Profilbild von Nubsi

Nubsi

Lesejury Star
offline

Nubsi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Nubsi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Mehr Klischee als Romantik

Der Hot-Henry-Effekt
0

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, und ich habe mir einen witzigen Liebesroman in einem wissenschaftlich angehauchten Setting erhofft – ähnlich wie bei den Büchern von Ali Hazelwood. Bekommen ...

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, und ich habe mir einen witzigen Liebesroman in einem wissenschaftlich angehauchten Setting erhofft – ähnlich wie bei den Büchern von Ali Hazelwood. Bekommen habe ich das aber leider nur bedingt.

Der Einstieg in die Geschichte war zunächst vielversprechend. Ich konnte mich gut einfinden, und auch wenn mir die Protagonistin zu Beginn nicht ganz sympathisch war, hat mich das erst einmal nicht gestört. Der Schreibstil war locker und flüssig, was mir gefallen hat.

Mit fortschreitender Handlung traten dann aber immer mehr Punkte auf, die mich gestört haben. Auch wenn der Schreibstil weiterhin angenehm blieb, war es doch sehr ermüdend, dass ständig betont wurde, wie unglaublich attraktiv Henry ist. Irgendwann konnte ich es einfach nicht mehr hören oder lesen. Dazu kam das ständige Hin und Her zwischen den beiden Protagonisten – hier wurde der miscommunication trope wirklich auf ein neues Level gehoben, was mir die Geschichte zunehmend verdorben hat.

Enttäuschend fand ich auch das Setting. Der Klappentext hatte bei mir die Erwartung geweckt, dass die Handlung in einer eher wissenschaftlichen Umgebung spielt. Stattdessen lag der Fokus stärker auf Firmenstrukturen, was für mich nicht zu dem passte, was ich mir erhofft hatte.

Insgesamt eine nette Idee, die Umsetzung konnte mich aber leider nicht überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.10.2025

Asiatisches Setting mit viel Potenzial – für mich schwer zugänglich

Song of Silver – Das verbotene Siegel (Song of Silver 1)
0

Der Einstieg in die Geschichte war für mich etwas schwierig. Mir war schnell klar, dass ich mit dem asiatisch angehauchten Setting meine Probleme haben würde – wie auch schon bei ähnlichen Geschichten ...

Der Einstieg in die Geschichte war für mich etwas schwierig. Mir war schnell klar, dass ich mit dem asiatisch angehauchten Setting meine Probleme haben würde – wie auch schon bei ähnlichen Geschichten zuvor. Gerade die Welt, die Gegebenheiten und gesellschaftlichen Strukturen konnte ich mir nicht immer gut vorstellen. Da mich der Klappentext aber sehr angesprochen hat, wollte ich dem Buch eine Chance geben und habe mir bewusst mehr Zeit gelassen.

Beim Lesen habe ich dann jedoch gemerkt, dass ich nur schwer in die Handlung hineinfand und bin deshalb auf das Hörbuch gewechselt. Damit lief es zwar flüssiger, und ich konnte mich besser einfinden, wirklich hineingezogen hat mich die Geschichte aber auch hier nicht. Im Rückblick hat mir der Einstieg von der Handlung her sogar noch am besten gefallen.

Die Grundidee fand ich durchaus interessant, aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugt. Besonders das Magiesystem ist mir nie wirklich klar geworden – ich konnte es mir einfach nicht gut vorstellen. Vielleicht lag es auch am Schreibstil, der mich nur bedingt abgeholt hat. Auch die Figuren waren von der Idee her interessant, aber von der Ausarbeitung her konnten sie mich nicht begeistern.

Ein weiterer Punkt war der Romance-Aspekt: Für mich hat er überhaupt nicht gepasst. Ein wenig Romantik kommt erst ganz am Ende, etwa bei 80–90 %, und wirkte dort völlig fehl am Platz. Die Bezeichnung „Romantasy“ empfinde ich hier eher als Verkaufsargument denn als tatsächliche Genre-Zuordnung – und genau das hat mich beim Lesen gestört.

Insgesamt konnte mich Song of Silver leider nicht überzeugen. Trotz einer interessanten Grundidee und eines spannenden Klappentextes bin ich weder mit der Welt noch mit den Figuren warm geworden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.10.2025

Leider nicht auf dem Niveau der Vorgänger

Game of Scandal
0

Der Einstieg in diesen dritten Teil der Reihe fiel mir deutlich schwerer als in die beiden Vorgänger. Mit Felicity als Protagonistin bin ich besonders am Anfang nicht richtig warm geworden – und auch wenn ...

Der Einstieg in diesen dritten Teil der Reihe fiel mir deutlich schwerer als in die beiden Vorgänger. Mit Felicity als Protagonistin bin ich besonders am Anfang nicht richtig warm geworden – und auch wenn es im Verlauf etwas besser wurde, hat sich das nie ganz gelegt. Auch die Handlung begann schwächer als in den vorherigen Bänden, sodass ich etwas gebraucht habe, um mich einzufinden.

Das Setting fand ich erneut interessant, und auch die Grundidee der Geschichte war spannend. In der Umsetzung konnte sie mich dieses Mal aber nicht wirklich begeistern. Der Spannungsbogen blieb für mein Empfinden sehr flach. Es ging um zu viele Themen gleichzeitig, wodurch mir oft die Tiefe in der Ausarbeitung gefehlt hat.

Auch die Liebesgeschichte hat mich nicht wirklich abgeholt. Ash fand ich in seinen Grundzügen spannend, aber er hatte für mich viel mehr Potenzial, als letztlich ausgeschöpft wurde. Er wirkte eher wie ein Statist, der mit ein paar charmanten Sprüchen auftauchte, statt wie ein gleichwertiger Protagonist. Und Felicity – mit der ich, wie schon erwähnt, nicht richtig warm geworden bin – war mir zu sehr von sich überzeugt. Zu oft wurde betont, wie klug sie doch sei, tatsächlich hat sie für mich aber wenig geleistet. Statt um die Ermittlungen oder die Agency ging es häufig mehr um ihre Sorgen und gesellschaftliche Grenzen.

Insgesamt war Game of Scandal für mich leider der schwächste Teil der Reihe. Idee und Setting haben mir gefallen, aber die Umsetzung konnte mich nicht wirklich überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.10.2025

Zwischen Humor und Beziehungsdrama

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
0

Als dieses Buch erschienen ist, hat es ja einiges an Aufmerksamkeit bekommen und sehr viel positive Kritik erhalten. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, und ich habe mir ein schönes Leseerlebnis ...

Als dieses Buch erschienen ist, hat es ja einiges an Aufmerksamkeit bekommen und sehr viel positive Kritik erhalten. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, und ich habe mir ein schönes Leseerlebnis mit einer locker-leichten Liebesgeschichte versprochen. Leicht und locker war die Geschichte tatsächlich, überzeugen konnte sie mich aber nur teilweise.

Humor in Liebesromanen mag ich eigentlich sehr gerne, doch hier hat er mich nur phasenweise abgeholt. Die Grundidee, dass Liebesromane eine Beziehung retten können, fand ich witzig, mir ist aber auch klar, dass man diese Aussage nicht zu ernst nehmen darf. Gerade deshalb wirkte das Ganze auf mich aber manchmal etwas zu unglaubwürdig.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich flüssig durch die Geschichte gekommen bin – auch wenn ich nicht wirklich mitgefiebert habe. Mit den Charakteren bin ich nur bedingt warm geworden. Thea hat für mich oft merkwürdig reagiert, und auch Gavin war mir nicht sympathisch. Viele ihrer Verhaltensweisen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Auch die Mitglieder des Buchclubs selbst waren nicht unbedingt mein Fall.

Unterm Strich fand ich die Geschichte unterhaltsam, konnte die große Begeisterung, die viele Leserinnen und Leser äußern, aber nur bedingt nachvollziehen. Ich wurde gut unterhalten, hatte beim Lesen aber auch oft eine skeptisch hochgezogene Augenbraue. Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, weiß ich im Moment noch nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2025

Ich mochte die Idee und der Einstieg war dann auch ganz interessant. Leider war mir der Erzählstil zu zäh und mir fehlte oft die Spannung.

Dämmernachtstraum
0

Die Geschichte hat mir zunächst durch die spannende Grundidee gut gefallen. Der Einstieg war sehr atmosphärisch und konnte mich auf jeden Fall neugierig auf den Verlauf dieses Abenteuers machen. Besonders ...

Die Geschichte hat mir zunächst durch die spannende Grundidee gut gefallen. Der Einstieg war sehr atmosphärisch und konnte mich auf jeden Fall neugierig auf den Verlauf dieses Abenteuers machen. Besonders das erste Zusammentreffen mit den Tagholden hat mir gut gefallen. Leider konnte die Geschichte mein anfängliches Interesse dann aber nicht über die gesamte Länge halten.

Die Handlung beginnt interessant, verliert aber schnell an Fahrt. Für mich haben sich die ersten zwei Drittel dann leider etwas gezogen, und ich habe mich öfter gefragt worauf das Ganze irgendwann mal hinausläuft. Erst im letzten Drittel gewinnt die Geschichte wieder etwas an Kontur, hier war die Magie und der Fantasyanteil für mich auch wieder deutlich mehr spürbar und mehr im Vordergrund. Allerdings fehlte mir am Ende dann ein großes Finale, das die Handlung mit Spannung und Nachdruck abschließt. Für mich fühlte es sich eher nach einem sanften Auslaufen der Geschichte an.

Mit den Charakteren, besonders mit der Protagonistin Lilimott, bin ich leider nicht warm geworden. Viele ihrer Entscheidungen wirkten auf mich nicht nachvollziehbar, und auch ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte erschien mir wenig glaubwürdig. Die Nebenfiguren blieben für mich zu blass. Besonders die Nachtholde waren für mich bis zum Schluss nicht greifbar und zu sehr im Hintergrund. Ich hätte sie mir lebendiger und greifbarer gewünscht.

Allgemein waren die magischen Wesen für mich eine Herausforderung. Anfangs habe ich mich etwas in die Welt hineingeworfen gefühlt, im Verlauf der Geschichte fehlten mir immer wieder Informationen, und insgesamt wirkte das Gerüst für mich nicht ausgereift genug. Schlussendlich konnte ich in die magische Welt hier nicht wirklich einsteigen.

Insgesamt bleibt bei mir ein zwiegespaltener Eindruck zurück. Die Ausgangsidee finde ich toll, ich mag die beiden magischen Lager, und auch das Konzept der "Großen Retterin" mag ich. Leider war mir die Handlung dann aber etwas zu zäh, die Figuren zu blass und auch die Spannung war oft zu wenig. Ich bin bei Geschichten auch nicht der geduldigste Leser, von daher war dieses Buch wahrscheinlich einfach nichts für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere