Eine spannende Geschichte mit einem coolen Mix aus modernen und mythischen koreanischen Elementen
Prinzessin der tausend Diebe – BetrayedMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, wurde aber umso positiver überrascht. ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, wurde aber umso positiver überrascht. Es ist eine wirklich mitreißende und spannende Geschichte, die sowohl moderne, wie auch mystische koreanische Elemente vereint.
Ich glaube das war auch der Punkt der mir mit am besten gefallen hat, dass man auf der einen Seite Sora hat, die zwar in eine alte Dynastie mit magischen Kräften geboren wird, aber ihr leben fernab ohne magische Kräfte mit ihrer Mutter verbracht hat. Sie ist bodenständig, hat die richtigen Werte vermittelt bekommen und hat einen klaren Blick darauf wie das „normale“ Leben läuft. Doch dann wird sie in das mystische Leben ihres Vaters verwickelt, sie muss sich mit einer menge Hinterlist und Gefahren in der Familie rumschlagen und als ob das noch nicht genug wäre, hat sie plötzlich noch den Gott Ren am Hals, wobei beiden blöderweise aufeinander angewiesen sind um zu überleben.
Ich mochte Sora also wirklich gerne, besonders wie sie trotz ihrer Wut auf ihren Vater und den Clan versucht das richtige zu tun. Dazu kommt das sie sich gefahren stellt (ok, manchmal ist sie dabei etwas leichtsinnig😅) und ein wirklich gutherziger Mensch ist, der sie wohl nicht geworden wäre, wenn sie mit der Familie ihres Vaters ausgewachsen wäre. Zudem macht sie auch während der Zeit ihrer Prüfungen eine richtige Entwicklung durch, lernt weniger impulsiv zu sein, aber gleichzeitig bleibt sie ihren Werten treu.
Ren mochte ich auch, er ist ein verfluchter Gott, der Sora (wenn auch zu Beginn eher eigennützig) immer zur Seite steht und sie dann mehr ins Herz schließt als er wohl erwartet hätte. Ich hätte mir noch ein klein wenig mehr Informationen zu ihm gewünscht, aber ich fand es toll, das er mit seiner humorvollen Art ein bisschen Leichtigkeit in die doch eher düstere Stimmung des Buches gebracht hat.
Die Beziehungsentwicklung der beiden fand ich in Ordnung. Es liegt kein besonders großer Fokus darauf, aber die Chemie zwischen ihnen konnte man durchaus spüren und ich mochte ihre Wortgefechte, wenn sie mal wieder unterschiedlicher Meinung waren. Dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, denn so sind ihre Gefühle noch nicht ganz bei mir angekommen.
Der größte Fokus liegt auf den Familiengeheimnissen rund um den Hong Clan, auf den Prüfungen und der Wahrheitssuche von Sora. Und diesen Teil habe ich geliebt. Es war wahnsinnig spannend, der Plot war gut aufgebaut und voller Überraschungen gerade zum Ende hin.
Insgesamt hat mir das Buch also wirklich gut gefallen, es war super spannend, hatte ein tolles Setting und ich habe die Mischung aus modernen und mythischen/ magischen Elementen geliebt. Ich bin also schon sehr gespannt auf Teil zwei und hoffe dort noch mehr über die Strukturen des Clans zu erfahren.