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JonasRoka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2025

Beschwingter Zugang in eine andersartige Menschen- und Weltsicht

Der hochfrequente Mensch
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Das Buch klärt darüber auf, was mit hochfrequenten Menschen gemeint ist und welche besonderen Eigenschaften sie aufweisen. Darüber hinaus wird der Begriff teilweise abgegrenzt und teilweise vereinigt mit ...

Das Buch klärt darüber auf, was mit hochfrequenten Menschen gemeint ist und welche besonderen Eigenschaften sie aufweisen. Darüber hinaus wird der Begriff teilweise abgegrenzt und teilweise vereinigt mit hochsensibel, hochbegabt, neurodivers, hochsensitiv usw. Neue Aufschrift auf alter Verpackung? Ich denke nicht. Denn die Autorin geht einen Schritt weiter und zieht die Quantenphysik und morphische Felder hinzu.

Letztendlich handelt das Buch von Schwingungen beim Menschen und dem Rest der Welt und deren Ausprägungsgrad. Viele Informationen – aber relativ „leichtgängig“ beschrieben. Keine hochwissenschaftliche Abhandlung sondern recht gut zu lesendes Fachbuch. Viel Wissen, kompakt und nicht allzu ausschweifend.

Ich war mich vor Lektüre des Buches unsicher, würde danach aber behaupten, dass ich selbst nicht ‚hochfrequent“ bin, jedenfalls nicht nach Definition der Autorin. Für mich persönlich war vor allem der Abschnitt hinsichtlich luziden Träumens interessant, da ich mich speziell damit seit Jahrzehnten auseinandersetze.

Fazit: Mit einigen wenigen Äußerungen ging ich nicht konform, ansonsten war die Lektüre für mich eine Bereicherung meines Horizontes.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Du wirst erst Frieden finden, wenn du dich deiner Vergangenheit stellst!

ANTONIO - Dritter Teil
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Das könnte für mich die Überschrift für den dritten und letzten Teil der Serie sein. Nachdem ich vor kurzem den 2. Band gelesen hatte, wollte ich nicht lange warten, um zu erfahren, wie die Dreiecksgeschichte ...

Das könnte für mich die Überschrift für den dritten und letzten Teil der Serie sein. Nachdem ich vor kurzem den 2. Band gelesen hatte, wollte ich nicht lange warten, um zu erfahren, wie die Dreiecksgeschichte um Antonio, Michele und Johannes endet. Außerdem, wie es mit Francesca und Giuseppe weitergeht. Sich dem Vergangenen zu stellen ist nicht einfach. Dem anderen zu verzeihen auch nicht. Am schwierigsten ist vielleicht aber, sich selbst zu verzeihen.

Der Autor hält auch im letzten Band den flüssig zu lesenden und dialogreichen Schreibstil aufrecht. Ihm gelingt es, den Figuren Leben einzuhauchen.

Teilweise wird die Geschichte fast zu einem Thriller. Trotzdem stehen die Beziehungsverwirrungen weiterhin im Zentrum. Alles wird aufgeklärt, vor allem, wer der Tote ist, der in Band 1 schon erwähnt wurde. Bis dahin werden aber noch einige Schleifen gedreht, die zu ein paar kleinen Längen zwischendrin führen. Der Schluss wirkte auf mich ein wenig zu konstruiert, aber ansonsten wieder eine schöne Lektüre, die mich gut zu unterhalten wusste.

Fazit: Die Gegenwart wird von der Vergangenheit eingeholt und die Erzählstränge finden zueinander und ihren Abschluss.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Zwei Auserwählte in einer Familie

Kinder des Schicksals
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Der eine wird erbittert gejagt, auf den Schultern des anderen liegt die Hoffnung der Welt und beides sind noch Kinder.
Das Buch hat es mir aber nicht leicht gemacht, einen Einstieg zu finden. Den langen ...

Der eine wird erbittert gejagt, auf den Schultern des anderen liegt die Hoffnung der Welt und beides sind noch Kinder.
Das Buch hat es mir aber nicht leicht gemacht, einen Einstieg zu finden. Den langen Prolog und das erste Kapitel „Was hinter uns liegt“ konnte ich nicht einordnen. Erst ab Seite 38 knüpft für mich dann die Handlung am 1. Teil „Das Vermächtnis der Götter“ an, es geht weiter mit Marek und Adan und ihrer Familie. Im Laufe der Handlung bekommen sie sogar noch Zuwachs von ihrer neuen „Schwester“. Und auch das Schicksal von Jarell und seinen Eltern bleibt aufs engste mit ihnen verbunden.

Im ersten Teil taucht Mira auf, sie ist mit dem fahrenden bzw. fliegenden Volk unterwegs und bald wird klar, dass in ihr unglaubliche magische Fähigkeiten verborgen liegen. Diese Passage hat mir am besten gefallen: „Das fremde Mädchen“ und auch das nächste mit ihr „Entscheidungen“. Sehr gut hat mir auch der Rückblick auf die Geschichte von Honatius Silberwiesel gefallen, dadurch wird seine tragende Bedeutung klarer.

Mit dem Überraschungsangriff und der Zerstörung des Zufluchtsortes der Familie Tok beginnt eine sehr lange Passage, der Flucht, des Gemetzels, der nur teilweise gelungenen Abwehr und immer wieder neuer aussichtsloser Situationen. Die Vorzeichen beginnen ca. ab Seite 200 und reichen dann bis fast zum Ende. Erinnerte mich tatsächlich stark an den 3. Film von „Herr der Ringe“, da war ja auch fast nur Schlacht. Lange Zeit sieht es so aus, als ob die Helden-Gruppe – wie in amerikanischen Filmen – unzerstörbar sei. Das bleibt aber nicht so bis zum Ende. Trotzdem hat mir dieser Hauptteil nicht so gelegen.

Wenig überraschend war für mich, wer sich als Verräter herausstellt. Dass die bösen Widersacher immer die gleiche Platte abspielen, von Vorsehung und so. Nun ja.

Der lockere und gut zu lesende Schreibstil des Autors hat mir auch dieses Mal wieder gut gefallen.

Fazit: Nicht ganz so herausragend wie der 1. Teil, aber durchaus unterhaltsam, gebe knapp den 4. Stern.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Die Werwölfe sind los ..

Feuchte Beute
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.. und treiben es ganz schön dolle in Cuxhaven am Nordseestrand.
Man sollte schon wissen, auf was man sich bei diesem Werk einlässt. Mir war das klar. Blutiges Gemetzel ohne Gnade, sexuelle Ausschweifungen ...

.. und treiben es ganz schön dolle in Cuxhaven am Nordseestrand.
Man sollte schon wissen, auf was man sich bei diesem Werk einlässt. Mir war das klar. Blutiges Gemetzel ohne Gnade, sexuelle Ausschweifungen und tiefst-vulgäre Sprache. Das ist entgegen meiner sonst üblichen Lesegewohnheiten und trotzdem unterhaltsam.

Und so prangert schon auf dem Cover: „18 + for adults only“. Dem stimme ich vollumfänglich zu.
Der Stoff ist locker zu lesen. Dem Autor fallen immer wieder schöne Wortneuschöpfungen ein. Das liebe ich sehr. Er nennt außerdem die Dinge beim Namen und spart nicht mit heißen Wortgefechten.

Die Handlung startet im späten Mittelalter und mündet in die nahen Zukunft. Manchmal fiel es mir schwer, die Personen auseinander zu halten. Wer gehört zu den Bösen, wer zu den (noch) Guten?
Zum Schluss hin wurde mir das Gemetzel dann auch ein wenig zu viel.


Fazit: Erinnert von der Handlung her sehr stark an die alten Splatterfilme. Mal was ganz anderes zum Lesen.

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Veröffentlicht am 08.10.2024

Eine Verbindung über die Grenzen des irdischen Lebens hinaus

Die Traumreisende - Nachtblüten
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Durch ihre Fähigkeit klar zu träumen, bewegt sich Marie nachts in verschiedenen Zwischenwelten. Dort wird sie von Ion, der sich auf einer anderen Weltenebene befindet, verbotenerweise heimlich beobachtet. ...

Durch ihre Fähigkeit klar zu träumen, bewegt sich Marie nachts in verschiedenen Zwischenwelten. Dort wird sie von Ion, der sich auf einer anderen Weltenebene befindet, verbotenerweise heimlich beobachtet. Er erkennt ihn ihr, seine verlorene große Liebe Salena, die er einfach nicht vergessen kann. Wieso ausgerechnet er dann von seiner Meisterin den Beschützer-Auftrag erhält, weiß er nicht. Doch böse Mächte bedrohen Marie in ihren nächtlichen Klarträumen. Seit ihrer ersten Begegnung und zunehmend stärker schwankt Marie fortan emotional zwischen ihrem Verlobten Cirilo und ihrem Schutzengel Ion. Sie beginnt, sich wage an ihre gemeinsame Verbindung aus einem früheren Leben zu erinnern. Der Kampf zwischen Gut und Böse nimmt an Fahrt auf und das Ringen um eine Liebe zwischen altverbundenen Seelen ..

Da ich mich schon seit langer Zeit mit Klarträumen beschäftige, ist mir der Titel des Romans auf einer Buchmesse sofort ins Auge gestochen. Die Protagonisten nutzt Klarträume als Zugang zu Zwischenwelten, in der sich unter anderem auch die Seelen Verstorbener befinden. Es scheint ganz viele Welten und Daseins-Ebenen zu geben. So verknüpft die Autorin das Phänomen des luziden Träumens mit einer recht spirituellen und irgendwie fernöstlich angehauchten Vorstellungsebene und schafft – aus meiner Sicht – dabei einen neuen Gesamtkontext.

Dass sich dann der Fortgang der Geschichte hauptsächlich auf die Liebesgeschichte(n) von Marie konzentriert, war dann anders, als von mir erwartet. Aber, dennoch gelang es der Handlung, mich gut abzuholen und mitzunehmen, da immer wieder überraschende Schilderungen am „Wegesrand“ über diese mystischen Welten aufwarten. Es ist kein sonderlich dickes Buch, aber trotzdem hätte bezüglich des Spannungsbogens, die eine oder andere Kürzung – meiner Meinung nach – einen Zugewinn bedeutet.

Gefallen hat mir auch die schöne und blumige Sprache. Das Korrektorat hätte noch etwas sorgfältiger sein dürfen, was mich aber im Lesefluss nicht sehr gestört hat.

Der Roman hat ein offenes Ende und eine Fortsetzung ist von der Autorin in Planung.

Fazit: Liebesgeschichte über alle Grenzen des Seins hinweg.

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