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Vic_Tac-0807

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2023

Gegen Ende hin wurde es endlich spannend

Kingdom of the Wicked – Die Königin der Hölle
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Mit diesem Buch erfährt man, wie die Geschichte von Emilia und Wrath weitergeht, nachdem der erste Band mit einem kleinen Cliffhanger geendet ist.

Wie schon in Band 1 mochte ich Emilia sehr gerne, vor ...

Mit diesem Buch erfährt man, wie die Geschichte von Emilia und Wrath weitergeht, nachdem der erste Band mit einem kleinen Cliffhanger geendet ist.

Wie schon in Band 1 mochte ich Emilia sehr gerne, vor allem, weil sie keine "perfekte" Protagonistin ist und Fehler macht, und dass nicht nur einmal. Auch Wrath ist mir jetzt sympathischer geworden, wobei ich seinen Charakter immer noch nicht ganz durchschaue und er mir manchmal etwas toxisch vorkam.
Außerdem hat es mir gut gefallen, das Königreich der Wicked endlich kennenzulernen. Die Karte vorne im Buch hat mir bei der Vorstellung auch sehr geholfen :). Die Regierungssysteme dort unten sind sehr interessant, und ich hätte gerne noch mehr zu der Magie der einzelnen Charaktere erfahren.
Kommen wir zur Handlung: Diese hat mir ehrlicherweise nicht so gut gefallen. Ungefähr die Hälfte des Buches ist (gefühlt) nichts passiert und es wurde nur geschildert und auf der Stelle getreten. Außerdem kommt deutlich mehr Spice als in Band 1 vor (das hat mich allerdings nicht gestört). Zum Glück konnte ich ca. auf den letzten 150 Seiten mitfiebern, da es dort endlich spannend geworden ist. Vielleicht lag es vorher auch daran, dass ich die beiden "großen Twist" die in den ersten 2/3 für Spannung sorgen sollten beide schon vorhergesehen habe.

Insgesamt hat mir das Buch dennoch gut gefallen und ich freue mich jetzt auf Band 3, weil das Ende echt fies war ;).

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Veröffentlicht am 17.08.2023

Süße queere Romance Geschichte für Zwischendurch

She Drives Me Crazy
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In diesem Buch geht es um die Basketballerin Scottie, deren Ex-Freundin sie letztens verlassen hat und über die sie jetzt hinwegkommen möchte.
Als sie aber nach einem verlorenen Basketballspiel aufgewühlt ...

In diesem Buch geht es um die Basketballerin Scottie, deren Ex-Freundin sie letztens verlassen hat und über die sie jetzt hinwegkommen möchte.
Als sie aber nach einem verlorenen Basketballspiel aufgewühlt nach Hause fährt, rammt sie das Auto ihrer Erzfeindin Irene und muss diese dann zur Schule fahren. Und irgendwie entwickelt sich daraus dann eine Fake-Beziehung....

Erstmal muss ich sagen, dass ich es sehr schön fand, dass so coole unterschiedliche Tropes vorkommen (Fake Dating, Enemys to Lovers...). Das sind zwei meiner Lieblingstropes :).
Auch insgesamt hat mir die Entwicklung der Lovestory zwischen Scottie und Irene sehr gut gefallen, es gab immer wieder authentische Höhen und Tiefen, die sie bewältigen mussten.

Das Setting mit der Highschool hat mir gut gefallen, vor allem, dass es auch ein Stück weit eine Sports-Romance war (Scottie ist Basketballerin, Irene Cheerleaderin). Auch das war sehr authentisch beschrieben.

Als kleinen Kritikpunkt: Mir ging es teilweise etwas zu schnell, das Buch hätte ruhig mehr Seiten haben können. Die Handlung von über einem halben Jahr auf knappen 300 Seiten unterzubringen ist hier nicht ganz gelungen.
Trotzdem hat sie mir sehr gut gefallen, weil alles realistisch dargestellt wurde und man sich irgendwie in dem Buch wiederfinden konnte.

Alles in allem kann ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen, wenn ihr mal wieder Lust auf eine queere Lovestory habt.

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Veröffentlicht am 18.06.2023

Der Spannungsaufbau ist wirklich gelungen

Blut der Mächte
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In diesem Buch geht es um eine magische Universität, unterschiedliche Wesen, Lian, Lucys Bruder, der nichts mehr von ihr wissen will, seit bei ihm magische Kräfte entdeckt wurden, und natürlich Lucy, die ...

In diesem Buch geht es um eine magische Universität, unterschiedliche Wesen, Lian, Lucys Bruder, der nichts mehr von ihr wissen will, seit bei ihm magische Kräfte entdeckt wurden, und natürlich Lucy, die keine magischen Kräfte hat und zwischen die Fronten gerät.

Ich mochte den Schreibstil echt gerne. In den ersten zwei Kapiteln hatte ich noch etwas mit ungewohnten Formulierungen zu kämpfen, habe mich dann aber entweder daran gewöhnt, oder es gab keine mehr.
Durch den Schreibstil konnte ich mich gut in die Figuren hineinversetzten, mir hat vor allem gefallen, wie intensiver Augenkontakt beschrieben wurde.

Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen, anfangs bin ich aber mit John nicht ganz warm geworden. Lucy, Bellamy und Lian, aus deren Perspektiven das Buch geschrieben war, haben mir alle drei sehr gut gefallen. Auch ihre Freunde Fin und Lexi fand ich toll, von den zwei hat man aber nicht so viel mitbekommen, etwas mehr von den beiden wäre schön gewesen.

Die Handlung dreht sich um Lucy. Es ist irgendwie nicht wirklich viel, und gleichzeitig unglaublich viel passiert. Und es gab immer irgendwelche offenen Fragen, die man beantwortet haben wollte. Und immer noch will, denn dieses Ende... Das war absolut unbefriedigend. Ich brauche Band 2!

Die Fantasy-Elemente haben mir auch gut gefallen. Es kommen viele unterschiedliche Wesen vor, von denen die meisten aber auch nicht wirklich beschrieben werden... Das wäre vielleicht schön gewesen. Allerdings muss man hier bedenken, dass die ganze Handlung nach "Spiel der Mächte" passiert, und ich diese Reihe leider nicht gelesen habe. Klar kann man das Buch auch so lesen, allerdings wäre es an manchen Stellen vermutlich besser gewesen, wenn ich "Spiel der Mächte" kennen würde. Aber das habe ich mir selbst zuzuschreiben :).

Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn ihr Fantasy mögt, und es manchmal auch blutiger zugehen darf :).

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Veröffentlicht am 10.06.2023

Die Idee war toll, die Umsetzung stellenweise nicht ganz

Nordlicht: Im Bann des kalten Leuchtens
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Ich fand die Idee wirklich, wirklich gut. Magier in der modernen Welt, die teilweise 2000 Jahre alt sind, und davon auch noch mehrere unterschiedliche Arten.
Der Plott war auch echt gut. Es blieb eigentlich ...

Ich fand die Idee wirklich, wirklich gut. Magier in der modernen Welt, die teilweise 2000 Jahre alt sind, und davon auch noch mehrere unterschiedliche Arten.
Der Plott war auch echt gut. Es blieb eigentlich konstant spannend, weil man immer irgendwelche Fragen im Kopf hatte, auf die man eine Antwort haben wollte. Allerdings war es stellenweise etwas verwirrend und ich bin nicht ganz mitgekommen. Auch gab es zwei Momente, wo mir die Handlung "geschrieben" vorkam, und nicht so, als würde sie "natürlich vor sich hinfließen".
Am Ende wurde auch alles gut aufgelöst, es bleiben allerdings noch Fragen übrig, die hoffentlich in der Fortsetzung beantwortet werden.

Die Charaktere habe ich alle ins Herz geschlossen. Vor allem Elle, da sie nicht ständig stark und perfekt war, sondern viele Fehler hatte. Man sollte öfter solche Protagonistinnen haben. Auch die anderen Elementarmagier (bis auf Simon) fand ich toll. Natürlich auch fast alle anderen Figuren, da sie alle gut ausgearbeitet waren.
Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben worden, deren Wechsel allerdings nicht gekennzeichnet worden ist, deshalb war ich manchmal auf Grund der plötzlichen Wechsel aus der Bahn geworfen.

Was ich auch sehr toll fand, war, dass LGBTQIA+ vorkommt. Und das war das erste Buch, dass ich gelesen habe, in dem Polygamie thematisiert wird, was ich auch sehr gut finde.
Die sensiblen Inhalte, die erwähnt werden, wurden (mMn) gut eingebaut und dementsprechend sensibel behandelt. Vielleicht kamen sie etwas zu kurz.

Ich würde das Buch jedem Fantasyfan empfehlen, der ein Buch über Magie (sogar Elementarmagie) zu unserer Zeit lesen möchte.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Nett für Zwischendurch

Emma Bell
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Das Buch startet relativ langsam und ich wusste ungefähr bis zur Hälfte nicht, in welche Richtung es sich entwickeln wird. Auch später blieb die Handlung eher langsam - bis zum großen Plotttwist, wo sich ...

Das Buch startet relativ langsam und ich wusste ungefähr bis zur Hälfte nicht, in welche Richtung es sich entwickeln wird. Auch später blieb die Handlung eher langsam - bis zum großen Plotttwist, wo sich alles überschlagen hat. Der Plotttwist war für mich unvorhersehbar, im Nachhinein aber total logisch. Die Entwicklung danach hat mir dann am besten gefallen und das Buch hätte ruhig noch weitergehen können.

Der Schreibstil hat mich direkt von Beginn überzeugt, er ist geprägt von sehr detaillierten Beschreibungen und zaubert eine fast schon magische Atmosphäre - unterstützt von wirklich wunderschönen Tuschezeichnungen von der Autorin selbst - meine größte Bewunderung dafür. Für meinen Geschmack waren es aber ein paar zu viele, manchmal wurde der Lesefluss dadurch ein bisschen gestört.
Es ist der Autorin auch sehr gut gelungen, Gefühle in mir auszulösen - vor allem Unwohlsein, Fassungslosigkeit und Angst waren ganz oben mit dabei.

Das, was mich leider nicht ganz überzeugen konnte, waren die Protagonistin und Emma Bell, die zwei wichtigsten Figuren im Buch. Über das ganze Buch hinweg kamen sie mir eher distanziert vor, außer ganz am Ende, da habe ich einen Zugang zu Ruth gefunden. Besonders die Gefühle zwischen den zwei kamen fast wie aus dem Nichts, alles passierte sehr plötzlich und ich fühlte mich fast wie überfahren davon.
Dafür mochte ich die Nebencharaktere, sie waren sehr detailreich aufgebaut und vor allem Clara habe ich ins Herz geschlossen.

Insgesamt liest sich das Buch sehr schnell und ist auch nicht so lang, plus es ist eine queere Geschichte in historischem Setting, was ich (glaube ich) noch nie gelesen habe - es lohnt sich also auf jeden Fall, mal reinzulesen.

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