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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2025

Musik verbindet – auch bei „Enemies to Lovers“

Love on the last Note
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Eigentlich lese ich nicht sonderlich oft New Adult – hier haben mich jedoch sowohl das Cover als auch der Klappentext direkt angesprochen! Das Buch beginnt mit dem Kennenlernen von Liva und Cayden und ...

Eigentlich lese ich nicht sonderlich oft New Adult – hier haben mich jedoch sowohl das Cover als auch der Klappentext direkt angesprochen! Das Buch beginnt mit dem Kennenlernen von Liva und Cayden und sehr schnell entwickelt sich eine Abneigung zwischen den beiden. Das hat mir gut gefallen (passend zum Trope „Enemies to Lovers“).

Die Geschichte wird abwechselnd aus Livas und Caydens Sicht erzählt, sodass man einen guten Einblick in das Gefühlsleben beider Figuren bekommt. Die Gefühle zwischen ihnen entwickeln sich langsam und glaubhaft. Allerdings fand ich, dass sich Cayden stellenweise nicht seinem Alter entsprechend verhalten hat – das empfand ich teilweise als störend.

Die Einblicke in die Musikbranche fand ich hingegen sehr gelungen, und Livas Leidenschaft für die Musik kam sehr gut zur Geltung. Der gemeinsame Song der beiden war auch richtig süß und ich finde den Songtext sehr schön. Auch Livas Großmutter und ihre Wohngemeinschaft mochte ich sehr, beim Lesen habe ich mich richtig wohlgefühlt und ich hoffe, dass sich diese Art des Altwerdens vielleicht in Zukunft stärker durchsetzt.

Das Ende empfand ich als etwas zu übereilt, ich hätte mir dieses noch etwas ausführlicher gewünscht. Was mir aber besonders gut gefallen hat, war die Atmosphäre des Buches. Es war einfach nett für zwischendurch und ein absoluter Wohlfühlroman.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein cozy Roman, der sich etwas zieht

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Das Cover ist richtig schön und passt perfekt zum Herbst! Ich habe mich auf eine cozy herbstliche Geschichte gefreut und bin ohne allzu hohe Erwartungen an das Buch herangegangen. Wir lernen direkt die ...

Das Cover ist richtig schön und passt perfekt zum Herbst! Ich habe mich auf eine cozy herbstliche Geschichte gefreut und bin ohne allzu hohe Erwartungen an das Buch herangegangen. Wir lernen direkt die Hauptcharaktere Jude und James kennen und alles wirkt sehr ulkig und chaotisch – genau das liebe ich an solchen Geschichten!

Zunächst verstehen sich Jude und James nicht allzu gut und es gibt immer wieder Reibereien, obwohl sie den anderen insgeheim sehr attraktiv finden. Die Dialoge haben Spaß gemacht, und der Slow-Burn-Trope war sehr gut umgesetzt.

Ich mochte auch die Kleinstadt „Lover Whilby“ sowie die einzelnen Charaktere und Geschäfte sehr gerne. Lediglich der Herbst-Vibe kam nicht ganz so intensiv rüber, teilweise hatte ich das Gefühl, dass das Buch genauso gut in einer anderen Jahreszeit hätte spielen können.

Nun zu meinen Kritikpunkten: Ich fand die Handlung viel zu dünn und das Buch hatte für mich einige Längen. Einige für mich wichtige Handlungsstränge wurden gar nicht zu Ende geführt, dabei wäre das dringend notwendig gewesen, da die Handlung meiner Meinung nach viel zu wenig war um das Buch ausreichend zu füllen. Irgendwann hat es sich nur noch angefühlt, als würde ich beim Lesen einfach nicht vorankommen, und ich war regelrecht erleichtert, als ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte. Hier wäre weniger tatsächlich mehr gewesen. Insgesamt war es ganz okay für zwischendurch, mehr aber auch nicht.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein Mord im Internat – mit etwas zu vielen Blickwinkeln

Promise Boys - Drei Schüler. Drei Motive. Ein Mord.
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Die Thematik mit einem Internat für Jungen und einem Mord, der dort geschehen ist, hat sich sofort spannend angehört. Ich war auch sehr neugierig auf die drei Schüler, die für den Mord als Verdächtige ...

Die Thematik mit einem Internat für Jungen und einem Mord, der dort geschehen ist, hat sich sofort spannend angehört. Ich war auch sehr neugierig auf die drei Schüler, die für den Mord als Verdächtige galten.

Das Buch ist in vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben, das hat mir anfangs ein wenig Angst gemacht, letztendlich war es aber überhaupt kein Problem, die Charaktere auseinanderzuhalten. Die sehr spezielle Erzählweise mit den vielen verschiedenen Perspektiven fand ich sogar ganz erfrischend, da es mal etwas anderes war. Dadurch entstand aber etwas weniger Nähe zu den Hauptprotagonisten, als ich es sonst gewohnt bin. Mit der Zeit gab es weniger Perspektiven, und ich hätte mir gewünscht, dass das etwas früher eingetreten wäre, denn so hätte ich das Buch wahrscheinlich weniger häufig unterbrochen.

Dadurch gab es meiner Meinung nach zu viele Informationen, die nicht notwendig waren und die Geschichte eher aufgehalten als vorangetrieben haben.
Einige der gelegten Fährten waren sehr gut und ich wusste absolut nicht, wer der Mörder ist. So richtig viel zum Spekulieren hatte man meiner Meinung nach aber im Gesamten nicht, hier hätte ich mir mehr Plot dazu gewünscht. Richtig flüssig fand ich die Geschichte erst im letzten Drittel.
Die Auflösung habe ich so nicht vorhergesehen, und das Ende fand ich sogar sehr gut gemacht.

Insgesamt hatte ich Spaß beim Lesen, fand den Plot aber etwas flach. Einhundert Seiten mehr und einige Perspektiven weniger hätten dem Buch finde ich gut getan, Spaß beim Lesen hatte ich trotzdem. Das Buch war ganz gut für zwischendurch, für mich aber leider nicht mehr.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Atmosphärische Wanderung, aber vorhersehbar

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
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Ich war super gespannt auf „der Weg“ und generell auf die Wanderung über den Kungsleden in Schweden – und die Wanderung selbst hat bei mir auf ganzer Linie gepunktet! Relativ schnell verbleibt Julia allein ...

Ich war super gespannt auf „der Weg“ und generell auf die Wanderung über den Kungsleden in Schweden – und die Wanderung selbst hat bei mir auf ganzer Linie gepunktet! Relativ schnell verbleibt Julia allein in der rauen Natur und die Atmosphäre während der Wanderung und Julias Gedanken, Gefühle und die Verzweiflung wurden richtig gut rübergebracht.

Mir gefiel auch der flüssige Schreibstil, auch wenn er sehr einfach gehalten ist, aber das ist Geschmackssache. Man liest im Wechsel in der Gegenwart und durch Tagebucheinträge in der Vergangenheit, das hielt die Spannung gut aufrecht und hat mir sehr gut gefallen.

Mein größter Kritikpunkt: Für mich gab es keinerlei Überraschungen im Buch. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich viele Thriller lese, aber für mich war es sehr vorhersehbar. Leider wurde viel Potenzial hinsichtlich der Geschichte verschenkt, die Grundidee war gut, aber ich finde, da hätte man mehr rausholen können. Ich hätte mir die eine oder andere Wendung (mehr) gewünscht.

Trotzdem wollte ich durchgängig weiterlesen. Für mich hat das Buch vor allem durch die atmosphärische Erzählung punkten können. Das Buch ist mit 244 Seiten sehr kurz und ich hatte trotz der Vorhersehbarkeit Spaß beim Lesen.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Spannungsreicher "Trip"!

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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Mich hat allein das Cover schon direkt gecatcht: Sowohl das rundlich ausgeschnittene, als auch, das man ein Wohnmobil entlangfahren sieht. Ich LIEBE in Thrillern alles was mit Wohnmobilen, Wohnwagen oder ...

Mich hat allein das Cover schon direkt gecatcht: Sowohl das rundlich ausgeschnittene, als auch, das man ein Wohnmobil entlangfahren sieht. Ich LIEBE in Thrillern alles was mit Wohnmobilen, Wohnwagen oder auch Camping zu tun hat.

Der Schreibstil von Arno Strobel ist wie immer super flüssig und es fing auch sehr spannend an, ohne hier spoilern zu wollen. Evelyn fand ich ein bisschen klischeehaft, zum Beispiel das sie viel Alkohol konsumierte und mit ihrem Verlust (Verschwinden ihres Bruders) nicht gut klarkam etc. - aber wer sagt, das Klischees schlecht sein müssen? Hier fand ich es super passend!

Tillmann hätte für mich besser ausarbeitet sein können. Insgesamt gibt es nur wenige Charaktere, aber das hat gut zu diesem Thriller gepasst. Das Buch hat mich extrem gut unterhalten und ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen.

Ganz großes aber: Das Ende hat mich echt enttäuscht zurückgelassen und war für mich überhaupt nicht rund. Ich hätte mir definitiv ein anderes Ende gewünscht, dann wäre meine Sterne-Bewertung auf jeden Fall auch positiver ausgefallen.

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