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Veröffentlicht am 15.02.2026

Auftakt einer neuen Thriller-Reihe

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Mir ist nicht bewusst, dass ich schon einmal ein Buch von Arno Strobel gelesen habe - nur viel Positives gehört. Als ich über dieses Buch gestolpert bin und gesehen habe, dass es der Auftakt einer neuen ...

Mir ist nicht bewusst, dass ich schon einmal ein Buch von Arno Strobel gelesen habe - nur viel Positives gehört. Als ich über dieses Buch gestolpert bin und gesehen habe, dass es der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe zu Cold-Cases ist, habe ich mich absolut angesprochen gefühlt und wollte auf jeden Fall 'von Beginn an dabei sein'.

Der Einstieg in diesen Thriller ist mir wunderbar gelungen. Der Autor nimmt seine Leser wirklich sehr gut mit. Die Figuren und Situationen sind sehr gut beschrieben.

Eigentlich scheint alles klar, was geschehen ist - und dann soll es doch ganz anders sein.

Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten um auch die Spannung nicht zu nehmen. Aber mir war es vielleicht doch ein bisschen zu viel hin und her und es wirkte auf mich ein bisschen zu sehr konstruiert. Es war wirklich ein spannender Thriller, für mich aber dann 'nur' 4 statt 5 Sterne.

... und bin gespannt wie es mit Ramin Brunner und Luisa Menkhoff weitergeht!

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Traurig schön

Elf ist eine gerade Zahl
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Wir lesen von Paula - im Teenageralter, Katja ihrer Mutter und vom Mädchen mit dem Fuchs - eine Geschichte, die Katja ihrer Tochter erzählt.

Es ist Frühling in Hamburg, eigentlich könnte alles so schön ...

Wir lesen von Paula - im Teenageralter, Katja ihrer Mutter und vom Mädchen mit dem Fuchs - eine Geschichte, die Katja ihrer Tochter erzählt.

Es ist Frühling in Hamburg, eigentlich könnte alles so schön sein, doch Katjas Welt steht still. Mir fällt es gerade mächtig schwer hier die richtigen Worte zu finden. Denn beim Lesen wird der Schmerz, die Traurigkeit, die Verzweiflung, die Hoffnung, all das was Katja und Paula gerade durchmachen so gut rübergebracht.

Bei Paula ist der Krebs zurückgekehrt. Die Krankheit schien überstanden, doch nun steht wieder eine schwere Zeit bevor. Katja und Paula wissen was auf sie zukommt, zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an die letze Krebstherapie. Paula erleben wir ruhig, in sich gekehrt und wenig Hoffnung ausstrahlend.

In dieser verzweifelten Lage, Katja weiß nicht, wie sie Paula aufmuntern kann, erzählt Katja ihrer Tochter die Geschichte vom Mädchen und dem Fuchs.

Somit lesen wir quasi zwei Geschichten in einer. Ich fand die Geschichte um Katja und Paula tief bewegend. Ich denke, dass der Autor selber Solches durchleben musste, der Schmerz ist beim Lesen deutlich spürbar.

Mit der Geschichte um das Mädchen mit dem Fuchs konnte ich selber leider nicht soviel anfangen.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Glaube, Liebe, Hoffnung

In den Scherben das Licht
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Glaube, Liebe, Hoffnung... diesen Titel habe ich für meine Bewertung gewählt, weil genau diese Worte so auch in diesem Buch geschrieben sind und das finde ich unheimlich treffend. Dieser Roman erzählt ...

Glaube, Liebe, Hoffnung... diesen Titel habe ich für meine Bewertung gewählt, weil genau diese Worte so auch in diesem Buch geschrieben sind und das finde ich unheimlich treffend. Dieser Roman erzählt von 1946 bis 1955 in Hamburg. Eine sehr spannende Zeit und das was sich in dieser Zeit getan hat, hat die Autorin sehr gut wiedergegeben. Am Ende des Buches ist ein Stadtplan, der Hamburg im Jahr 1946 zeigt, die Plätze, an denen dieser Roman erzählt sind gut sichtbar gekennzeichnet. Die Hauptpersonen sind Friede, Gert und Gisela. Das Buch beginnt, als der Krieg schon mehr als ein Jahr vergangen ist, aber ein normales Leben scheint in weiter Ferne. Noch immer leben die Menschen in den Trümmern und Hunger bzw. wie kommt man an Lebensmittel ist ein überlebenswichtiges Thema.

Ich finde es sehr authentisch geschrieben, ich konnte mich sehr in das so schwere Leben der damaligen Zeit hineinversetzen.

Durch Zufall ist Gisela zum Haus von Friede gekommen, das Obergeschoss ist ausgebombt, Friede lebt im Erdgeschoss und Gert einem Jungen, den sie nicht kannte, hat sie den Keller zum Wohnen zu Verfügung gestellt. Gisela, selbst ein junges Mädchen und völlig auf sich allein gestellt hat das Glück, dass sie bei Gert unterkommen kann. Daraus ergibt sich eine sehr besondere Wohngemeinschaft. Gert und Gisela geben die Hoffnung nicht auf, dass sie noch jemanden aus der Familie lebend ausfindig machen können.

Ein lesenswertes Buch, das in einer sehr spannenden Zeit erzählt.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Typisch Henssler

Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends
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Die Überschrift 'typisch Henssler' trifft es finde ich ziemlich genau. Wer schon andere Kochbücher von ihm kennt weiß was ich meine.

Zunächst einmal möchte ich schreiben, dass ich das Format für ein Kochbuch ...

Die Überschrift 'typisch Henssler' trifft es finde ich ziemlich genau. Wer schon andere Kochbücher von ihm kennt weiß was ich meine.

Zunächst einmal möchte ich schreiben, dass ich das Format für ein Kochbuch sehr gut finde. Auch die 240 Seiten sind reell, aber auch nicht überladen.
Ebenso finde ich die Idee die Rezepte nach den jeweiligen Mahlzeiten (morgens, mittags, abends) aufzuteilen sehr gut. Wobei ich jetzt gerade die Mittags- und Abendrezepte nicht so 'streng' sehe. Für mich sind Mittagsrezepte genauso etwas wie die Abendrezepte auch etwas für eine Mittagsmahlzeit wären.

Am Anfang des Buches ist ein Verzeichnis, welche Rezepte es für welche Mahlzeiten gibt. Die Rezepte sind jeweils auf der linken Buchseite und rechts ist ein schönes Foto von der zubereiteten Mahlzeit. Die Fotos sind sehr geschmackvoll gestaltet.

Ob ich jetzt unbedingt ein Rezept für das perfekte Spiegelei oder eine nordische Stulle brauche sei mal dahingestellt. Ich finde oft die Idee für die jeweilige Mahlzeit schon wertvoll. Hier hat mich dieses Kochbuch tatsächlich auf die Idee gebracht mal wieder eine Mahlzeit mit einem Spiegelei zu gestalten.

Die meisten Rezepte kommen mit einer überschaubaren Anzahl von Zutaten aus. Die Angabe der Zubereitungszeit kommt bei mir auch in diesem Buch wieder nicht hin, ich brauche doch deutlich länger, als das was angegeben ist. Stört mich nicht wirklich, gehört aber hier mit angemerkt.

Fazit: typisch Henssler und eine schöne Geschenkidee.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

absolut lesenswert

Das Leben fing im Sommer an
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Dass Christoph Kramer - der Autor - eine Person ist, die ich hätte 'kennen' können, auf die Idee bin ich nicht gekommen und habe es erst bemerkt, als ich das Buch zu lesen begonnen habe.
Und dass es ...


Dass Christoph Kramer - der Autor - eine Person ist, die ich hätte 'kennen' können, auf die Idee bin ich nicht gekommen und habe es erst bemerkt, als ich das Buch zu lesen begonnen habe.
Und dass es ja klar ein Roman ist, aber irgendwie dann auch die eigene und sehr persönliche Geschichte vom Fußballer, das macht dieses Buch zu etwas sehr besonderem.
Strukturiert ist der Roman in insgesamt 6 Kapitel: 4 Kapitel für die besagten Tage im Sommer 2006, ein Kapitel am Tag des Abiturs und das letzte Kapitel aus dem Sommer 2014.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, hat mir sehr gut gefallen.
Es geht um das erste Mal richtig verliebt sein, auf dem Weg ins Erwachsenenleben, die ersten Berührungspunkte mit dem Alkohol und das Ganze aus der Sicht von einem männlichen Jugendlichen zu lesen, fand ich super interessant und spannen. Das Geschriebene ist so ehrlich, menschlich, realistisch und damit einfach rundherum schön zu lesen.

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