Profilbild von SunshineSaar

SunshineSaar

Lesejury Star
offline

SunshineSaar ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SunshineSaar über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2026

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

DAVENGER
0

Ich bin ein großer Fan von Regency-Romanen sowie von „Bridgerton“. Deshalb war ich auf diesen Roman sehr gespannt, denn bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Ich wurde davon auch wirklich ...

Ich bin ein großer Fan von Regency-Romanen sowie von „Bridgerton“. Deshalb war ich auf diesen Roman sehr gespannt, denn bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Ich wurde davon auch wirklich gut unterhalten und bin gespannt, wie es in der Fortsetzung weiter geht.

Die Geschichte spielt im Jahr 1804 in London: Die Ballsäle glänzen im Kerzenschein und Carly Worthington fiebert ihrer ersten Saison entgegen, in der Hoffnung auf eine große Liebe. Doch ein geheimer Deal zwischen ihrem Bruder und dem Duke of Davenger besiegelt ihr Schicksal: Carly wird verheiratet. Ohne Mitspracherecht. Ohne Abschied von ihren Träumen. Doch Avery, der geheimnisvolle Duke, verfolgt seine eigenen Pläne. Vor drei Jahren begegnete er Carly und hat sie seither nicht vergessen. Nun wird sie seine Frau. Doch Pflicht und Leidenschaft prallen aufeinander, als Carly nach Davenger Hall reist und sich einer Welt aus Macht, Stolz und gefährlicher Nähe stellen muss…

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist schön flüssig und auch bildlich, was mir immer sehr wichtig ist bei diesem Genre. Deshalb habe ich mich die ganze Zeit gefühlt, als wäre ich selbst vor Ort.

Die verschiedenen Figuren sind interessant beschrieben und ich kann mich gut mit ihnen identifizieren. Vor allem Avery ist mir richtig ans Herz gewachsen sowie auch Carly, die aber ab und zu etwas kindlich reagiert, aber zum Ende hin eine Entwicklung hinlegt, die ich toll finde.

Die Geschichte selbst war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Zuerst ging es ruhiger los mit der Liebesgeschichte, aber dann wurde die Spannungsschraube mächtig angezogen und ich habe richtig mit Avery und Carly mitgefiebert. Der einzige Minuspunkt: Vor allem zum Ende hin wurden viele neue Handlungsstränge eröffnet und „ältere“ Handlungsstränge nicht aufgelöst. Meiner Meinung nach wäre hier weniger mehr gewesen, vor allem, da es eine Fortsetzung geben wird, in die man das ein oder andere hätte packen können. Zusammengefasst wurde ich aber gut von dem Roman unterhalten und vergebe 4,5 von 5 Sternen. Nun warte ich auf die Fortsetzung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2026

Turbulente Geschichte mit liebenswerten Figuren

Keine Panik – wir stellen die Schule auf den Kopf
0

Meine Tochter hat sich zu einer richtigen Leseratte gemausert und deshalb bin ich immer wieder auf der Suche nach gutem Lesestoff für sie. Dank dem schön illustrierten Cover sind wir auf dieses Buch neugierig ...

Meine Tochter hat sich zu einer richtigen Leseratte gemausert und deshalb bin ich immer wieder auf der Suche nach gutem Lesestoff für sie. Dank dem schön illustrierten Cover sind wir auf dieses Buch neugierig geworden – und wir wurden nicht enttäuscht, sondern sehr gut von den Figuren und der Storyline unterhalten.

Die Geschichte dreht sich um Mika, deren Grundschule marode ist: kaputte Fenster, schmutzige Toiletten, ein gesperrter Pausenhof. Wie soll hier denn Lernen Spaß machen? Einziger Lichtblick ist der verwilderte Schulgarten, der geheime Rückzugsort von Mika und ihren Freunden Ibo, Lilly und Milan aus der 4a. Und das Allerbeste: vor Kurzem ist hier sogar eine Katzenmutter mit ihren Jungen eingezogen! Klar, dass sich die vier um die Tiere kümmern, oder?! Als sie dann erfahren, dass der Schulgarten verkauft werden soll, setzen sie ALLES in Bewegung, um das zu verhindern …

Unsere Tochter hat ohne Probleme in das Buch hineingefunden. Positiv ist auf jeden Fall, dass auf den ersten Seiten erst einmal alle Charaktere vorgestellt werden. So hat man einen besseren Überblick und kann auch immer mal wieder zurückblättern, um sich die Infos über die Figuren einzuholen.

Auch die Geschichte selbst, die von Zusammenhalt und Durchhaltevermögen durchzogen ist, hat uns sehr gut unterhalten. Dabei ist der Schreibstil altersgerecht, aber auch sehr abwechslungsreich durch die unterschiedlichen Schriftarten. Das war zwar für meine Tochter anfangs etwas schwierig, da sie so etwas aus dem Lesefluss gekommen ist, aber sie hat sich sehr schnell daran gewöhnt.

Generell ist das Buch sehr bunt und total schön illustriert. Das gefällt meiner Tochter sehr und unterstützt die Storyline. Das Ende der Geschichte war auch wirklich schön und versöhnlich – und es sieht danach aus, als könnte es eine Fortsetzung geben mit Mika & Co. Wir wurden auf jeden Fall gut von dem Buch unterhalten und vergeben dafür 4,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2025

Ein Neuanfang in Neuguinea

Aufbruch ins Paradies
0

Immer wieder lese ich sehr gerne historische Romane, die mich an andere Orte entführen, etwas dazulernen lassen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Auftakt ...

Immer wieder lese ich sehr gerne historische Romane, die mich an andere Orte entführen, etwas dazulernen lassen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Auftakt einer neuen Saga und muss sagen, dass man hier alles das geboten bekommt, was ich mir von einem guten Buch wünsche.

Die Geschichte spielt im Jahr 1184 und dreht sich um die Familie Berger, die nach einem verheerenden Unglück in ihrer Möbelfabrik in eine ungewisse, jedoch vielversprechende Zukunft in der fernen Kolonie Neuguinea aufbricht. An Bord der Prinz Heinrich verlassen sie die vertraute Heimat. Doch je weiter das Schiff gen Osten fährt, desto stärker kommen verdrängte Wünsche ans Licht und schwelende Konflikte brechen auf. Endlich angekommen, treffen die Hoffnungen der Familie auf harsche Realität, Freundschaft auf Verrat und Liebe auf Enttäuschung.

In die Storyline habe ich gut hineingefunden, wobei ich anfangs ein paar Probleme hatte, die zahlreichen Figuren richtig zuzuordnen. Zudem wird die Geschichte auch immer im Wechsel aus der Sicht der drei Frauen Clara, Anna und Hedwig erzählt, so dass man sie besser kennenlernt. Das gefällt mir sehr, aber daran musste ich mich erst gewöhnen, denn die Wechsel sind sehr abrupt. Aber nach kurzer Zeit war das kein Problem mehr und ich konnte das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Ich mag zudem den lockeren, bildlichen Schreibstil total. Die Seiten fliegen nur so dahin und man lernt einiges dazu, was ich ebenfalls als Pluspunkt sehe.

Die einzelnen Figuren wurden interessant beschrieben. Dabei ist mir aber vor allem Anna richtig ans Herz gewachsen. Aber mit allen drei musste ich mitfiebern, denn sie haben es wahrlich nicht leicht – vor allem in punkto Liebe.

Die Storyline blieb auch die ganze Zeit über spannend, auch wenn der Aufenthalt auf dem Schiff fast das ganze Buch umfasst. Die Ankunft in der neuen Siedlung wird erst gegen Ende Thema, denn das Paradies haben sich die Charaktere wahrlich anders vorgestellt und sie stehen nun vor weiteren Herausforderungen. Dies wird dann wohl Bestandteil der Fortsetzung sein, die ich nun kaum erwarten kann. Von mir erhält das Auftaktbuch auf jeden Fall gute 4,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2025

Eine Reise nach Meran

Die Welt in Meran - Walzerblut
0

Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext ...

Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Denn Meran kannte ich bisher auch nicht wirklich gut.

Im Jahr 1872 kreuzen sich in Meran – zwischen Maskenbällen und Kurbetrieb - die Schicksalswege von Menschen, die mehr verbindet, als sie ahnen: Den Korsen Benedetti führt ein dunkles Geheimnis in die Passerstadt. Wird er den Mut haben, das Richtige zu tun? Die junge Helen wiederum soll in Meran eine gute Partie machen. Bald wecken gleich zwei Männer ihr Interesse, doch nur einem kann sie vertrauen. Der jüdische Arzt Hirsch erforscht das neue Gebiet der Seelenheilkunde. Aber beherzigt er selbst den Rat, den er anderen gibt? Zwei Tiroler Schwestern stemmen sich mit ihren Träumen gegen die Familientradition. Und dann ist da noch Rosa Martini: Die ladinische Waise schuftet in der Spinnerei, erlebt Ausbeutung und Elend. Als sich ihr eine einmalige Chance bietet, greift sie entschlossen zu …

Anfangs hatte ich ein paar Anfangsschwierigkeiten richtig in die Storyline hineinzufinden, denn es werden einige Figuren vorgestellt, die ich erst einmal richtig zuordnen musste. Das hat sich aber nach einiger Zeit gelegt. Danach war ich auch voll in der Geschichte drin. Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut. Er ist sehr bildlich und man fühlt sich direkt inmitten des Geschehens in Meran.

Die einzelnen Figuren wurden interessant beschrieben. Es gab einige, die mir ans Herz gewachsen sind und mit denen ich richtig mitfiebern musste. Deshalb bin ich auch in wenigen Tagen durch das Buch geflogen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie alles endet.

Bei diesem Buch erhält man einige historische Infos, einen Einblick in das Leben des früheren Merans, aber auch mächtig Spannung. Ich wurde gut von dem Buch unterhalten und vergebe dafür 4,5 von 5 Sternen. Nun bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2025

Dramatischer und mitreißender Roman

Verlorene Träume
0

Ich kenne die Autorin vor allem von ihren mitreißenden Thrillern, aber da ich auch sehr gerne historische Romane lese, die mich auch etwas dazulernen lassen, war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk ...

Ich kenne die Autorin vor allem von ihren mitreißenden Thrillern, aber da ich auch sehr gerne historische Romane lese, die mich auch etwas dazulernen lassen, war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk „Verlorene Träume“, das mich nach Sankt Petersburg und die Russische Revolution im Jahr 1917 entführt.

Die Geschichte dreht sich um die Journalistin Lilly, die bei einem Besuch der Ausstellung „Zarenpracht“ auf ein Ballkleid aufmerksam wird: ein Meisterwerk aus Seide, Chiffon und Tüll, einst im Besitz der russischen Gräfin Alexandra Oblenskaja. Fasziniert von der Ausstrahlung des Gewandes beginnt Lilly nachzuforschen und reist nach Sankt Petersburg, in jene Stadt, in der ihre Mutter mit einer neuen Familie lebt. An der Seite von Christian, einem vertrauten Freund ihres Stiefvaters, folgt sie den Spuren eines Jahrhunderts: tastend, suchend, mit jedem Schritt näher an eine glanzvolle und erschütternde Epoche. Zwischen der glanzvollen Melancholie Sankt Petersburgs und der zeitlosen Eleganz von Paris, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, entfaltet sich eine Geschichte von Erinnerung und Verlust, Schmerz und Liebe…

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei zackig, ohne viel Geschnörkel, aber auch bildlich. Es ist zwar ein anderer Schreibstil, als ich ihn von anderen historischen Romanen kenne, aber er hat mich trotzdem mitgerissen und er war ehrlich und direkt. Zudem ist ein wunderbarer Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind.

Erzählt wird die Geschichte einmal in der Gegenwart aus der Sicht von Lilly und in der Vergangenheit aus der Sicht von Alexandra bzw. Juri. Dabei ist mir vor allem Alexandra total ans Herz gewachsen. Mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren. Auch Juri wurde interessant beschrieben, nur Lilly blieb mir ein bisschen zu blass und ich konnte sie nicht richtig greifen.

Die Geschichte um Lilly war interessant, aber die Geschichte in der Vergangenheit hat mich am Meisten mitgerissen. Es gab ehrliche und heftige Passagen, die mir das Grauen der Russischen Revolution sehr nahe gebracht und mich einiges dazulernen gelassen haben. Zudem war die Liebesgeschichte einfach nur sehr emotional und ergreifend. Überhaupt blieb die Geschichte die ganze Zeit über spannend und mitreißend. Ein tolles Buch, das ich regelrecht verschlungen habe. Ich bin nun auf weitere historische Romane der Autorin sehr gespannt. Ich vergebe hierfür sehr gute 4,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere