Profilbild von amara5

amara5

Lesejury Star
offline

amara5 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit amara5 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2021

Die Durchbrechung der Ordnung

Besichtigung eines Unglücks
0

Kurz vor Weihnachten und nach Beginn des Zweiten Weltkrieges hat sich in der Kleinstadt Genthin das schwerste deutsche Zugunglück ereignet, bei dem nach offiziellen Angaben rund 190 Menschen starben: Zwei ...

Kurz vor Weihnachten und nach Beginn des Zweiten Weltkrieges hat sich in der Kleinstadt Genthin das schwerste deutsche Zugunglück ereignet, bei dem nach offiziellen Angaben rund 190 Menschen starben: Zwei Züge prallen aufeinander, schieben sich ineinander und zahlreiche Menschen werden aus dem Leben gerissen oder überleben schwerverletzt. Es gibt mehrere Theorien zum Ablauf und fehlerhaften menschlichen Verhalten, das zu diesem Unglück geführt hat.

„Nicht deine Zeit“ sagt die Geliebte Yps zum Ich-Erzähler Thomas Vandersee, der in Sachen Genthiner Zugunglück anhand von Archiv-Dokumenten, Akten, Gerichts- und Zeugenaussagen akribisch recherchiert. So lässt der Autor Gert Loschütz im ersten Abschnitt des Romans „Besichtigung eines Unglücks“ das Zugunglück en Detail Revue passieren – fast protokollarisch und dennoch stets spannend wie eine True-Crime-Episode wird die Abfolge des Unglücks beschrieben. Ist zu anfangs noch unklar, warum Vandersee so besessen recherchiert, setzt sich Stück für Stück ein Bild des persönlichen Anlasses, der bis in die Gegenwart reicht, zusammen.

Vandersees Mutter Lisa, mit der er als Kind per Zug in den Westen flüchtete, hatte womöglich Verbindung zu einer Zugpassagierin, die überlebt hat: Clara Buonomo, Geborene Finck. Szenisch, atmosphärisch und literarisch auf hohem Niveau taucht Loschütz nun in verschiedene historische Zeitebenen und lässt verschiedene menschliche Biografien zum Leben erwecken – verwoben aus unverlässlicher Erinnerung, sicheren Dokumenten und Fakten und gespickt mit eigenen Rückschlüssen. Halbjüdin Clara war im Jahre 1939, als die Nationalsozialisten zunehmend die jüdische Bevölkerung erniedrigte und verfolgte, mit dem Juden Richard verlobt. Es gab Streit, beide Leben waren in Gefahr, es mussten Papiere zur Ausreise beschaffen werden. Clara geht eine Verbindung mit dem Italiener Buonomo ein, zusammen saßen sie im Unglückszug – Clara überlebt, der Mann nicht, aber seinen Nachnamen behält sie. Richard wird wenige Jahre später deportiert.

Vandersee taucht wie besessen von Clara immer tiefer in seine Nachforschungen ein, findet heraus, dass die junge Frau nach dem Unglück Kleider ins Krankenhaus überbracht bekommen hat: Seine Mutter war in diesem Modehaus beschäftigt – hatten die Zwei eine Verbindung? Beide Frauen eint eine Liebe, die sich nicht erfüllen kann, und der Wunsch nach einem besseren Land für die Zukunft. Und beide hatten eine Liebe zur Musik. All die kleinen Details, die sich rund um ein historisches Unglück und die menschlichen Schicksale dahinter drehen, dringen bis in die Gegenwart zum Ich-Erzähler Thomas, der mit Bindungsängsten zu kämpfen hat. Vandersee besichtigt alle Orte des Unglücks und auch die von Clara und seiner Mutter, philosophiert über Zufall, Schicksal, das Leben und Katastrophen.

„Die Akten, die Briefe – ein ganz enges Korsett, in das ich mich hineinbegeben habe. Kaum Erfindungen möglich; nur Vermutungen, Rückschlüsse: Wenn das so ist, folgt daraus...“

Gert Loschütz ist ein versierter Erzähler, der selbst in Genthin geboren ist. Wie er deutsche Zeitgeschichte mit der Innenschau fiktiver menschlicher Schicksale verknüpft und die jeweilige Zeit aufleben lässt, ist feinste semifiktionale Erzählkunst, die mit der Wahrhaftigkeit von Erinnerungen und Indizien spielt. Obwohl nicht viel passiert, zieht der investigative Erzählsog tief hinein in die feingliedrigen Details und Polizeiakten, in denen Lokführer, Heizer und andere Beteiligte aussagen oder in die Liebesbriefe zwischen Carla und Richard. Und von den Details geht es weiter zu den Menschen und ihren Umständen und Handlungen sowie die schwierigen Zeiten wie Zweiter Weltkrieg, Nationalsozialismus und Ost-/West-Teilung dahinter. Kriegstraumata, verletzte Körper und Menschen sowie Lieben, die schicksalshaft unerfüllt bleiben und Leben, die eine neue Richtung nehmen.

Auch wenn am Ende und nach dem bewegenden zusammenführenden Abschnitt „Aus den Notizheften“, das in der Gegenwart des Erzählers spielt, einiges in den rekonstruierten Geschichten offenbleibt, ist Gert Loschütz eine feinfühlige und präzise Komposition aus verschiedenen Atmosphären gelungen, die in ihrer zusammenhängenden Gesamtschau einen eindringlichen Blick auf deutsche Geschichte werfen, die bis ins Heute wirkt. Meisterhaft sowie spannend erzählt, packend und lange nachhallend.

„Die Durchbrechung der Ordnung, die es einen Moment lang erlaubt, die Dinge in ihrem Rohzustand zu betrachten, so, wie sie waren, bevor sie lernten, sich an die Gesetze und Fahrpläne zu halten? Beruht die Faszination, die sie ausüben, auf unserer Sehnsucht nach dem Chaos, der Ursuppe, aus der wir hervorgegangen sind?“ S. 97

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2021

Moralische und ethische Grenzen

Das ferne Feuer
0

Die junge, idealistische Anthropologie-Studentin Parvin reist für ein Projekt nach Afghanistan – in einem kleinen, abgeschiedenen Bergdorf macht sie sich auf die Spuren des Arztes Gideon Crane, der dort ...

Die junge, idealistische Anthropologie-Studentin Parvin reist für ein Projekt nach Afghanistan – in einem kleinen, abgeschiedenen Bergdorf macht sie sich auf die Spuren des Arztes Gideon Crane, der dort eine großzügige Geburtshilfeklinik errichten ließ. Seine Memoiren „Mutter Afghanistan“ sind ein Bestseller in den USA und die Spendengelder fließen in eine Stiftung, für die Parvin arbeiten möchte. Sie spricht Dari, glaubt die Kultur zu kennen und sieht sich selbst hilfreich. Aber es ist auch eine Reise zu ihrer eigenen Identität: Parvins Eltern haben vor vielen Jahren Kabul verlassen und sind in die USA immigriert, die Mutter vor Kurzem verstorben. Vor Ort in Afghanistan kommt Parvin bei Wahid unter – für dessen bei der Geburt verstorbenen Frau Ferretscha die Klinik errichtet wurde, um eine bessere Versorgung für afghanische Frauen zu erreichen. Doch Parvins Idealismus und Crane-Verehrung stoßen an viele Grenzen: Ihre Akzeptanz im Dorf ist nicht so, wie sie es sich erhofft hat, die überdimensionale Klinik verschwendet Ressourcen, ist nur an einem Tag mit einer ehrenamtlichen Ärztin besetzt und bei den Vorleserunden zu „Mutter Afghanistan“ wird klar: Crane ist ein Hochstapler und Lügner, etliche Details aus dem Buch sind erfunden.

Derweil stoßen amerikanische Besatzungstruppen ins Dorf – Colonel Trotter (auch ein Fan von „Mutter Afghanistan“ und Cranes Idee von „gütiger Macht“) wird die Zugangsstraße zum Dorf ausbauen lassen, obwohl die Dorfältesten dagegen sind. Schon bald zieht dieses Vorgehen den Krieg und Terror immer näher heran – Aufständische boykottieren den Bau und es kommt zum Kampf. Parvin freundet sich mit dem Übersetzer Asis an, führt tiefgehende Gespräche mit ihm und über seinen verantwortungsvollen Beruf als Dolmetscher zwischen Kulturen und Ländern in einem Kriegsgebiet. Und am Ende kann Parvin helfen – aber in einer unverhofften Weise, zu der sie nie professionell ausgebildet wurde.

Die Autorin Amy Waldman lässt in ihrem opulenten, bildgewaltigen und detaillierten Roman eigene Erfahrungen als frühere Auslandskorrespondentin der New York Times miteinfließen und wirft zahlreiche komplexe Fragen in einem besetzten Land auf. Welche weitgehenden und unkontrollierbaren Konsequenzen haben fehlgeleitete Entscheidungen und Interventionen aus vermeintlich humanitären Zwecken? In welche Fantasien von Wohlwollen für andere Kulturen sind wir verstrickt? Ethische universelle Dilemma und Parvins Zerrissenheit zwischen „guten Entscheidungen“ und Drang nach Anerkennung (eine Parallele zu Crane) verpackt sie präzise und eindringlich in greifbare Realität und beschreibt das Umfeld mit seinen einheimischen Zivilisten und ihren Traditionen zwischen zwei kriegführenden Seiten sehr detailgetreu und ergreifend. Parvins fast unendliche Naivität erfährt im letzten Teil eine rasante Entwicklung – ihre Erzählweise durch die Geschichte ist recht nüchtern geraten, sie blieb mir etwas auf Distanz. Umso brennender sind die moralischen Fragen, die Amy Waldmans überzeugender und nuancierter Roman aufwirft – und zwar in alle Richtungen, ohne Schwarz-Weiß-Antworten.

"Wenn ein Trickbetrüger den Idealismus in einem weckte, wenn er einem sagte, man solle in die Welt hinausgehen und Gutes tun, war das dann automatisch ein Trick?" S. 358

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2026

Archäologie eines Lebens

Trag das Feuer weiter
0

Die französisch-marokkanische Star-Schriftstellerin Leïla Slimani beendet mit „Trag das Feuer weiter“ ihre packende, generationsübergreifende Familiensaga, die als Trilogie ausgelegt und an ihrer eigenen ...

Die französisch-marokkanische Star-Schriftstellerin Leïla Slimani beendet mit „Trag das Feuer weiter“ ihre packende, generationsübergreifende Familiensaga, die als Trilogie ausgelegt und an ihrer eigenen Familiengeschichte angelehnt ist. Berührend und intensiv lässt sie ihre Protagonistin Mia in ihr Heimatland Marokko zurückkehren, um Erinnerungsschnipsel zusammenzufügen und um Heilung zu suchen – denn Mia leidet an Post-Covid, Brain-Fog und Erschöpfung. Hängt das traurige Schicksal ihres Vaters Mehdi unterbewusst mit der Krankheit zusammen?

Sehr geschickt verwebt Leïla Slimani die Jetzt-Zeit auf der großelterlichen Farm in Meknès mit vielen atmosphärischen Erinnerungen aus Mias Kindheit und Jugend, die mit ihrer Schwester Inès liberal sowie priviligiert in Marokkos Hauptstadt Rabat aufgewachsen ist. Doch die Freiheit war nur innerhalb des Zuhauses – draußen im unfreien, vom Patriarchat und Post-Kolonialismus geprägten Alltag musste jeder aufpassen, was er sagt. Mutter Aïcha ist eine angesehene Gynäkologin, der Vater Bankdirektor – doch als Mehdi in Ungnade fällt und daraufhin im Gefängnis landet, zerbricht er an diesem Schicksal und stirbt jung. Seine Vergangenheit hat Mehdi immer für sich behalten – der Vater bleibt stellenweise ein Rätsel für die Töchter. Mia geht zum Studieren nach Paris, wird Schriftstellerin und kann endlich ihre Homosexualität offen leben.

Melancholisch und mitreißend lässt Leïla Slimani viele politische Ereignisse und Umstände in ihren weiten Erzählkosmos miteinfließen und die Gefühle, geplatztenTräume sowie Zerrissenheiten ihrer Personen aus verschiedenen Perspektiven bewegend und authentisch aufleben. Im flüssigen, epischen Erzählstil verliert Slimani nie die Fäden ihrer autobiografisch angehauchten Familiengeschichte zwischen Marokko und Frankreich, zwischen zwei Welten. Eine brillante Trilogie mit unwiderstehlichem Lesesog über Heimat und Fremde, über weiblichen Freiheitsdrang und Träume, die letztendlich als Feuer weitergetragen werden sollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2025

Mit allen Sinnen

Dius
0

In seinem neuen lesenswerten Roman „Dius“ entfaltet Stefan Hertmans eine faszinierende Geschichte einer unkonventionellen sowie zerbrechlichen Männerfreundschaft – Anton ist Dozent für Kunstphilosophie ...

In seinem neuen lesenswerten Roman „Dius“ entfaltet Stefan Hertmans eine faszinierende Geschichte einer unkonventionellen sowie zerbrechlichen Männerfreundschaft – Anton ist Dozent für Kunstphilosophie und ist fasziniert von dem jüngeren, aufgeweckten Studenten Egidius De Blaeser (Dius), der ihm seine Gesellschaft anbietet.

Anfangs noch skeptisch, wird Anton schnell süchtig nach den langen Spaziergängen und Gesprächen mit Dius in dessen Landhaus in der flämischen Polderlandschaft – sie philosophieren über die Kunst, Musik, über das Leben, die Veränderungen und Naturzerstörung. Am Schreibtisch im Dorfhaus ist Anton weit weg von der Stadt und das Zuhause mit seiner Freundin – die Beziehung scheint langsam in die Brüche zu gehen, auch aufgrund einer Affäre. Der intellektuelle Kopfmensch Anton lässt sich inspirieren von Dius' Gefühlen, Kraft und Impulsivität, doch beide sind auch ambivalent und Dius, der eine schwierige Kindheit hatte, zudem undurchsichtig.

„Dius“ ist ein sehr feinsinniger, poetischer Roman, der sich langsam entwickelt und weniger von der Handlung, sondern von der sinnlich-bewegenden Beschreibung der fragilen Freundschaft getragen wird. Mit wunderschönen einprägsamen Landschaftsbildern verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und das Betrachten von Kunstgemälden – Stefan Hertmans lässt unzählige Verweise auf Kunst, Musik und Philosophie einfließen und vertieft so die Gefühlswelten seiner Protagonisten. Aus der reflektierenden Perspektive blickt der Ich-Erzähler Anton im etwa 340 Seiten starken Roman auf seine Vergangenheit und Zeit mit Dius zurück – auch einige unterhaltsame Anekdoten fließen mitein sowie eindringliche Gedanken, verpackt in präzise treffenden Sätzen, über verpasste Chancen und Verluste.

Kunstvoll verwebt Stefan Hertmans sinnlich beschriebene Ausflüge in die Kunstgeschichte und in die flämische Natur mit dem feinfühligen Sinnieren seines Ich-Erzählers. Ein gelungener Roman, der zwar zwischendurch Längen aufweist, aber mit vielschichtigen Sinnen und Emotionen anspricht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2025

Alte Geister

Adama
0

In seinem neuen schonungslosen Krimiroman „Adama“ verknüpft Lavie Tidhar packend und intensiv die generationsübergreifende Geschichte Holocaust-Überlebender, die sich in Palästina ein neues Leben im Kibbuz ...

In seinem neuen schonungslosen Krimiroman „Adama“ verknüpft Lavie Tidhar packend und intensiv die generationsübergreifende Geschichte Holocaust-Überlebender, die sich in Palästina ein neues Leben im Kibbuz aufbauen wollen, mit verschiedenen historischen Ereignissen in der Gründungsgeschichte Israels. Die Protagonisten sind einerseits seelisch traumatisiert und suchen nach einer Identität in einem neuen Land, auf der anderen Seite scheuen sie vor keiner Gewalt oder Rachetat zurück.

Zeitlich verschachtelt zwischen den Jahren 1946 bis 2009 erzählt Tidhar auktorial und vielschichtig, wie die mutige Jüdin Ruth sich im Kibbuz einen Namen macht – während des Holocausts aus Ungarn geflohen, weiß sie noch nicht, was aus ihrer Schwester Sosh geworden ist und sinnt nach gnadenloser Rache nach dem Denunzierer ihrer Familie. In Palästina ist sie nicht nur im Widerstand gegen die britischen Besatzer, sondern hält auch mit nicht legalen Mitteln den Kibbuz finanziell am Laufen. In einem anderen Erzählstrang schildert Tidhar das Leben von Sosh, die in einem deutschen Lager für Displaced Persons gelandet ist, eigentlich in die USA auswandern möchte, aber dann doch im Kibbuz von Ruth landet. Auch sie hat Traumatisches erlebt, Rache geübt und findet sich anders als Ruth nur schwer im Kibbuz mit den strengen Regeln zurecht. Als ein Film von US-Produzenten im neuen Staat Israel im Kibbuz gedreht wird, sieht sie ihren Traum vom Auswandern näher rücken.

Eindringlich, teils düster und stets mit knappen, präzisen Sätzen erschafft Lavie Tidhar eine soghafte, dichte Atmosphäre sowie gnadenlose Spannung – während Israels Geschichte mit Kriegen und blutigen Auseinandersetzungen passiert, lässt der Autor bewegend noch weitere Familienmitglieder und Liebhaber auftauchen und teils tragisch wieder verschwinden. Alle kämpfen mit Geistern aus der Vergangenheit, Unerzähltes in der Familie und um Liebe – wie der bewegende Schluss mit der mittlerweilen betagten Ruth deutlich macht. In unterschiedlichen Zeiten und an mehreren Orten passiert sehr viel in Lavie Tidhars lesenswertem Roman – viel Gewalt, kriminelle Machenschaften und Blutvergießen um ein Land, aber auch unendlicher Zusammenhalt innerhalb einer Familie, die eine neue Heimat sucht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere