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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2025

Ok wow, wahnsinnig unerwartet

Body Number One
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Ich mag diese Reihe von Helen Fields super gern, nicht zuletzt weil Connie Woolworth so eine faszinierende Persönlichkeit ist und ich ihre unkonventionell Arbeitsweise super interessant finde. Diese neue ...

Ich mag diese Reihe von Helen Fields super gern, nicht zuletzt weil Connie Woolworth so eine faszinierende Persönlichkeit ist und ich ihre unkonventionell Arbeitsweise super interessant finde. Diese neue Fall ist sehr Temporeich, aber über weite Strecken glaubte ich mich in sicherer Gewissheit, was hier vor sich geht, nur um dann völlig aus den Socken gehauen zu werden.

Ich fand den Fall durchaus sehr interessant, gleichzeitig aber auch ein bisschen
Distanziert. Es passiert generell richtig viel innerhalb der Handlung, was rückblickend wie eine Verwirrtaktik wirkt.

Der Fall selbst geht eigentlich runter wie Öl und auch wenn die Polizei lange im Dunkeln tappt, so entwickelt sich die Geschichte doch kontinuierlich weiter. Ich fands wahnsinnig gut gemacht, wie hier mit Wahrnehmungen gearbeitet und so der Leser beeinflusst wird.

Hat mir wieder richtig gut gefallen und war auf jeden Fall vielschichtig angelegt. Hätte gerne mehr Einsatz von Connie selbst sein dürfen, aber da dürfen wir uns vllt im nächsten Band drauf freuen

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Wendungsreich, packend, aber auch bisschen drüber

Der Nachbar
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Thriller von Fitzek gefallen mir einfach immer wieder richtig gut. Klar, auch der kann das Rad nicht neu erfinden und passagenweise kommt einem das Gelesene dadurch vielleicht bekannt vor. Was Fitzek aber ...

Thriller von Fitzek gefallen mir einfach immer wieder richtig gut. Klar, auch der kann das Rad nicht neu erfinden und passagenweise kommt einem das Gelesene dadurch vielleicht bekannt vor. Was Fitzek aber in meinen Augen hier wieder großartig gemacht hat: er verknüpft gekonnt Themen und Schockermomente zu einem Gesamtbuch, das einen doch immer wieder aus der Reserve lockt.

Das Buch wartet mit einigen Szenen und Episoden auf, die für sich selbst schon wie Gruselgeschichten anmuten und spinnt sie in den Kontext seiner Handlung ein. So passiert immer wieder irgendwas und man kommt als Leser gar nicht erst zur Ruhe, bevor das nächste Vorkommnis den Puls in die Höhe treibt.

Es ist nicht der düsterste oder perfideste Thriller des Autor, aber wieder super spannend und für mich packend zu lesen. Die Atmosphäre im Buch ist einfach durchweg unterschwellig unheimlich und angespannt. Zusätzlich erscheint Protagonistin Sarah zunehmend unzuverlässig. Die Unschärfe, die dadurch entsteht, trägt erheblich zur Stimmung bei.

Ich bin ehrlich: gegen Ende wird's wild, da hat mich der Autor dann irgendwie verloren, weil mir das einfach too much war. Klar, überraschende Wendungen mag jeder, aber hier wars irgendwie drüber. Hab trotzdem gern gelesen und kann daher das schwache Ende verzeihen.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Das Phänomen Taylor Swift

There's Nothing Like This
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Ich bin quasi Swiftie der ersten Stunde und habe damit den Erfolg dieser Ausnahme-Künstlerin live miterleben können. Seit der Eras Tour bewegt das Phänomen Taylor Swift die Massen gefühlt nochmals anders, ...

Ich bin quasi Swiftie der ersten Stunde und habe damit den Erfolg dieser Ausnahme-Künstlerin live miterleben können. Seit der Eras Tour bewegt das Phänomen Taylor Swift die Massen gefühlt nochmals anders, weshalb es inzwischen auch einige Bücher über sie und ihre Karriere gibt. Dieses Buch hier ist ein netter Rundumschlag über Swifts Karriere, von den Anfängen bis zum Megaerfolg werden hier Karriereschritte, Entscheidungen und Schlüsselmomente betrachtet. Und das nicht ganz objektiv, denn die Tochter des Autors ist selbst Fan, sodass hier auch der eine oder andere persönliche Kommentar einfließt.

Als Swiftie erfährt man hier eigentlich nichts, was nicht bereits Taylor selbst geteilt hat. Wer sich hier also Insiderwissen und tiefe Einblicke erhofft, wird nicht fündig werden. Es ist kein reißerisches Werk und sollte hier mal eine persönliche Meinung durchkommen (und das tut es), dann ist sie positiv bis bewundernd ausgelegt. Oft wird sogar Swift selbst zitiert, aus Interviews und Social Media Beiträgen. Das Buch trägt also hauptsächlich zusammen, was bereits irgendwo im Orbit um Swift herumschwirrt. Der Fokus liegt auch gefühlt stärker auf der Marke Taylor Swift als auf ihr als Person, auch wenn diese beiden untrennbar zusammenhängen.

Das Buch hangelt sich an den Eras entlang, beleuchtet Sternstunden, sowie PR-Katastrophen und ist dabei angenehm und unterhaltsam zu lesen. Generell ist es für ein Sachbuch super kurzweilig geschrieben und bietet einen netten Ausflug in die Alben und Meilensteine von Swifts Karriere. Hat mir gut gefallen und macht direkt wieder Lust die Tourfilme zu sehen und Alben zu hören.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Neuanfang im Auge des Sturms

Weil wir es uns versprochen haben
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BCC ist eine Romance Queen und für mich zeichnen sich ihre Bücher dadurch aus, dass sie mich immer erstmal zerstören, bevor sie mein Herz wieder heilen lassen. Die Idee hinter der Geschichte hat mir auch ...

BCC ist eine Romance Queen und für mich zeichnen sich ihre Bücher dadurch aus, dass sie mich immer erstmal zerstören, bevor sie mein Herz wieder heilen lassen. Die Idee hinter der Geschichte hat mir auch hier gut gefallen, aber vor allem im Vergleich zu ihren anderen Büchern fehlt mir hier so ein bisschen die Tiefe.

Es gibt auch in diesem Buch wieder emotionales Trauma zu verarbeiten und auch einiges an Dramatik, trotzdem wirkte die Story dieses Mal weniger konfrontativ. Dabei ist das zentrale Thema super wichtig und ich finds grandios, dass die Autorin darauf aufmerksam macht. Auch darauf, dass dieses Thema keine Gesellschaftsschicht meidet.

Kierra tat mir, anfangen in ihrer Ehe, unglaublich leid. Die Rückblenden in ihre Jugend wirken da wir kleine Fluchten und Atempausen. Gleichzeitig reißen sie den Plot ein bisschen auseinander, der dadurch nicht ganz so tief und emotional ergreifend ist, wie man das von der Autorin vielleicht gewohnt ist.

Die Lovestory fand ich völlig in Ordnung, wenn auch thematisch fast ein bisschen überladen. Durch die ganzen Triggerthemen/Traumata konnte ich mich da nicht so reinfallen lassen, wie bei anderen Büchern. Ich habs dieses Mal einfach nicht ganz so gefühlt, wobei ich echt sagen muss, dass Gabriel schon ein absoluter Schatz ist und mir vor allem das Found Family Thema richtig gut gefallen hat.

Hab’s trotzdem gern gelesen, BCC schreibt einfach traumhaft flüssig, bildhaft und emotional ansprechend. Hab immer noch einen Kloß im Hals, der Inhalt hat mich also definitiv erreicht.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

auf Badass-Art düster

Nocticadia
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Dieses Buch hebt Dark Academia nochmal auf ne ganz andere Ebene. Das Setting der Insel und der Uni, die nicht nur allerlei eher düster angehauchte Naturwissenschaften lehrt, sondern in der es auch angeblich ...

Dieses Buch hebt Dark Academia nochmal auf ne ganz andere Ebene. Das Setting der Insel und der Uni, die nicht nur allerlei eher düster angehauchte Naturwissenschaften lehrt, sondern in der es auch angeblich spukt, ist schonmal absolut gelungen. Und sorry, aber ein sexy Prof. namens Dr. Death? Schweig still mein nerdig makaberes Herz. Devrycks Familiengeschichte und die Rückblenden in seine Vergangenheit haben mir eine Gänsehaut über den Körper gejagt. Und generell bin ich immer Fan von so geplagten, vielschichtigen Charakteren.

Age Gap ist ja nicht so meins und auch die Atmosphäre toxischer Männlichkeit, zwielichtiger Versuche an der Universität und des moralischen Graubereichs in dem sich die Figuren bewegen ist insgesamt nicht ganz ohne. Devryck ist definitiv nicht der Good Guy der Geschichte, aber vllt nicht ganz so abscheulich wie die anderen Monster, die sich im Schatten der Universität verbergen. Das ganze ist einfach eine super packende, faszinierende Mischung.

Ich muss sagen, das Buch wirbt zwar mit Dark Romance, aber so "dark" fand ich diesen Aspekt der Geschichte gar nicht. Der Rahmen gibt dem ganzen zwar so einen Touch, aber eigentlich Unterscheidet sich die expliziten Szenen kaum von dem was man auch in herkömmlichen Romance Büchern inzwischen zu lesen bekommt. Das ist für mich kein Minuspunkt, weil ich Dark Romance meistens nichts so toll, sondern eher total cringe und irgendwie drüber finde. Es gibt aber trotzdem einiges an Spice.

Muss man das Buch lesen? Sicher nicht. Inhaltlich teilweise echt grenzwertig, besonders wenn man eher zart besaitet ist. Hatte ich aber eine verdammt gute Zeit mit diesem Buch? Hell, yes!

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