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Veröffentlicht am 01.10.2025

Shadow Daddy

A Taste of Bitter Secrets
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„A Taste of Bitter Secrets“ von Anne Goldberg ist eine mitreißende Gefühlsachterbahn, die mal wieder komplett unter die Haut geht.
Social-Media-Managerin Gwen hasst ihre alte Heimatstadt Canterbury mit ...

„A Taste of Bitter Secrets“ von Anne Goldberg ist eine mitreißende Gefühlsachterbahn, die mal wieder komplett unter die Haut geht.
Social-Media-Managerin Gwen hasst ihre alte Heimatstadt Canterbury mit jeder Faser ihres Körpers und doch hat sie sich von ihrem Vater überreden lassen, dem traditionsreichen Pub der Familie zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Ein kurzer Besuch, ein paar Fotos und Videos und schnellstmöglich wieder zurück nach London. Doch schon bei ihrer Ankunft ist Gwen vom neuen Koch überrascht, der auf ihre Ideen nur mürrisch und abweisend reagiert. Zu Gwens Pech ist Henry jedoch auch unfassbar attraktiv und das Video, in dem er seine grumpy Bad Boy Vibes versprüht, geht plötzlich viral. Also heißt es, weitere Videos mit Henry zu produzieren, bei denen sich beide immer näherkommen. Aber der Grund, warum Gwen aus Canterbury flüchtete, überschattet alles.

Bei Anne Goldberg gibt es keine oberflächlichen Geschichten, die man bereits vergessen hat, sobald man das Buch zuschlägt. Auch in Canterbury erwartet uns also eine sehr emotionale und tiefgründige Story, die nachhallt und schmerzhafte Themen aufgreift.
Die Perspektiven wechseln zwischen Gwen und Henry, wodurch man einen tiefen Einblick in ihre jeweiligen Gefühlswelten erhält. Besonders bei dem nach außen hin oft stoischen Henry ist das wichtig, um ihn wirklich kennenzulernen. Für die Enthüllung mancher Geheimnisse braucht es jedoch länger, auch wenn man im Laufe der Handlung bereits eine Ahnung entwickelt.
Gwen ist eine starke Frau, die in Canterbury in die selbstzerstörerischen und toxischen Muster ihrer Jugend zurückgeworfen wird. Ich konnte ihren Fluchtimpuls absolut verstehen und ich liebe ihren Bestie Rory für seine Existenz.
Henry ist der perfekte düstere Bookboyfriend, der seine Ecken und Kanten hinter einer grumpy Aura versteckt. Mit ihm kann Gwen wachsen und wieder zu sich selbst zurückfinden. Golden Retriever war gestern, it‘s time for Shadowdaddy.
Ich habe mal wieder förmlich an den Seiten geklebt und konnte das Buch nicht zur Seite legen. Der schwierige Weg der Charaktere ist mitreißend und gefühlvoll beschrieben und lässt einen auch im Nachhinein nicht los.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2025

Funken in der Antarktis

The Penguin Paradox
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„The Penguin Paradox“ von Greta Milán ist eine süße Lovestory, in der zwischen Pinguinen und Menschen einige Parallelen auftauchen.
Veterinärmedizinerin und Verhaltensforscherin Emerie schreibt gerade ...

„The Penguin Paradox“ von Greta Milán ist eine süße Lovestory, in der zwischen Pinguinen und Menschen einige Parallelen auftauchen.
Veterinärmedizinerin und Verhaltensforscherin Emerie schreibt gerade ihre Doktorarbeit über das Paarungsverhalten von Pinguinen. Durch einen Zufall bekommt sie endlich die Chance, ihre Forschungsobjekte auch in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, denn auf der anstehenden zweimonatigen Forschungsmission in die Antarktis ist kurzfristig ein Platz freigeworden. Dafür nimmt Emerie auch zähneknirschend in Kauf, dass ihr Erzfeind Beckett die Mission leitet. Auf der abgelegenen Polarstation muss Emerie aber nach und nach erkennen, dass ihre Vorurteile über Beckett vielleicht doch unzutreffend sind. Aus Feindschaft wird Freundschaft und ganz schnell auch ein Schmetterlinge auslösendes Mehr.

Ich habe schon einige Bücher von Greta Milán gelesen und ich liebe ihre gefühlvollen und warmherzigen Lovestorys. Warm ist es in der Antarktis zwar nicht, aber dafür haben wir ja unsere zwei verfeindeten Helden, die die Funken kräftig sprühen lassen.
Emerie ist eine ehrgeizige Wissenschaftlerin, die leider nie eine Familie hatte, die sie unterstützt hat. Ihr Privatleben war bisher auch voller Enttäuschungen und so ist sie schon jetzt ziemlich desillusioniert und fast schon verbittert. Ich konnte sie durchaus verstehen, auch wenn sie sich mit ihren Ängsten manchmal selbst im Weg steht.
Beckett ist intelligent, freundlich und einer von den Guten, aber bei Emerie tritt er permanent ins Fettnäpfchen und kann gefühlt nichts richtig machen. Er weiß nicht, woran das liegt und erst ihre gemeinsame Mission beantwortet ihm einige Fragen. Ich mochte ihn sehr gern, eben weil er auch nicht perfekt ist.
Erst fliegen die Fetzen und dann die Funken, denn die Chemie zwischen Emerie und Beckett funktioniert ab der ersten Sekunde. Die beiden sind total süß zusammen, genau wie die niedlichen Pinguine, für die ich schon immer eine Schwäche hatte. Deshalb war dieses Buch für mich ein cosy Highlight, gerade jetzt, wenn es wieder kälter und dunkler draußen wird.

Mein Fazit:
Hier gebe ich eine klare Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2025

Abschluss und Neuanfang

This could be forever
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„This could be forever“ von Lilly Lucas ist der dritte und abschließende Band ihrer emotionalen Hawaii Love Reihe.
Bisher hat Millie trotz Talent noch keinen Fuß in die Tür als Regisseurin bekommen, aber ...

„This could be forever“ von Lilly Lucas ist der dritte und abschließende Band ihrer emotionalen Hawaii Love Reihe.
Bisher hat Millie trotz Talent noch keinen Fuß in die Tür als Regisseurin bekommen, aber ein überraschender Anruf ändert alles. Für eine Netflix-Doku über Extremsportler soll Millie kurzfristig für den erkrankten Regisseur einspringen. Drehort ist sogar ihre ehemalige Heimat auf Hawaii, aber leider hat die Sache einen Haken. Die Folge dreht sich ausgerechnet um den Big Wave Surfer Griffin Chipman, Millies erste große Liebe und der Mann, der ihr nach dem tödlichen Surf-Unfall ihres Bruders das Herz brach. Das Wiedersehen bringt alte Gefühle nach oben, denn schnell wird klar, dass Griffin immer auf eine Rückkehr von Millie hoffte. Aber auch ihre alten Konflikte sind noch präsent, denn Griffins Leidenschaft für Gefahr verletzt Millie noch immer.

Es geht ein letztes Mal mit Lilly Lucas nach Hawaii, wo uns eine emotionale Second Chance erwartet. Die Geschichte von Millie und Griffin blitzte bereits in den Vorgängerteilen immer wieder auf, aber man kann das Buch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen.
Millie ist die geheimnisvolle Ex, die Griffins Herz brach und über die er nie hinwegkam. Jetzt lernen wir sie endlich kennen und ich mochte sie von Anfang an. Ich gebe zu, dass ich in der damaligen Situation wahrscheinlich genauso wie Millie entschieden hätte. Und leider sind die alten Konflikte nicht verschwunden, sondern weiterhin eine riesige Hürde.
Griffin ist hinter seiner coolen Fassade als erfolgreicher Surfer und Adrenalinjunkie ein verletzlicher und romantischer Mensch, denn seine Bemühungen und Hoffnungen, Millie zurückzugewinnen, sind einfach zum Dahinschmelzen. Man spürt die tiefe Vertrautheit, aber auch die ungelösten Probleme, die beide endlich angehen müssen, um überhaupt eine Chance zu haben.
Das Setting ist mal wieder ein Traum und es ist schade, dass wir uns schon wieder verabschieden müssen. Mit Millies und Griffins Geschichte schließt sich der Kreis und ich habe mit beiden bis zum Schluss mitgefiebert.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 27.09.2025

Knisternder Deal

Madly Forbidden
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„Madly Forbidden“ von L.J. Shen ist der zweite Band ihrer emotionalen und funkensprühenden Reihe Forbidden Love.
Als alleinerziehende Mutter kämpft Dylan Tag für Tag damit, den Kopf über Wasser zu halten. ...

„Madly Forbidden“ von L.J. Shen ist der zweite Band ihrer emotionalen und funkensprühenden Reihe Forbidden Love.
Als alleinerziehende Mutter kämpft Dylan Tag für Tag damit, den Kopf über Wasser zu halten. Ihre sture Entschlossenheit, es unbedingt allein und ohne die Hilfe ihres millionenschweren Bruders zu schaffen, machen ihr Leben aber nicht unbedingt einfacher. Als er sie bittet, in seiner Abwesenheit auf sein New Yorker Apartment aufzupassen, willigt Dylan aber trotzdem ein, denn sie braucht Abstand zu ihrem bisherigen Alltag und den Impuls für einen Neuanfang. Leider werden diese Pläne von ihrem Nachbar getrübt, der der beste Freund ihres älteren Bruders und extrem attraktiv ist. Schon immer verband Dylan und Rhyland eine explosive Hassbeziehung, die zur Hochform aufläuft, als er sie für einen wichtigen Geschäftsabschluss als seine Fake-Verlobte engagieren will.

L.J. Shen weiß definitiv, was eine richtige Enemies-to-Lovers-Romance ausmacht, denn hier könnten die sprühenden Funken zwischen den beiden Hauptcharakteren glatt einen Flächenbrand auslösen. Ihre witzigen und gnadenlosen Schlagabtausche sorgen für heißes Knistern und beste Unterhaltung, denn die kreativen Beleidigungen, die hier hin- und herfliegen, sind wirklich äußerst amüsant. Ich liebe die explosive Dynamik von Dylan und Rhyland, die hier gekonnt auf dem schmalen Grat balancieren, dem anderen den Hals umzudrehen oder über ihn herzufallen.
Wer den ersten Teil gelesen hat, der kennt auch Dylan und Rhyland, die alle beide ihre Ecken und Kanten haben und keine einfachen Charaktere sind. Dylan steht sich mit ihrer sturen und rigorosen Art manchmal wirklich selbst im Weg, aber ich konnte ihre Haltung grundsätzlich nachvollziehen.
Rhyland hat seine Gefühle hinter einer riesigen Schutzmauer vergraben und es ist zuckersüß, wie er für Dylan und ihre kleine Tochter langsam auftaut. Er wird definitiv zum Traum-Bookboyfriend, was man nach seinem ersten Auftritt niemals vermutet hätte.
Beide Hauptfiguren entwickeln sich im Laufe der Handlung enorm weiter und finden endlich zu ihrer wahren Stärke bzw. lassen ihre Gefühle endlich zu. Das ist berührend, romantisch, manchmal herzzerreißend und natürlich mit einer großen Portion Spice und Humor erzählt.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Schwerere Weg

Falling Like Stars
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„Falling Like Stars“ von Emma Scott erzählt eine berührende Lovestory zwischen zwei gegensätzlichen Charakteren, die doch sehr viel gemeinsam haben.
Die talentierte Rowan begräbt ihren Traum von einer ...

„Falling Like Stars“ von Emma Scott erzählt eine berührende Lovestory zwischen zwei gegensätzlichen Charakteren, die doch sehr viel gemeinsam haben.
Die talentierte Rowan begräbt ihren Traum von einer Karriere als Kostümdesignerin gemeinsam mit ihrer großen Liebe, die sie bei einem furchtbaren Unfall verliert. Sie gibt sich selbst die Schuld und bewegt sich seitdem auf dem schmalen Grat der Selbstzerstörung. Als Produktionsassistentin am Set eines Hollywoodfilms lernt sie den charmanten Schauspieler Zackary Butler kennen. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft, denn beide fühlen sich fast schon magisch zueinander hingezogen. Ihre Welten könnten nicht unterschiedlicher sein, aber auch ihre dunklen Geheimnisse und gebrochenen Seelen vereinen sie. Doch um jemals auch nur den Hauch einer Chance zu haben, müssen sie erst die Schatten der Vergangenheit abschütteln.

Emma Scott steht für berührende und gefühlvolle Geschichten und auch dieses Buch steckt voller Tiefgründigkeit und emotionaler Momente. Das glitzernde Hollywoodsetting ist der Kontrast zu den inneren Abgründen der beiden Hauptcharaktere, aber gleichzeitig zeigt es auch seine üblen Schattenseiten, die durch reißerische Klatschartikel zu Beginn vieler Kapitel unterstrichen werden.
Bei Rowans Geschichte bricht es einem das Herz und ich konnte ihre tiefe Trauer absolut nachvollziehen. Sie ertrinkt in ihren toxischen Schuldgefühlen und beweist enorme Stärke, wenn sie sich endlich Hilfe sucht und an sich arbeitet. Ihre Rückschläge machen die Story authentisch, aber die Hoffnung bleibt immer präsent.
Zackary ist ein gefeierter Star, der seine Probleme weglächelt und durch pausenlose Arbeit kompensiert. Erst Rowan gibt ihm den endgültigen Anlass, seine ebenso toxische Vergangenheit hinter sich zu lassen. Die besondere Chemie zwischen den beiden spürt man ab der ersten Sekunde und es ist zum dahinschmelzen, dass beide nie aufgeben und in ihren dunkelsten Stunden füreinander da sind.
Das Buch ist eine wahre Gefühlsachterbahn, die mehrmals hart auf dem Boden aufschlägt, bevor es langsam wieder bergauf geht. Es gibt einige schmerzhafte Momente, die einem den Atem rauben, aber auch viele wundervolle und berührende Szenen, die Hoffnung schenken.

Mein Fazit:
Hier gibt es eine klare Leseempfehlung!

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