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Chianti

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Es wird nicht langweilig

The Best Goodbye – Ganz nah
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"The Best Goodbye - Ganz nah" ist der zwölfte Band von Abbi Glines Rosemary Beach Reihe und erzählt die Liebesgeschichte von River - Captain - Kipling, Blaires Halbbruder und Addison Turner.

Addy und ...

"The Best Goodbye - Ganz nah" ist der zwölfte Band von Abbi Glines Rosemary Beach Reihe und erzählt die Liebesgeschichte von River - Captain - Kipling, Blaires Halbbruder und Addison Turner.

Addy und River kennen sich seit ihrem zwölften Lebensjahr, seit Addy als Pflegekind in Rivers Familie kam. Da die Mutter nicht mit der Trennung ihres Mannes klar gekommen ist, hatten beide keine leichte Kindheit, doch die harten Jahre haben die beiden zusammengeschweißt, sodass sie schon als Teenager ein Paar waren. Doch schlimme Umstände haben die beiden auseinandergebracht, sodass sie sich etwa zehn Jahre nicht mehr gesehen haben, bis Addy Rivers Aufenthaltsort herausgefunden hat und nach Rosemary Beach gezogen ist.

Neben der Geschichte der Gegenwart, lässt Abbi Glines auch Szenen aus Rivers und Addys Jugendzeit einfließen, sodass man langsam erfahren hat, was in der Vergangenheit passiert ist und was dafür gesorgt hat, dass River und Addy auseinandergerissen wurden. Die Geschichte konnte mich total fesseln und auch die Charaktere haben mir richtig gut gefallen!

River kannte man ja bereits aus vorherigen Bänden der Reihe und mir hat es viel Spaß gemacht ihn besser kennenzulernen, besonders weil er oft sehr unzugänglich wirkte. Jetzt hat man endlich erfahren, wie er zu dem Mann geworden ist, der er heute ist und wie er früher war - weiche Seiten, die Addy zum Vorschein gebracht hat.
Addys schwierige Vergangenheit hat sie zu einer sehr starken Frau heranwachsen lassen, was mir richtig gut gefallen hat! An manchen Stellen hat sie mir besonders im Bezug auf River etwas überreagiert, aber ansonsten mochte ich Addy sehr gerne!

Auch die Liebesgeschichte hat gepasst, denn es war nichts zu überstürzt. River und Addy waren zwar schon mal ein Paar, aber sie sind beide erwachsen geworden und haben sich verändert, sodass sie sich neu kennenlernen mussten. Und das haben sie auch getan.

Fazit:
"The Best Goodbye - Ganz nah" erzählt die spannende Geschichte von River und Addy und mir hat es viel Freude gemacht die beiden kennenzulernen und mitzufiebern!
Auch der zwölfte Band der Rosemary Beach Reihe wird nicht langweilig und auch dieser Band war wieder viel zu schnell ausgelesen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Guter Auftakt

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
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In Kylies Leben läuft es schon lange nicht mehr gut: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihre geliebte Großmutter ist gestorben und ihre beste Freundin Sara entfernt sich immer mehr von ihr. Außerdem wird ...

In Kylies Leben läuft es schon lange nicht mehr gut: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihre geliebte Großmutter ist gestorben und ihre beste Freundin Sara entfernt sich immer mehr von ihr. Außerdem wird sie von einem Soldaten verfolgt, der nur von ihr gesehen werden kann. Als sie dann auf einer Party ist, auf der Drogen gefunden werden, reicht es ihrer Mutter und meldet Kylie in einem Sommercamp an.
Als Kylie nun im Shadow Falls Camp ankommt, merkt sie schnell, dass hier nichts normal ist. Alle Teilnehmer des Camps haben übernatürliche Kräfte und auch Kylie soll diese besitzen, jedoch weiß niemand, was Kylie eigentlich ist..

Kylie war mir als Protagonistin sehr sympathisch. In ihrem Leben geht es im Moment ja rauf und runter und sie ist teilweise ziemlich am Ende - verständlicherweise. Als ihr nun auch noch offenbart wird, dass sie ein übernatürliches Wesen sein soll, kann sie das überhaupt nicht glauben und sucht Beweise, die gegen diese Aussage sprechen. Mir hat diese Ungläubigkeit eigentlich ganz gut gefallen, weil Kylie es nicht einfach so hin nimmt und ohne Zweifel daran glaubt, dass sie übernatürlich sein soll.

Die Suche nach ihrer Herkunft hat mir dabei richtig gut gefallen, weil es doch ein oder zwei Überraschungen gab, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Vieles bleibt noch unbeantwortet, aber man bekommt dennoch ein paar wichtige Antworten.

Die im Klappentext angesprochene Bedrohung trat erst gegen Ende des Buches in den Vordergrund. Ein wenig zu spät wie ich fand, denn so ging die ganze Auflösung was denn nun dahinter steckt ziemlich schnell.

Die Idee des Shadow Falls Camp hat mich ein wenig an das Camp aus "Percy Jackson" erinnert, aber trotzdem gut gefallen. Die Eltern der Campteilnehmer nehmen an, dass es sich um ein Sommercamp für schwierige Jugendliche handelt, während in dem Camp tatsächlich nur übernatürliche Jugendliche anzutreffen sind. Es gibt nicht nur Vampire und Werwölfe, auch Hexen, Gestaltwandler und Feen sind vertreten. Eine bunte Mischung, aber ich hätte gerne noch mehr über die einzelnen Arten erfahren.

Kylie selbst hat es erst nicht leicht, weil niemand weiß was sie eigentlich ist und die einzelnen Campteilnehmer viel mit anderen ihrer Art machen. So hat Kylie ein wenig die Außenseiterposition inne. Aber dadurch, dass sie sich mit der Vampirin Della und der Hexe Miranda eine Hütte teilt, findet sie doch schneller Anschluss als gedacht. Della und Miranda sind auf den ersten Blick sehr unterschiedlich. Während Della eher die Coole gibt, ist Miranda ziemlich mädchenhaft. Die beiden werden im Laufe der Handlung immer wichtiger für Kylie und auch mir sind die beiden schnell ans Herz gewachsen.

Fazit:
"Geboren um Mitternacht" ist ein toller Auftakt, der mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat. Kylie hat mir als Protagonistin gut gefallen und auch die Story, die hinter ihrer Herkunft stand konnte mich überzeugen. Da ich kein großer Fan von Liebesdreiecken bin, fand ich auch das um Kylie/Lucas/Derek nicht so toll, aber es hat mich nicht so genervt, wie ich vor dem Lesen vermutet hätte. Ich bin auf jeden Fall auf den zweiten Band gespannt, denn ich möchte unbedingt mehr vom Shadow Falls Camp und seinen Bewohnern lesen!
Deswegen gibt es gute 4 Kleeblätter!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Etwas schwächer, als Band 1

Shadow Falls - After Dark - Unter dem Nachthimmel
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Della hat ihre Wiedergeburt nur knapp überlebt und konnte sich gerade so an ihre neuen Fähigkeiten gewöhnen, da tauchen mit einem neuen Geist bereits die nächsten Probleme auf, um die Della sich kümmern ...

Della hat ihre Wiedergeburt nur knapp überlebt und konnte sich gerade so an ihre neuen Fähigkeiten gewöhnen, da tauchen mit einem neuen Geist bereits die nächsten Probleme auf, um die Della sich kümmern muss.

"Unter dem Nachthimmel" ist der zweite Band von C. C. Hunters Shadow Falls - After Dark Reihe und hat mir wieder gut gefallen, auch wenn ich den ersten Band etwas stärker fand.

Erzählt wird das Buch aus der Sicht von der Vampirin Della Tsang, die mir als Protagonistin richtig gut gefällt! Im ersten Band musste sie sich so einigen Problemen stellen, unter anderem ihrer Wiedergeburt, durch die sie neue Kräfte gewonnen, aber auch dazu geführt hat, dass Della mit Chase Tallman verbunden ist, weil er ihr bei der Wiedergeburt geholfen hat.

Sie fühlt sich sowohl zu Chase, als auch zu dem Gestaltwandler Steve hingezogen und ist von ihren Gefühlen verwirrt. An manchen Stellen wirkt sie immer noch sehr unnahbar und war besonders Chase gegenüber sehr genervt, was ich zum Teil auch nachollziehen konnte, aber das gefiel mir nicht ganz so gut, denn ich mag Chase trotz seiner heimlichtuerischen Art sehr gerne und vor allem finde ich, dass Della und Chase ein tolles Paar abgeben und Della sich nicht so dagegen wehren sollte.

C. C. Hunter hat im ersten Band so einige Fragen aufgeworfen, die noch nicht beantwortet wurden.
Als ich den zweiten Band zur Hand nahm, hatte ich also eine leise Ahnung in welche Richtung die Handlung gehen würde und wurde dann überrascht! Denn gleich am Anfang von "Unter dem Nachthimmel" bekam Della wieder Besuch von einem neuen Geist und damit auch einen neuen Fall von der FRU. Ich war erst etwas enttäuscht, weil ich gehofft habe, dass Della mehr über ihre Familie herausfinden würde und ich einfach mit einem anderen Handlungsverlauf gerechnet habe.
Aber C. C. Hunter gelang es dann doch noch die Geschichte in diese Richtung zu lenken, als ich schon nicht mehr damit gerechnet habe und besonders das Ende konnte mich dann wieder richtig fesseln, auch wenn ich fand, dass das Buch ein etwas zu abruptes Ende hat. Wieder sind einige Fragen offen geblieben, was mich dem dritten Band entgegenfiebern lässt!

Fazit:
Ich fand "Unter dem Nachthimmel" etwas schwächer als den ersten Band, weil ich einfach mit einem anderen Handlungsverlauf gerechnet habe und ich Della an manchen Stellen zu genervt fand. Trotzdem hat es mir wieder richtig Spaß gemacht in die Welt von Shadow Falls einzutauchen und gemeinsam mit Della auf Verbrecherjagd zu gehen. Ich bin schon sehr gespannt, wie Dellas Geschichte im dritten Band weitergehen wird und vergebe vier Kleeblätter für den tollen zweiten Band!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Toller Abschluss!

Shadow Falls - After Dark - Im Dunkel der Nacht
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Della Tsang arbeitet an einem neuen Fall, der ihr sehr nahe geht: Ihr Vater wird verdächtigt seine Schwester umgebracht zu haben und Della versucht alles, um zu beweisen, dass ihr Vater nicht der Täter ...

Della Tsang arbeitet an einem neuen Fall, der ihr sehr nahe geht: Ihr Vater wird verdächtigt seine Schwester umgebracht zu haben und Della versucht alles, um zu beweisen, dass ihr Vater nicht der Täter ist...

"Im Dunkel der Nacht" ist der dritte und finale Band von C. C. Hunters Shadow Falls - After Dark Reihe und wird zum Großteil aus der Sicht von Della Tsang erzählt, aber wir erhalten erstmals auch einen Blick aus der Perspektive von Chase Tallman.

Die Geschichte geht sogleich spannend los! Dellas Vater steht immer noch unter Mordverdacht und Della versucht gemeinsam mit Chase und Burnett die Geschehnisse von vor fast zwanzig Jahren aufzuklären. Doch auch ein neuer Mordfall beschäftigt Della und es scheint, als würden die Morde in Verbindung stehen. Im Laufe der vorherigen Bände wurden sehr viele Fragen aufgeworfen, die im dritten Band endlich eine Antwort bekommen haben!
Leider fand ich, dass sich der Mittelteil der Geschichte etwas zog. Zwar habe ich jede Seite des Buches genießen können, einfach weil ich die Welt von Shadow Falls und seine Bewohner liebe, aber ich hatte ein paar Mal den Eindruck, dass die Handlung nicht voran gekommen ist. Das Ende allerdings konnte mich wieder richtig fesseln und mir hat die Auflösung richtig gut gefallen!

Auch die beiden Protagonisten Della und Chase haben mir viel Freude bereitet!
Della mochte ich im Laufe der Reihe immer mehr und mittlerweile ist es undenkbar für mich, dass ich vor dem ersten Band meine Bedenken hatte, ob ich sie mögen würde! Ihre starke Art finde ich super und fand es in diesem dritten Band spannend zu sehen, wie Della an ihre Grenzen geraten ist, einfach weil so viel in ihrem Leben los ist.
Spannend fand ich auch den Einblick in die Gedankenwelt von Chase, weil er bisher doch ziemlich undurchsichtig war, was seine Motive angeht. Sowohl über Della und auch Chase haben wir viele neue Details erfahren und die Liebesgeschichte zwischen Della und Chase war ein unterhaltsames Hin und Her und hat sehr viel Spaß gemacht!

Fazit:
Insgesamt ist "Im Dunkel der Nacht" ein gelungener Abschluss der Shadow Falls - After Dark Reihe. Auch wenn sich der Mittelteil etwas gezogen hat, hatte ich viel Freude an dem Buch, denn C. C. Hunter gelingt es, Dellas Geschichte ein rundes Ende zu geben.
Ich liebe Shadow Falls und seine Bewohner einfach und es hat so viel Spaß gemacht noch einmal in diese Welt einzutauchen! Das Spin-Off steht der Hauptreihe um nichts nach und ich kann sie jedem Fan der Serie reinen Gewissens empfehlen!
Sehr gute vier Kleeblätter für diesen tollen Abschluss!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Toller vierter Band

Spinnenfieber
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Gin hat Mab Monroe, der mächtigsten Frau Ashlands, den Krieg erklärt und muss sich nun mit den dahergehenden Folgen auseinander setzen. Eine davon ist LaFleur, die Auftragsmörderin, die Mab auf sie angesetzt ...

Gin hat Mab Monroe, der mächtigsten Frau Ashlands, den Krieg erklärt und muss sich nun mit den dahergehenden Folgen auseinander setzen. Eine davon ist LaFleur, die Auftragsmörderin, die Mab auf sie angesetzt hat..

"Spinnenfieber" ist der vierte Band von Jennifer Esteps dreizehnteiliger Elemental Assassin Reihe und wird wie gewohnt aus der Sicht der "ehemaligen" Auftragsmörderin Gin Blanco erzählt.
Auch in diesem Band wird es nicht langweilig, denn Gin muss sich mit einer anderen Auftragskillerin auseinandersetzen, die Mab Monroe angesetzt nach ihrem Leben trachtet..

Als ich das Buch begonnen habe, hatte ich wirklich das Gefühl nach Hause zu kommen. Ich liebe die Welt, die Jennifer Estep in ihrer Elemental Assassin Reihe geschaffen hat und auch Gin und ihre Freunde sind mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen!
Dieses Mal war ich allerdings nicht von der ersten Seite an gefesselt. Am Anfang ihrer Bücher lässt Jennifer Estep jedes Mal viele Wiederholungen mit einfließen. Einerseits gefällt mir das sehr gut, weil zwischen den Büchern doch ein wenig Zeit liegt und man so nochmal einen guten Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse bekommt, aber dieses Mal hat es mich ein wenig gestört, auch weil ich das Gefühl hatte, dass die Autorin jedes Mal die gleichen Beschreibungen nutzt, um den Leser Personen wie beispielsweise Sophia und Jo-Jo Deveraux wieder ins Gedächtnis zu rufen. Mir persönlich waren die Wiederholungen dieses Mal leider zu viel.

Auch fand ich, dass die Handlung am Anfang noch nicht ganz so spannend war, wie dann zum Glück der Rest des Buches. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Beziehung von Gin und ihrer Schwester Bria stärker im Fokus stand. Gin weiß, dass sie Bria früher oder später sagen muss, dass sie Geschwister sind, doch Bria ist Detective und Gin eine Auftragsmörderin. Gin ist zwar eine starke Protagonistin, aber sie ist auch nur ein Mensch. Sie hat Angst vor Brias Reaktion, wenn sie ihr offenbart, dass sie ihre Schwester und gleichzeitig die Spinne ist.
Auch die Gins Beziehung zu Owen Grayson entwickelte sich toll weiter. Owen akzeptiert Gin so wie sie ist und auch mit ihren nächtlichen Aktivitäten scheint er kein Problem zu haben. Owen tut Gin nach der zerbrochenen Beziehung zu Donovan Caine einfach richtig gut, weil die beiden viel besser zusammenpassen.

Fazit:
"Spinnenfieber" ist ein toller vierter Band, den ich allerdings etwas schwächer fand, als die vorherigen Bände. Besonders die vielen Wiederholungen am Anfang haben mich gestört, was dazu geführt hat, dass ich ein wenig gebraucht habe, bis die Geschichte mich packen konnte. Und das konnte sie! Gins Rachefeldzug gegen Mab Monroe wird immer spannender und ich bin gespannt wie es im nächsten Buch weitergeht!