Cover-Bild Der Tag, an dem Barbara starb
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 13.11.2025
  • ISBN: 9783423448123
Richard Hooton

Der Tag, an dem Barbara starb

Ein Fall für Margaret Winterbottom und ihren Enkel | So ein Ermittlergespann gab es noch nie!
Susanne Goga-Klinkenberg (Übersetzer)

Den Schlüssel zum Rätsel hat nur sie. Doch wo hat sie ihn hingelegt?
Margaret ist 89 und eine Institution in dem kleinen nordenglischen Dorf, in dem sie fast ihr gesamtes Leben verbracht hat. Einzig auf ihr ehemals gutes Gedächtnis ist in letzter Zeit wenig Verlass. Als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird und die Polizei nicht vorankommt, nimmt die resolute Margaret die Dinge selbst in die Hand. An ihrer Seite: ihr cleverer Enkel James, 15, der ihrem Gedächtnis immer wieder auf die Sprünge hilft. Denn Margaret weiß: Barbara hat ihr kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Wenn sie sich nur erinnern könnte …
Ein charmanter Cosy Crime und eine herzerwärmende Familiengeschichte mit viel Humor und einem Schuss Melancholie
Inspiriert von der eigenen Familiengeschichte
»Eine originelle Perspektive, einfühlsam erzählt.« Susanne Goga

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Sehr schön

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Zum Inhalt:
Margret, mittlerweile 89 Jahre alt, noch relativ fit, ihr Gedächtnis lässt in letzter Zeit aber merklich nach. Als in der Nachbarschaft ein Mord passiert und die Polizei augenscheinlich nicht ...

Zum Inhalt:
Margret, mittlerweile 89 Jahre alt, noch relativ fit, ihr Gedächtnis lässt in letzter Zeit aber merklich nach. Als in der Nachbarschaft ein Mord passiert und die Polizei augenscheinlich nicht voran kommt, nimmt sie das zusammen mit Enkel James eigene Ermittlungen auf, denn sie weiß, dass die ermordete Barbara ihr kurz vor dem Tod etwas wichtiges mitgeteilt, nur kann sie nicht daran erinnern.
Meine Meinung:
Mal von der Cosy-Crime abgesehen, die mir auch sehr gut gefallen hat, hat mich total berührt, dass die Hauptprotagonistin mit Alzheimer zu tun hat. Zwar weiß keiner, wie sich Alzheimer anfühlt, aber die Art und Weise wie es hier beschrieben wird, ist so vorstellbar und könnte genauso sein. Man merkt, dass was nicht stimmt, aber will es auch nicht so richtig wahrhaben. Das hat mich sehr berührt. Aber auch der Krimi an sich ist sehr lesenswert.
Fazit:
Sehr schön

Veröffentlicht am 02.11.2025

Spannend

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Ein spannender und auch einfühlsamer britischer Krimi!
Die Gestaltung des Covers passt sehr gut zur Geschichte.
Mit seinem spannenden, humorvollen und auch einfühlsamen Schreibstil versteht es der Autor, ...

Ein spannender und auch einfühlsamer britischer Krimi!
Die Gestaltung des Covers passt sehr gut zur Geschichte.
Mit seinem spannenden, humorvollen und auch einfühlsamen Schreibstil versteht es der Autor, den Leser so zu fesseln, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte.
Die Hauptfigur Margaret löst zusammen mit ihrem Enkel erfolgreich den mysteriösen Mord an ihrer langjährigen Freundin und Nachbarin Barbara.
Dabei trauert sie noch über den Tod ihres Ehemannes und hält stille Zwiegespräche mit ihm, teilt ihre Gedanken mit ihm. Auch ihre familiären Probleme mit der Tochter verkomplizieren den Verlauf.
Und letztendlich wird auch ihr bewusst, dass sie sich nicht mehr auf ihr Gedächtnis verlassen kann, dass sie vielleicht alle Erinnerungen verlieren wird.
Trotz allem lässt sie sich nicht unterkriegen.
Ein Krimi, der spannend und humorvoll ist, zugleich aber einfühlsam zeigt, wie das eigene Vergessen das Leben verändert.
Für mich ein sehr empfehlenswertes Buch.

Veröffentlicht am 27.11.2025

Seniorenmomente - Wenn das Gedächtnis einen im Stich lässt

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Margaret ist 89 und wird zunehmend vergesslicher. Ihre Tochter macht sich darum große Sorgen und würde ihre Mutter am liebsten in einem Altersheim unterbringen.
Margaret kann sich mit diesem Gedanken aber ...

Margaret ist 89 und wird zunehmend vergesslicher. Ihre Tochter macht sich darum große Sorgen und würde ihre Mutter am liebsten in einem Altersheim unterbringen.
Margaret kann sich mit diesem Gedanken aber gar nicht anfreunden. Sie hat fast ihr ganzes Leben in diesem Haus verbracht und ist eine Institution in der Nachbarschaft. Mit den meisten Nachbarn ist sie gut befreundet, vor allem mit Barbara, ihrer direkten Nachbarin.
Leider wird Barbara in einer Februar-Nacht ermordet, sie wurde erdrosselt. Bei ihrem letzten Treffen hatte sie Margaret noch etwas mitgeteilt, aber Margaret kann sich beim besten Willen nicht erinnern. Die Polizei ermittelt, auch die Nachbarn werden zu Verdächtigen und alte Streitigkeiten brechen wieder auf. Man erinnert sich an diesen oder jenen Vorfall, der zwar Jahre her ist, aber doch vielleicht ein Grund für den Mord gewesen sein könnte.
Typisch englische Gepflogenheiten spielen eine große Rolle, so darf die Tasse Tee gegen alle Unwägbarkeiten des Lebens auch hier nicht zu kurz kommen.
Für James, den 15jährigen Enkel von Margaret, ist das alles ganz spannend. Das was er bisher nur aus dem Fernsehen kannte, spielt sich jetzt direkt vor Omas Haustür ab.
Margaret ist in ständiger Zwiesprache mit ihrem vor einem Jahr verstorbenen Ehemann Albert. Die Erinnerung an längst vergangene Zeiten funktioniert wesentlich besser als an das, was gestern passiert ist. Dennoch glaubt sie, es Barbara schuldig zu sein, ihren Mörder zu finden.
Zusammen mit ihrem Enkel versucht sie, den Geschehnissen der letzten Tage nachzuspüren. In den Gesprächen mit seiner Oma lernt James Margaret von einer ganz anderen Seite kennen. Sie erzählt ihm von lange vergangenen Zeiten. Für James sind das ganz wichtige Erfahrungen, es erstaunt Kinder und Enkel doch immer wieder, dass ihre Eltern und Großeltern auch einmal jung waren und ein Vorleben hatten.

Das Buch war für mich nur in zweiter Linie ein Krimi, Margarets Schwierigkeiten mit dem Älterwerden und ihre Erinnerungen an bessere Zeiten nehmen den meisten Raum ein. Es hat mich ein bisschen an Band 4 des Donnerstagsmordclubs erinnert. Dieser Band hatte ebenfalls die Gebrechen älterer Leute in den Blick genommen und war ehrlicher und authentischer als die vorausgegangenen Bände. Dennoch nimmt die Handlung im letzten Viertel des Buches noch einmal spannende Fahrt auf, schließlich will der Fall gelöst werden.
Wir haben es auf jeden Fall mit einem ungewöhnlichen Ermittlerduo zu tun und die Zuneigung der beiden zueinander lässt Generationenkonflikte vergessen.
Ich könnte mir vorstellen, dass James sich in einem Folgeband tatsächlich für eine juristische Ausbildung interessiert. Ob seine Oma dann allerdings noch so tatkräftig dabei sein kann, sei dahingestellt.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

charmant

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Dieses Buch ist genau was es verspricht eine charmante britische Geschichte die man einfach nur ins Herz schließt, weil sie niedlich ist. Das Cover hat mir auf den ersten Blick wirklich gut gefallen und ...

Dieses Buch ist genau was es verspricht eine charmante britische Geschichte die man einfach nur ins Herz schließt, weil sie niedlich ist. Das Cover hat mir auf den ersten Blick wirklich gut gefallen und ich habe mich sofort auf die Idee hinter der Geschichte gefreute, weil ich dachte dass es vielleicht etwas schrullig sein könnte, aber trotzdem charmant ist.

Ich muss gestehen, dass mir in diesem Buch besonders gefallen hat, dass es zwar Spannung gab diese aber nie im Vordergrund stand. Es ging mehr um die Beziehungen zwischen den Charakteren und auch die Beziehung zwischen Oma und Enkel, welche mir sehr gefallen hat. Außerdem hat der Autor diese Art zu schreiben, welche es einem Sport ermöglicht sich in die Geschichte hinein zu denken und sich nach Großbritannien zu versetzen.
Ich kann es empfehlen, wenn man nach einer charmanten Geschichte sucht mit etwas Spannung

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Sensibel und warmherzig

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Barbara war mehr als nur Margarets Nachbarin: Sie war auch ihre Freundin. Kurz vor ihrem gewaltsamen Tod vertraute sie ihr ein Geheimnis an und nahm ihr ein Versprechen ab. Nur dumm, dass Margaret sich ...

Barbara war mehr als nur Margarets Nachbarin: Sie war auch ihre Freundin. Kurz vor ihrem gewaltsamen Tod vertraute sie ihr ein Geheimnis an und nahm ihr ein Versprechen ab. Nur dumm, dass Margaret sich so gar nicht mehr erinnern kann, um was es eigentlich ging. Denn sie leidet unter fortschreitender Demenz.
Wie der Autor Richard Hooton diese Thematik mit einem Kriminalfall verknüpft, ist sehr besonders und deutet auf Erfahrung und viel Einfühlungsvermögen hin. Er weiß Symptome der Krankheit erschütternd glaubhaft darzustellen, ohne der Protagonistin ihre Würde zu nehmen. Es gelingt ihm aber ebenso, die Schwäche seiner Heldin als Bestandteil der Konstruktion zu nutzen. Und Margaret, bei der zwar das Gedächtnis nicht mehr verlässlich funktioniert, der Verstand aber noch sehr wohl, gelingt es mitunter, das Bild, das andere sich von ihr machen, in ihrem Sinne einzusetzen.
Zum Glück steht ihr der innig geliebte Enkel James zur Seite. Er ist seiner Großmutter von Herzen zugetan. Mit seinen fünfzehn Jahren kann er einiges kompensieren: Fitness, technisches Verständnis, Erinnerungsvermögen. Vor allem aber glaubt er an seine Granny, ermuntert und ermutigt sie, während der Rest der Familie sich einfach nur ständig Sorgen um sie macht - durchaus zu Recht - und den Ermittlungen der beiden mehr als kritisch gegenüber steht.
Zum Krankheitsbild gehört es vermutlich dazu: die ständige Rückbesinnung auf den verstorbenen Partner. Albert, so hieß er, ist ständig präsent. All die schönen Momente, die wertvollen Erinnerungen, oftmals die Überzeugung, den Geliebten noch lebend neben sich zu wissen, teilt die Ich-Erzählerin mit uns. Leider sehr, sehr ausgiebig. Auch wenn es authentisch sein mag, so strengt es doch auch an. Und gerät manchmal hart an die Grenze zum Kitschigen.
Auf jeden Fall ist die Story ungewöhnlich, übrigens auch sehr britisch, und sie zu schreiben forderte neben allem anderen sicher auch eine gute Portion Mut. Bleibt zu hoffen, dass dem ersten Fall von Margaret Winterbottom und ihrem Enkel weitere folgen werden.

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