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Veröffentlicht am 05.10.2025

Zwischen Obsession und Verlangen – eine Liebe, die weh tut

Until I Get You (Fairview Hockey, Band 1)
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Claire Contreras hat mit Until I Get You eine Geschichte geschrieben, die mich gleichermaßen gefesselt, verstört und berührt hat. Schon die ersten Seiten lassen spüren, dass diese Liebesgeschichte keine ...

Claire Contreras hat mit Until I Get You eine Geschichte geschrieben, die mich gleichermaßen gefesselt, verstört und berührt hat. Schon die ersten Seiten lassen spüren, dass diese Liebesgeschichte keine einfache ist – sie ist roh, intensiv und schmerzhaft ehrlich. Lachlan Duke, der gefeierte Eishockeystar, trägt eine Dunkelheit in sich, die sich nur langsam offenbart. Und Lyla James, das Mädchen, das er nie vergessen konnte, kämpft mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Zusammen bilden sie ein explosives Duo, das zwischen Leidenschaft und Zerstörung schwankt.

Was mich besonders beeindruckt hat, ist die emotionale Tiefe der Figuren. Beide sind kaputt, auf ihre eigene Weise, und trotzdem sucht man als Leserin unaufhörlich nach dem Moment, in dem sie endlich Frieden finden – miteinander oder allein. Contreras versteht es, Schmerz poetisch zu machen. Ihre Sprache ist intensiv, manchmal fast körperlich greifbar. Ich habe beim Lesen gezittert, mitgefühlt und mehr als einmal innegehalten, weil mich ein Satz so tief getroffen hat.

Doch Until I Get You ist keine Geschichte, die man leicht liest. Sie ist dunkel, manchmal unangenehm und moralisch herausfordernd. Lachlans Besitzanspruch, Lylas Misstrauen, die unausgesprochenen Wahrheiten – all das zieht einen in ein Geflecht aus Schuld, Begierde und Angst. Genau das macht den Roman so eindringlich. Es geht nicht um eine perfekte Liebe, sondern um zwei Menschen, die versuchen, sich aus der Dunkelheit herauszuwühlen.

Das College-Setting mit dem Eishockeyteam liefert dabei eine spannende Kulisse: harte Wettkämpfe, Leistungsdruck und der Schein des Erfolgs kontrastieren die inneren Kämpfe der Figuren. Auch die Nebencharaktere wirken lebendig und tragen dazu bei, dass man sich in Fairview wie in einer eigenen, gefährlich flirrenden Welt fühlt.

Kritisch sehe ich, dass die Struktur manchmal unruhig wirkt – Zeitsprünge und Rückblenden fordern Konzentration, und manche Szenen überschreiten bewusst Grenzen. Aber gerade das gehört zur Stärke des Buches: Es will nicht bequem sein. Es zwingt dich, hinzusehen.

Am Ende bleibt das Gefühl, etwas gelesen zu haben, das mehr ist als eine Liebesgeschichte – eher ein psychologischer Tanz zwischen Liebe, Rache und Selbstzerstörung. Für mich ist Until I Get You eine dieser Geschichten, die man nicht einfach abschließt, sondern noch Tage später nachspürt.

Fazit:
Ein dunkler, emotionaler Pageturner mit intensiver Atmosphäre und viel Gefühl. Kein Wohlfühlroman – aber einer, der unter die Haut geht.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Wenn eine neue Nummer dein Leben verändert

Text Appeal
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Text Appeal war für mich eine richtig süße Rom-Com mit Wohlfühlfaktor. Riley ist als Protagonistin sofort sympathisch – witzig, klug und gleichzeitig wunderbar unperfekt. Als sie in die kleine Küstenstadt ...

Text Appeal war für mich eine richtig süße Rom-Com mit Wohlfühlfaktor. Riley ist als Protagonistin sofort sympathisch – witzig, klug und gleichzeitig wunderbar unperfekt. Als sie in die kleine Küstenstadt Port Stewart zieht, stolpert sie direkt in Connors Leben, und ab da beginnt eine Geschichte voller Missverständnisse, Fake Dating und natürlich Gefühle.

Ich mochte besonders das Kleinstadt-Setting, wo jeder jeden kennt und Gerüchte schneller kursieren als das Meer rauschen kann. Kylie Scott schafft es, die Atmosphäre charmant und humorvoll einzufangen – ich habe mehrmals laut lachen müssen. Gleichzeitig geht es aber auch um Erwartungen, um alte Beziehungen, die schwer loszulassen sind, und um den Mut, sich wirklich auf etwas Neues einzulassen.

Connor selbst hätte für mich manchmal ein wenig präsenter sein dürfen, da er stellenweise etwas zu still bleibt. Dafür hat Riley absolut geglänzt und die Story getragen. Auch die Nebenfiguren, allen voran Connors Ex Ava, sind nicht einfach nur platte Randcharaktere, sondern bekommen mehr Tiefe, als man zuerst denkt.

Alles in allem ist Text Appeal eine locker-leichte, humorvolle Romance, die man wunderbar zwischendurch lesen kann. Nicht alles ist perfekt, aber es ist genau die Art von Buch, die man zuklappt und mit einem kleinen Lächeln zurücklässt.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Paris, Action & Fake-Liebe – Ally Carter mischt Romantik mit Agentenflair

Never Trust Your Fake Husband
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Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ally Carter verbindet in Never Trust Your Fake Husband eine rasante Mischung aus Romantik, Humor und jeder Menge Action – fast so, als würde man ...

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ally Carter verbindet in Never Trust Your Fake Husband eine rasante Mischung aus Romantik, Humor und jeder Menge Action – fast so, als würde man einen romantischen Agentenfilm lesen.

Die Geschichte startet in Paris, mitten in der Nacht: Eine junge Frau erwacht ohne Erinnerungen und findet sich plötzlich an der Seite eines geheimnisvollen Agenten wieder. Um der Gefahr zu entkommen, geben die beiden sich als frisch verheiratetes Paar aus – und genau aus diesem „Fake Marriage“-Plot entspinnt sich eine witzige, chaotische und gleichzeitig spannende Dynamik. Besonders mochte ich Zoe, die trotz Amnesie viel Stärke, Humor und Herz beweist. Sie wirkt tollpatschig, verletzlich, aber auch mutig – eine Figur, in die man sich schnell hineinfühlen kann. Jake, der geheimnisvolle Agent, verkörpert dagegen das klassische „Grumpy“-Klischee: ernst, beschützend, ein bisschen überheblich. Manchmal hat er mich damit genervt, gleichzeitig hat seine ruhige, verschlossene Art perfekt zu Zoes quirliger Persönlichkeit gepasst.

Was mir wirklich gefallen hat, war die Leichtigkeit, mit der Ally Carter diese wilde Mischung erzählt. Es gibt Schüsse, Verfolgungsjagden und jede Menge gefährliche Situationen, aber trotzdem bleibt immer Platz für witzige Dialoge, charmante Missverständnisse und prickelnde Momente. Genau das macht das Buch so unterhaltsam: es nimmt sich nicht zu ernst und schafft es, Spannung und Romantik locker zu verbinden.

Natürlich greift die Geschichte auch auf bekannte Tropes zurück – die Amnesie, die Fake-Ehe, der grimmige Agent. Wer hier bahnbrechende Innovation erwartet, könnte enttäuscht werden. Auch wirken manche Actionszenen etwas übertrieben, fast filmreif-unrealistisch. Aber ganz ehrlich: Ich habe mich dabei ertappt, wie ich einfach weitergelesen habe, weil ich Spaß daran hatte. Und genau das hat das Buch für mich ausgemacht – es war spannend, romantisch und gleichzeitig witzig, ohne dass man lange nachdenken musste.

Mein Fazit: Never Trust Your Fake Husband ist ein Buch zum Wegträumen und Mitfiebern – nicht tiefgründig, aber unglaublich unterhaltsam. Perfekt für alle, die Lust auf eine humorvolle Fake-Marriage-Geschichte mit Agentenflair haben

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Ein Sommer voller Geheimnisse, Schuld und neuer Nähe

The summer that broke us (Lifeguard 1)
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The Summer That Broke Us von Lucia Sterling hat mich sofort in eine besondere Sommeratmosphäre hineingezogen. Malibu als Kulisse ist einfach perfekt – man spürt Sonne, Salz auf der Haut und das Rauschen ...

The Summer That Broke Us von Lucia Sterling hat mich sofort in eine besondere Sommeratmosphäre hineingezogen. Malibu als Kulisse ist einfach perfekt – man spürt Sonne, Salz auf der Haut und das Rauschen der Wellen, während gleichzeitig ein dunkler Unterton mitschwingt, der die Idylle trübt. Im Mittelpunkt steht Sutton, die für ihren dritten Sommer als Lifeguard zurückkehrt, aber ein Geheimnis mit sich trägt, das sie am liebsten tief vergraben würde. Als sie ausgerechnet mit Ben, dem Herzbrecher ihrer besten Freundin, unter ein Dach ziehen muss, prallen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Zwischen ihnen entwickelt sich langsam eine Nähe, die voller Konflikte, unausgesprochener Wahrheiten und heimlicher Schuldgefühle steckt.

Mir hat besonders gefallen, wie die Autorin die Kontraste darstellt: das leichte Sommerfeeling mit Freundschaft, Lachen und Strandnächten auf der einen Seite – und auf der anderen Seite das Geheimnis, die Fragen nach Schuld und die Tragödie, die wie ein Schatten über allem liegt. Sutton ist eine komplexe Protagonistin, manchmal distanziert, aber genau dadurch spürt man die Last, die sie mit sich trägt. Ben dagegen ist mehr als nur der „Bad Boy“ – er wirkt verletzlich, suchend und macht ihre Dynamik vielschichtig.

Natürlich gibt es auch kleine Schwächen: Manche Szenen ziehen sich etwas, und einige Wendungen sind vorhersehbar. Auch hätte ich mir stellenweise mehr Tiefe in den Gefühlen gewünscht, damit die Chemie zwischen Sutton und Ben noch stärker greifbar wird. Trotzdem hat mich die Geschichte mit ihrem Mix aus Sommer-Romance, ernsten Themen und Spannung sehr gut unterhalten.

Am Ende bleibt für mich: The Summer That Broke Us ist eine atmosphärische Sommergeschichte mit Tiefgang, die Sonne und Schmerz gleichermaßen in sich trägt. Ein gelungener Auftakt der Lifeguard-Reihe, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Zwischen Schatten, Prophezeiung und verborgener Liebe

The Knight and the Moth
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The Knight and the Moth von Rachel Gillig hat mich durch seine Mischung aus starken Charakteren und einer unheimlich atmosphärischen Welt sofort gepackt. Im Mittelpunkt steht Sybil Delling, genannt Six, ...

The Knight and the Moth von Rachel Gillig hat mich durch seine Mischung aus starken Charakteren und einer unheimlich atmosphärischen Welt sofort gepackt. Im Mittelpunkt steht Sybil Delling, genannt Six, die als Divinerin in der Kathedrale von Aisling lebt. Seit zehn Jahren träumt sie die Omens, dient einer Institution, die sie mehr einschränkt als beschützt. Doch als ihre Schwestern spurlos verschwinden, beginnt sie, an allem zu zweifeln – an ihrer Pflicht, an der Wahrheit hinter dem Heiligen Wasser und am Glauben, der ihr Leben bestimmt hat.

Sybil ist eine Protagonistin, die mich berührt hat: verletzlich, weil sie sich nach Zugehörigkeit sehnt, und zugleich mutig, weil sie den Schleier der Lügen lüften will. Ihr gegenüber steht Rory, der Ritter, kühl, unnahbar, scheinbar nur der Pflicht verpflichtet. Doch je mehr man liest, desto deutlicher wird, dass auch er Geheimnisse und Schwächen verbirgt. Die Beziehung zwischen den beiden ist geprägt von Reibung und Misstrauen, entwickelt sich aber langsam zu etwas Tieferem – getragen von Blicken, Gesten und stiller Nähe. Diese „Slow Burn“-Liebesgeschichte wirkt authentisch, weil sie Zeit braucht und auf Gegensätzen gründet.

Besonders stark fand ich das Setting. Die Kathedrale von Aisling wirkt wie ein eigener Charakter: ihre feuchten Mauern, die kühle Stille, das Heilige Wasser, das nicht so rein ist, wie es scheint. Überall lauern Schatten, und die Grenze zwischen göttlicher Ordnung und menschlicher Täuschung verschwimmt. Rachel Gillig schreibt so detailreich, dass man den Modergeruch förmlich riecht, die Ehrfurcht und die Bedrohung gleichermaßen spürt. Dieses gotische Ambiente zieht einen in seinen Bann und macht die Geschichte zu einem intensiven Erlebnis.

Natürlich gibt es auch Schwächen: Der Mittelteil zieht sich manchmal, und einige Nebenfiguren hätten mehr Tiefe verdient. Auch das Magiesystem bleibt an manchen Stellen eher vage. Aber das wird durch die starke Atmosphäre, die inneren Konflikte und die langsame Annäherung der Figuren gut aufgefangen.

Insgesamt ist The Knight and the Moth für mich eine gelungene Mischung aus düsterer Fantasy und Romantik. Es ist eine Geschichte über Pflicht und Verrat, Glaube und Zweifel, Macht und Liebe. Sie lädt dazu ein, zwischen den Schatten nach der Wahrheit zu suchen – und zeigt, dass manchmal genau dort, wo alles verloren scheint, die größte Nähe entsteht.

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