Profilbild von Bleistiftmine

Bleistiftmine

Lesejury Star
offline

Bleistiftmine ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Bleistiftmine über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2025

Spannung in ihrem Element

Eislotus. Wasser findet seinen Weg
0

Inhalt
Um die Buchbinder nach Kori holen zu können, geht Nara an als Elementgesandte an die Akademie, um am Ritual des Lichts teilnehmen zu können. Dabei muss sie ihr Können als Mondgebundene mit ihrem ...

Inhalt
Um die Buchbinder nach Kori holen zu können, geht Nara an als Elementgesandte an die Akademie, um am Ritual des Lichts teilnehmen zu können. Dabei muss sie ihr Können als Mondgebundene mit ihrem Element Wasser zeigen - doch es gibt viele, die mit ihr um die Teilnahme konkurrieren. Kann sie Katso wirklich vertrauen? Und wer zieht im Hintergrund noch die Fäden?

Meine Meinung
Die beiden Sprecher:innen des Hörbuchs haben mir gut gefallen, sie haben gut zu den Protas gepasst. (Bei der dritten Stimme kann ich ja nur vage vermuten, wer dort gesprochen wurde, aber auch das hat mir gut gefallen.)
Den Einstieg in die Geschichte fand ich etwas langatmig, hier erfahren wir vor allem etwas zu Katsos und Naras Hintergrund, woher sie kommen, was sie können (oder eben nicht) und was sie antreibt. Bis zu ihrem ersten Aufeinandertreffen geschieht aus meiner Sicht wenig spannendes.
Danach wird es dann aber sehr interessant, weil wir einige der Elementgesandten näher kennenlernen werden und Dinge geschehen, die nicht vorhersehbar waren und bei denen man nicht sicher sein kann, wer tatsächlich dahintersteckt. Auch wenn zum Ende zumindest eine Person genannt wird, kann ich mir immer noch vorstellen, dass noch mehr Personen beteiligt sind bzw. dass es sogar unterschiedliche Gruppierungen sein könnten.
Die Element-Nutzer können ihre Macht anscheinend nur nutzen, weil sie an ihre Seelenbücher gebunden sind und damit auch Zugang zu den vorherigen Nutzern haben. Ich hätte mir dazu noch mehr Infos und mehr Darstellungen der Grenzen dieses Magiesystems gewünscht, finde den Ansatz an sich aber schon ganz interessant.
Nara und Katso mag ich als Protas ganz gern und hoffe, dass sie zum einen zueinander finden (sofern das so gewollt war), aber im Endeffekt auch eine gute Lösung für die Verteilung der Buchbinder haben, ich bin daher sehr gespannt auf Teil 2.

Fazit: Langwieriger Einstieg, danach spannend bis zum Schluss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2025

Bereit, wenn du es bist!

Saphirblau
0

Inhalt
Die ersten Missionen warten auf Gwendolyn und damit auch Unterricht in Geschichte, Menuett tanzen und viele neue Kostüme. Auch den ein oder anderen Begleiter wird sie nun nicht mehr los, aber Gideon ...

Inhalt
Die ersten Missionen warten auf Gwendolyn und damit auch Unterricht in Geschichte, Menuett tanzen und viele neue Kostüme. Auch den ein oder anderen Begleiter wird sie nun nicht mehr los, aber Gideon kann sich immer noch nicht so recht entscheiden, wie er sich ihr gegenüber verhalten soll...

Meine Meinung
In diesem Teil gibt es deutlich mehr Action als in Rubinrot - nicht nur von der Spannung her, auch von den Reisen zurück in der Zeit. Wir lernen die Menschen der Vergangenheit mehr kennen und dürfen Gwens Gesangskünste und Trinkfestigkeit bestaunen.
Auch ihre Gefühle Gideon gegenüber sind ein großes Thema - kein Wunder, wo er sich doch immer wieder anders verhält.
Und ich möchte auch hier wieder meine Meinung im Vergleich zum ursprünglichen Buch teilen: Stellenweise habe ich das Original parallel mitgelesen und habe wieder festgestellt, dass abgesehen von einem zusätzlichen Lucy-Paul-Kapitel am Schluss hauptsächlich kleine Umformulierungen und Ergänzungen im Text vorgenommen wurden, aber nichts weltbewegendes. Außerdem gibt es zu Kapitelbeginn eher Einträge aus den Wächterchroniken als passende Zitate aus der echten Weltgeschichte.
Dennoch mag ich die Geschichte immer noch gern, auch wenn ich den Charakteren augenscheinlich etwas entwachsen bin.

Fazit: Immer noch lesen- (oder hörens-) wert, aber ähnlich wie in Rubinrot kaum merkliche Unterschiede.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2025

Bereit?

Rubinrot
0

Inhalt
Als Gwendolyn erfährt, dass sie und nicht ihre Cousine Charlotte diejenige mit dem Zeitreise-Gen ist, steht plötzlich ihre ganze Welt Kopf. Sie wird mit dem Geheimbund der Loge konfrontiert, muss ...

Inhalt
Als Gwendolyn erfährt, dass sie und nicht ihre Cousine Charlotte diejenige mit dem Zeitreise-Gen ist, steht plötzlich ihre ganze Welt Kopf. Sie wird mit dem Geheimbund der Loge konfrontiert, muss nun ständig in die Vergangenheit und sich dort anständig benehmen - und Gideon, der andere Zeitreisende, ist so arrogant, dass sie gut und gerne auf ihn verzichten könnte. Behauptet sie zumindest...

Meine Meinung
Ich kenne von Rubinrot noch die Originalfassung und habe nun die Neufassung als Hörbuch gehört, daher wird es in der Rezi hauptsächlich um die Differenzen gehen, denn der Inhalt ist im Großen und Ganzen derselbe - und der hat mir vor über 10 Jahren schon gefallen. Für mich war dieser Teil also wie eine eigene kleine Zeitreise und ich bin hin- und hergerissen zwischen dem Gefühl, die Geschichte nochmal zu lesen, mit dem Wissen, was passiert und so neue Facetten und Anspielungen zu entdecken, die ich vorher nicht gesehen habe - und dem Gefühl, die Geschichte noch einmal zum allerersten Mal lesen zu wollen.
Die Geschichte wird hauptsächlich von einer Sprecherin gelesen, nur die Auszüge aus den Chroniken, Pro- und Epilog sowie Gideons Kapitel erhalten eigene Sprecher.
Folgende Unterschiede sind mir aufgefallen: Neben Gideons eigenem Kapitel gibt es einen zusätzlichen Einwurf als Auszug aus Tante Maddies Tagebuch. Weitere Abänderungen fallen eigentlich nur auf, wenn man von ihnen weiß (bspw. andere Beschreibungen von Lord Brompton) oder man das alte Buch daneben legt, das sind dann aber nur kleinere Änderungen in den Sätzen.
Jetzt, wo ich erwachsener bin, muss ich sagen, dass Gwendolyn ab und zu etwas nervig ist, aber ich mag die Geschichte genug, um darüber hinweg zu sehen. Wenn man außerdem weiß, was noch kommt, ist inhaltlich eigentlich wenig passiert, da die beiden nur 2x gemeinsam in die Vergangenheit reisen.

Fazit: Die Geschichte ist inhaltlich immer noch toll und spannend, allerdings lohnt sich die Neuauflage aus meiner Sicht nicht unbedingt. Zumindest waren die Unterschiede für mich nicht gravierend genug.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2025

Ein Hauch von Olymp in Russland

Charons Erbe - Eine Liebe wie Sterne
0

Inhalt
Eka versteht die Welt nicht mehr, als sie erfährt, dass sie bei ihrer Geburt vertauscht wurde. Doch in ihrer neuen Familie starben bisher alle Mitglieder auf grausame Art und Weise. Das will Eka ...

Inhalt
Eka versteht die Welt nicht mehr, als sie erfährt, dass sie bei ihrer Geburt vertauscht wurde. Doch in ihrer neuen Familie starben bisher alle Mitglieder auf grausame Art und Weise. Das will Eka verhindern und begibt sich auf die Suche nach einem magischen Artefakt, das mit dem Familienfluch zusammenhängen soll. Dabei trifft sie immer wieder auf Maxim, den sie einfach nicht mehr loswird...

Meine Meinung
Als ich die Geschichte bei Netgalley erhalten habe, war leider nicht zu erkennen, dass dies der zweite Teil der Reihe ist, so habe ich mir Band 1 quasi schon selbst gespoilert. Da es allerdings andere Hauptcharaktere gibt, ist das nicht allzu schlimm.
Die Sprecherin der Geschichte hat mir gut gefallen, ebenso der Schreibstil.
Eka als Protagonistin ist mir stellenweise etwas zu anstrengend, weil sie immer bei anderen die Schuld sucht, dass sie selbst einsam ist und nichts dagegen tut. Abgesehen davon, dass sie trotz ihrer Lage insbesondere zum Ende der Geschichte etwas naiv und zu vertrauensselig anderen Menschen gegenüber ist.
Maxim als Protagonist mochte ich dagegen ziemlich gern, denn abgesehen von seinem Ruf als Frauenheld finde ich war er sehr sympathisch und hat in der Zeit, die er mit Eka verbracht hat, ziemlich viel bei anderen Frauen anbrennen lassen.
Spannend war die Geschichte eigentlich durchweg, weil es immer wieder Chancen gab, wo der Fluch Eka hätte treffen können oder sie mit anderen Problemen zu kämpfen hatte, aber besonders zum Schluss hatte man als Leser eigentlich gar keine Chance mehr, Luft zu holen.
Schade fand ich, dass trotz des Titels sehr wenig griechische Mythologie vorkam. Und vom Schauplatz Russland habe ich außer den Namen und dem ein oder anderen Hausgeist auch wenig mitbekommen. Außerdem hätte ich gern noch mehr über das Magiesystem erfahren, aber das ist vielleicht auch schon in Band 1 passiert.

Fazit: Unterhaltsam und lesenswert, auch wenn die Prota etwas anstrengend ist und griechische Mythologie zu kurz kommt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2025

Unterhaltsame und magische queere Liebe in alten Zeiten

A Marvellous Light
0

Inhalt
Als Robin seinen neuen Job in der Verwaltung angetreten hat, ahnt er nicht, dass er eigentlich als Verbindung zur magischen Vereinigung in Großbritannien fungieren soll. Doch sein Vorgänger ist ...

Inhalt
Als Robin seinen neuen Job in der Verwaltung angetreten hat, ahnt er nicht, dass er eigentlich als Verbindung zur magischen Vereinigung in Großbritannien fungieren soll. Doch sein Vorgänger ist spurlos verschwunden und hat ihm nicht nur einiges an Papierkram, sondern wesentlich größere Probleme hinterlassen. Seine Feinde finden ihn und belegen ihn mit einem tödlichen Fluch, den er nun möglichst schnell mit Hilfe seines magischen Gegenparts Edwin loswerden will. Dabei kommen sie nicht nur einer Verschwörung auf die Spur, sondern stellen auch fest, dass der andere vielleicht gar nicht so nervig ist...

Meine Meinung
Den Schreibstil fand ich zu Beginn der Geschichte recht anstrengend, er war gefühlt passend zur damaligen Zeit recht hochtrabend gehalten. Außerdem haben die unterschiedlichen Anredemöglichkeiten für ein und dieselbe Person nicht gerade zum besseren Verständnis beigetragen. Das hat sich zum Glück mit der Zeit gelegt und ich konnte die Geschichte viel besser genießen.
Robin und Edwin waren für mich beide recht sympathische Protagonisten, auch wenn Edwin durch seine familiäre Vorgeschichte etwas zurückhaltend war. Seine Familie war dagegen umso unsympathischer.
Spannungstechnisch war die Geschichte eigentlich durchgehend gut, die Auflösung, wer am Ende (unter anderem) an der Verschwörung beteiligt war, fand ich auch sehr interessant.
Die Szenen zwischen den beiden hinter verschlossenen Türen fand ich auch gut, passten gut in die Geschichte und Zeit. Mich würde nur interessieren, ob und wie es für sie eine Zukunft geben könnte.
Den Magieanteil fand ich interessant, dass einige weniger und andere mehr Energie zur Verfügung haben, aber auch nicht unendlich viel. Den Zusammenhang mit den Schnüren habe ich allerdings auch nicht ganz verstanden, liegt aber vielleicht daran, dass es direkt am Anfang erklärt wurde, als mir der Schreibstil noch Kopfzerbrechen bereitet hat.

Fazit: Spannend, unterhaltsam und etwas magisch, mit zarter queerer Liebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere