Wenn man plötzlich erkennt, dass es Magie gibt
Das vergessene MuseumLiam wuchs im Waisenhaus auf. Er hat die ärmlichen Verhältnisse und auch die schlechten Erlebnisse von einst hinter sich gelassen und schlägt sich heute als Fahrradkurier in London durchs Leben.
Eines ...
Liam wuchs im Waisenhaus auf. Er hat die ärmlichen Verhältnisse und auch die schlechten Erlebnisse von einst hinter sich gelassen und schlägt sich heute als Fahrradkurier in London durchs Leben.
Eines Abends übernimmt er noch einen Auftrag, der sein ganzes Leben verändern wird. Er liefert ein Päckchen an ein etwas verstecktes Gebäude und wird dann Zeuge, wie der Bewohner Mr. Bradford angegriffen und tödlich verwundet wird. Und so kommt es, das Liam zum neuen Kurator des geheimen Museums wird, eines Museums voll mit Artefakten, die eine besondere Prägung haben. Er soll nun für die Niederlassung in London zuständig sein des international agierenden Museumsnetzwerks. Da es dunkle Mächte nicht nur auf den alten Kurator abgesehen hatten, steckt Liam mit seinem Mitbewohner bald tief in geheimen Machenschaften.
Ich habe diesen spannenden Auftakt genossen.
Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und vor allem wurde mein Humor hier genau getroffen, weshalb ich die Lektüre auch recht unterhaltsam fand.
Die Idee mit den geheimen Museen, die magisch Artefakte sicher verwahrt finde ich spannend und gelungen umgesetzt. Die Idee was die Artefakte können, wie sie eingesetzt werden fand ich gut ausgearbeitet. So ganz klar ist die Organisation noch nicht, ich denke aber für den ersten Band sind die momentan gelieferten Erklärungen ausreichend und machen Lust weiter in diese Welt und die Geheimnisse einzutauchen. Vor allem da nach diesem Band noch so viele Fragen offen sind, es so einiges gibt, was noch zu Ergründen und Klären ist.
Liam hat keine Ahnung über seine Abstammung, hat die Jahre im Heim hinter sich gebracht, wohnt nun mit einem guten Freund zusammen und schlägt sich als Fahrradkurier durch. Mir gefällt, wie er in diese magische Welt geworfen wird, sich darauf einlässt und versucht das Richtige zu tun. Vielleicht hätte er etwas mehr Tiefe bekommen können, aber ich denke für einen ersten Band passt es.
Harry, sein Mitbewohner und guter Freund, finde ich sorgt für eine angenehme lockere Art und als Techniknerd macht er sich für mich ganz hervorragend.
Mr. Bradford finde ich das perfekte Gegengewicht zu den beiden und ich finde toll beschrieben, wie sie zusammen arbeiten.
Auch die anderen Charaktere finde ich gut gelungen.
Für mich eine spannende magische Geschichte, mit tollem Humor, gelungen Charaktere und viel Action, die uns neben London auch nach Berlin entführt.