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Veröffentlicht am 12.01.2026

Schottische Familienweihnacht

Christmas Cake und Glitzerschnee
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Eins steht fest wer nach dem Lesen dieses Buches nicht in Weihnachtsstimmung kommt, ist definitiv ein Grinch! Allein das Cover ist so Wunderschön gestaltet, passenderweise natürlich mit Glitzer.

Ursi ...

Eins steht fest wer nach dem Lesen dieses Buches nicht in Weihnachtsstimmung kommt, ist definitiv ein Grinch! Allein das Cover ist so Wunderschön gestaltet, passenderweise natürlich mit Glitzer.

Ursi Breidenbach nimmt uns in ihrem Roman mit nach Schottland. Hauptprotagonisten Jenny reist für ein Forschungsprojekt nach Edinburgh. In der Hoffnung dort möglichst wenig von der (Vor)Weihnachtsstimmung (Jenny ist so ein Grinch) mitzubekommen nutzt Sie die Reise auch um etwas ganz anderes zu erforschen, ihre eigene Familiengeschichte. Bisher hatte Sie keinen Kontakt zu ihrer Oma Väterlicherseits, bzw. sie bisher auch noch nie getroffen. Etwas zögerlich fährt sie zu der Adresse von ihr und wird mit offenen Armen empfangen.

Ob Ihre Oma und der gutaussehende Callum es schaffen Jenny davon zu überzeugen das Weihnachten doch gar nicht so schrecklich sind?

Die Autorin schreibt so warmherzig und bildhaft das man sich direkt nach Schottlang träumt. Ohne zuvor dort gewesen zu sein konnte ich mir alles sofort hereinversetzen. Ein richtiges Wohlfühlbuch für die Vorweihnachtszeit um die oft grauen Tage mit ein wenig Glitzer zu füllen. Auch wenn das Cover auf den ersten Blick schon ein wenig kitschig wirkt, empfand ich die Geschichte ganz und gar nicht so! Die ein oder andere Träne ist trotzdem geflossen.

Dies war mein erstes Buch der Autorin aber sicher nicht mein letztes!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Suche nach den eigenen Wurzeln

Niemands Töchter
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Niemands Töchter erzählt uns die Geschichte von 4 Frauen. In einer leisen fast schon melancholischen Sprache erfahren wir Stück für Stück mehr aus den unterschiedlichen Leben und Kapitel um Kapitel setzt ...

Niemands Töchter erzählt uns die Geschichte von 4 Frauen. In einer leisen fast schon melancholischen Sprache erfahren wir Stück für Stück mehr aus den unterschiedlichen Leben und Kapitel um Kapitel setzt so, ähnlich wie bei einem Puzzle, eine Geschichte zusammen. Ab einem bestimmten Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich bei jedem Erzählstrang unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.

Jede der Frauen hat ihr ganz eigenes Schicksal während des Lesens habe ich mit jeder einzelnen mitgefühlt, auch mitgelitten und am mich am Ende versöhnt gefühlt.

Zugegeben ich hatte anfangs einige Schwierigkeiten mitzukommen da das Buch nicht nur zwischen den Protagonistinnen, sondern auch zwischen den Jahrwn hin und her springt. Allerdings war das wirklich nur am Anfang der Fall. Man sollte jedoch (ganz wichtig) zu Beginn der Kapitel nicht nur lesen welche der Frauen an der Reihe ist, sondern auch unbedingt auf die Zeitangabe achten.

Ein leises melancholisches, an manchen Stellen trauriges Buch, welches zwischen den Zeilen so vieles aussagt. Ich habe es zwischen den Feiertagen gelesen und empfand es als die perfekte Zeit. Als hätte dieses Buch mit seinem so farbenfrohen Cover nur darauf gewartet das man selbst zur Ruhe kommt und sich so ganz der Geschichte hingeben kann.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Nervenaufreibende Spannung bis zum Schluss

Safe Space
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Mit "Safe Space" hat Sarah Bestgen einen wahren Psychothriller geschrieben bei dem ich mir am Ende nur dachte: Das kann sich doch niemand ausdenken! ..und doch hat sie es zu unserer aller Glück getan. ...

Mit "Safe Space" hat Sarah Bestgen einen wahren Psychothriller geschrieben bei dem ich mir am Ende nur dachte: Das kann sich doch niemand ausdenken! ..und doch hat sie es zu unserer aller Glück getan.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen zum einen wird Annas Geschichte in der Gegenwart erzählt. Wie sie eine Anstellung in der JVA Weyer antritt, in der nur schwere Straftäter sitzen, um hier nach dem Entführer (und Mörder?) ihrer Schwester zu suchen.
Zum anderen erzählt die Autorin uns die Geschichte von Annas Schwester Sina, die vor Jahren verschwunden ist.

Besonders gut gefällt mir das wir im Verlauf des Buches auch einiges über die Arbeit von forensischen Psychologen, bzw in einer JVA erfahren. Alles so geschrieben das man auch als "Leihe" alles versteht. Generell ist der Schreibstil der Autorin sehr fesselnd. Auch aufgrund der zwei Erzählstränge möchte man das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen, will man doch wissen wie es bei beiden weiter geht.

Obwohl dies bereits das zweite Buch der Autorin ist, war es mein erstes. Allerdings steht "Happy End" nun auch ganz oben auf meiner Wunschliste.
Zum Ende des Jahres war Safe Space ganz klar noch ein Thriller Highlight für mich! Auch wenn es an einigen Stellen sicher nicht für Schwache nerven ist.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

kleiner, leiser Roman für einen entspannten Couchsonntag

Lass uns noch bleiben
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Eine Ode an das Leben. So steht es im kleingedrucktem auf dem Cover und wahrlich ist dieser Roman eine kleine leise Ode an eben dieses.
Zwischen Grünpflanzen, Liebeskummer und Hennings Antiquariat lernen ...

Eine Ode an das Leben. So steht es im kleingedrucktem auf dem Cover und wahrlich ist dieser Roman eine kleine leise Ode an eben dieses.
Zwischen Grünpflanzen, Liebeskummer und Hennings Antiquariat lernen wir Anna kennen und begleiten sie auf ihrer Reise. Eine Reise raus aus ihrem kleinen Schneckenhaus und rein in ein neues Leben. Dabei wird sie stehts begleitet von Freundschaften. Sei es erst die zu Henning oder im weiterem Verlauf die zu Alex.

Saskia Luka schreibt dabei in einer sehr ruhigen, warmen, fast melancholischen art. Man fühlt sich direkt wohl in dieser Atmosphäre. Lass uns noch bleiben ist kein großer spannungsgeladener Roman und doch macht seine einfühlsame Erzählweise beim lesen etwas mit einem. Vor allem aber führt einem diese Geschichte vor Augen das es nicht darauf ankommt wie viele Freunde man hat, wenn die Freundschaften echt sind genügen oft auch 1 oder 2.

Aufgrund seiner doch recht schmalen Seitenanzahl eignet sich das Buch perfekt für einen gemütlichen Couchsonntag mit Kerzen und einer Kanne Tee.
Abgerundet wird das Buch durch ein ebenso ruhiges unaufgeregtes Cover. Ich kann das Buch sehr empfehlen!

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Zwischen familiären Machtkämpfen und Krieg

Sieben Jahre
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Mit ihrem Werk "Sieben Jahre" hat Tanja Kinkel einen wahrlichen "Brocken" erschaffen. Nicht nur was die Seitenanzahl, sondern auch was den Inhalt betrifft. Zugegeben anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten ...

Mit ihrem Werk "Sieben Jahre" hat Tanja Kinkel einen wahrlichen "Brocken" erschaffen. Nicht nur was die Seitenanzahl, sondern auch was den Inhalt betrifft. Zugegeben anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, was jedoch nicht am Schreibstil sondern eher dem Thema geschuldet war. Die Autorin hat sehr viel recherchiert und somit ist der Roman voller historischer Fakten. Hat man sich einmal in die Geschichte hereingefunden liest es sich jedoch flüssig weg. Positiv zu erwähnen ist die Personenübersicht zu beginn des Buches in der uns ausführlich erklärt wird wer wie mit wem im Zusammenhang steht, das hat mir das lesen etwas erleichtert. Die Autorin hat es geschafft uns neben der Abhandlung des Krieges auch die Königliche Familie etwas näher zu bringen, mit all ihren Intrigen, Konflikten und gar Tragödien. Trotz der vielen erwähnten historischen Fakten liest sich das Buch jedoch keineswegs trocken. Ich denke das wird nicht das letzte Buch gewesen sein welches ich von Tanja Kinkel gelesen habe.

Passenderweise war ich im vergangenen Jahr gerade erst in Küstrin und habe dort u.A. die Gedenktafel für Leutnant von Katte entdeckt. Durch das Buch habe ich nun ein wenig mehr über ihn erfahren.

Nachdem ich das Buch (mit etwas Stolz) durchgelesen habe ist er nun ein kleiner Eyecatcher im Bücherregal.

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