Cover-Bild Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 16.07.2025
  • ISBN: 9783596711697
Sophie Stava

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?

Ein Thriller wie eine Achterbahnfahrt - adrenalingeladen und nervenaufreibend!
Janine Malz (Übersetzer)

»Der Inbegriff eines Pageturners – schlau, originell und wendungsreich, ich konnte nicht aufhören zu lesen!« Liane Moriarty

Sloane Caraway ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb.

Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu.

Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?

»Ein Riesenspaß und teuflisch gut geplottet. Sie werden atemlos durch die letzten Seiten rasen und verzweifelt jeden noch so kleinen Hinweis aufsaugen, der dieses Lügengebäude zum Einsturz bringt.« Katy Hays , New York Times-Bestsellerautorin

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2025

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?

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Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, es war erfrischend anders und bot eine ungewöhnliche Storyline. Allerdings braucht es eine Weile, bis es wirklich in Fahrt kommt. In der ersten Hälfte liegt der ...

Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, es war erfrischend anders und bot eine ungewöhnliche Storyline. Allerdings braucht es eine Weile, bis es wirklich in Fahrt kommt. In der ersten Hälfte liegt der Fokus vor allem auf Sloane und ihrem Leben voller Lügen. Dabei lernt man viele Charaktere kennen, was zwar nötig, aber nicht besonders spannend war.

Richtig fesselnd wurde es für mich ab der zweiten Hälfte, als auch die Perspektiven von Violet und Jay hinzukamen. Ab diesem Punkt nahm die Geschichte deutlich an Tempo und Spannung zu, und ich war wirklich neugierig, wie sich alles entwickeln würde. Meine Vermutungen lagen zum Teil richtig, doch nicht alles war vorhersehbar, was ich positiv fand.

Violet war für mich der stärkste Charakter im Buch, vielschichtig, nachvollziehbar und gut gezeichnet. Auch Sloane konnte mich überzeugen. Jay hingegen blieb für mich eher blass und spielte eher eine Nebenrolle, über ihn hätte ich gern mehr erfahren.

Das Ende war schlüssig, alle offenen Fragen wurden beantwortet, und auch der Schreibstil war durchgehend angenehm zu lesen.

Fazit:
Ein lesenswertes Buch mit einem starken zweiten Teil und interessanten Figuren. Zwar fehlt anfangs etwas die Spannung, doch das wird später gut ausgeglichen. Für Fans von Thrillern und Krimis auf jeden Fall eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 02.10.2025

Gute Unterhaltung

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Den Debüt-Thriller von Sophie Stava habe ich als Hörbuch gehört, gesprochen von Anne Düe, Elke Appelt und Oliver Kube.
Sloane Caraway ist eine notorische Lügnerin – schon als Schulkind begann sie damit, ...

Den Debüt-Thriller von Sophie Stava habe ich als Hörbuch gehört, gesprochen von Anne Düe, Elke Appelt und Oliver Kube.
Sloane Caraway ist eine notorische Lügnerin – schon als Schulkind begann sie damit, um sich interessanter zu machen.
Im Park gibt sie sich als Krankenschwester aus, um einem Kind zu helfen, und gerät dadurch in Kontakt mit der wohlhabenden Familie Lockhart. Kurz darauf wird sie deren Kindermädchen.
Die Perspektiven wechseln zwischen Sloane, der Mutter Violet und ihrem Ehemann Jay Lockhart. Die drei Stimmen erleichtern den Perspektivwechsel und machen die Geschichte sehr lebendig.
Ich fand die Figuren, ihre Manipulationen und Beziehungen sehr interessant. Kein klassischer Thriller in den ersten beiden Dritteln, aber dennoch unterhaltsam und packend. Zwischendurch gibt es kleine Längen, und man darf die Handlung nicht zu streng auf Logik und Glaubwürdigkeit prüfen – trotzdem konnte ich es fast am Stück hören.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Eher Drama, als Thriller, aber trotzdem unterhaltsam...

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Meinung:
Irgendwie hat mich was an der Geschichte angesprochen und auch die meisten Rezensionen dazu waren gut.

Zuerst lernen wir Sloane kennen. Sie ist eine so verunsicherte und einsame Frau, dass sie ...

Meinung:
Irgendwie hat mich was an der Geschichte angesprochen und auch die meisten Rezensionen dazu waren gut.

Zuerst lernen wir Sloane kennen. Sie ist eine so verunsicherte und einsame Frau, dass sie ständig Lügen erzählt, um vor anderen besser dazustehen und gemocht zu werden. Dabei geht es aber soweit, dass sie auch bei Sachen lügt, die ich völlig unbedeutend finde, z. B. Geburtstag am gleichen Tag usw.

Man erfährt nach und nach, dass sie durch ihre Lügen und ihr Bedürfnis nach Freundschaft schon mal in eine Situation kam, die ihr Leben auf den Kopf gestellt hat, aber sie kann es einfach nicht lassen.

Als sie Violet und Jay kennenlernt, scheint sie in Violet die perfekte Freundin gefunden zu haben. Aber auch da gibt es ab und an schon subtile Hinweise, dass nicht alles so sein könnte, wie es dargestellt wird und dann ab der Hälfte, wechselt die Erzählweise komplett. Während wir in der ersten Hälfte die Geschichte aus Sloanes Sicht erleben, wechselt es in der 2. Hälfte fast komplett zu Violett. Nun erfahren wir, was in ihr vor sich geht und welchen Plan sie hat. Und gegen Ende gibt es auch noch die Perspektive von Jay.

Ich muss sagen, dass ich einiges davon so nicht erwartet hatte und ich es mir auch echt anstrengend vorstelle, das alles so zu „spielen“ und sich die ganzen Lügen wirklich zu merken. Außerdem fand ich den Plan teilweise schon echt weit hergeholt, aber ich fand es gut, dass die Beweggründe für das drastische Vorgehen und auch die Erklärungen dafür, dass einiges so funktioniert hat, wie geplant, mit der Zeit doch glaubhaft erläutert wurden. Dabei ist das Ende keine Ausnahme, denn dieses ist zum Teil doch etwas abgedreht, aber immerhin glaubhaft erläutert.

Auch wenn ich die Geschichte wirklich interessant und trotz vieler, teils unnötiger Details, teilweise echt kurzweilig fand, war der Thrilleranteil doch echt gering und vor allem erst am Ende so richtig vorhanden. Vorher war es eher mal wieder ein Drama, mit großem Fokus auf die Charakterdarstellungen von Sloane und später auch von anderen Personen.

Und auch moralisch wurden für mich einige Fragen aufgeworfen. Rechtfertigt bestimmtes Verhalten so drastisches Vorgehen? Ich finde auch, dass die Charaktere sehr vielschichtig dargestellt wurden, sodass man teilweise doch große Sympathien für sie entwickelt hat, trotz ihrer Lügen und der anderen Verhaltensweisen.

Erzählt wurden die unterschiedlichen Perspektiven auch jeweils von anderen Sprecherinnen und einem Sprecher. Das fand ich gut gelöst, da so der Wechsel nochmal deutlicher und eindringlicher wurde. An sich fand ich alle Stimmen passend und die Lesungen sehr ansprechend und mitreißend.

Fazit:
Insgesamt bin ich etwas zwiegespalten, da der Thrilleranteil wirklich gering ist und ich bei der Ankündigung „Ein Thriller wie eine Achterbahnfahrt - adrenalingeladen und nervenaufreibend!“ wirklich was anderes erwartet hatte. Dennoch konnte mich die recht detaillierte Geschichte unterhalten und ich fand die Charaktere echt vielschichtig und die moralischen Fragen haben auch lange in mir gearbeitet. Den Plan fand ich etwas weit hergeholt, aber dennoch insgesamt zufriedenstellend dargestellt und erklärt und auch die unterschiedlichen Perspektiven haben mir gut gefallen. Am Ende gibt es auch nochmal ein paar Überraschungen, weshalb ich trotz der Tatsache, dass es kein Thriller war, knappe 4 Sterne vergeben würde.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Wer lügt hier?

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Sloane Caraway lügt seit ihrer Kindheit. Früher, um sich interessanter zu machen und gemocht zu werden, hat es sich in ihr automatisiert. Ihre kranke Mutter ist die Einzige, die sie nicht belügt.
Als sie ...

Sloane Caraway lügt seit ihrer Kindheit. Früher, um sich interessanter zu machen und gemocht zu werden, hat es sich in ihr automatisiert. Ihre kranke Mutter ist die Einzige, die sie nicht belügt.
Als sie eines Tages im Park den attraktiven Jay Lockhart und seine Tochter Harper kennenlernt, gibt sie vor, Krankenschwester zu sein, da Harper auf eine Biene getreten ist und noch den Stachel im Fuß hat. Aus Dankbarkeit stellt Jay ihr seine Frau Violet vor. Die beiden Frauen freunden sich langsam an, und Violet stellt Sloane als Kindermädchen für Harper ein.

Die Geschichte startet langsam, man lernt zu Beginn Sloane kennen, ihr Leben, ihre Lügen und den Grund dafür. Trotz ihrer Lügen erscheint sie sympathisch; sie will eigentlich nur Freunde finden und man fiebert mit ihr mit. Klar, sie steht auf Jay (und verhält sich da oft wie ein Teenager), aber im Grunde möchte sie, dass Violet ihre beste Freundin wird. Und sie scheint es auch zu schaffen - sie bringt Violet zum Lachen, macht Sport mit ihr und vor allem: sie kümmert sich wirklich rührend um Harper. Deshalb war es auch kein Wunder, dass Violet sie als Kindermädchen einstellt.
Doch langsam wird sie einem mit ihrem Stalking-Verhalten gruselig, denn sie versucht immer mehr, wie Violet zu sein.
Und irgendwas stimmt auch in der Ehe von Violet und Jay nicht - die beiden verhalten sich distanziert.
Spannend fand ich, dass bis zum ersten Drittel des Buches noch alles offen ist, man weiß nicht, wohin es sich entwickelt.

Bis es dann eine Wendung gibt, mit der viele bestimmt nicht gerechnet haben. Da ich jedoch die Housemaid-Reihe von Freida McFadden kenne, konnte ich mir den weitere Verlauf dann irgendwann vorstellen. Doch natürlich nicht jedes Detail, ich wurde dann - nachdem ich mich eine lange Zeit über Verhaltensweisen und Handlungen geärgert habe, weil ich diese nicht nachvollziehen konnte - auch tatsächlich noch überrascht!


Fazit:
Eine sich erst langsam aufbauende Spannung, die dann mit einer überraschenden Wendung überzeugt. Unterhaltsamer Psychothriller.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Perfekt für ein Wochenende voller Lügen und Wendungen

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„Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?“ ist ein temporeicher Thriller mit einer Erzählerin, der man keine Sekunde trauen kann. Sloane Caraway mogelt sich mit einer Notlüge in das Leben einer wohlhabenden ...

„Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?“ ist ein temporeicher Thriller mit einer Erzählerin, der man keine Sekunde trauen kann. Sloane Caraway mogelt sich mit einer Notlüge in das Leben einer wohlhabenden New Yorker Familie. Was als harmloser Vorwand beginnt, entwickelt sich zu einer Kette von Täuschungen, bei der niemand mehr sicher ist, wer die Wahrheit sagt.

Die wechselnden Perspektiven von Sloane, Violet und Jay sorgen dafür, dass sich das Bild ständig verschiebt. Kaum glaubt man, den Durchblick zu haben, bringt die nächste Enthüllung alles ins Wanken. Die Handlung ist überdreht, aber genau das macht den Reiz aus. Mehrere Wendungen, ein hohes Tempo und eine gute Portion Drama halten die Spannung bis zum Schluss.

Die Figuren sind moralisch grau, aber gut gezeichnet. Besonders Sloane bleibt trotz ihrer Lügen interessant, weil sie verletzlich wirkt. Der Schluss ist spektakulär, wenn auch nicht völlig frei von Ungereimtheiten.

Ideal für ein Wochenende, an dem man ein Buch in kurzer Zeit verschlingen möchte. Ich hatte viel Spaß mit der Geschichte.

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