Profilbild von sawie

sawie

Lesejury Profi
offline

sawie ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sawie über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.12.2025

Schwächer als Band 1, dennoch mitreißend

Vows and Ruins
0

Inhalt:
Althea ist eine Nachfahrin des Königshauses Delmira. Und damit verfügt sie über Sturmmagie. Eine Magie, die sie bislang nicht beherrschen kann. Gleichzeitig ist sie nun Lehrling von Wilder Hawthorne, ...

Inhalt:
Althea ist eine Nachfahrin des Königshauses Delmira. Und damit verfügt sie über Sturmmagie. Eine Magie, die sie bislang nicht beherrschen kann. Gleichzeitig ist sie nun Lehrling von Wilder Hawthorne, denn ihr Ziel ist es nach wie vor Schwertmeisterin zu werden. Doch als Mentor und Lehrling, können sie nicht mehr sein. Während Wilder versucht Thea auf alle möglichen Situationen vorzubereiten, beginnt er an seiner Entscheidung zu zweifeln, sie nur als Lehrling zu betrachten. Dann erhebt sich ein noch viel größerer Feind - und Wilder und Thea müssen erneut um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen.

Meinung:
Die Handlung des zweiten Teil der Reihe Die Legenden von Thezmarr schließt unmittelbar an das Ende des ersten Bandes an. So konnte ich direkt wieder gut ins Geschehen finden. Wie auch in Teil 1 wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive mit Dual-POV von Thea und Wilder erzählt. Die Entwicklung der beiden ist so wirklich toll nachzuvollziehen. Allerdings fehlten mir hier in Band 2 etwas tiefere Einblicke. Die gesamte Story bleibt für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich und plätschert quasi vor sich hin. Die Gefechte und Kämpfe sind toll beschrieben, jedoch auch recht schnell wieder vorbei.
Auch in Teil 2 treffen wir wieder auf Figuren aus dem ersten Band und insbesondere das Wiedersehen von Cal, Kipp, Malik und Troj ist wirklich wundervoll. Hier ist der Trope Found Family wirklich schön umgesetzt.
Thea hat sich merklich entwickelt und auch in diesem zweiten Teil macht sie eine weitere große Wandlung durch. Endlich erfahren wir hier auch ein wenig mehr über Wilders Vergangenheit, auch wenn nach wie vor noch so einiges im Dunkeln bleibt.
Helen Scheuerer schafft es mit ihrem lockeren, leichten Schreibstil mich als Lesende zu fesseln und mit nach Thezmarr zu nehmen. Wie bereits geschrieben hat mir jedoch das gesamte Buch hinweg etwas die Tiefe gefehlt, sodass trotz der Sympathien zu Thea und Wilder, die Figuren im Vergleich zu Band 1 recht blass geblieben sind.
Ich freue mich dennoch auf Band 3, vor allem nach dem Cliffhanger am Ende dieses Teils und bin sehr gespannt, wie es mit Thea und Wilder weitergehen wird.
Empfehlen würde ich dieses Buch den Fans von Teil 1, denn die Geschichte von Thea und Wilder ist noch lange nicht auserwählt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2025

Kommt nicht an Band 1 ran

Savage Hearts
0

Inhalt:
Malek Antonov, Auftragsmörder der Bratva, kennt nur ein Ziel: Rache an Declan O’Donell, der für den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Womit er jedoch nicht gerechnet hat ist Riley Keller. ...

Inhalt:
Malek Antonov, Auftragsmörder der Bratva, kennt nur ein Ziel: Rache an Declan O’Donell, der für den Tod seines Bruders verantwortlich ist. Womit er jedoch nicht gerechnet hat ist Riley Keller. Doch Malek irrt sich bei der Rolle, die Riley für Declan spielt. Als er ihre wahre Identität herausfindet, entscheidet er sich dazu sie zu entführen, als ersten Vorgeschmack der Rache an Declan. Was er jedoch nicht in seinem Plan bedacht hat, ist Rileys Reaktion auf ihre Entführung durch ihn. Und plötzlich verschieben sich die Prioritäten des gefürchtesten Auftragsmörders der Bratva, denn Riley stellt seine gesamte Welt auf den Kopf.

Meinung:
Leider kann Savage Hearts für mich nicht mit dem ersten Band Ruthless Creatures mithalten. Mir haben hier vor allem die Tiefe der Charaktere sowie die fesselnde Handlung gefehlt. Die Entwicklung von Mal und Riley ist dagegen toll dargestellt. Und mit den Kapiteln aus Kages und Declans Sicht treffen wir auch die Charaktere aus Band 1 und 2 wieder. Das hat die gesamte Geschichte etwas runder gemacht. Nichtsdestotrotz konnte ich anders als bei Ruthless Creatures bei Savage Hearts den schlagfertigen Kontern und Diskussionen zwischen der FMC und dem MMC bei weitem nicht so viel abgewinnen wie in Band 1, was leider sehr schade war. In Savage Hearts wirkte die Kommunikation etwas gezwungen auf mich und nicht so natürlich. Es kam mir vor, als müsste Riley unbedingt kratzbürstig und unnachgiebig dargestellt werden. Irgendwie wollte das für mich zum übrigen Teil ihres Charakters nicht so ganz passen. Schade!
Der Spice-Anteil ist wesentlich geringer, als in den vorherigen Bänden, was ich jedoch vollkommen in Ordnung fand.
Eventuell liegt es jedoch auch an dem Trope Captive/Captor Romance, mit dem ich nicht so wirklich viel anfangen kann. Wirklich gepackt hat mich die Story nicht, nach meinem Empfinden blieb sie sehr oberflächlich mit wenig Tiefe und fehlendem Inhalt. Erst ab dem zweiten Drittel des Buches konnte ich mehr mit den Protagonisten anfangen, die dann nicht mehr ganz so flach wirkten. Auch die Nennung der Tropes Grumpy x Sunshine oder auch Enemies to Lovers konnte ich im Verlauf des Buches nicht so wirklich in den Protas wiederfinden. Riley ist für mich keine FMC, die ich unter die Kategorie Sunshine einordnen würde. Und auch Malek und Riley waren auch definitiv keine Enemies, das trifft vielmehr auf Declan und Malek zu.
Alles in allem hat mich Band 3 der Queens and Monsters Reihe jedoch nicht überzeugen können. Savage Hearts bleibt leider weit hinter Ruthless Creatures (Band 1) zurück.
Wer bereits Band 1 und Band 2 gelesen hat und wissen möchte, wie es mit Natalie, Kage, Declan und Sloan weitergeht, für den ist Band 3 sicherlich unterhaltsam und interessant. Wer keine der vorherigen Bände gelesen hat, dem würde ich anstelle von Savage Hearts eher Ruthless Creatures empfehlen. Es sei denn man möchte eine Captive Romance lesen, dann wären eher Band 2 und 3 zu empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2025

Solide Romance mit ernstem Thema

The Friend Zone
0

Inhalt:
Als Trauzeugin ihrer besten Freundin lernt Kristen Josh, den Trauzeugen des Bräutigams, kennen. Die beiden verstehen sich von Beginn an und Josh kommt mit Kristen direkter Art wunderbar zurecht. ...

Inhalt:
Als Trauzeugin ihrer besten Freundin lernt Kristen Josh, den Trauzeugen des Bräutigams, kennen. Die beiden verstehen sich von Beginn an und Josh kommt mit Kristen direkter Art wunderbar zurecht. Doch Kristen steht kurz vor einem notwendigen, medizinischen Eingriff und wird danach keine Kinder mehr bekommen können. Joshs größter Traum ist eine große Familie und eigene Kinder. Da bleibt Kristen und Josh nur eine rein freundschaftliche Beziehung als Möglichkeit. Doch die Anziehung zwischen den beiden ist nicht zu leugnen und Kristen fällt es immer schwerer Josh auf Abstand zu halten.

Meinung:
Ein toller Abby Jimenez Roman, der mich jedoch leider nicht vollends überzeugen konnte.
Die Charaktere Kristen und Josh sind wirklich toll beschrieben. Josh ist wirklich eine absolute Green Flag, während Kristen teilweise einfach nicht mit der Sprache herausrücken möchte, wodurch sich das Geschehen für meinen Geschmack etwas gezogen hat. Ich habe quasi fast das gesamte Buch über hinweg gewartet, dass sie den sprichwörtlichen Elefanten im Raum einfach anspricht, das ist jedoch erst gegen Ende des Buches passiert.
Davon abgesehen waren die Wortgefechte zwischen Josh und Kristen wirklich sehr amüsant zu lesen und haben mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht.
Die Themen, die im Buch behandelt werden, sind durchaus sehr ernst, daher würde ich empfehlen vorab die Triggerwarnung trotz möglicher Spoiler zu lesen.
Abby Jimenez Schreibstil hat dieses Buch wieder sehr leicht zu lesen gemacht. Leider hat sich für mich die Geschichte etwas gezogen, auch wenn immer wieder neue Handlungsstränge und Entwicklungen eingewoben waren, hat für mich der Rote Faden leider ein wenig gefehlt beziehungsweise wurden für meinen Geschmack etwas zu viele Schlingen und extra Runden gedreht.
Nichtsdestotrotz ist The Friend Zone ein toller Roman von Abby Jimenez, der ernste und wichtige Themen beinhaltet. Ihre anderen Bücher wie Just for the Summer oder Say you´ll remember me haben mir dennoch besser gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.11.2025

Ein toller, typischer Brittany Cherry Roman mit wie gewohnt ernsten Themen

Weil wir es uns versprochen haben
0

Inhalt:
Kierra Hughes ist alles andere als glücklich in ihrer Ehe doch ihrer Tochter zuliebe erträgt sie ihre aktuelle Situation. Da trifft sie plötzlich ihre erste Liebe Gabriel Sinclaire wieder und ...

Inhalt:
Kierra Hughes ist alles andere als glücklich in ihrer Ehe doch ihrer Tochter zuliebe erträgt sie ihre aktuelle Situation. Da trifft sie plötzlich ihre erste Liebe Gabriel Sinclaire wieder und wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Gabriel war ihr bester Freund seit Kindertagen. Aus dieser Freundschaft wurde irgendwann Liebe, bis ein Moment alles veränderte und Kierra ihn und ihre Vergangenheit hinter sich lassen musste. Als sie ihn nun wieder trifft, sind die Gefühle sofort wieder da. Doch Gabriel kann sich seit einem Unfall an nichts mehr erinnern, das davor passiert ist und erkennt Kierra nicht mehr. Hat ihre Liebe eine zweite Chance?

Meinung:
Ein neuer Roman von Brittany Cherry und wie so oft liefert die Autorin wieder eine tolle, berührende Lovestory in der wichtige und auch belastende Themen angesprochen werden. Daher empfehle ich vor dem Lesen unbedingt die Triggerwarnung zu beachten, auch wenn man hier ein wenig gespoilert wird.
Der Schreibstil von Brittany Cherry ist wie gewohnt sehr eingängig und macht es einem leicht in die Geschichte einzutauchen. Allerdings hat mir hier wie bei ihren bisherigen Büchern auch teilweise ein wenig der Tiefgang gefehlt. Dadurch lässt sich das Buch jedoch sehr leicht lesen.
Die Figuren in der Story wurden ebenfalls wieder toll dargestellt und das Nachempfinden der Gefühle von Kierra und Gabriel ist durch den Dual-POV sehr gut möglich. Kierra ist in einer Ehe gefangen, aus der sie am liebsten entkommen würde, dies jedoch ihrer Tochter zuliebe bislang nicht getan hat. Bis sie auf Gabriel trifft, der ihr eine neue Perspektive und neuen Mut schenkt. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich ganz wundervoll und ist toll beschrieben. Man kann die jeweiligen Entscheidungen beider Protagonisten sehr gut nachvollziehen. Insbesondere der Nebencharakter von Kierras Tochter Ava ist ein weiteres Highlight des Buches. Die 14-Jährige ist sehr sympathisch beschrieben und mein Lieblingscharakter des Buches.
Im Verlauf der Geschichte werden sehr bedeutsame Themen behandelt und entsprechende Strategien und Umgangsweisen damit angesprochen. Dies ist Brittany Cherry sehr toll gelungen in dem die jeweiligen Gefühle der betroffenen Charaktere eindrücklich beschrieben werden und dem Leser/der Leserin so die entsprechenden Warnsignale vermittelt.

Stellenweise hat mir etwas Tiefgang in den Gefühlen sowie die Ausarbeitung der Eigenschaften der Charaktere gefehlt. Dies tut dem Leseerlebnis jedoch kaum einen Abbruch, sondern hätte für mich das Buch etwas runder gemacht. Weil wir es uns versprochen haben ist ein typischer Brittany Cherry Roman, den ich gerne gelesen habe. Empfehlen kann ich diesem Roman jeder/m, die/der die Romane von Brittany Cherry generell gerne liest, vor ernsten Themen nicht zurückschreckt sowie eine Happy End Garantie möchte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.10.2025

Ungewöhnliche Lovestory

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas
0

Inhalt:
Lucas Preston und Laney Sanders sind seit sie Kinder waren beste Freunde. Gemeinsam haben sie viele Schicksalsschläge überstanden und sind gemeinsam gewachsen. Lucas kümmert sich seit dem Tod ...

Inhalt:
Lucas Preston und Laney Sanders sind seit sie Kinder waren beste Freunde. Gemeinsam haben sie viele Schicksalsschläge überstanden und sind gemeinsam gewachsen. Lucas kümmert sich seit dem Tod seiner Mutter um seine jüngeren Brüder. Und trifft sich, so oft er kann mit Laney, denn nur bei ihr kommt er wirklich zur Ruhe. Laney, die seit einigen Jahren für ihn insgeheim mehr ist, als nur seine beste Freundin. Laney hat in der Familie Preston ein neues Zuhause gefunden. Seit Jahren fragt sie sich, ob ihr bester Freund Lucas vielleicht mehr für sie empfindet, als nur bloße Freundschaft. Doch sie will diese besondere Verbindung zwischen ihnen nicht riskieren.

Meinung:
Loving Lucas ist eine ungewöhnliche Lovestory mit heftigen, unvorhersehbaren Plotttwists. Die beiden Protagonisten Laney und Lucas, aus deren jeweiliger Sichtweise die Geschichte geschildert wird mitsamt Rückblicken in die Vergangenheit, haben diverse Fehler, Ecken und Kanten, was sie sehr liebenswert macht. Jedoch möchte man stellenweise auch aus der Haut fahren, wenn sie sich mal wieder in etwas verrennen. Sowohl Laney, als auch Lucas lernen stellenweise aus ihren Fehlern und versuchen diese wieder gut zu machen. Die Story wartet mit unerwarteten Entwicklungen auf, die dadurch oftmals auch etwas langwierig und undurchsichtig ist. Wir begleiten Laney und Lucas beim Erwachsen werden. Dies bedeutet jedoch auch Handlungen und Entscheidungen der beiden, bei denen man manchmal nur mit dem Kopf schütteln kann. Misskommunikation ist leider ein ganz großes Thema in dieser Geschichte. Stellenweise gibt es auch einige unlogische, unrealistische Handlungen, die hier jedoch aufgrund möglicher Spoiler nicht näher ausgeführt werden. Toll ist vor allem, dass wir hier Laney und Lucas bei verschiedenen Situationen erleben und sehen beziehungsweise lernen, wie sie damit umgehen. Was Erfolg hat und was nicht. Neben Laney und Lucas haben vor allem die weiteren Preston-Brüder einen großen Anteil an der immer wieder sehr humorvollen Story.
Beide Protagonisten haben ihre Fehler, was sie sympathisch und gleichzeitig auch etwas unsympathisch macht. So ganz konnte ich nicht mit den beiden mitfühlen, auch wenn die Gefühle beider gut beschrieben sind. Etwas hat mich beim Lesen/Hören gestört, das ich nicht so genau benennen kann. Wirklich gepackt hat mich die Story beim Lesen leider weniger. Stellenweise war ich auch schlicht etwas genervt von der dauerhaften Misskommunikation und dem Nicht Glauben Wollen von Geständnissen des anderen, ebenso wie die ständige Missinterpretation der Geschehnisse.

Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört. Die beiden SprecherInnen Simon Terbrack und Johannes Quester haben hier jeweils einen tollen Job gemacht. Man konnte ihnen beiden sehr gut zuhören und die Gefühle von Lucas und Laney wurden toll vermittelt. Hätte ich das Buch nicht als Hörbuch gehört, hätte es mir vermutlich weniger gut gefallen

Vor dem Lesen/Hören von Loving Lucas sollte dennoch trotz möglicher Spoiler die Triggerwarnung unbedingt gelesen werden. Denn Loving Lucas ist keine leichte, unbedarfte Lovestory. Hier werden berührende, heftige Themen angesprochen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere