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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2025

Richtig gut!

Home, Sweet Home
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Das Buch war einfach so gut! Spannend von vorne bis hinten. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Maggie, die gerade eine Trennung durchmacht. Nachdem sie eine furchtbare Erfahrung machen musste, ist sie ...

Das Buch war einfach so gut! Spannend von vorne bis hinten. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Maggie, die gerade eine Trennung durchmacht. Nachdem sie eine furchtbare Erfahrung machen musste, ist sie mit ihrer Familie umgezogen, in eine ruhige Nachbarschaft, in der alle friedlich nebeneinander leben. Nach jedem Kapitel wechseln die Perspektiven und wir Leser*innen erfahren mehr von den anderen Familien der Nachbarschaft und schnell wird klar, dass jeder und jede so seine Geheimnisse hat. Manche davon sind größer und schlimmer als andere, aber alle von ihnen haben auf die ein oder andere Weise zu kämpfen.

Was Joy Fielding hier wahnsinnig gut in die Geschichte verwoben hat, ist das Thema Waffen und Waffenbesitz in den USA. Auch bei diesen Familien der nach außen hin friedlichen Nachbarschaft besitzen einzelne Personen Waffen und alle von ihnen scheinen einen Grund zu haben, sie zu benutzen. Der Klappentext teasert schon an, dass es zu einem Schuss kommen wird und die Autorin versteht es unglaublich gut, die Lage in jeder Story so weit zuzuspitzen, dass man jeden Moment mit einem Knall rechnet. Ich fand die Handlung sehr spannend und auch wenn sich gegen Ende sehr deutlich herauskristallisiert, was passieren wird, konnte mich die Geschichte anderweitig überraschen. Sie regt zum Nachdenken an und ich mochte die Verflechtungen, den Schreibstil und wie Maggie wieder zu sich selbst findet. Ganz große Empfehlung.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Das hat so viel Spaß gemacht!

Kiss the Bodyguard, Band 2 - Kiss Me Twice
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Das hat sooo viel Spaß gemacht. Stella Tack kann einfach schreiben und ihr Humor ist unvergleichlich. Ich war einfach durchgängig glücklich beim Lesen dieser Geschichte. Die Liebesgeschichte nimmt gar ...

Das hat sooo viel Spaß gemacht. Stella Tack kann einfach schreiben und ihr Humor ist unvergleichlich. Ich war einfach durchgängig glücklich beim Lesen dieser Geschichte. Die Liebesgeschichte nimmt gar nicht so viel Fokus ein und so viel mehr steht hier einfach im Vordergrund. Da hätten wir die Freundschaft zu Ryan und Ivy, aber auch am Ende kommt nochmal richtig Schwung rein. Und auch Prescotts Familiengeschichte war super interessant und richtig gut durchdacht. Von vorne bis hinten eine sehr gelungene Geschichte und im großen und ganzen hat mir hier nur der letzte Funken noch gefehlt.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

WOW!

Leave Me Behind
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Ich bin ja nicht der größte Dark Romance-Fan, aber ab und zu bin ich doch neugierig. Ich würde gerne verstehen, was viele daran finden, aber meistens check ich’s nicht. Und dann kam „Leave me behind“, ...

Ich bin ja nicht der größte Dark Romance-Fan, aber ab und zu bin ich doch neugierig. Ich würde gerne verstehen, was viele daran finden, aber meistens check ich’s nicht. Und dann kam „Leave me behind“, eine Dark Military Romance, also nochmal ein bisschen was anderes und ich dachte: ja komm, wir testen das mal. Und was soll ich sagen? Ich bin zwar immer noch kein DR-Fan, aber definitiv „Leave me behind“-Fan!

Ich kann das Buch sehr empfehlen, ABER: ihr solltet die Triggerwarnungen lesen, das Buch ist heftig. Deswegen ist das eine eingeschränkte Empfehlung, für alle, die diese Art von Geschichte lesen können. Wenn ihr’s nicht blutig mögt, Gewalt in Büchern nicht abkönnt und nicht damit klar kommt, dass es von einem Gemetzel zum nächsten kommt… Finger weg. 😂 Ansonsten versucht es. Ich gebe zu, die Liebesgeschichte zwischen Nell und Bradshaw, hat’s mir nicht leicht gemacht. Ich kann dieses „er ist so ein A****loch, er tut mir böse Dinge an, aber eigentlich ist er ja doch ein Cutiepie“ einfach nicht verstehen. Bradshaw ist kein Cutiepie, und auch wenn ich ab und zu mal dachte „oh armer Bubu, lass dich drücken“, überwog doch mein Ekel gegen den Typen. NO THANKS. 😂 Aber was mir einfach unglaublich gut gefallen hat, war die Story. Es ist von Anfang an fesselnd und spannend, vielleicht etwas drüber, aber mit den Dark Forces auch etwas, was ich so noch nie gelesen habe. Es war einfach mal frischer Wind im Bücherregal. Wobei der Wind eher ein heftiger Sturm war, weil mit so viel Mord und Totschlag habe ich ehrlicherweise nicht gerechnet. Außerdem wird’s spicy und die ein oder andere Szene hat mich dann auch in meinen Grundsätzen erschüttert. Damit wiederum habe ich gerechnet. 😂 Ansonsten dachte ich mir in jedem Kapitel ungefähr zweimal WTF und habe mich gefragt, was ich hier gerade lese. Aber ich kann nicht leugnen, dass die Geschichte süchtig macht. Dass ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht, was dahintersteckt, wer wohl als nächstes draufgeht… Ich war komplett im Bann und deswegen gibt es eine Empfehlung, für Alle, die mal was anderes lesen wollen. 4,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 10.10.2025

So ein Pageturner!

The Mother – Sie hat den Mord nicht begangen. Doch wie soll sie es beweisen?
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Für alle, die T.M. Logan noch nicht kennen: wenn ihr Joy Fielding oder Harlan Coben gerne mögt, dann seid ihr hier richtig. Zumindest die Erzählweise finde ich sehr ähnlich. Die Thriller sind nicht super ...

Für alle, die T.M. Logan noch nicht kennen: wenn ihr Joy Fielding oder Harlan Coben gerne mögt, dann seid ihr hier richtig. Zumindest die Erzählweise finde ich sehr ähnlich. Die Thriller sind nicht super rasant, machen aber allein durch den Schreibstil sehr viel Spaß. Auch „The Mother“ ließ sich sehr flüssig lesen und war für mich durchgängig interessant.

Heather kommt nach 10 Jahren aus dem Gefängnis und will nur eins - ihre Söhne wieder zurückbekommen. Sie wurde wegen Mordes an ihrem Mann Liam verhaftet, ist aber überzeugt, dass sie es nicht getan hat, obwohl sie sich nicht an besagte Nacht erinnern kann. Sie setzt alles daran, um ihre Unschuld auch nach all den Jahren zu beweisen. Es beginnt eine spannende Jagd nach der Wahrheit und unterwegs findet sich rund um Heather eine kleine Truppe von Menschen zusammen, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützen. Teils aus Eigennutz, teils weil sie zu Freunden werden. Ich habe alle Charaktere liebgewonnen und gleichzeitig die ganze Zeit im Hinterkopf gehabt, dass vielleicht doch einer oder eine von ihnen hinter alldem stecken könnte. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wo die Auflösung hinführen wird. Am Ende fand ich zwar alles schlüssig, nur hat mir das Endergebnis nicht komplett gefallen. Deswegen gabs auch ein Minipünktchen Abzug in der Gesamtwertung. Ansonsten finde ich aber nichts, was mich sonst gestört hätte. Ich habe das Geschehen gerne verfolgt und ab einem bestimmten Punkt wird Heather auch zu einer richtigen Badass-Protagonistin. Ich fand sie und auch ihre neue beste Freundin extrem cool und kann deswegen nur eine dicke Empfehlung aussprechen! 4,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 07.09.2025

WOW!

Der Gott des Waldes
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Wenn du „Der Gesang der Flusskrebse“ mochtest, könnte das dein Buch sein. Vor allem die subtile Spannung und die Atmosphäre haben mich daran erinnert. Die Handlung startet mit dem Verschwinden von Barbara ...

Wenn du „Der Gesang der Flusskrebse“ mochtest, könnte das dein Buch sein. Vor allem die subtile Spannung und die Atmosphäre haben mich daran erinnert. Die Handlung startet mit dem Verschwinden von Barbara in den 70er Jahren, ein Mädchen aus gutem Hause, das aus dem Feriencamp verschwindet, das ihren Eltern gehört. Die Aufregung ist groß, zumal ihr älterer Bruder Bear vor Jahren bereits verschwand und nie wieder aufgetaucht ist. Hat Barbara dasselbe Schicksal ereilt?

Die Geschichte startet langsam und zunächst lernen wir aus unterschiedlichen Perspektiven die verschiedenen Charaktere kennen, die in der Handlung noch eine Rolle spielen werden. Da ist zum Beispiel Tracy, ein Mädchen, das sich mit Barbara angefreundet hatte, oder Louise, die Betreuerin der Camps. Wir springen immer wieder zwischen den Zeiten und erfahren auch viel zum Verschwinden des Bruders. Barbaras Verschwinden und die Ermittlungen dazu spielen eine große Rolle, doch die Geschichte bietet so viel mehr. Klassenkritik, die Rolle der Frau in der Gesellschaft - die Autorin verwebt die Themen gekonnt und hat mich öfter fassungslos den Kopf schütteln lassen. Es gab die ein oder andere Überraschung, es wurden immer wieder winzige Details aufgegriffen, die ich schon längst wieder vergessen hatte und auch die Auflösung konnte mich total überzeugen. Den Start fand ich etwas zäh, aber je mehr ich in die Geschichte eingetaucht bin, desto größer war auch die Sogwirkung. Wer hier einen extrem spannenden Kriminalfall erwartet, ist vielleicht falsch, denn es geht um so viel mehr. Trotzdem war es für mich durchgehend interessant und deswegen gibt es auch eine dicke Leseempfehlung. 4,5 ⭐️

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