Cover-Bild Aufgeben können die anderen
Band 1 der Reihe "Sternstunden der Frauen"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 381
  • Ersterscheinung: 13.10.2025
  • ISBN: 9783746641362
Lena Johannson

Aufgeben können die anderen

Roman

Weil wir gewinnen werden 

Paris, 1918: Alice ist leidenschaftliche Schwimmerin. In der Bewegung findet sie Ruhe und kann das Leid vergessen, das hinter ihr liegt. Sie trainiert hart, und obwohl sie immer besser wird, hadert sie: Warum darf sie ihr Können nicht zeigen? Warum ist weiblicher Leistungssport noch immer verpönt? Doch sie ist nicht allein, der Frauensportverband, den sie gründet, hat regen Zulauf. Ihr Ziel: die Olympischen Spiele 1920 für Frauen zu öffnen – und zwar in allen Disziplinen. Als sie schon den Glauben daran zu verlieren droht, bekommt Alice Hilfe von unerwarteter Seite ... 

Ein Roman vor dem Hintergrund der ersten Olympischen Frauenspiele – Bestsellerautorin Lena Johannson erzählt ein bislang unbekanntes Kapitel der Geschichte der Frauen

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Alice kämpft für ihre Träume

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Alice wird Ende des 19. Jahrhunderts geboren und kennt lange Zeit nur die französische Stadt Nantes. Lediglich ihr Vater ist immer wieder in der Provence, um dort neue Waren für den Laden der Familie zu ...

Alice wird Ende des 19. Jahrhunderts geboren und kennt lange Zeit nur die französische Stadt Nantes. Lediglich ihr Vater ist immer wieder in der Provence, um dort neue Waren für den Laden der Familie zu besorgen. Obwohl Alice die kleine Stadt liebt und gerne auf das Gymnasium geht, träumt sie von einem Leben in Paris. Zusammen mit ihrem Jugendfreund Joseph träumt sie sich häufig weit weg und reist in Gedanken an die entferntesten Orte. Auch deshalb ist sie schnell ebenso begeistert wie er, nach Großbritannien zu gehen. Dort arbeitet Alice in London für eine osmanische Familie und lernt durch sie New York, Skandinavien und sogar Brasilien kennen. Wichtiger ist aber, dass die Familie sie in ihrer Leidenschaft für das Schwimmen und schließlich auch das Rudern sehr unterstützt. Nach dem Tod von Alices Mutter führt der Weg des Paares aber wieder zurück in die Heimat und Alice bemerkt, wie rückwärtsgewandt viele Franzosen noch sind, denn es gibt kaum Möglichkeiten für Frauen gemeinsam Sport zu treiben. So wächst der Wunsch in ihr, eines Tages selbst an den Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen und den Männern zu zeigen, wie leistungsfähig Frauen sind.

Lena Johannson beschreibt auf eine sehr fesselnde Weise die Anfänge der ersten Olympischen Frauenspiele. Alice ist eine beeindruckende Frau, die nicht nur mit vielen schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen hatte, sondern auch entgegen der Meinung vieler Männer ganz im Sport aufgegangen ist und sich diesem vollkommen verschrieben hat. Da dieser große Schritt in der Geschichte der Gleichberechtigung der Frau so spannend und mitreißend erzählt wird, fliegen die Seiten nur so dahin.

Obwohl ich zu meiner eigenen Schande gestehen muss, dass ich sehr viel lieber lese und Zeit mit eher bewegungsärmeren Hobbys verbringe, hat mich dieser Roman von der ersten Seite an gepackt. Daher eine klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Sportgeschichte(n)

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Mit dem Roman „Aufgeben können die anderen“ erzählt Lena Johannson eindrucksvoll ein unbekanntes Stück Sportgeschichte. Basierend auf wahren Gegebenheiten um das Leben und Wirken von Alice Milliat, die ...

Mit dem Roman „Aufgeben können die anderen“ erzählt Lena Johannson eindrucksvoll ein unbekanntes Stück Sportgeschichte. Basierend auf wahren Gegebenheiten um das Leben und Wirken von Alice Milliat, die die ersten Frauenweltspiele organisierte und für eine erweiterte Olympiateilnahme von Frauen kämpfte, handelt es sich doch um einen leicht lesbaren Roman. Wir erfahren viel über das Leben zu der Zeit ab 1908, die damaligen Einstellungen zu Frauen im Allgemeinen und zum Frauensport im besonderen und den schwierigen Kampf um die Gleichberechtigung (im Sport). Zum anderen entwickelt sich eine romantische Liebesgeschichte zwischen Jean-Luc und der Protagonistin Alice, die das Buch auflozund richtig lesenswert macht. Die Leidenschaft zur sportlichen Betätigung spielt auch eine große Rolle und regt die Leser selbst auch zur Bewegung an. Alles in allem ein lesenswerter historischer Roman- der mir Freude bereitet hat.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Der Kampf einer starken Frau

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Inhalt:

Paris 1918: Alice ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, interessiert sich aber auch sehr für andere Sportarten. Das ist in der damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, denn Frauensport in ...

Inhalt:

Paris 1918: Alice ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, interessiert sich aber auch sehr für andere Sportarten. Das ist in der damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, denn Frauensport in besonders in Frankreich noch Selbstverständlichkeit. Bei einem Aufenthalt in England erlebt sie, dass Frauensport dort schon einen ganz anderen Stand hat. Nach ihrer Rückkehr nach Paris engagiert sie sich für den Frauensport in ihrem Land, organisiert große Wettkämpfe und ist die Frau, die die ersten Olympischen Spiele gegen viele Widerstände in ihrem Lang durchführt.

Meine Meinung:

Diese Buch beschäftigt sich mit einer wichtigen, gesellschaftlichen Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Emanzipation der Frauen in vielen Lebensbereichen. In diesem Buch wird der Aspekt des Sports betrachtet, aber auch die allgemeinen Lebensumstände werden hier sehr gut gezeigt.
Zentrale Handlung ist aber Alice Engagement für die Damensport auf Leistungsniveau und ihr Einsatz für die Einführung von Damenwettkämpfen auf internationalem Niveau.
Eine Abwechslung von diesem Thema spielt das bewegt Privatleben von Alice, der frühe Tod ihres ersten Mannes und ihr persönliches Ziel, die 100m 100 Mal hintereinander zu schwimmen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und die Geschichte scheint gut recherchiert zu sein. Im Anhang gibt die Autorin auch noch einen guten Überblick über die geschichtlichen Hintergründe und zeigt so den fiktiven Anteil der Geschichte.
Das Buch ist ein Pageturner und absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Interessante Persönlichkeit

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Ich muss zugeben, dass ich vorher noch nie von Alice Milliat gehört hatte. Von daher fand ich ihre Geschichte umso interessanter. Auch wenn im Roman einige Aspekte hinzugedichtet wurden, zeigt es doch ...

Ich muss zugeben, dass ich vorher noch nie von Alice Milliat gehört hatte. Von daher fand ich ihre Geschichte umso interessanter. Auch wenn im Roman einige Aspekte hinzugedichtet wurden, zeigt es doch auf, wie bedeutend Alice Milliat für den Frauensport war.

Dabei liest sich das Buch auch noch sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und schafft es, den Leser zum weiterlesen zu bringen, ohne dass irgendeine künstliche Spannung erzeugt wird.

Die Charaktere wirken nahbar und weitestgehend sympathisch. Der Focus liegt allerdings eindeutig auf Alice Milliat, was aber selbstverständlich ist, da es zu weiten Teilen ihre Geschichte ist.

Besonders interessant fand ich, wir im Verlauf des Buches die Entwicklung des Frauensports sowie die damals gängigen Vorurteile aufgezeigt werden. Ein Aspekt, der in der heutigen Zeit nur schwer vorstellbar ist.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Aufgeben können die anderen

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Aufgeben können die anderen von Lena Johannson gehört zu der neuen Reihe "Sternstunde der Frauen".
Lena Johannsen schreibt von Alice, sie lebt in Paris; 1918. Alice ist begeisterte Sportlerin. Sie will ...

Aufgeben können die anderen von Lena Johannson gehört zu der neuen Reihe "Sternstunde der Frauen".
Lena Johannsen schreibt von Alice, sie lebt in Paris; 1918. Alice ist begeisterte Sportlerin. Sie will Frauen helfen Leistungssport zu betreiben. Dabei stößt Alice auf viele Kritiker, doch die junge Frau erhält auch Unterstützung. Sie gründet einen Frauensportverband und ihr Ziel ist 1920 die Olympischen Spiele für Frauen zu eröffnen.
Mich hat dieser Roman von Lena Johannson tief bewegt. Alice, die versucht ihren Weg zugehen, ohne sich dabei von den Urteilen anderer beeinflussen zu lassen.
Der Schreibstil ist fesselnd, ich war sehr schnell direkt in der Geschichte und konnte mich mit Alice identifizieren. Eine Mischung aus Selbstverwirklichung und Selbstzweifel machen nachdenklich, aber fesseln auch.
Mich hat dieser Roman sehr nachdenklich gestimmt und auch eine klare Botschaft gegeben, sich nicht immer von äußeren Druck und Erwartungen beeinflussen zu lassen, sondern eigene Wege zu gehen.
Lena Johannson hat es geschafft, in einer erzählerisch klaren, vielschichtigen Weise eine Geschichte zu schreiben,die zum Reflektieren und Umdenken einlädt.

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