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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2025

Mystisch, magisch, abenteuerlich!

Keltische Winternächte
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Dieser wundervolle Märchenschatz entführt uns in eine Welt voller Magie und zauberhafter Wesen. Feen, Riesen, Geister und andere magische Wesen begegnen uns in den 10 Märchen, die aus Schottland, Cornwall, ...


Dieser wundervolle Märchenschatz entführt uns in eine Welt voller Magie und zauberhafter Wesen. Feen, Riesen, Geister und andere magische Wesen begegnen uns in den 10 Märchen, die aus Schottland, Cornwall, Irland und Wales stammen.

Mein Lieblingsmärchen aus der Märchensammlung ist „Der Schnee und die Krähe“. Es ist ein irisches Märchen, das Heldenmut, Tapferkeit und Hilfsbereitschaft vereint. Jack, Sohn des Königs von Irland, macht sich auf die Suche nach einem Mädchen, das schwarzes Haar wie eine Krähe und weiße Haut wie Schnee hat. Auf seiner Reise zu dem besagten Mädchen muss er 3 Prüfungen bestehen, die zeigen, wie weise und mutig er ist. Ein kleiner roter Mann steht ihm dabei zur Seite. Wird es Jack gelingen, das Mädchen (die Prinzessin des Ostens) von ihrem Zauber zu befreien, der sie jede Nacht zum Tanzen zwingt?

Generell spielen Musik und Tänze in den keltischen Märchen eine große Rolle. Im schottischen Märchen „Donal im Feenland“ zum Beispiel begegnet Donal auf dem Weg ins „Land der Ewigen Jugend“ einen bärtigen Mann, der mit seiner Geige fiedelt und singt. Außerdem gibt es Feen, die wunderbar tanzen und musizieren. Der bärtige Mann erlaubt sich einen großen Spaß mit Donal, sodass mich das Märchen schmunzelnd zurück ließ.

Zu jedem Märchen gibt es detailreiche und stimmungsvolle Illustrationen. Diese fangen die mystische Atmosphäre vor allem durch die filigranen Zeichnungen ein. In zarten und erdigen Farben ist alles illustriert. Die Bilder wirken dadurch ruhig und sanft und fast schon lebendig, die in uns die Anderswelt eintauchen lassen.

Diese wundervoll gestaltete Märchensammlung ist vor allem für kalte und gemütliche Winterabende geeignet, da sie die frostige Welt der Kelten beinhaltet. Manche Märchen kommen auch etwas düster daher.

Nicht nur Kinder werden die mystischen und magischen Geschichten lieben. Geheimnisvolle Wesen, die seit Jahrhunderten in den langen Winternächten ihr Unwesen treiben, mutige Helden und magische Momente entführen Groß und Klein in eine Welt voller Magie, Wunder und keltischer Mythologie. Sie erzählen vom Geheimnis der Anderswelt und von übernatürlichen Kräften.

Ein ästhetisch ansprechender und hochwertiger Märchenschatz!

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Eine erschütternde Story!

Trophäe
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Das war eine heftige Geschichte. Zwischenzeitig musste ich das Buch zur Seite legen, da manche Handlungen und Verhaltensweisen mancher Personen im Buch abstoßend und schwer zu ertragen waren. Dennoch ...


Das war eine heftige Geschichte. Zwischenzeitig musste ich das Buch zur Seite legen, da manche Handlungen und Verhaltensweisen mancher Personen im Buch abstoßend und schwer zu ertragen waren. Dennoch kann ich jedem das Buch ans Herz legen, der sich mit moralischem Handeln auseinandersetzen möchte. Ich selbst habe mich dabei erwischt, wie ich mich manchmal auf die Seite des Protagonisten Hunters geschlagen habe, da er sich ja schließlich an die Vorschriften hält und alle vertraglichen Bedingungen erfüllt! Es wird einem deutlich vor Augen geführt, dass man alles hinterfragen muss und nur weil es vertraglich in Ordnung ist, ist dies noch lange nicht moralisch richtig.

Als Leser erfahre ich einige interessante Fakten und Sichtweisen über Afrika. Es wird kein konkreter Ort in Afrika genannt, man erfährt nur, dass es in der Wildnis Afrikas spielt.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Ein Junge begibt sich auf eine Zeitreise ins Alte Rom

Fred im alten Rom
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„Die Arena, musst du wissen, ist das Abbild unserer Welt. Sie ist gefährlich. Sie umschließt uns wie die Spinne das Insekt. Und es gibt nur einen Weg zu entkommen: Du musst stärker sein als alle, die dich ...

„Die Arena, musst du wissen, ist das Abbild unserer Welt. Sie ist gefährlich. Sie umschließt uns wie die Spinne das Insekt. Und es gibt nur einen Weg zu entkommen: Du musst stärker sein als alle, die dich angreifen!“


Wow! Mein Sohn (9 Jahre) und ich sind begeistert von dem Abenteuerroman, in dem sich ein Junge namens Fred mit seinem Opa Alfred auf eine Zeitreise ins Alte Rom begibt. Fred wird nicht nur Gehilfe des Medicus, sondern darf auch bei den bevorstehenden Festspielen helfen. Fred erlebt also hautnah die spannende Zeitepoche des antiken Roms.

„Fred im Alten Rom“ von Birge Tetzner ist eine Kombination aus einer fantastischen Abenteuergeschichte und einem Sachbuch. Das Buch bietet ein fundiertes Wissen über das antike Rom mit einer Zeittafel, einem ausführlichen Glossar, fundierten und informativen Sachtexten, Landkarten und Ausflugtipps zu Orten, in dem ich heute noch römische Spuren entdecken kann ( Archälogischer Park Cambodunum, Forum Romanum, Herculaneum…).

Das Buch ist so aufgebaut, dass ich Sachtexte auch auslassen kann und einfach nur die abenteuerliche Geschichte lesen kann und umgekehrt.

Die zahlreichen Illustrationen von Karl Uhlenbrock sind besonders hervorzuheben. Seine Illustrationen sind so liebevoll gestaltet, realistisch und hochwertig, dass sie das Zeitreise-Abenteuer noch lebendiger erscheinen lassen.

Meiner Meinung nach ist das Buch auch für Erwachsene geeignet, die sich für die Geschichte des Alten Rom interessieren. Ein Lesegenuss für die gesamte Familie.

Ein ästhetisch ansprechendes und hochwertiges Buch! Empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Eine Mutter-Tochter-Geschichte mit einem großen Familiengeheimnis

Tanzende Spiegel
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Annette Byford ist mit „Tanzende Spiegel“ ein wundervoller Mutter-Tochter-Roman gelungen, der ein großes Familiengeheimnis birgt.

Es gibt zwei Erzählebenen. Zum einen blickt eine Psychotherapeutin auf ...

Annette Byford ist mit „Tanzende Spiegel“ ein wundervoller Mutter-Tochter-Roman gelungen, der ein großes Familiengeheimnis birgt.

Es gibt zwei Erzählebenen. Zum einen blickt eine Psychotherapeutin auf das Leben ihrer Mutter als junge Frau Anfang der 50er Jahre zurück. Zum anderen erzählt die Psychotherapeutin von sich und ihren Gefühlen zu einer jungen Cellistin.

Die Erzählstränge über die Mutter fand ich sehr interessant. Byford zeigt auf, wie es den Frauen im Nachkriegsdeutschland erging. Die vielen Entbehrungen der Kriegsjahre wollten sie hinter sich lassen. Sie wollten wieder ins Kino gehen, sich in einem Café mit Freunden treffen und das Leben einfach in vollen Zügen genießen. Auch erzählt Byford sehr anschaulich, dass es für Frauen aber längst nicht so einfach war. Von ihnen wurde erwartet, dass ihr größter Wunsch es war, Ehefrau und Mutter zu werden. Die Protagonistin steckt in einem Zwiespalt. Sie will mehr und kann sich nicht mit dem typischen Frauenbild identifizieren. Sie ist eine taffe Frau.
Dennoch wird deutlich, dass zu dieser Generation das Schweigen und Nicht-Aussprechen mancher unangenehmer Dinge leider dazu gehören.

Byford ist ein wundervoller Mutter-Tochter-Roman gelungen. Im Laufe der Geschichte wird immer deutlicher, dass sich Vieles in beider Leben spiegeln.

Byford schreibt unaufgeregt und mit viel Wärme für ihre Mutter. Der Roman ist autofiktional.

Absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Schaurige Gruselgeschichten mit Lachgarantie

Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten (Band 3)
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Jeff Kinney schafft es mit seinen Büchern einfach immer wieder Kinder fürs Lesen zu begeistern. „Gregs Tagebücher“ bringen selbst Lesemuffel zum Lesen.

Mit seinem 3. Band aus der Reihe „Rupert präsentiert“ ...

Jeff Kinney schafft es mit seinen Büchern einfach immer wieder Kinder fürs Lesen zu begeistern. „Gregs Tagebücher“ bringen selbst Lesemuffel zum Lesen.

Mit seinem 3. Band aus der Reihe „Rupert präsentiert“ werden die 14 Gruselgeschichten von Rupert Jefferson, dem besten Freund von Greg („Gregs Tagebuch“), erzählt.

Schon allein die Gestaltung des Covers ist ein echter Hingucker: Das Cover leuchtet im Dunkeln und der in orange und schwarz gehaltene Farbschnitt mit Gruselfiguren springen sofort ins Auge. Eine Gruselmaske zum Herausnehmen befindet sich als kleines Goodie im Buch. Perfekt für die kommende Halloween-Zeit.

In typischer Jeff Kinney- Manier sind die Geschichten kurzweilig und mit einer gehörigen Portion Humor geschrieben. Die kleinen Comics sind lustig und unterstreichen damit das Geschriebene, was vor allem für ungeübte Leser ein großer Vorteil ist.

Zombies, Vampire, Geister und andere gruselige Gestalten warten in den Geschichten auf den Leser. Manche Geschichten sind etwas makaber (z.B. „Das Nickerchen“). Da sollte man schauen, ob manche Geschichten wirklich geeignet sind für das besagte Kind.

Mein Sohn (9 Jahre alt) ist jedenfalls restlos begeistert von den Gruselgeschichten und hat sich an vielen Stellen kaputt gelacht.

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