Himmel und Hölle mal anders
Ich durfte For Whom the Bell Rolls als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal lesen.
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, fand ich die Idee so interessant, dass ich es unbedingt lesen wollte. ...
Ich durfte For Whom the Bell Rolls als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal lesen.
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, fand ich die Idee so interessant, dass ich es unbedingt lesen wollte. Ein Hellp Desk in der Hölle. Ja die Hölle, alles was dazu gehört. Dämonen etc. Lilly die Protagonistin kann sich so richtig frei entfalten und so sein wie sie immer sein wollte. Ungeniert, offen, brutal ehrlich und knallhart. Dann lernt sie auch noch Beleth (Bel) einen Prinzen der Hölle kennen lernen, und alles scheint perfekt zu sein, doch ist es das?
Also dieses neuartige Konzept von Himmel und Hölle und der Hölle als einen Ort Gerechtigkeit und des über sich hinaus wachsens, ist erfrischend anders und sehr interessant zu lesen. Der Hellp Desk ist genial. Lilys Arz ist klasse. Deswegen war ich irgendwann verwundert darüber, dass Lily auf einmal Pflegemutter für Sharkie wurde und der Hellp Desk irgendwie in den Hintergrund gerückt ist. Aber das lasse ich jetzt außen vor. Es werden viele intensive Themen angesprochen, Traumavewältigung, Verlustängste und vieles mehr. Das alles ist in einem guten Kontext erklärt worden, was ich sehr gut finde.
Abschreckend fand ich allerdings die Seitenzahl. 848 Seiten und beim lesen wurde einiges in die Länge gezogen. Das hätte man kürzen können.
Alles in allem ist die Story aber in Ordnung. Da es teilweise in die Länge gezogen wurde und mir so das lesen manchmal langweilig wurde, kann ich es zwar empfehlen, aber mehr als 3,5 Sterne kann ich nicht geben.