Gute Basics
Judith ButlerHabe ich für die Uni verwendet, ist gut erklärt, nützlich um ins Thema reinzukommen
Habe ich für die Uni verwendet, ist gut erklärt, nützlich um ins Thema reinzukommen
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Habe ich für die Uni verwendet, ist gut erklärt, nützlich um ins Thema reinzukommen
Die Königin der Weird-Girl-Fiction ist zurück: Mit „We Love You, Bunny“ hat die kanadische Autorin Mona Awad ein Prequel und Sequel zu ihrem Roman „Bunny“ (erschienen in 2019) erschaffen. Da dieses zu ...
Die Königin der Weird-Girl-Fiction ist zurück: Mit „We Love You, Bunny“ hat die kanadische Autorin Mona Awad ein Prequel und Sequel zu ihrem Roman „Bunny“ (erschienen in 2019) erschaffen. Da dieses zu meinen All-Time-Favorites gehört, war klar, dass ich die Neuerscheinung unbedingt lesen muss.
Darum gehts: Nachdem Samantha in „Bunny“ sich in die skurrile Welt der Bunnies eingelebt hat, veröffentlicht sie einen Roman. Doch die Bunnies sind mehr als entsetzt, wie sie dort dargestellt werden. Deshalb entführen sie Samantha und zeigen ihr, wie sie wirklich sind. Wir lernen jede der vier Bunnies einzeln kennen und bekommen die Entstehung ihrer Gruppe aus jeder Sicht geschildert. Allerdings bleiben ihre Perspektiven nicht die einzigen: auch ihre erschaffene Kreatur Aerius meldet sich zu Wort und zeigt, wer die Bunnies wirklich sind.
Das Buch ist wirklich ein perfekter weirder Herbst-Read. Ich hab es so genossen, die vier Bunnies einzeln kennenzulernen, ihre Backgroundstory zu erfahren und einen Einblick in ihre Gedanken zu bekommen. Ich hätte mir tatsächlich noch viel viel mehr davon gewünscht. Die dunkle, sarkastische und verwirrende Art hat sich nicht verändert - zum Glück! Auch die Sicht von Aerius war interessant, jedoch mir manchmal sogar zu viel. Wahrscheinlich muss ich beide Teile nochmal zusammen rereaden. Was ich besonders mochte, ist die Art und Weise, wie Mona Awad Popkultur und Literatur einbezieht - ganz toll!
Ein tolles Weird-Girl-Fiction Buch, für alle, die auch Bunny geliebt haben!
Schöne Darstellung von Sprache und Geschlecht, vor allem für Hausarbeiten genutzt, sehr hilfreich
Schöne Darstellung von Sprache und Geschlecht, vor allem für Hausarbeiten genutzt, sehr hilfreich
Ein bewegendes und gleichzeitig schmerzhaftes Familiendrama: „Hallo Du Schöne“ von Ann Napolitano (dt. Übersetzung von Werner Löcher-Lawrence) zeigt die Geschichte von vier Schwestern Sylvie, Julia, Emelie ...
Ein bewegendes und gleichzeitig schmerzhaftes Familiendrama: „Hallo Du Schöne“ von Ann Napolitano (dt. Übersetzung von Werner Löcher-Lawrence) zeigt die Geschichte von vier Schwestern Sylvie, Julia, Emelie und Cecilie und einem Mann namens William.
William, welcher unter aufgrund eines frühen Verlustes unter schwierigen Umständen aufwuchs, da seine Eltern zerbrochen sind, spielt Basketball und bekommt dadurch ein Stipendium für ein College. Dort verliebt er sich in Julia Padavano und lernt bald ihre italienisch-amerikanische Familie kennen. Julia möchte unbedingt eine Zukunft mit William aufbauen, doch er hat mit sich zu kämpfen - wird ihr Beziehung funktionieren?
Doch das Buch betrachtet nicht nur Julia und William, es handelt auch von Julias drei Schwestern, deren Eltern, von Freundinnen und Partnerinnen. Die Figuren beeinflussen sich gegenseitig, verletzen sich und sind füreinander da. Die Situationen sind realistisch und schmerzend, es werden viele wichtige Themen wie Verlust, Schwangerschaft, Krankheit und Depressionen besprochen, ohne diese direkt als Plot des Buches zu nutzen.
Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Blickwinkel. Nach jedem Kapitel wechselt der Fokus der Geschichte und es wird über eine andere Figur gesprochen. So hatte ich das Gefühl, die Figuren gut kennenlernen zu können. Ich glaube auch, dass man sich sehr in die Figuren einfühlen muss, um das Buch zu lesen - sonst könnte es möglicherweise zu langsam sein.
„Hallo Du Schöne“ ist für alle, die gerne bewegende und realistische Familienbeziehungen lesen und mit den Fehlern von Figuren umgehen können.
Pushen bis ans Limit: In Verena Kesslers Roman „Gym“ erfährt die Protagonistin genau das! Eine witzige und gleichzeitig reflektierende Erzählung über eine Geschichte von skurrilen Situationen und interessanten ...
Pushen bis ans Limit: In Verena Kesslers Roman „Gym“ erfährt die Protagonistin genau das! Eine witzige und gleichzeitig reflektierende Erzählung über eine Geschichte von skurrilen Situationen und interessanten Figuren.
Darum gehts: Die Ich-Erzählerin hat einen neuen Job - im Mega-Gym. Da schnell auffällt, dass sie kaum diesem Gym-Lifestyle entspricht, überlegt sie sich eine Ausrede. Trotzdem überreden ihre Gym-Kolleginnen sie, auch mit dem Training anzufangen. Und so trainiert sie, stellt ihre Ernährung um, bestellt hautenge Leggins mit Scruncheffekt - alles, um ihren Körper zu optimieren. Jedoch entwirrt sich langsam ihr Netz der Lügen und ihre Vergangenheit kommt immer mehr zum Vorschein.
Ich habe Gym wirklich so gerne gelesen! Es war witzig, hat aber trotzdem unterschwellig ziemlich viel rund um die Gym-Bubble reflektiert und kritisiert. Die Figuren sind wirklich interessant und verschieden, vor allem die Protagonistin ist mir nicht super sympathisch gewesen. Im Laufe des Romans erfährt man immer mehr über sie, ihre Beziehungen und ihre schwierige Vergangenheit - somit ist als Leserin selbst unklar, wie viel man über die Protagonistin weiß.
Ich kann Gym wirklich empfehlen, wenn man eine absurde und etwas knallige Geschichte sucht.