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Veröffentlicht am 09.12.2025

Spannender Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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Zum Inhalt:
Das Buch ist der erste Teil einer neuen Fantasy-Reihe rund um die 13jährige Cassandra Morgan, die die letzten sieben Jahre in einem Internat in London verbracht hat. Ihre Mutter hat sie dort ...

Zum Inhalt:
Das Buch ist der erste Teil einer neuen Fantasy-Reihe rund um die 13jährige Cassandra Morgan, die die letzten sieben Jahre in einem Internat in London verbracht hat. Ihre Mutter hat sie dort abgegeben und versprochen, sie wieder abzuholen. Doch dies ist nicht geschehen, stattdessen wird die Mutter für tot erklärt. Dies nimmt Cassandra zum Anlass wegzulaufen, denn nun sieht sie sich nicht mehr an das Versprechen gebunden, das sie ihrer Mutter damals gegeben hat.
Bei ihrer Flucht entdeckt Cassandra magische Elemente, die sie nur aus ihren geliebten Büchern kennt, und sie erfährt, dass ihre Tante die berühmte Haghexe ist, die über die Zwischenwelt wacht und aufpasst, dass Goblins nicht ihre Grenzen übertreten und Schaden anrichten.
 
 
Meine Meinung:
Zunächst fällt die tolle Gestaltung des Buches mit dem wundervollen Buchschnitt auf. Auch innen ist das Buch sehr edel gestaltet, so dass man gerne mit dem Lesen startet.
Die Geschichte rund um Cassie ist sehr vielversprechend angelegt und es eröffnet sich eine sehr spannende magische Welt mit viel Potential.
Cassie fand ich anfangs auch sehr authentisch und altersgerecht gezeichnet; später hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Tiefe gewünscht, was ihre Entwicklung angeht bzw. mir erschien es, als ob wesentliche Entwicklungsschritte nicht beschrieben / übersprungen worden wären. Gut gefallen hat mir, dass Cassie – die anfangs keine Freunde im Internat hat – nun zwei sehr gute Freundinnen findet.
Grundsätzlich lässt die Geschichte sich flüssig lesen mit einem gelungenen Spannungsbogen und der einen oder anderen unerwarteten Wendung. Gut gelungen fand ich vor allem die interessant angelegte Fantasywelt, die noch so einige Erkenntnisse und Überraschungen in den nächsten Teilen verspricht.
 
 
Fazit:
Ein durchaus gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe in einer faszinierenden und vielversprechenden Fantasywelt.
 

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Spannender Reisebericht in der Mittelmeerregion 

Odysseus und ich
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Zum Inhalt:
Laura nimmt die Corona-Pandemie und einen Zufallsfund einer Ausgabe der Odyssee zum Anlass, zu einer Reise auf die kleinen Inseln nahe Sizilien aufzubrechen.
Hier genießt sie Landschaft und ...

Zum Inhalt:
Laura nimmt die Corona-Pandemie und einen Zufallsfund einer Ausgabe der Odyssee zum Anlass, zu einer Reise auf die kleinen Inseln nahe Sizilien aufzubrechen.
Hier genießt sie Landschaft und Küche des Mittelmeers und findet auch sich selbst wieder. 


Meine Meinung:
Der Roman beruht auf einer schönen Idee und auf wahren Gegebenheiten, was mir zunächst einmal gut gefallen hat. Der Schreibstil ist eher nüchtern und sachlich, obwohl die Autorin mit einigen emotionalen Rückschlägen umgehen muss, zum Beispiel mit einer nicht auf Gegenseitigkeit beruhenden Verliebtheit zur Corona-Zeit.
Besonders gelungen fand ich die Darstellung der lokalen Besonderheiten, die mir viel Lust auf eine Reise in die Region gemacht haben. Ob es um kulinarische Köstlichkeiten geht, das wunderschöne Meer oder die mediterranen Gerüche - jede Seite ist Urlaubsgefühl pur. 
Gut beschrieben sind auch die Umstände der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkung auf menschliche Interaktionen.  

Das gewisse Etwas in dem Roman ergibt sich durch die Bezüge zur Odyssee, die zum einen durch regelmäßige Zitate gegeben sind, zum anderen durch Bezüge zur griechischen Mythologie in der Handlung. 


Fazit:
Ein netter Roman mit einem schönen Reisebericht zur Corona-Zeit mit der besonderen Dimension im Bezug zur griechischen Mythologie. 

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Spannende Lebensgeschichte mit vielen Anekdoten aus den kleinen Buchläden

Drei kleine Buchläden am Ende der Welt
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Zum Inhalt:
In der Fortsetzung zu "Der kleine Buchladen am Ende der Welt" berichtet Ruth Shaw weiter aus ihrem Leben, das vor allem aus diversen Schiffsüberführungen, Baumrettungsaktionen und vielen Schicksalsschlägen ...

Zum Inhalt:
In der Fortsetzung zu "Der kleine Buchladen am Ende der Welt" berichtet Ruth Shaw weiter aus ihrem Leben, das vor allem aus diversen Schiffsüberführungen, Baumrettungsaktionen und vielen Schicksalsschlägen besteht. Abwechselnd berichtet sie in kleinen Episoden von den Erlebnissen mit Kunden in ihren Buchhandlungen.


Meine Meinung:
Das Buch zeichnet sich durch einen sehr sachlichen, nüchternen Schreibstil aus, der ohne große Emotionen oder Ausschmückungen auskommt. Daher konnte ich das Buch recht schnell lesen und ich bin gut reingekommen. 
Ich habe allerdings trotz des bewegten Lebens der Autorin und der vielen Schicksalsschläge mit ihr nicht so richtig mitgefühlt, sondern habe eher die Erlebnisse gespannt gelesen. 
Besonders gut gefallen haben hingegen mir die kleinen Episoden, die in den drei kleinen Buchläden der Autorin spielen. Sie trifft dort auf ganz verschiedene Charaktere, die warmherzig und sehr charmant beschrieben werden, genau wie auch die Erlebnisse selbst. Diese Episoden fand ich sehr gelungen ausgewählt, denn sie decken ein breites Spektrum ab und sind sehr unterhaltsam erzählt. 
Darüber hinaus fand ich es spannend, mehr über Besonderheiten in den Ländern "am Ende der Welt" zu erfahren. 


Fazit:
Sicherlich eine spannende Lebensgeschichte, mehr gepackt haben mich jedoch die Episoden aus den Buchläden. 

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Schönes Bilderbuch für die Weihnachtszeit

Stille Nacht, heilige Nacht
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Zum Inhalt:
Das Bilderbuch erzählt die Geschichte von der Entstehung des Weihnachtsliedes "Stille Nacht, Heilige Nacht", das von Lehrer Franz Xaver Gruber und Hilfspfarrer Joseph Mohr im österreichischen ...

Zum Inhalt:
Das Bilderbuch erzählt die Geschichte von der Entstehung des Weihnachtsliedes "Stille Nacht, Heilige Nacht", das von Lehrer Franz Xaver Gruber und Hilfspfarrer Joseph Mohr im österreichischen Oberndorf erstmalig 1818 im Gottesdienst mit der Gemeinde geteilt wurde. Von dort aus ging es um die Welt und wird heute in vielen Ländern und Sprachen gesungen und berührt die Menschen immer noch zur Weihnachtszeit. 


Meine Meinung:
Das Bilderbuch kannten wir in ähnlicher Form schon als Pixibuch aus dem letztjährigen Adventskalender und hatten es damals schon mit Begeisterung gelesen.
Im großen Format mit haptisch angenehmen Seiten und hochwertiger Ausstattung fanden wir das Buch gleich sehr ansprechend. 
Die Geschichte ist kindgerecht erzählt, aber auch für Erwachsene recht interessant. Wir fanden es sehr spannend, über die Entstehungsgeschichte des Weihnachtslieds zu lernen. Auch über den historischen Hintergrund und wie die Menschen zu der Zeit lebten, erfährt man Interessantes. 
Illustriert ist die Geschichte stimmungsvoll, so dass man nicht nur vom Text, sondern ganzheitlich berührt wird. 
Unsere vierjährige Tochter liest die Geschichte immer wieder gerne. 


Fazit:
Von uns eine Empfehlung für dieses stimmungsvolle Bilderbuch für die Weihnachtszeit! 

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Recht spannender und hintergründiger historischer Krimi mit dem besonderen Fokusthema Psychoanalyse

Die Psychoanalytikerin
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Zum Inhalt:
Hamburg, 1920: Psychoanalytikerin Vera Albers hat nach dem Tod ihres Mannes dessen Praxis im Stadtteil Uhlenhorst übernommen. Als einer ihrer Patienten ermordet wird und sich Hinweise auf das ...

Zum Inhalt:
Hamburg, 1920: Psychoanalytikerin Vera Albers hat nach dem Tod ihres Mannes dessen Praxis im Stadtteil Uhlenhorst übernommen. Als einer ihrer Patienten ermordet wird und sich Hinweise auf das ehemalige Regiment des Toten aus dem ersten Weltkrieg häufen, wird sie vom ermittelnden Kommissar Bender in die Untersuchung einbezogen, um ein Profil des Täters zu erstellen. Interessanterweise gehörte auch der Mann von Veras Patientin Johanna Schuster zu dem Regiment des Ermordeten. 


Meine Meinung:
Von Anfang an lässt sich der Roman recht flüssig lesen. Die Handlung ist spannend aus verschiedenen Perspektiven beschrieben und ich konnte mich gut mit den handelnden Personen und ihren Perspektiven identifizieren. 
Gut gefallen hat mir der Fokus auf das besondere Thema der Psychoanalyse und wie diese zur damaligen Zeit angewendet wurde. 
Im ersten Teil klebte ich nur so an den Seiten, weil die Handlung sich sehr spannend aufgebaut hat. Zwischendurch flachten die Geschichte und ihre Geschwindigkeit etwas ab, nahmen aber zum Ende hin wieder deutlich an Tempo auf. 

Historisch ist der Roman fundiert recherchiert, man merkt insbesondere die Expertise der Autorin im Bereich der Psychoanalyse. Auch wie die Menschen durch den Ersten Weltkrieg geprägt worden waren, wie sie in Hamburg zu der Zeit gelebt haben, wie sie gereist sind etc., ist gut beschrieben. 

Besonders gut gefallen hat mir die Hauptfigur Vera Albers, die - gerade in der damaligen Zeit - eine ungewöhnliche und starke Frau ist und gleichzeitig auch menschlich und verletzlich. 


Fazit:
Ein spannender historischer Krimi mit einem gelungenen Fokus auf die Psychoanalyse im historischen Kontext. 

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