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Veröffentlicht am 25.11.2025

Eine süße, herzliche Geschichte für zwischendurch, die einen mitnimmt, ohne zu beschweren.

Das kleine Zuhause in Prag
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Darum geht es:
Anna verlässt England für eine Fortbildung in Prag. Dort soll sie ihr eigenes Bier entwickeln und Abstand von ihrem Familienbetrieb gewinnen. Sie bezieht ein Zimmer in einer Dachwohnung ...

Darum geht es:
Anna verlässt England für eine Fortbildung in Prag. Dort soll sie ihr eigenes Bier entwickeln und Abstand von ihrem Familienbetrieb gewinnen. Sie bezieht ein Zimmer in einer Dachwohnung und fühlt sich sofort wohl. Unerwartet wohnt ihr Ex-Mann Leo ebenfalls dort, weil er an derselben Fortbildung teilnimmt. Anna möchte professionell bleiben und vor allem keine alten Gefühle zulassen. Doch die gemeinsame Zeit in Prag verändert die Stimmung zwischen ihnen.

Mein Leseeindruck:
Julie Caplin zeigt in dieser Geschichte erneut ihr großes Talent für Atmosphäre. Sie lässt Prag mit einer warmen Lebendigkeit aufblühen, die sofort berührt. Die Stadt wirkt traditionsreich, besonders in der Welt der Bierbrauerei, und genau das macht den Zauber dieser Handlung aus. Jeder Schauplatz fühlt sich lebendig und voller Charme an, sodass das Lesen zu einem echten Genuss wird. Ich habe Anna und Leo unglaublich gerne begleitet. Ihr Zusammenspiel hat mich sofort mitgerissen, weil ihr Schlagabtausch so köstlich und ehrlich wirkt. Beide Figuren sind liebevoll gezeichnet und fühlen sich echt an. Anna zeigt Ecken und Kanten, wirkt manchmal zickig und engstirnig, aber genau das macht sie greifbar. Leo bringt mit seiner Lebensfreude und seinem positiven Wesen eine schöne Leichtigkeit in die Geschichte, die ich sehr mochte. Der Verlauf der Handlung hat mich von Anfang an begeistert. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, gleichzeitig warm und bildhaft. Ich konnte mich mühelos in die Szenen hineinfühlen. Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen und schenkt der Story einen schönen runden Abschluss.

Fazit:
4/5 Sterne! Für mich ist es eine süße, herzliche Geschichte für zwischendurch, die einen mitnimmt, ohne zu beschweren.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Ein Roman, der sanft berührt und spannend überrasch1t

Remain – Was von uns bleibt
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Darum geht es:
Tate Donovan versucht, nach dem Tod seiner Schwester wieder ins Leben zurückzufinden. Sein bester Freund gibt ihm einen neuen Auftrag als Architekt. Tate soll ein Sommerhaus auf Cape Cod ...

Darum geht es:
Tate Donovan versucht, nach dem Tod seiner Schwester wieder ins Leben zurückzufinden. Sein bester Freund gibt ihm einen neuen Auftrag als Architekt. Tate soll ein Sommerhaus auf Cape Cod entwerfen. Während dieser Zeit wohnt er in einem alten, charmanten Bed & Breakfast, dessen junge Besitzerin Wren ihn sofort fasziniert. Schon bald entwickelt Tate starke Gefühle für sie. Doch auf Wren lastet ein gefährliches Geheimnis aus der Vergangenheit, das ihr Leben bedroht. Tate will die junge Frau unbedingt retten, muss dafür jedoch erst die Wahrheit herausfinden. Dabei stößt er auf etwas Übernatürliches, das alles verändert. Am Ende bleibt die Frage, ob seine Liebe zu Wren so stark ist, dass sie sogar die Grenze zwischen Leben und Tod überwinden kann.

Mein Leseeindruck:
Ich habe schon lange keinen Roman mehr von Nicholas Sparks gelesen, weshalb ich besonders gespannt auf sein neues Projekt war. Der Roman ließ sich unglaublich angenehm lesen. Der Schreibstil von Sparks ist wie gewohnt flüssig und sorgt dafür, dass man mühelos durch die Seiten fliegt. Die Figuren, vor allem Tate und Wren, sind sehr liebevoll und klar gezeichnet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle und Beweggründe nachvollziehen. Überraschend fand ich den übernatürlichen Aspekt der Geschichte. Obwohl ich zunächst nicht damit gerechnet hatte, wirkte er keineswegs kitschig, sondern fügte sich harmonisch in die Handlung ein. Was mir im Vergleich zu anderen Sparks Romanen ein wenig gefehlt hat, waren die typischen Schmetterlinge im Bauch. Dieses ganz bestimmte Gefühl, das man sonst so oft mit seinen Liebesgeschichten verbindet. Dafür bringt der Roman jedoch einige Thriller-Elemente mit, die der Handlung eine spannende und unerwartete Dynamik verleihen. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen und mich durchgehend neugierig gehalten. Auch das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen und rundet die Geschichte stimmig ab.
Fazit:
4/5 Sterne! Insgesamt ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe und der zeigt, dass Nicholas Sparks auch auf neuen erzählerischen Wegen überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Eine einfühlsame und berührende Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft und Liebe!

Ein ganz besonderer Ort
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Darum geht es:

Suzanna Peacock führt auf den ersten Blick ein geordnetes Leben. Sie ist verheiratet mit Neil und lebt in der Nähe ihrer Familie. Doch innerlich fühlt sie sich leer und unruhig. Die ungelöste ...

Darum geht es:

Suzanna Peacock führt auf den ersten Blick ein geordnetes Leben. Sie ist verheiratet mit Neil und lebt in der Nähe ihrer Familie. Doch innerlich fühlt sie sich leer und unruhig. Die ungelöste Vergangenheit, besonders das Fehlen ihrer leiblichen Mutter, lässt sie nicht los. Aus dem Bedürfnis heraus, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben und etwas Eigenes zu schaffen, eröffnet sie das Peacock Emporium, ein Café und Laden, das schnell zum Mittelpunkt des Ortes wird. Dort findet Suzanna neue Freundschaften und beginnt, sich selbst besser zu verstehen. Als sie Alejandro begegnet, wird ihr klar, dass sie ihr Leben und ihre Gefühle ordnen muss.



Mein Leseeindruck:

Der Roman ist eine Geschichte, die auf fast 500 Seiten viel Raum für Gefühle, Figuren und Entwicklungen bietet. Der Einstieg fiel mir zunächst sehr schwer. Die vielen Zeitsprünge und die Vielzahl der Figuren erforderten viel Konzentration und haben mich zeitweise verwirrt. Doch ab der Mitte veränderte sich alles. Die Figuren wurden greifbar, ihre Geschichten berührten mich, und die Ereignisse überraschten mich immer wieder. Jojo Moyes Schreibstil ist dabei das Herzstück des Buches. Warm, feinfühlig und sinnlich, durchzogen von ihrem charmanten britischen Humor. Man spürt ihre Liebe zum Detail und zu den kleinen, menschlichen Momenten, die die Geschichte lebendig machen. Besonders gefallen haben mir die zentralen Themen: Die Suche nach den eigenen Wurzeln und der Wunsch, den eigenen Platz im Leben zu finden. Das Ende wirkte für mich sehr realistisch und rund, nicht übertrieben romantisiert, sondern glaubwürdig und versöhnlich. Insgesamt ist „Ein ganz besonderer Ort“ eine berührende Geschichte, die Trost und Geborgenheit schenkt, gleichzeitig aber auch zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Auch wenn man sich anfangs ein wenig durchkämpfen muss, wird die Geduld reich belohnt.

Fazit:

4/5 Sterne! Der Roman ist eine einfühlsame und berührende Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft und Liebe, die trotz eines etwas schwierigen Einstiegs mit Wärme und Authentizität überzeugt.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Ein stiller, bewegender Roman über Angst, Mut und den langen Weg in die Selbstbestimmung.

Nest
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Darum geht es:

Das Leben von der schwangeren Ciara Fay wird zunehmend von Angst und Kontrolle geprägt. Ihr Ehemann ist die Ursache dafür. An einem Frühlingstag fasst sie den Entschluss, ihr Zuhause in ...

Darum geht es:

Das Leben von der schwangeren Ciara Fay wird zunehmend von Angst und Kontrolle geprägt. Ihr Ehemann ist die Ursache dafür. An einem Frühlingstag fasst sie den Entschluss, ihr Zuhause in Dublin zu verlassen. Gemeinsam mit ihren zwei kleinen Töchtern flieht sie vor ihrem bisherigen Leben. Ohne finanzielle Sicherheit versucht sie, fern von Familie und Freunden, sich und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Während sie einen Unterschlupf sucht und nach einem Ort ringt, den sie endlich zuhause nennen kann, wird die junge Mutter immer wieder von Zweifeln heimgesucht, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Wird es ihr diesmal gelingen, wirklich frei zu bleiben?

Mein Leseeindruck:

In dem Roman begleiten wir Ciara Fay, eine Frau, die unter der emotionalen und psychischen Gewalt ihres Mannes leidet. Sie hat zwei kleine Kinder, ist erneut schwanger und hat in den vergangenen Jahren kaum mehr getan, als zu funktionieren und zu überleben. Ihr Alltag besteht aus Kontrolle, Angst und innerer Erschöpfung, und doch wächst in ihr langsam der Wunsch nach Freiheit - für sich selbst und ihre Kinder. Die Autorin erzählt diese Geschichte mit einer bemerkenswerten Ruhe. Es gibt keine großen Dramen, keine überzogenen Wendungen stattdessen entfaltet sich das Geschehen leise, beinahe unscheinbar, und gerade das macht es so eindringlich. Man spürt in jeder Zeile, wie tief Ciara in ihrem inneren Kampf gefangen ist. Im Mittelteil hatte ich stellenweise das Gefühl, dass sich die Handlung etwas zieht. Doch rückblickend passt auch dieses gemächliche Tempo zu Ciaras Geschichte. Trotz dieser kleinen Längen habe ich das Buch insgesamt sehr gerne gelesen, und besonders das Ende hat mich zufrieden und mit einem Gefühl leiser Hoffnung zurückgelassen.

Fazit:

4/5 Sterne! Ein stiller, bewegender Roman über Angst, Mut und den langen Weg in die Selbstbestimmung. Sehr ruhig erzählt, aber mit einer Kraft, die nachhallt.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Ein warmherziges Wohlfühlbuch mit Charme, Witz und Alpenkulisse.

Herzklopfen in der Bergpraxis
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Darum geht es:
Die junge Medizinerin Sanna Thaler ist Landärztin mit Leib und Seele. Ihre Patienten, die Naturheilkunde und das Leben in den Bergen bedeuten ihr alles. Als ihr Bruder ausgerechnet Mats ...

Darum geht es:
Die junge Medizinerin Sanna Thaler ist Landärztin mit Leib und Seele. Ihre Patienten, die Naturheilkunde und das Leben in den Bergen bedeuten ihr alles. Als ihr Bruder ausgerechnet Mats Lindberg, Notarzt, Karrieretyp und Gefühlsmuffel, zum Aushilfsarzt in ihre Allgäuer Praxis schickt, ist Ärger vorprogrammiert. Zwischen traditionellen Heilkräuter, sturen Dorfbewohnern und grundverschiedenen Weltansichten prallen zwei Lebensentwürfe aufeinander. Doch während Mats auf seinen Traumjob in Boston wartet, gerät seine klare Linie ins Wanken, denn je mehr er Sanna und das Leben im Dorf kennenlernt, desto mehr wird ihm klar. Vielleicht steckt hinter dem Chaos mehr Wahrheit, Wärme und Liebe, als er je erwartet hatte.

Mein Leseeindruck:
Schon auf den ersten Seiten habe ich mich in die Geschichte fallen lassen können. Der Einstieg gelingt leicht, und die Protagonisten waren mir sofort sympathisch. Besonders Sanna, die mit Herzblut als Landärztin im Allgäu arbeitet, und Mats, der karrierefokussierte Großstadtarzt, der ganz plötzlich in ihre Welt stolpert, haben mein Leserherz im Sturm erobert. Die Schlagabtausche zwischen den beiden? Herrlich! Ich musste so oft schmunzeln, dass mir das Grinsen kaum aus dem Gesicht wich. Was mich absolut begeistert hat: Die Autorin Jana Lukas beschreibt das kleine Dorf und die umgebende Natur so liebevoll und bildlich, dass ich beim Lesen förmlich durch die Alpenlandschaft spaziert bin. Für mich war dieses Buch wie eine kleine, wohltuende Auszeit vom Alltag. Voller Herzenswärme, Humor und ganz viel Gefühl. Ich habe mich beim Lesen und erst recht danach rundum beseelt gefühlt. Ich freue mich riesig auf den zweiten Teil, der schon ganz bald erscheint! (ET 16. Juli 2025 „Traummomente in der Bergpraxis"). Die Bergpraxis hat definitiv einen festen Platz auf meiner Leseliste gefunden.

Fazit:

4/5 ⭐️ Ein warmherziges Wohlfühlbuch mit Charme, Witz und Alpenkulisse.
Perfekt zum Abschalten und Träumen.

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