen Sozialleben teilzunehmen und dass seine Großmutter als sein Fels in der Brandung momentan nicht an seiner Seite weilt, befeuert seine Situation noch. Als er am Strand einen verlorenen Hund findet, ahnt er nicht, wie dieser sein Leben auf den Kopf stellen könnte.

Auch wenn Benjamins Zwänge individuell sind, so sind doch viele Menschen ebenfalls ihren eigenen Dämonen ausgeliefert. Gary, in vierbeiniger Mission, bricht die eingefahrenen Spuren auf und zwingt wiederum Benjamin, aus seiner Komfortzone auszubrechen.

Vielleicht hat der ein oder andere auch Begegnung mit einem befellten Lebensveränderer gemacht und kann ein Lied zu dem Satz singen, dass man nicht den Hund bekäme den man will, sondern den, den man bräuchte. Benjamin hätte wohl gerne verzichtet.

Wobei so ein Einschlag nicht zwangsläufig auf vier Beinen um die Ecke kommt.

Das Verhältnis von Benjamin und Gary zeigt wiedermal, dass Worte nicht nötig sind um sich zu verstehen und Kommunikation ihren eigenen Weg findet.

Auch die menschlichen Kontakte, die Benjamin auf seinem Weg macht, prägen den Fortgang der Geschichte mit lauten und leisen Tönen.

Unweigerlich reflektiert man als Leser sein eigenes Leben, nicht nur hinsichtlich Benjamin.

Das Buch ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich traut einen Schritt in eine andere Richtung zu wagen.

Für mehr Mut, Vertrauen in sich selbst, offene Augen und Herzen. ❤️

Ein Schatz, nicht nur für Tierfreunde.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Wut macht wütend

QUID+ Ich will aber!
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Kennt ihr jemand, der Wut gern hat?

Mir fällt keiner ein.

Doch Wut kommt nicht von ungefähr und man sollte sie auch nicht mundtot machen, nur weil sie ungeliebt ist.

Insbesondere Kinder leben ihre Wut ...

Kennt ihr jemand, der Wut gern hat?

Mir fällt keiner ein.

Doch Wut kommt nicht von ungefähr und man sollte sie auch nicht mundtot machen, nur weil sie ungeliebt ist.

Insbesondere Kinder leben ihre Wut recht ungezügelt aus und stellen damit sich und ihre Umwelt vor Herausforderungen.

In diesem Buch wird die Herkunft von Wut visualisiert, verschiedene Ausformungen erklärt, Hilfen zur erfolgreichen Verarbeitung von Wut geboten und Kindern in beispielhaften Geschichten die Wut erklärt.

Auf spielerische Art wird so Verständnis gewonnen und das eigene Blickfeld erweitert.

Für Eltern hilft das Buch nicht nur präventiv, sondern auch in den jeweiligen Situationen, passende Werkzeuge zur Hand zu haben, um die Weichen wieder auf Zufriedenheit zu stellen.

Die Erklärungen sind ausführlich und wissenschaftlich, aber verständlich dargeboten.

Eine gelungene Hilfe für ein entspanntes und glückliches Miteinander.

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