Nette Geschichte, wo recht schnell Probleme überwunden werden
Winterzauber in den HighlandsHolly Fraser hofft auf einen Neuanfang in einem kleinen Ort in Schottland. Was ihr in Glasgow in ihrem alten Job und mit ihrem Verlobten passierte möchte sie hinter sich lassen und durch die Organisation ...
Holly Fraser hofft auf einen Neuanfang in einem kleinen Ort in Schottland. Was ihr in Glasgow in ihrem alten Job und mit ihrem Verlobten passierte möchte sie hinter sich lassen und durch die Organisation des Weihnachtsmarktes sich selbst beweisen, dass sie alles Schlechte hinter sich lassen kann.
Alles ist organisiert und der Aufbau startet sehr gut bis das schlimmste eintrifft. Der Weihnachtsmann hatte einen Unfall und kann unmöglich auftreten! So knapp gibt es eigentlich keine Chance jemand qualifiziertes zu finden. So erfährt Holy von Angus MacRae, einem ehemaligen Feuerwehrmann, der bei einem Einsatz durch eine Rauchvergiftung seinen Lungen dauerhaft geschädigt hat und so nicht mehr aktiv arbeiten kann. Seitdem hat er sich von alles und jedem zurückgezogen.
Sie versucht ihn dafür zu gewinnen, als Weihnachtsmann einzuspringen und seine ganz wunderbar geschnitzten Holzornamente, die sie bei ihm sieht, als Geschenke für die Kinder zu nutzen.
Wie wird Weihnachten für beide werden?
Das ist eine nette Weihnachtsgeschichte mit Tiefe. Unsere beiden Hauptpersonen haben beide auf ihre Weise etwas Schreckliches und Lebensverändertes erlebt und versuchen damit umzugehen. Jeder der beiden auf seine Art.
Holly sieht in den wundervollen Schnitzereien so viel und wie Angus wirklich ist und versucht ihn wieder dazu zu bringen sich zu öffnen und im Ort blicken zu lassen. Das finde ich ganz wunderbar beschrieben.
Daneben ging mir persönlich einiges zu schnell in den wenigen Tagen, in denen diese Handlung spielt. Das ist wohl der Länge des Romans geschuldet.
Ich bin mir nicht so sicher, ob Menschen, die sich so abkapseln, so schwer verarbeiten was ihnen passierte, wirklich so schnell öffnen können und bereit sind sich auf eine neue Beziehung einzulassen.
Es gibt für mich hier wirklich einige ganz wunderbar beschriebenen Szenen, vor allem wie sehr sich die Kinder auf den Besuch des Weihnachtsmannes freuen.
Abzug gibt es von mir, da ich mir nicht sicher bin, welche Fehler es nur in meinem Rezensionsexemplar gab, und die es möglicherweise nicht in der finalen geben wird. Teilweise haben einige Übersetzungen nicht gestimmt, Satzstellung und Grammatik war fehlerhaft und manch ein Ablauf war fehlerhaft. Das hat den Lesefluss beeinflusst.
Ansonsten habe ich den Roman gerne gelesen.