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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2025

Nett für zwischendurch

Toi, toi, toi!
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Der bekannte Stargeiger Daniel Hope erzählt in dem Buch in kurzen Anekdoten, was einem Musiker so während seines Auftrittes oder davor oder danach alles passieren kann und welche Katastrophen es gegeben ...

Der bekannte Stargeiger Daniel Hope erzählt in dem Buch in kurzen Anekdoten, was einem Musiker so während seines Auftrittes oder davor oder danach alles passieren kann und welche Katastrophen es gegeben hat. Dabei geht es um harmlose Dinge, wie ein vergessener Text oder eine vergessene Melodie. Es geht aber auch um auf der Bühne verstorbene Künstler oder Künstler, die durch ein nicht unbedingt gesundes Leben sehr früh starben. Es gibt auch Anekdoten über vergessene Instrumente oder technischen Ausfall und ähnliches. Das alles ist hübsch aufgeschrieben und nett zu lesen. Man lernt teilweise unbekannte Musiker kennen, erfährt, was der eine oder andere so alles angestellt hat und fühlt sich insgesamt gut unterhalten. Für mich ein Buch für zwischendurch, für das ich eine Leseempfehlung ausspreche

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Charmant

Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code (Die Mordclub-Serie 5)
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Joyces Tochter Joanna heiratet endlich. Ihr Mann Paul scheint der große Fang zu sein. Doch sein Trauzeuge Nick bittet nach der Hochzeit Elizabeth um Hilfe. Die ist zwar aufgrund ihrer Trauer um ihren Mann ...

Joyces Tochter Joanna heiratet endlich. Ihr Mann Paul scheint der große Fang zu sein. Doch sein Trauzeuge Nick bittet nach der Hochzeit Elizabeth um Hilfe. Die ist zwar aufgrund ihrer Trauer um ihren Mann noch nicht ganz wieder auf der Höhe, verspricht aber Hilfe. Denn da ist eine Bombe unter dem Auto. Nur ist diese bald weg und Nick ebenso. Dafür explodiert die Bombe bei seiner Geschäftspartnerin. Was nach einem großen Durcheinander aussieht, stellt sich schnell als die Suche nach dem großen Geld heraus … dumm nur, dass Ron private familiäre Probleme hat, Ibrahim beschäftigt ist und Joyces eher an den Kreisen von Paul interessiert ist.

Das Buch ist die bewährte Fortsetzung der Reihe. Wie immer geht es nicht um brutale Kriminalfälle – auch wenn es Tote gibt. Viel mehr macht der Charme des Schreibens und Beschreibens vor allem der vier Hauptfiguren das Buch gut. Es ist eher ruhig und oft ist der Witz in einem Nebensatz untergebracht. Alle Figuren sind nicht nur gut und böse, sondern fast immer irgendwie dazwischen. Ich würde sagen: britischer Humor vom Feinsten. Auch wenn für mich persönlich ein wenig mehr Spannung dabei sein dürfte.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Ich bin etwas in Sorge

Mahlzeit! Geschichten von Europas Tischen
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Wladimir Kaminer bereist halb Europa, meist eingeladen zur Veröffentlichung eines seiner neuen Bücher in dem jeweiligen Land. Dabei lernt er die Menschen, aber vor allem die Küche und die Getränke besser ...

Wladimir Kaminer bereist halb Europa, meist eingeladen zur Veröffentlichung eines seiner neuen Bücher in dem jeweiligen Land. Dabei lernt er die Menschen, aber vor allem die Küche und die Getränke besser kennen.

Das Buch ist wie immer sehr gut zu lesen. Die kurzen Abschnitte zeigen den genauen Beobachter. Allerdings bin ich etwas in Sorge, denn Wladimir muss mehr als nur einfach trinkfest sein, sondern trinkt sich fröhlich durch diverse Länder, dass einen Angst und Bange wird. Das beschreibt der allerdings mit sehr viel Selbstironie und so lernt man Land Leute und Küchen nebenbei kennen.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Gelungen

Nacht der Ruinen
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1938 in Köln. Drei Freunde treffen sich, wenn auch unter schwierigen Umständen. Hilda und die beiden Juden Joseph und Jakub. Beide sind in Hilda verliebt. Doch die Nazi-Gesetze werden schnell alles ändern. ...

1938 in Köln. Drei Freunde treffen sich, wenn auch unter schwierigen Umständen. Hilda und die beiden Juden Joseph und Jakub. Beide sind in Hilda verliebt. Doch die Nazi-Gesetze werden schnell alles ändern. Joseph gelingt mit seinen Eltern die Flucht nach Amerika, Jakob versucht, unter den Nazis zu überleben.
1945 wird in den letzten Kriegstagen ein amerikanischer Bomber abgeschossen und der Pilot kann sich mit dem Fallschirm retten, wird aber umgebracht. Joseph, inzwischen Joe genannt, ist nach Deutschland zurückgekehrt und bekommt den Auftrag, den Tod des Piloten aufzuklären. Gleichzeitig begibt er sich aber auch auf eine private Suche nach Jakob und Hilda.

Das Buch ist ein guter Historienkrimi. Besonders gelungen finde ich die Beschreibung des damals geteilten Kölns in den letzten Kriegstagen. Auf der einen Seite versuchen die Amerikaner, gemeinsam mit einigen aufrechten Deutschen, die Verhältnisse zu verbessern und die Stadt langsam zu organisieren. Während auf der anderen Seite die Nazis den Krieg fortführen. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich interessant, weil verschiedene Aspekte der damaligen Zeit hineinspielen und weil immer wieder überraschende Wendungen auftreten. Das Ende allerdings hat mich dann nicht komplett überzeugen können. Trotzdem spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Mehr als Bücher

Drei kleine Buchläden am Ende der Welt
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Das Buch ist die Fortsetzung von „Der Buchladen am Ende der Welt“. Dort erzählt die Autorin ihre Geschichte (vor allem im jugendlichen Alter), die stark von Gewalt geprägt ist. In diesem Buch nun geht ...

Das Buch ist die Fortsetzung von „Der Buchladen am Ende der Welt“. Dort erzählt die Autorin ihre Geschichte (vor allem im jugendlichen Alter), die stark von Gewalt geprägt ist. In diesem Buch nun geht die Geschichte von Ruth weiter. Sie erzählt aus ihrem Leben und abwechselnd Geschichten aus ihren inzwischen drei Bücherläden. Es geht um ihre Tiere, ihr Engagement im Umweltschutz, aber auch um ihre Familie und Freunde. Es gibt sehr berührende Geschichten, aber auch ganz alltägliche und banale. Mir hat gerade bei den Geschichten außerhalb der Bücherläden ein wenig der rote Faden gefehlt. Sie springt in den Zeiten und in den Themen stark hin und her. Und manchmal habe ich mich gefragt, warum sie ausgerechnet dieses oder jenes Thema ausgewählt hat. Doch insgesamt gibt das Buch einen guten Einblick über den weiteren Verlauf ihres Lebens und ihres Engagements. Und als Leser ist man glücklich, dass es ihr besser geht (im Vergleich zu Buch 1). Sie erlebt immer noch genug Abenteuer. Mir gefällt, dass sie eine große Selbstironie besitzt und dies auch in den Geschichten gut rüberbringt. Das Buch ist auch gut geeignet für jemanden, der nicht so viel Zeit hat. Die kurzen Kapitel lassen sich auch mal zwischendurch lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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