Das Ende der Welt
Der Silberbaum. Das Ende der WeltSabine Ebert schätze ich für ihre unfassbar gut recherchierten Bücher und eine detailreiche Handlung.
Das hat sie auch im zweiten Buch der Silberbaumreihe wieder ganz toll geschafft. Allerdings ging es ...
Sabine Ebert schätze ich für ihre unfassbar gut recherchierten Bücher und eine detailreiche Handlung.
Das hat sie auch im zweiten Buch der Silberbaumreihe wieder ganz toll geschafft. Allerdings ging es mir bereits im ersten Teil schon so und es hat sich hier fortgesetzt: So richtig weiß ich nicht wo der rote Faden ist. Die historischen Abläufe werden detailliert und anschaulich dargestellt, allerdings fehlen ein paar Verbindungsglieder.
Dadurch fehlt für mich das romanhafte Teilweise, weil immer eher Szenenausschnitte der Geschichte aneinander gereiht werden, aber eine Verbindung, außer dass es eben in der korrekten zeitlichen Abfolge passiert konnte ich nicht immer erkennen. Nichts desto trotz habe ich mich gefreut wieder von Christians, Lukas und Marthes Nachfahren zu lesen und deren Weg weiter zu verfolgen.
Trotz kleinerer Mankos habe ich wieder gespannt gelesen, was sich so zugetragen hat. Gerade dieser Zeit habe ich bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt, dennoch gab es immer wieder faszinierende Details und Informationen zu entdecken. Einiges hätte ich gerne etwas ausführlicher gehabt, aber ich denke bei der Fülle der Themen ist es schwierig allem im kompletten Umfang gerecht zu werden.
Die Karten und Ahnentafeln sind wieder ein besonderer Pluspunkt, da man sonst bei vielen ähnlichen Namen und verschiedenen Generationen doch mal durcheinander kommen kann.
Kann das Buch jedem Geschichts-Fan nur ans Herz legen.