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Ziimtie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2025

Eine Pflanzenlady, die Rache an Männern ausübt

Plant Lady
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Das Cover von "Plant Lady" gefällt mir gut, es ist recht schlicht, hat wenig Farben und die abgebildete Venusfliegenfalle kommt gut zur Geltung und zeigt direkt, dass die Pflanzen im Vordergrund stehen.
Die ...

Das Cover von "Plant Lady" gefällt mir gut, es ist recht schlicht, hat wenig Farben und die abgebildete Venusfliegenfalle kommt gut zur Geltung und zeigt direkt, dass die Pflanzen im Vordergrund stehen.
Die Geschichte ist nur ca. 200 Seiten lang, daher insgesamt recht kurz gehalten. Es gibt eine Einteilung in sechs Kapitel plus Nachwort der Autorin.
Die Kapitel behandeln quasi jeweils eine kleine abgeschlossene Geschichte an sich, die inhaltlich jedoch alle sehr ähnlich sind. Im Grunde trifft die Protagonistin Yu-hee in fast jedem Kapitel auf ein anderes Schicksal von Frauen, die unterdrückt, gemobbt oder misshandelt werden.
Yu-hee kann die Schicksale der Frauen nicht hinnehmen, denn auch sie hat in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht und hatte nie die Chance, das Erlebte richtig zu verarbeiten, welches sich auf ihre gegenwärtigen Taten auswirkt.
Der Erzählstil ist recht nüchtern und fast schon kalt geschrieben. Dadurch, dass alle paar Seiten neue Figuren auftauchen, hab ich mich teilweise schwer damit getan, der Geschichte richtig zu folgen. Nicht förderlich waren dabei auch die ständigen Sprünge der POVs und der Erzählstränge. Die persönliche Geschichte von Yu-Hee wurde nämlich in jedem Kapitel mit der Geschichte der Frauen die sie besuchen eng verwoben. Dadurch war ich des öfteren verwirrt, um wen oder was es gerade geht, besonders wenn ich das Buch eine Weile aus der Hand gelegt habe.
Das Ende ist generell recht offen gehalten und Yu-hees Geschichte fühlte sich für mich persönlich nicht abgeschlossen an, besonders im Hinblick auf ihre Begegnungen mit dem Detective Cha Do-kyung hätte ich mir einen aufschlussreicheren Abschluss gewünscht.
Die Botschaft die das Buch vermittelt gefällt mir von der feministischen Seite her sehr gut, denn die behandelten Themen abseits der Fiktion sind ja durchaus real. Zivilcourage ist wichtig, füreinander einzustehen und gerade, dass Frauen untereinander sich helfen und unterstützen sollten und ihre Probleme und Sorgen ernstzunehmen im bezug auf Männer - sehr wichtig. Wenn auch nicht unbedingt auf so eine drastische Art und Weise, wie Yu-hee es ausgeübt hat.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Verwandlung in einen weißen Hai

Shark Heart
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Das Cover von "Shark Heart" finde ich sehr hübsch, ein weißer Hai ausgeschmückt mit bunten Blüten.
Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Lewis, der sich aufgrund einer Mutation innerhalb kürzester Zeit ...

Das Cover von "Shark Heart" finde ich sehr hübsch, ein weißer Hai ausgeschmückt mit bunten Blüten.
Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Lewis, der sich aufgrund einer Mutation innerhalb kürzester Zeit nach und nach in einen weißen Hai verwandelt. In der Welt der Geschichte sind Mutationen tatsächlich nicht selten, im weiteren Verlauf werden auch andere Personen vorgestellt, die entweder selbst mutieren oder jemanden kennen, der oder die in ein Tier mutiert. im Fokus stehen die Bewältigung von Trauer durch Verlust, das Fortschreiten der Mutation und wie die Betroffenen damit umgehen und es wird ein Haupt-Augenmerk auf die einzelnen Figuren und ihre Vergangenheit gelegt. Ich fand es schade, dass die Vergangenheit von Angela, Wrens Mutter, einen so großen Teil der Geschichte eingenommen hat. Ich hätte mir gewünscht, dass die Beziehung und die Veränderungen zwischen Lewis und Wren noch mehr Aufmerksamkeit bekommen hätten. Mir hat es allgemein auch an Tiefgründigkeit gefehlt.
Die angesprochenen Themen sind ja durchaus sehr emotional, jedoch empfand ich den Schreibstil als eher rational und gar nicht so, als würde man als Leser das Geschehene aus den Augen der Protagonisten erleben. Der Schreibstil war aber definitiv besonders, poetisch sogar. Manche Abschnitte waren fast wie kleine Gedichte.
Es war eher so, als würde man ein Theaterstück lesen. Vielleicht war dies aber auch so gewollt, da das Theater eine große Rolle für Lewis und die Autorin spielt.
Es gab auch sehr viele Sprünge in der Handlung, die mir nicht gefallen haben. Diese geschahen sowohl zwischen den Figuren als auch zeitlich betrachtet.
Ich konnte dadurch leider überhaupt keine Beziehung zu den Figuren aufbauen und auch nicht richtig mitfühlen.
Gut fand ich, dass am Ende der Fokus wieder auf Wren und Lewis lag. Wenn es nach mir ginge, hätte der Teil mit Angela ganz weggelassen oder drastisch verkürzt werden können.

Durch die oben genannten Punkte kann ich leider nur 3 Sterne geben. Es hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Musste ich leider abbrechen - nicht mein Geschmack!

The Blackgate Invitation
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Ich fange erstmal mit den positiven Punkten an, die ich zum Buch "The Blackgate Invitation" teilen kann.
Das Coverart gefällt mir sehr gut, ich finde die Farbgestaltung sehr schön und auch der Farbschnitt ...

Ich fange erstmal mit den positiven Punkten an, die ich zum Buch "The Blackgate Invitation" teilen kann.
Das Coverart gefällt mir sehr gut, ich finde die Farbgestaltung sehr schön und auch der Farbschnitt ist ein Hingucker.
Der Klappentext und die allgemeine Idee, die hinter dem Plot steckt, fand ich von Anfang an sehr interessant. Gefangen zu seinem in einem uralten Herrenhaus in dem ein Mord geschieht. Mit allem Mitteln Rätsel zu lösen und herausfinden zu müssen, wer hinter dem Mord steckt und ganz beiläufig auch noch magische Artefakte zu suchen. Klingt in der Theorie mega!

An der Umsetzung allerdings haperte es. Angefangen beim Schreibstil, mit dem ich mich wirklich überhaupt nicht anfreunden konnte. Ich habe ca. 220 Seiten gelesen und selbst an dem Punkt hatte ich noch nicht das Gefühl, mit dem Schreibstil klar zu kommen. Ich habe es wirklich probiert! Allgemein der Satzbau, die Wortwahl und wie die Figuren handeln und sprechen waren einfach nur wirr und nicht nachvollziehbar für mich, vor allem überhaupt nicht authentisch.
Ich hatte das Gefühl, mir geht jede einzelne Figur auf den Geist und manche Szene im Buch wirkten eher wie Satire auf mich, wodurch ich das Ganze widerum überhaupt nicht ernst nehmen konnte.

Ich hatte ebenfalls meine Schwierigkeiten mit der hohen Anzahl an Figuren, die man als Leser ab einem bestimmten Punkt im Buch fast alle auf einen Schlag kennenlernt. Es werden so viele Namen in den Raum geworfen und ich konnte überhaupt nicht auseinanderhalten, wer wer und und wer zu welcher Familie/Linie gehört. Wieso hilft man dem Leser nicht mit einem kurzen Figurenverzeichnis oder Stammbaum am Anfang des Buches? Auch wer eventuelle Motive am Mord haben könnte, war nicht so richtig klar, daher hat das Miträtseln für mich auch keinen Spaß gemacht.

Ich fand viele der Dialoge sehr zäh und langweilig. Ich hätte mir etwas mehr "Action" gewünscht, also das die Handlung schneller in Schwung kommt. Das war leider eine zähe Angelegenheit und selbst nach 220 Seiten war es mir leider egal, wie das Buch ausgeht. Es hat mich einfach nicht interessiert, daher war für mich dann leider der Punkt gekommen, das Buch abzubrechen.

Für die Grundidee und das Cover gebe vergebe ich 2/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Langsamer Spannungsaufbau, zu vorhersehbarer Plot, Ende unglaubwürdig

Eine von uns
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Das Cover finde ich passend, aber es ist jetzt nichts besonderes. Man sieht ein großes Haus abgebildet. Vermutlich soll dies die prachtvolle georganische Villa darstellen, ind er der Hauptteil der Handlung ...

Das Cover finde ich passend, aber es ist jetzt nichts besonderes. Man sieht ein großes Haus abgebildet. Vermutlich soll dies die prachtvolle georganische Villa darstellen, ind er der Hauptteil der Handlung stattfindet. Man sieht eine Figur in einem belcuhteten Raum, das könnte Mary sein. Man sieht auf jeden Fall auf den ersten Blick, dass es düster erscheint, passend für einen Thriller.
Die Geschichte kam für mich zu langsam ins Rollen. Der Spannungsaufbau war wirklich schleppend und durch den Blickwechsel zwischen Gina und Mary wurden manche Abschnitte doppelt erzählt. Einmal aus Ginas und einmal aus Marys Sicht. Dies fand ich unnötig und dadurch würde es zwischenzeitlich echt träge. Die ganze Auflösung rund um Mary und Gina und wie es zu der ganzen Situation gekommen ist, fand ich persönlich zu vorhersehbar. Ich konnte mir recht schnell denken, warum Mary so handelt wie sie es tut und das hat für mich die komplette Spannung rausgenommen. Am Ende gab es immerhin noch ein, zwei Plottwists auf die ich selbst nicht kam.
Die Charaktere haben mir nicht gut gefallen, außer Laura. Ich fand viele Handlunsgweisen zu überspitzt und unauthentisch dargestellt und dachte mir des öfteren: "Im echten Leben hätte niemand so gehandelt." Zum Beispiel, wie Gina und Matt mit den Kindern umgehen und sie achtlos jemand anderem überlassen. Ich konnte mich einfach überhaupt nicht mit den Figuren identifizieren. Gina fand ich wirklich am schlimmsten.
Ich finde es ist zu wenig passiert. Die Handlung ist so vor sich hin geplätschert und nicht jede Rückblende zur Vergangenheit der GALS war aufschlussreich.
Das Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Ich kann aus Spoilergründen hier nicht näher drauf eingehen aber auch hier dachte ich mir, im echten Leben wäre es niiiieeemals so ausgegangen. Ich sage nur: Wie kann so etwas einfach so verschwiegen werden? Und was ist bitte mit Gina los?
Das war mein erstes Buch von Samantha Hayes aber leider wohl das letzte. Sehr schade, aus meiner Sicht hätte die Geschichte echt Potential gehabt.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Enttäuschung auf mehreren Ebenen

Die Bucht
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"Die Bucht" von Liz Webb hat mir leider nicht gut gefallen.
Das Cover und der Farbschnitt an sich gefällt mir ganz gut, ist aber auch kein absoluter Eyecatcher.

Die Geschichte beginnt recht ruhig. Es ...

"Die Bucht" von Liz Webb hat mir leider nicht gut gefallen.
Das Cover und der Farbschnitt an sich gefällt mir ganz gut, ist aber auch kein absoluter Eyecatcher.

Die Geschichte beginnt recht ruhig. Es fällt direkt auf, dass die Autorin einen Fokus auf Umgebungsbeschreibungen legt. Das ist auch gar nicht schlimm, denn so kann man sich die kleine Insel an der Westküste Schottlands sehr gut vorstellen mit den Hügeln, der Schieferküste und dem wilden Meer. Da hört es für mich aber leider mit den positiven Aspekten bereits auf.

Die Charaktere waren so unauthentisch, wie ich es noch nie erlebt bzw. gelesen habe. Wie sie sich verhalten, ihre Reaktionen und vor allem die Dialoge wirkten stets konstruiert und unglaubwürdig, dass es mir beinahe wie Satire vorkam. Oftmals hatte man das Gefühl, dass viel zu schnell zwischen einzelnen Handlungen und Gedanken umhergesprungen wird, anstatt diese ruhig auszuarbeiten und für den Leser sinnvoll zu formulieren. Mit Nancy als Protagonistin konnte ich mich überhaupt nicht identifizieren und wie sie sich verhält ist überhaupt nicht nachvollziehbar gewesen. Mir war keine einzelne der Figuren sympathisch.

In der Handlung gab es auch einfach zu viele "Zufälle". Des öfteren dachte ich mir innerlich "ja natürlich passiert das genau jetzt in dem Moment, so ein Zufall". Auch hier dominierte die Unglaubwürdigkeit für mich, so einen Handlungsablauf könnte ich mir in echt niemals vorstellen. Der Ablauf der Geschehnisse war zu forciert, und die Auflösung der einzelnen Geheimnisse des Plots nicht gut gelöst meienr Meinung nach.
Auch dieses Umherspringen einzelner Figuren zwischen "gut" und "böse" hat mich genervt. In der einen Minute vertraut Nancy XY und eine Szene später ist er oder sie wieder der Teufel persönlich. Das ist echt Quatsch und hat der Geschichte wirklich keinen Mehrwert gegeben.

Die Auflösung am Ende hat mich leider nicht interessiert. Es kam für mich überhaupt keine Spannung auf, weil ich nur noch genervt war am Ende und es einfach hinter mir haben wollte.

Da mir der Schreibstil nicht zugesagt hat, werde ich leider auch keine Werke der Autorin lesen oder empfehlen.

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