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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Wahre Gesichter

Throne of Glass – Königin der Finsternis
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Das war definitiv mein bisher liebster Band der Reihe. Die Handlung war unglaublich spannend, voller überraschender Wendungen, und man hat nochmal deutlich mehr über die Vergangenheit der Charaktere erfahren.



Das ...

Das war definitiv mein bisher liebster Band der Reihe. Die Handlung war unglaublich spannend, voller überraschender Wendungen, und man hat nochmal deutlich mehr über die Vergangenheit der Charaktere erfahren.



Das Worldbuilding war wieder einmal großartig. Auch wenn man die wichtigsten Orte schon kannte, hat sich durch die Magie vieles verändert. Besonders der düstere Ort Morath hat nochmal eine ganz neue Atmosphäre geschaffen.



Durch die wechselnden Perspektiven konnte man viele unterschiedliche Handlungsstränge verfolgen. Manchmal war eine Sichtweise spannender als die andere – vor allem, wenn das Setting vielversprechend war oder neue Geheimnisse aufgedeckt wurden. Besonders spannend fand ich Manons Perspektive. Nicht nur, weil man mehr über sie selbst erfahren hat, sondern auch über Elide – die eindeutig noch viele Geheimnisse mit sich trägt, von denen sie selbst vermutlich noch nichts weiß. Ich hoffe sehr, dass sie irgendwann mit ihrer Königin zusammenfindet – spätestens, wenn sie beginnt, nach Celaena zu suchen.



Manon hat gerade gegen Ende eine starke Entwicklung durchgemacht. Anfangs wirkte sie noch sehr hart, fast gefühlskalt, und absolut loyal gegenüber ihrer Großmutter. Doch nach und nach hat man gemerkt, dass sie ein weiches Herz hat – vor allem in den Gesprächen mit Asterin und als sie Elide geholfen hat. Das hat sie für mich viel greifbarer gemacht.



Kaltain wurde mir im Verlauf des Buches immer sympathischer. Ich finde es wirklich schade, dass sie nicht mehr Teil der Geschichte ist. Sie hat unglaubliche Stärke gezeigt und sich am Ende für etwas Größeres geopfert. Sie hätte eine treue Verbündete sein können. Den Plottwist, den sie offenbart hat, habe ich absolut nicht kommen sehen. Ich hoffe sehr, dass Elide die Aufgabe erfüllen kann, die Kaltain ihr anvertraut hat.



Rowan war auch in diesem Band wieder ein starker Charakter, sowohl in seiner Position als auch in seinen Gefühlen gegenüber Aelin. Ich glaube, das Leben ohne Magie hat ihm geholfen zu erkennen, wie viel Stärke auch in den anderen – insbesondere in den Menschen – steckt. Diese Entwicklung hat ihn noch greifbarer gemacht.



Lorcan war in diesem Band eher eine Nebenfigur, aber ich bin mir sicher, dass er später noch eine größere Rolle spielen wird. Grundsätzlich verfolgt er ähnliche Ziele wie der Rest der Gruppe. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich ihm vertrauen kann oder ob ich ihn sympathisch finde. Aber er hat geholfen – darum ist er für mich momentan neutral.



Aedion war mir stellenweise ein bisschen zu überfürsorglich. Nachdem er endlich seine Königin gefunden hat, hat er sich fast kindisch verhalten. Das hat sich aber gebessert, vor allem durch seine Verbundenheit zu Rowan. Ich bin gespannt, was noch mit ihm passieren wird – insbesondere jetzt, wo mehr über seine Herkunft und seinen Vater bekannt ist. Ich hoffe, er wird ihm bald begegnen, und dass es keine Probleme mit Maeve geben wird.



Chaol war am Anfang des Buches wirklich schwer zu ertragen. Er wirkte komplett festgefahren in seinen Überzeugungen und hat sich gegenüber Aelin und den anderen völlig verschlossen. Ich konnte sein Verhalten oft kaum nachvollziehen. Umso mehr hat es mich gefreut, dass er sich gegen Ende wieder geöffnet hat und gemeinsam mit Aelin gekämpft hat. Ich hoffe sehr, dass er seine körperlichen Fähigkeiten zurückerlangt und mit Nesryn, die ich als neuen Charakter sehr gelungen finde, glücklich wird.



Dorian war in diesem Band nicht sehr präsent, da er größtenteils vom Valg-Dämon besessen war. Trotzdem habe ich die wenigen Kapitel mit ihm sehr genossen, weil man gemerkt hat, dass sein wahres Ich noch da ist. Daher war der Ausgang letztlich nicht ganz überraschend, aber sehr berührend. Ich bin gespannt, was seine Magie noch bewirken kann – es klang ja an, dass sie sehr roh und dadurch womöglich sogar stärker ist als Aelins.



Aelin selbst ist eine beeindruckende Protagonistin. Ich finde es großartig, wie sehr sie sich entwickelt hat – von der kalten, berechnenden Assassinin unter Arobynns Kontrolle hin zu einer starken, selbstbewussten Frau, die für das kämpft, was ihr wichtig ist. Vor allem hat sie erkannt, dass sie nicht allein die Welt retten kann – sondern, dass sie ihre Freunde braucht.



Lysandra kam gegen Ende des Buches stärker zum Vorschein, und ich finde sie als Figur richtig spannend. Besonders ihre Fähigkeit als Gestaltwandlerin hat viel Potenzial, und ich hoffe sehr, dass sie in den kommenden Bänden eine wichtige Rolle spielt.



Arobynn war zwar ein grausamer Mensch, aber er hat definitiv für Spannung gesorgt. Seine Intrigen mit dem Amulett, dem Ring und dem Brief an den König haben einiges ins Rollen gebracht. Was am Ende mit ihm passiert ist, war absolut gerechtfertigt – er hatte es nicht anders verdient.



Der König selbst hat am Ende des Buches Dinge gesagt, die mich sehr nachdenklich gemacht haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da noch mehr dahintersteckt. Vielleicht war er nicht der Bösewicht, für den wir ihn gehalten haben – zumindest nicht komplett. Ich bin gespannt, was Dorian darüber herausfinden wird.



Besonders gut hat mir an diesem Band gefallen, dass er so viele kleine Abschnitte und Kapitel hatte. Das hat das Lesen wirklich angenehm gemacht – man konnte gut pausieren, hatte immer wieder neue Perspektiven, und es wurde nie langweilig. Es war einfach rundum spannend, abwechslungsreich und atmosphärisch. Ich freue mich riesig auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Zwischen zwei gesichtern

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Hear of Damned ist eine Geschichte voller Intensität, Geheimnisse und emotionaler Momente, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht.

Die Handlung überzeugt durch ihren packenden Spannungsbogen. ...

Hear of Damned ist eine Geschichte voller Intensität, Geheimnisse und emotionaler Momente, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht.

Die Handlung überzeugt durch ihren packenden Spannungsbogen. Von Beginn an wird klar, dass die Protagonistin in einer lebensbedrohlichen Lage steckt, doch anstatt sich ihrem Schicksal zu fügen, kämpft sie mit einer Mischung aus Mut, Verstand und Magie. Immer wieder wird die Geschichte von unerwarteten Wendungen durchzogen, die das Geschehen vorantreiben, ohne dass es vorhersehbar wirkt. Intrigen, Machtspiele und eine unterschwellige Bedrohung verweben sich zu einem dynamischen Plot, der stetig an Fahrt aufnimmt. Kämpfe, gefährliche Allianzen und emotionale Konflikte wechseln sich dabei mit ruhigen, tiefgründigen Szenen ab, was für eine gelungene Balance sorgt.

Besonders hervorzuheben sind die Charaktere. Scarlett ist eine bemerkenswerte Protagonistin, die nicht nur durch ihre Stärke und Entschlossenheit überzeugt, sondern auch durch ihre verletzlichen Seiten nahbar bleibt. Ihre Fähigkeit, andere zu täuschen, macht sie unberechenbar und faszinierend zugleich. Ren steht ihr als ebenso komplexe Figur gegenüber, hin- und hergerissen zwischen seiner Verantwortung als Herrscher und seinen persönlichen Gefühlen. Dieses Spannungsfeld sorgt für intensive Momente zwischen den beiden. Auch die Nebenfiguren tragen wesentlich zum Reiz der Geschichte bei, da sie vielschichtig angelegt sind und man nie genau weiß, wem man trauen kann.

Das Worldbuilding ist detailreich und atmosphärisch. Die Mischung aus Magie, politischen Strukturen und gefährlichen Mächten schafft eine vielschichtige Welt, die sowohl fremd als auch vertraut wirkt. Besonders gelungen ist, dass die Lesenden durch verschiedene Schauplätze nicht nur das Schloss und seine Intrigen, sondern auch das Königreich selbst und seine Eigenheiten kennenlernen. Magische Artefakte, runenhafte Geheimnisse und alte Legenden lassen die Welt lebendig und mystisch erscheinen.

Die Sprache und der Schreibstil tragen stark dazu bei, dass die Geschichte so fesselnd wirkt. Flüssig, bildhaft und emotional stark aufgeladen gelingt es der Autorin, die Atmosphäre jeder Szene einzufangen. Ob in hitzigen Kämpfen, leisen Dialogen oder zarten Momenten voller unausgesprochener Gefühle, stets ist die Erzählweise mitreißend und intensiv.

Auch die gewählte Perspektive funktioniert hervorragend. Durch den Fokus auf Scarlett, gelegentlich ergänzt durch andere Sichtweisen, entsteht eine tiefe Bindung zu den Figuren. Gleichzeitig bleiben viele Geheimnisse verborgen, was den Reiz der Geschichte verstärkt. Man rätselt mit, zweifelt an Figuren, schöpft wieder Hoffnung und wird am Ende mit einer Vielzahl neuer Fragen zurückgelassen, die die Vorfreude auf die Fortsetzung nur steigern.

Insgesamt ist Hear of Damned ein packender Roman, der mit einer starken Protagonistin, einem intensiven Zusammenspiel zwischen Pflicht und Emotionen und einer faszinierenden Welt überzeugt. Die Mischung aus Spannung, Intrigen, Magie und Gefühlen macht das Buch zu einem echten Pageturner, der bis zur letzten Seite fesselt und einen mit atemloser Neugier zurücklässt.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Ein Sturm aus Gefühl und Stahl

Blood and Steel
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Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Blood & Steel hat mich komplett mitgerissen schon nach den ersten Seiten war ich drin in dieser Welt, als würde ich selbst neben Thea stehen. Sie ist so eine Figur, ...

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Blood & Steel hat mich komplett mitgerissen schon nach den ersten Seiten war ich drin in dieser Welt, als würde ich selbst neben Thea stehen. Sie ist so eine Figur, die man nicht einfach nur beobachtet, sondern miterlebt. Sie ist wild, stur, mutig, manchmal auch zu stolz, aber genau das macht sie so echt. Und dann ist da ihre Schwester klug, vorsichtig und auf eine ganz eigene Weise stark. Ich liebe, wie das Buch zeigt, dass Stärke nicht immer laut sein muss.



Die Autorin hat es geschafft, dass ich wirklich jede Emotion gefühlt habe. Es gibt Momente, in denen man am liebsten jubeln würde, und andere, in denen man einfach nur wütend ist, weil alles so ungerecht scheint. Und dann diese kleinen Szenen zwischen Thea und Wilder diese unterschwellige Spannung, dieses unausgesprochene Knistern. Es ist so gut geschrieben, dass man sich selbst dabei ertappt, wie man den Atem anhält.



Ich mochte auch, wie vielschichtig die Nebenfiguren sind. Niemand wirkt austauschbar. Jeder hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Beweggründe und Fehler. Manche wachsen einem so sehr ans Herz, dass man sie einfach beschützen möchte. Und dann gibt es die, die man am liebsten aus dem Buch zerren würde, damit sie aufhören, Schaden anzurichten.



Was ich besonders faszinierend finde, ist, dass sich die Geschichte nie nur auf Action oder Romantik verlässt. Sie hat Tiefe. Sie erzählt von Macht, von Mut, von der Suche nach der eigenen Identität und davon, dass man manchmal alles verlieren muss, um zu verstehen, wer man wirklich ist. Theas Entwicklung ist greifbar. Man spürt, wie sie reift, wie sie lernt, nicht nur für sich, sondern auch für andere einzustehen.



Die Atmosphäre ist dicht, fast greifbar. Man riecht das Metall, spürt den Staub in der Luft und das Adrenalin in jeder Kampfszene. Gleichzeitig gibt es diese leisen Momente, in denen alles stillsteht und man plötzlich erkennt, wie viel Herz in dieser Geschichte steckt.



Am Ende bleibt man mit so vielen Gefühlen zurück Staunen, Wut, Bewunderung, Neugier. Und einer riesigen Portion Sehnsucht nach mehr. Blood & Steel hat mich nicht nur unterhalten, sondern mitgerissen, zum Nachdenken gebracht und vor allem eines getan: mich emotional völlig umgehauen. Und man hat 10000 Fragen im Kopf

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Wen kann man trauen

Vows and Ruins
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Ich muss sagen, der zweite Band hat es genau so unsicher wie Band eins. Wir haben harte Kämpfe, tiefe Gefühle, Geheimnisse mit denen man nicht gerechnet hätte, Verrat und vieles mehr.

Thea entwickelt ...

Ich muss sagen, der zweite Band hat es genau so unsicher wie Band eins. Wir haben harte Kämpfe, tiefe Gefühle, Geheimnisse mit denen man nicht gerechnet hätte, Verrat und vieles mehr.

Thea entwickelt sich im laufe des zweiten Bandes zu einer Kriegerin die ihres Namens würdig sein wird. Auch Kipp und Cal verbessern sich deutlich in ihren Spezialgebieten und am Ende kann man definitiv sagen das sie mit ihren Vorbildern mithalten können.

Torj wird im zweiten Band nochmal etwas präsenter, nicht nur als Schwertmeister sondern auch als Freund und Verbündeter. Auch Wilder trägt seine Geheimnisse von Band eins bis zuletzt in Band zwei mit sich, was doch stärkere Auswirkungen hat als man vllt denkt. Die Beziehung zwischen ihm und Thea wird immer intensiver, die Gespräche tiefgründiger und doch haben sie bis zu letzt einen Berg an Geheimnissen voreinander. In der Beziehung bin ich sehr gespannt wie sich das auswirken wird und wobei hier in Band drei landen werden.

Thea und Wren besinnen sich mehr auf sich und ihre Kräfte und es zeigt sich, das egal wie viel Wut zwischen einander steht, die Liebe und Verbundenheit alles überwinden kann.

Sehr beeindruckend fand ich auch unsere kleineren Nebencharackter wie Malik und Audra oder den König die der ganzen Geschichte nochmal mehr Tiefe geben und durch kleine Gesten und Sätze so viel auslösen können.

Allgemein finde ich das wir hier nochmal viel Raum hatten zu spekulieren wer ist gut ? Und wer ist böse? Viele Kleinigkeiten die Leute verdächtig gemacht haben, aber ob es dann auch so war?

Der Schreibstil hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen, wir hatten häufiger den Perspektive Wechsel zwischen Thea und Wilder, was das zu einem noch angenehmer Lesefluss geführt hat.

Das Worldbuilding war schlicht Aber ausreichend so das man sich wirklich auf die Handlung konzentrieren konnte.

Fazit: Der zweite Band hat mich genauso mitgerissen wie der erste und ich kann es garnicht mehr abwarten bis Band drei erscheint.

Spice level: 🌶️🌶️🌶️.🌶️

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Tod oder verschwunden ?

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Normalerweise ist das nicht unbedingt das Genre, in dem ich mich zuhause fühle, aber Das Dinner hat mich wirklich positiv überrascht ja, sogar begeistert! Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt und ...

Normalerweise ist das nicht unbedingt das Genre, in dem ich mich zuhause fühle, aber Das Dinner hat mich wirklich positiv überrascht ja, sogar begeistert! Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Es ist eines dieser Werke, bei denen man ständig neue Theorien entwickelt, nur um am Schluss festzustellen, dass man doch völlig falsch lag. Genau das macht den Reiz dieser Geschichte aus: sie spielt mit den Erwartungen der Leserinnen und Leser und überrascht immer wieder aufs Neue.



Der Schreibstil von Emily Rudolf ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Besonders gelungen fand ich die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. Sie geben einen umfassenden Überblick und helfen, sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit der Figuren Stück für Stück zu verstehen.



Die Handlung hat einen klaren roten Faden, und die Idee, ein Krimidinner als Rahmen zu nutzen, um alten Geheimnissen auf den Grund zu gehen, ist einfach genial. Anfangs lernt man die aktuellen Leben der Charaktere kennen, bevor sich langsam die Ereignisse der Vergangenheit offenbaren und mit ihnen das dunkle Geheimnis, das die Gruppe verbindet.



Jede Figur spielt dabei eine wichtige Rolle, niemand steht übermäßig im Mittelpunkt. Kiano, der geheimnisvolle Rückkehrer, sorgt mit seiner rätselhaften Art für Spannung warum ist er überhaupt gekommen, nachdem er nach Marias Tod oder Verschwinden den Kontakt abgebrochen hatte?

Hannah, die sich schon lange nicht mehr wohlfühlt und sich nach der Trennung von Tristan von der Gruppe entfremdet hat.

Tristan, der zwar eine neue Freundin hat, aber offenbar noch immer nicht aus seiner alten Rolle herausfindet.

Lotta, die endlich den Mann bekommen hat, den sie immer wollte.

Und Jonathan, der nach Marias Verschwinden zunächst Halt bei seiner Schwester Hannah gesucht hat, sie dann aber plötzlich wieder aus den Augen verliert.



Eine Gruppe, die eigentlich nicht mehr zusammenpasst, wird an diesem Abend wieder vereint. Doch warum? Und was hat all das mit Marias Tod oder ihrem Verschwinden zu tun?



Das Dinner wirft viele Fragen auf und öffnet nach und nach immer mehr Türen, die zur Lösung des Rätsels führen. Genau das macht es so spannend: man liest weiter, weil man unbedingt wissen will, was wirklich passiert ist und wer die Wahrheit kennt.



Insgesamt ein mitreißender, klug konstruierter Roman, der nicht nur durch seine Idee, sondern auch durch seine lebendigen Charaktere überzeugt. Eine echte Empfehlung selbst für Leserinnen und Leser, die sonst selten zu diesem Genre greifen.

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