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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Toller vierter Band

Spinnenfieber
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Gin hat Mab Monroe, der mächtigsten Frau Ashlands, den Krieg erklärt und muss sich nun mit den dahergehenden Folgen auseinander setzen. Eine davon ist LaFleur, die Auftragsmörderin, die Mab auf sie angesetzt ...

Gin hat Mab Monroe, der mächtigsten Frau Ashlands, den Krieg erklärt und muss sich nun mit den dahergehenden Folgen auseinander setzen. Eine davon ist LaFleur, die Auftragsmörderin, die Mab auf sie angesetzt hat..

"Spinnenfieber" ist der vierte Band von Jennifer Esteps dreizehnteiliger Elemental Assassin Reihe und wird wie gewohnt aus der Sicht der "ehemaligen" Auftragsmörderin Gin Blanco erzählt.
Auch in diesem Band wird es nicht langweilig, denn Gin muss sich mit einer anderen Auftragskillerin auseinandersetzen, die Mab Monroe angesetzt nach ihrem Leben trachtet..

Als ich das Buch begonnen habe, hatte ich wirklich das Gefühl nach Hause zu kommen. Ich liebe die Welt, die Jennifer Estep in ihrer Elemental Assassin Reihe geschaffen hat und auch Gin und ihre Freunde sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen!
Dieses Mal war ich allerdings nicht von der ersten Seite an gefesselt. Am Anfang ihrer Bücher lässt Jennifer Estep jedes Mal viele Wiederholungen mit einfließen. Einerseits gefällt mir das sehr gut, weil zwischen den Büchern doch ein wenig Zeit liegt und man so nochmal einen guten Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse bekommt, aber dieses Mal hat es mich ein wenig gestört, auch weil ich das Gefühl hatte, dass die Autorin jedes Mal die gleichen Beschreibungen nutzt, um den Leser Personen wie beispielsweise Sophia und Jo-Jo Deveraux wieder ins Gedächtnis zu rufen. Mir persönlich waren die Wiederholungen dieses Mal leider zu viel.

Auch fand ich, dass die Handlung am Anfang noch nicht ganz so spannend war, wie dann zum Glück der Rest des Buches. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Beziehung von Gin und ihrer Schwester Bria stärker im Fokus stand. Gin weiß, dass sie Bria früher oder später sagen muss, dass sie Geschwister sind, doch Bria ist Detective und Gin eine Auftragsmörderin. Gin ist zwar eine starke Protagonistin, aber sie ist auch nur ein Mensch. Sie hat Angst vor Brias Reaktion, wenn sie ihr offenbart, dass sie ihre Schwester und gleichzeitig die Spinne ist.
Auch die Gins Beziehung zu Owen Grayson entwickelte sich toll weiter. Owen akzeptiert Gin so wie sie ist und auch mit ihren nächtlichen Aktivitäten scheint er kein Problem zu haben. Owen tut Gin nach der zerbrochenen Beziehung zu Donovan Caine einfach richtig gut, weil die beiden viel besser zusammenpassen.

Fazit:
"Spinnenfieber" ist ein toller vierter Band, den ich allerdings etwas schwächer fand, als die vorherigen Bände. Besonders die vielen Wiederholungen am Anfang haben mich gestört, was dazu geführt hat, dass ich ein wenig gebraucht habe, bis die Geschichte mich packen konnte. Und das konnte sie! Gins Rachefeldzug gegen Mab Monroe wird immer spannender und ich bin gespannt wie es im nächsten Buch weitergeht!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Berührende Geschichte!

Maybe Someday
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Als Sydney herausfindet, dass ihr Freund Hunter sie seit Monaten mit ihrer besten Freundin betrügt, bricht für sie erstmal die Welt zusammen. Aufgefangen wird sie von ihrem Nachbarn Ridge, der ihr ein ...

Als Sydney herausfindet, dass ihr Freund Hunter sie seit Monaten mit ihrer besten Freundin betrügt, bricht für sie erstmal die Welt zusammen. Aufgefangen wird sie von ihrem Nachbarn Ridge, der ihr ein Zimmer in seiner WG anbietet und dem Sydney beim Songschreiben hilft. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto stärker wird die Anziehung, gegen die beiden ankämpfen, denn Ridge ist glücklich in einer Beziehung...

"Maybe Someday" ist ein Einzelband von Colleen Hoover und wird abwechselnd aus den Sichten von Sydney und Ridge erzählt.
Das Buch wird als Achterbahn der Gefühle beworben, einen Satz, dem ich nach dem Lesen vollkommen zustimmen muss! Colleen Hoover ist schon immer eine Autorin gewesen, die sehr viel Gefühl in ihre Bücher einfließen lässt und deren Bücher mich einfach berühren können. Das war auch bei "Maybe Someday" der Fall!

Ridge und Sydney haben mir als Charaktere sehr gut gefallen, weil beide Kämpfer sind, die sich von nichts unterkriegen lassen. Sie finden durch die Musik zueinander, als Ridge von einer Schreibblockade geplagt wird und er sich mit Sydney zusammenschließt, um Songtexte zu schreiben. Daraus wird allerdings schon bald eine enge Freundschaft, auch wenn beide mehr als Freundschaft empfinden. Mir hat es gut gefallen, dass sowohl Ridge, als auch Sydney ihre Gefühle nicht geleugnet haben und immer ehrlich miteinander waren!
Trotz ihrer immer stärker werdenden Gefühle füreinander, können Sydney und Ridge nicht zusammensein, denn Ridge ist seit über fünf Jahren mit Maggie zusammen, der Liebe seines Lebens, die er nicht verlassen kann.

Das war dann auch der einzige Punkt, der mich davon abgehalten hat die Geschichte hundertprozentig zu genießen. Ich mochte Sydney und Ridge sehr gerne und auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Besonders Warren, Ridges besten Freund und eben auch Maggie.
Maggie ist so eine sympathische Frau, die ebenfalls ihr Päckchen zu tragen hat und während ich so sehr mit Sydney und Ridge mitgefiebert habe, war klar, dass entweder Maggie oder Sydney letzten Endes verlieren würde. Und ich wollte weder, dass Sydney noch Maggie verliert, weshalb ich die Geschichte eben nicht ganz genießen konnte.

Musik spielt in "Maybe Someday" eine große Rolle und die Songs, zu denen Ridge und Sydney die Texte geschrieben haben, kann der Leser sich auch in echt anhören. Ein tolles Extra, wie ich finde, weil die Lieder sehr gut zur Geschichte passen, da Sydney und Ridge ihre Gefühle in der Musik verarbeitet haben und ich es spannend fand, die Texte zu lesen und dann das Lied zu hören, so wie Colleen Hoover es sich vorgestellt hat!

Fazit:
In "Maybe Someday" erzählt Colleen Hoover eine Geschichte, die mich sehr berühren konnte, aber auch etwas zwiegespalten zurücklässt. Sydney und Ridge sind zwei tolle Protagonisten, mit denen ich mitgefiebert habe, aber mir haben auch die Nebencharaktere richtig gut gefallen, allen voran Maggie, die der Grund ist, warum Sydney und Ridge nicht zusammensein kann und auch der Grund, warum ich das Buch nicht vollkommen genießen konnte. Trotzdem hat mir das Buch richtig gut gefallen, ich konnte es ja kaum aus der Hand legen! Deshalb gibt es auch sehr gute vier Kleeblätter.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tolle Fortsetzung!

Die Seiten der Welt
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"Nachtland" ist der zweite Band von Kai Meyers Seiten der Welt Trilogie.
Der erste Band hatte mich etwas enttäuscht zurückgelassen, sodass ich dem zweiten Band ein wenig skeptisch entgegen geblickt habe. ...

"Nachtland" ist der zweite Band von Kai Meyers Seiten der Welt Trilogie.
Der erste Band hatte mich etwas enttäuscht zurückgelassen, sodass ich dem zweiten Band ein wenig skeptisch entgegen geblickt habe. Doch ich wollte unbedingt wissen wie es mit Furia und ihren Freunden weitergeht und ob der Funke der Begeisterung nicht auch auf mich überspringen könnte.

Am ersten Band hatte ich unter anderem kritisiert, dass ich mit den vielen Charakteren nicht wirklich warm geworden bin. Zwar wird auch "Nachtland" wieder aus der, für mich ungeliebten, personalen Erzählperspektive erzählt, doch dieses Mal konnte ich mich viel besser in Furia, Isis, und die vielen anderen Personen hineinversetzen! Die Sicht wechselte oft, aber nicht zu oft, und es durften sowohl bekannte Personen wie Furia und Isis Nimmernis erzählen, aber auch neue Charaktere wie Rachelle Himmel, die zudem auf der Gegenseite agiert. Dadurch bekam man einen richtig guten Überblick über die Handlung.

Kai Meyer besitzt einfach einen wunderschönen, bildhaften Schreibstil, sodass es eine wahre Freude war "Nachtland" zu lesen. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie er mit den Worten jonglieren kann. Der tolle Schreibstil trug dazu bei, dass die Geschichte sich gut lesen ließ, aber auch die Handlung war spannend!
Der Widerstand gegen die Akademie sitzt nicht untätig herum, sondern setzt gerade einen lang vorbereiteten Plan gegen die Akademie in die Tat um. Dort beginnt das Buch, sofort mit Action. Es wurde nie langweilig und ich konnte das Buch zeitweise nicht beiseite legen.
Auch die kurzen Kapitel waren ideal, denn so dachte man sich, dass man noch eins lesen kann, bevor man eine Pause einlegt.

Schon im ersten Buch war ich von den vielen genialen Ideen begeistert, die Kai Meyer in seiner Seiten der Welt Trilogie umsetzt. Bibliomanten, die mithilfe ihres Seelenbuchs Magie wirken können, Exlibri, die aus ihren Büchern gefallen sind, Origamis, die den Staub auffressen und damit das Einstauben der Bücher verhindern. Alles dreht sich rund ums Buch, was für einen lesebegeisterten Menschen, wie mich, einfach perfekt ist. In "Nachtland" lernt man viel neues über Sachen, die man bereits kennt, aber man lernt auch noch viel neues kennen. Großen Respekt an Kai Meyer und seine Ideenwerkstatt!

Fazit:
Nachdem ich vom ersten Band etwas enttäuscht war, bin ich sehr froh sagen zu können, dass "Die Seiten der Welt - Nachtland" mich mitreißen konnte!
Die Geschichte beginnt schon spannend und nahm im Laufe der Handlung noch einmal richtig an Fahrt auf. Ich bin wirklich begeistert von dem Verlauf der Geschichte und den vielen tollen Ideen, die Kai Meyer mit ins Buch einfließen ließ! Ich habe noch lange nicht genug von Bibliomanten, Seelenbüchern und Tintlingen und freue mich schon sehr auf den dritten Band!
Vier, sehr gute Kleeblätter gibt es für einen tollen zweiten Band!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gelungener Abschluss

Die Seiten der Welt
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"Blutbuch" ist der dritte und abschließende Band von Kai Meyers Seiten der Welt Trilogie.

Auch in "Blutbuch" durfte man aus vielen Sichten lesen, wobei ich es gut fand, dass die Sicht nicht zu häufig ...

"Blutbuch" ist der dritte und abschließende Band von Kai Meyers Seiten der Welt Trilogie.

Auch in "Blutbuch" durfte man aus vielen Sichten lesen, wobei ich es gut fand, dass die Sicht nicht zu häufig wechselte und man einen Handlungstrang länger verfolgen durfte. So erfuhr man, wie es Furia in den Nachtrefugien erging, wie Isis und Duncans Suche nach Furia verlief, was Cat und Finnian beim Widerstand erlebten und lernten Rachelle Himmel in ihrer neuen Rolle als Repräsentantin der Akademie kennen. Ich mag es nicht, wenn man zu abrupt aus einer Sicht in die nächste geworfen wird - zum Glück war das bei "Blutbuch" nie der Fall!

Die Handlung des dritten Bandes hat mir richtig gut gefallen, denn sie konnte mich mitreißen und durch die Sichtwechsel hat man einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse bekommen. Die Seiten der Welt Trilogie strotzt vor grandiosen Ideen rund um Bücher und ums Lesen, aber Kai Meyer ist es im dritten Band tatsächlich gelungen mich nochmal mit neuen und gut ausgearbeiteten Ideen zu begeistern! Das Lesen hat richtig Spaß gemacht, weil ich sehr neugierig war, mit welcher Überraschung die nächste Seite aufwaten kann!

Kleine Kritikpunkte habe ich trotzdem, denn ich bin mit dem Ende nicht vollständig zufrieden. Wie eben schon erwähnt, konnte mich die Geschichte mitreißen und spannend war sie auch, allerdings hätte ich am Ende einen größeren Showdown erwartet, der dann so nicht kam. Trotzdem bin ich damit zufrieden, wie Kai Meyer die Geschichte zu Ende bringt, ich hätte da nur etwas anderes erwartet. Ich hätte mir außerdem auf die eine oder andere Frage, die besonders im dritten Band aufgeworfen wurden, noch eine Antwort gewünscht.

Fazit:
"Blutbuch" ist ein gelungener Abschluss der Seiten der Welt Trilogie! Auch in diesem dritten Band konnte mich Kai Meyer mit den vielen Ideen rund ums Buch begeistern und es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen, weil die Handlung spannend war und mir Kai Meyers bildhafter Schreibstil richtig gut gefallen hat! Ein paar kleine Kritikpunkte hatte ich dennoch, sodass "Blutbuch" nur sehr gute vier Kleeblätter bekommt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gute Geschichte für Zwischendurch

Love & Lies
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In ihrer Vergangenheit wurde Rachel bereits öfters von Männern verletzt und enttäuscht, sodass sie nicht gerade wild darauf ist, sich in die nächste Beziehung zu stürzen. Doch als dann Kash und Mason in ...

In ihrer Vergangenheit wurde Rachel bereits öfters von Männern verletzt und enttäuscht, sodass sie nicht gerade wild darauf ist, sich in die nächste Beziehung zu stürzen. Doch als dann Kash und Mason in das Appartment gegenüber einziehen, wird ihr Entschluss ganz schön auf die Probe gestellt, denn besonders zu Kash fühlt sie sich hingezogen...

"Alles ist erlaubt" ist der erste Band von Molly McAdams Love & Lies Dilogie und wird abwechselnd aus der Sicht von Rachel und Kash erzählt, die ich beide sehr sympathisch fand!

Rachel erlebt zu Beginn des Buches etwas sehr Schlimmes, das sie enorm geprägt hat und auch Auswirkungen auf die weitere Handlung hatte. Im Klappentext wird ja schon verraten, dass Kash ein Undercover-Cop ist, aber ich hätte nicht damit gerechnet, dass sein Beruf eine größere Rolle spielen würde. Aber ich wurde überrascht, denn die Handlung ist durch die Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte richtig packend!
Für meinen Geschmack waren die Geschehnisse am Ende des Buches etwas zu dramatisch, aber dadurch nicht weniger spannend.

Überrascht wurde ich auch von Kash, der als Bad Boy beschrieben wurde und sich dann als sehr einfühlsamer und netter Kerl entpuppt hat! Mir hat es richtig gut gefallen, wie er mit Rachel umgegangen ist und sich um sie gekümmert hat, wenn sie es gebraucht hat!
Auch Rachel mochte ich sehr gerne, weil sie einen tollen Humor hat und eine starke Protagonistin ist. Die Beziehung von Rachel und Kash entwickelte sich langsam, da die beiden erst mal nur gute Freunde waren und nichts überstürzt haben, eine weitere Sache die mir gut gefallen hat!

Fazit:
"Alles ist erlaubt" von Molly McAdams hat mir richtig gut gefallen! Die Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte verlieh der Handlung große Spannung und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch die Protagonisten Rachel und Kash und deren Liebesgeschichte hat mir gut gefallen, sodass ich gute vier Kleeblätter vergebe!