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Veröffentlicht am 16.11.2025

Eine spannende Geschichte mit einem coolen Mix aus modernen und mythischen koreanischen Elementen

Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, wurde aber umso positiver überrascht. ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, wurde aber umso positiver überrascht. Es ist eine wirklich mitreißende und spannende Geschichte, die sowohl moderne, wie auch mystische koreanische Elemente vereint.
Ich glaube das war auch der Punkt der mir mit am besten gefallen hat, dass man auf der einen Seite Sora hat, die zwar in eine alte Dynastie mit magischen Kräften geboren wird, aber ihr leben fernab ohne magische Kräfte mit ihrer Mutter verbracht hat. Sie ist bodenständig, hat die richtigen Werte vermittelt bekommen und hat einen klaren Blick darauf wie das „normale“ Leben läuft. Doch dann wird sie in das mystische Leben ihres Vaters verwickelt, sie muss sich mit einer menge Hinterlist und Gefahren in der Familie rumschlagen und als ob das noch nicht genug wäre, hat sie plötzlich noch den Gott Ren am Hals, wobei beiden blöderweise aufeinander angewiesen sind um zu überleben.
Ich mochte Sora also wirklich gerne, besonders wie sie trotz ihrer Wut auf ihren Vater und den Clan versucht das richtige zu tun. Dazu kommt das sie sich gefahren stellt (ok, manchmal ist sie dabei etwas leichtsinnig😅) und ein wirklich gutherziger Mensch ist, der sie wohl nicht geworden wäre, wenn sie mit der Familie ihres Vaters ausgewachsen wäre. Zudem macht sie auch während der Zeit ihrer Prüfungen eine richtige Entwicklung durch, lernt weniger impulsiv zu sein, aber gleichzeitig bleibt sie ihren Werten treu.
Ren mochte ich auch, er ist ein verfluchter Gott, der Sora (wenn auch zu Beginn eher eigennützig) immer zur Seite steht und sie dann mehr ins Herz schließt als er wohl erwartet hätte. Ich hätte mir noch ein klein wenig mehr Informationen zu ihm gewünscht, aber ich fand es toll, das er mit seiner humorvollen Art ein bisschen Leichtigkeit in die doch eher düstere Stimmung des Buches gebracht hat.
Die Beziehungsentwicklung der beiden fand ich in Ordnung. Es liegt kein besonders großer Fokus darauf, aber die Chemie zwischen ihnen konnte man durchaus spüren und ich mochte ihre Wortgefechte, wenn sie mal wieder unterschiedlicher Meinung waren. Dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, denn so sind ihre Gefühle noch nicht ganz bei mir angekommen.
Der größte Fokus liegt auf den Familiengeheimnissen rund um den Hong Clan, auf den Prüfungen und der Wahrheitssuche von Sora. Und diesen Teil habe ich geliebt. Es war wahnsinnig spannend, der Plot war gut aufgebaut und voller Überraschungen gerade zum Ende hin.
Insgesamt hat mir das Buch also wirklich gut gefallen, es war super spannend, hatte ein tolles Setting und ich habe die Mischung aus modernen und mythischen/ magischen Elementen geliebt. Ich bin also schon sehr gespannt auf Teil zwei und hoffe dort noch mehr über die Strukturen des Clans zu erfahren.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Ein tolles Setting, spannende Charaktere und eine rundum gelungene Atmosphäre

Bite the Bride (Darkthorn Archives 1)
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.

Ich habe gut in das Buch hineingefunden, das Setting und die Atmosphäre rund um die 1920er ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.

Ich habe gut in das Buch hineingefunden, das Setting und die Atmosphäre rund um die 1920er Jahre haben mir super gut gefallen. Auch in Verbindung mit der magischen Welt und der Darkthorn Academy.

Wir begleiten dabei Katherine oder auch Kat, wie sie als eine der ersten nicht magischen Menschen und dann noch als Frau die Academy besucht und dabei auf einige Hindernisse stößt. Ein Hindernis das ihr Leben erschwert, ist dabei der Chef-Bibliothekar der Uni Ethan, der ihr regelmäßig magische Lektüre untersagt, die sie aber für ihr Hexologie-Studium braucht. Doch neben ihrem Studium hat Kat auch noch eine andere Mission, eine, die weitaus gefährlicher ist und bei der sie ausversehen einen magischen Fluch auslöst, der sie … naja, umbringen könnte. Doch wie es kommen muss, ist ihr Retter ausgerechnet Ethan. An den sie dadurch dann nicht nur

gebunden ist und er regelmäßig von ihr trinken muss, nein, sie muss ihn als Tarnung auch noch heiraten. Und bei dem Temperament der beiden weiß man schnell, dass es neben der eh schon gefährlichen Situation einige Probleme geben wird👀

Kat mochte ich gerne, sie ist mutig (meistens mehr, als ihr gut tut), ambitioniert und hat ihr(e) Ziel(e) klar vor Augen. Ich mochte ihr Engagement, das sie als nicht magische und dazu noch als Frau, die Uni besucht und dort als Redakteurin Misstände anspricht. Auch das sie für ihre ehmalige Freundin so viel riskiert fand ich sehr mutig (auch wenn die es nicht verdient hat), aber gleichzeitig auch ein wenig sehr leichtsinnig. Das war der Punkt an Kat der mich ab und zu ein bisschen genervt hat, dass sie manchmal erst handelt und dann denkt und gleichzeitig mit dem Kopf durch die Wand will, weil sie super stur ist 😅

Andererseits passt sie damit gut zu Ethan, denn wenn die beiden etwas gemeinsam haben, dann ist es ihre Sturheit. Abgesehen davon ist Ethan so ziemlich Kats Gegenteil. Er ist ein wenig… naja… reserviert, aber das kommt wahrscheinlich mit dem Alter. Er ist sehr auf Ordnung bedacht und seiner Vampir-Königin gegenüber unglaublich loyal. Ich mochte ihn dabei auch gerne, aber ich hätte mir gewünscht, dass er vielleicht nicht ganz so sehr auf Recht und Ordnung bedacht gewesen wäre und früher gemerkt hätte, wie wichtig ihm Kat ist.

Die Beziehungsentwicklung der beiden ist ein wenig schwierig, aber das war bei ihren unterschiedlichen Ansichten zu erwarten. Kat hasst Vampire, Ethan kann gar nichts mit der vorlauten Menschenfrau anfangen. Sie sind auf jeden Fall eine witzige Kombi, bei denen aber auf jeden Fall auch die Chemie stimmt, denn es wird ganz schön spicy. Man merkt auch schnell, dass die beiden sich eigentlich ganz gerne haben, es aber nicht zugeben wollen, aber so wie Ethan Kat schützen will, wird es schnell klar. Sie hätten halt ein bisschen an ihrer Kommunikation arbeiten können, dann wäre ihnen einiges erspart geblieben, aber wo wäre da auch der Spaß😅
Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Das Setting war super und ich hatte viel Spaß mit Ethan und Kats gezwungener Zusammenführung, die sich dann doch recht schnell zu mehr entwickelt. Auch die Spannungselemente mit dem Fluch und den Gefahren haben mir gut gefallen, sie haben einen bisschen Schwung in die Geschichte gebracht. Das Ende war mir dann vielleicht ein wenig zu schnell und simple, aber ansonsten freue ich mich schon sehr auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Eine gelungene Fortsetzung mit starken Charakteren und tollen Woldbuilding

Ragpicker King - Die Chroniken von Castellan
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll, denn ich mag die Bücher der Autorin eigentlich ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll, denn ich mag die Bücher der Autorin eigentlich unglaublich gerne. Sie erschafft jedes Mal ein grandioseres Worldbuilding und ein spannendes magisches Setting, so dass mich auch Castellan schnell wieder begeistern konnte.
Dennoch ist es mir dieses Mal leider wirklich schwergefallen ins Buch zu finden. Ich konnte mich leider nicht mehr an vieles aus dem ersten Band erinnern und da erst nach und nach einige Punkte aus dem ersten Teil noch mal angeschnitten wurden, habe ich dementsprechend lange gebraucht, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Zudem passiert auch in der ersten hälfte des Buches nicht so wahnsinnig viel, ich hätte mir glaube ich ein bisschen mehr Spannung gewünscht.
Stattdessen ging es viel um höfische Intrigen und Geheimnisse. Es werden neue Charaktere eingeführt, wie die Prinzessin von Kutani, welche Conor heiraten soll oder auch Artal. Ich mochte zwar das so viel wert auf Charakterentwicklung gelegt wurde und man nicht nur die neuen Charaktere, sondern auch Kel, Conor und Lin so nah an ihrem Alltag folgt, aber dadurch hat es sich zu Beginn halt auch ein bisschen gezogen.
Lin mochte ich dabei wie im ersten Teil bereits wieder sehr gerne. Sie hat ihre ganz eigene Herausforderung zu meistern, da sie in einer Prüfung beweisen muss, das sie die wieder auferstandene Göttin der Ashklar ist und ihre aufkommende Liebe mit Conor steht ebenfalls unter einem schwierigen Stern, da er eine andere heiraten soll. Sie hat es also wirklich nicht leicht, umso mehr habe ich sie für ihren Mut und ihre Stärke bewundert.
Conor hat es ebenso nicht leicht, da er vor einigen schwierigen Entscheidungen für sich und den Königreich steht. Entscheidet er sich für seine Liebe oder seine Pflicht. Ich mochte das er sich in diesem Band noch einmal deutlich weiterentwickelt, aber gleichzeitig seinen Humor nicht verloren hat.
Kel mochte ich wieder absolut gerne, ich glaube er ist mein Liebling der Reihe. Er hat es in diesen Teil auch nicht gerade leicht, da er im Geheimen nach den Attentätern suchen soll, was sich mit den wenigen Anhaltspunkten als gar nicht so einfach herausstellt. Aber tja er ist halt auch wirklich gut in dem was er tut und macht das Beste draus.
Insgesamt hat mir der zweite Band der Reihe wieder gut gefallen, auch wenn ich etwas gebraucht habe um reinzukommen und mir ein klein wenig mehr Spannung gewünscht hätte. Dennoch hat es mir wieder viel Spaß gemacht in die Welt von Castellan einzutauchen und gemeinsam mit Lin, Kel & Conor mehr über die Geheimnisse und Intrigen zu erfahren, wobei einige leichter du erraten waren als andere.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Ein spannender Auftakt mit genialen Charakteren

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil war super angenehm und das Worldbuilding ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil war super angenehm und das Worldbuilding wurde nach und nach erweitert, so dass man sich gut im Königreich Lethia zurechtgefunden hat.
Man begleitet dabei zum eine Scarlett, die ein riskantes Leben als Gestaltswandlerin führt, besonders weil sie nicht gerade legalen Tätigkeiten nachgeht und so wird sie bei einem ihrer Einbrüche erwischt und das ausgerechnet im königlichen Schloss von König Ren höchstpersönlich. Doch statt sie zum Tode zu verurteilen, schlägt Ren ihr einen Deal vor. Wenn Scarlett den Platz seiner, gerade verstorbenen, Verlobten einnimmt, ihn heiratet und sich für sie ausgibt, bekommt sie nach der Schließung der Allianz ihre Freiheit. Und da Scarlett wenig andere Chancen hat und generell risikofreudig ist nimmt sie an und das Chaos, die Intrigen und Geheimnisse entfalten sich.
Scarlett war absolut sympathisch und unglaublich unterhaltsam. Sie mischt den königlichen Hof mit ihrer Vorlauten und wenig angepassten Art ganz schön auf und trifft dabei nicht nur einen Nerv bei König Ren. Ich mochte wie mutig sie ist und das sie, meistens überlegt, handelt (naja ok, zumindest weiß sie tut). Sie ist eine Überlebenskünsterlin, die sich auch in ausweglosen Situationen zu helfen weiß, was ich bewundernswert fand.
Ren mochte ich ebenfalls gerne, er würde alles tun um sein Königreich zu retten, selbst einige leichtsinnige und nicht so schlaue Entscheidungen treffen. Und dabei rede ich nicht mal davon Scarlett zu heiraten, auch wenn das auch eeetwas leichtsinnig war. Ich mochte ebenfalls seinen Mut und seinen Willen, sein Volk vor den Dämonen zu retten, auch wenn ihm gefühlt 1000 Steine in den Weg gelegt werden.
Die beiden waren eine explosive Mischung voller Misstrauen und Anziehung. Scarlett mit ihrer Frechen und überheblichen Art und Ren, der sich ebenfalls nichts gefallen lässt. Sagen wir einfach sie haben mich gut unterhalten, wussten aber auch wann sie zusammenarbeiten mussten um voran zu kommen. Ich mochte wie sie sich langsam näher gekommen sind. Wie sie sich besser kennengelernt, vertrauen gefasst und sich unterstützt haben.
Denn das war auch mehr als nötig. Ich muss sagen, dass dies der einzige kleine Punkt an der Geschichte war, der für mich ein wenig zu viel war. Ich mochte die Spannung und die Intrigen, die Geheimnisse und die Story rund um die Dämonen und die Kämpfe. Allerdings waren mir die Verrate gegen Ende des Buches ein wenig zu gehäuft. Es ging nur noch Schlag auf Schlag, hier ein Verrat, hier noch einer und noch einer…. Das war mir ein wenig zu viel, aber dennoch bin ich nach dem Cliffhanger mega gespannt auf die Fortsetzung.
Insgesamt ein wirklich spannender und gelungener Auftakt. Ich musste bei Scarletts Art mehr als einmal schmunzeln und die Dynamik zwischen ihr und Ren war ebenfalls sehr unterhaltsam. Zudem bin ich nach den ganzen offenen Fragen am Ende mehr als gespannt darauf wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Ein wunderbarer Abschluss für diese leicht durchgedrehte Freundesgruppe❤️

My Dark Prince
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich war schon super gespannt auf den dritten Teil, da Oliver doch schon sehr interessant ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich war schon super gespannt auf den dritten Teil, da Oliver doch schon sehr interessant in den letzten Büchern wirkte und ich unbedingt wissen wollte, ob er wirklich so ist, wie er sich gibt, oder ob seine Art doch eher gespielt war. Spoiler Alarm, es steckt wesentlich mehr in ihm, als er anderen gerne zeigt, doch fangen wir am besten von vorne an.
Oliver und Briar (- Rose) kennen sich seitdem sie Kinder sind und waren auch die erste Liebe des jeweils anderen, bis Oliver Briar von heute auf morgen geghostet hat und sie damit nicht nur ihren besten Freund und ihre erste Liebe, sondern auch die einzigen Konstante in ihrem Leben verloren hat. Doch was sie nicht weiß, ist, dass Olivers Leben sich von heute auf morgen schlagartig verändert hat und er einfach nicht wusste, was er tun sollte, sie waren beide schließlich noch sehr jung. Danach haben sich beide in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt, Briar hat studiert und ist Intimitätkoordinatorin an Filmsets geworden und Oliver…. Tja, er lebt sein Playboy Image, bis die beiden durch Zufall aufeinander treffen und durch einen Vorfall wieder aneinander gebunden werden.
Briar mochte ich eigentlich echt gerne, auch wenn sie ungefähr so stachelig ist wie ein Kaktus und eigentlich die meiste Zeit über versucht zu zeigen, dass sie alleine klar kommt. Und das tut sie auch, zweifellos, doch gleichzeitig wollte ich sie schütteln, dass sie Oliver noch eine Chance geben sollte, da sie sich in ihrem Wahnsinn perfekt ergänzen. Dennoch konnte ich ihre Vorsicht und ihre Wut verstehen, sie hatte nicht nur eine furchtbare Kindheit, Oliver hat sie auch einfach aus seinem Leben gestrichen.
Dennoch konnte ich auch Oliver verstehen, er war damals jung und hätte selber eher Hilfe gebraucht, doch stattdessen schleppt er seit unzähligen Jahren Schuldgefühle und eine riesige Last auf seinen Schultern rum. Seine Fassade des sorglosen und dummen Nichtsnutz mit Playboyfaktor, die er seitdem aufgebaut hat, soll lediglich dafür sorgen, dass die Menschen nicht so genau auf seine Familie und sein Privatleben schauen. Eigentlich ist er ein echter Schatz, der alles für Briar tun würde, weshalb ich die beiden auch schütteln wollte, das sie es endlich auf die Reihe bekommen.
Die beiden zusammen sind sehr chaotisch und ein wenig wahnsinnig, aber sie ergänzen sich auch auf eine Art, wie wohl nur sie beide es können. Ihre Beziehungsentwicklung ist definitiv ein Auf und Ab, geprägt von viel Chemie, einigen Aussetzern und an einigen Stellen zu wenig Kommunikation (die langen Missverständnisse hätten nicht sein müssen). Dennoch mochte ich sie, einfach weil beide viel durchgemacht haben und ich verstehen konnte, warum sie so sind, wie sie sind.
Was mir wieder richtig gut gefallen hat, waren die Auftritte von Zach & Romeo, ebenso wie von Dallas und Farrow, sie ergänzen die Geschichte um ihren eigenen Wahnsinn und ich sag es wie es ist, ich werde den verrückten Haufen vermissen.
Insgesamt hat mir auch dieser Teil wieder richtig gut gefallen, auch wenn der zweite Band mein Favorit bleiben wird. Dennoch fand ich es sehr spannend herauszufinden, was hinter Olivers Fassade gesteckt hat und mochte es sehr, dass er mit Briar nicht nur seine Leichtigkeit, sondern auch seine Liebe wiedergefunden hat.

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