Dem Feuerteufel auf der Spur
Eine Serie von Bränden versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen, während die Industriellen die Situation nutzen, um Kontrolle und Druck weiter zu verschärfen. ...
Eine Serie von Bränden versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen, während die Industriellen die Situation nutzen, um Kontrolle und Druck weiter zu verschärfen. Cleo als Schornsteinfegerin gerät erneut zwischen Befehle, Widerstand und ihre eigenen moralischen Grenzen.
Die Geschichte war von Anfang an packend. Es gibt Hinweise und Verdächtigungen wer der Feuerteufel sein kann. Die Lösung scheint nah zu sein und dann ändert sich wieder die Perspektive.
Cleos Mut und Willen sich gegen die Ungerechtigkeit zu stellen, ist groß. Doch ihre Versuche scheitern und sie muss schließlich vielmals den Weg räumen (z.B. beim Konfiszieren). Auf Dauer wirkt es sehr frustrierend, man spürt deutlich die Machtlosigkeit.
Hinzu kommt, dass Cleo in manchen Situationen etwas naiv erscheint. Gerade wenn Liebkind auf sie einredet, wäre es wünschenswert, dass sie innehält, abwartet und stärker hinterfragt.
Isidor und Leander waren gut vertreten. Gerade Leander, der im ersten Band noch schrecklich fies wirkte, hat hier deutlich an Sympathie gewonnen.
Ein besonders schöner Moment ist die Geburtstagsszene, die sich wie ein kurzer Atemzug anfühlt. Für einen Augenblick treten Angst, Druck und Verantwortung in den Hintergrund und man darf gemeinsam mit den Freunden einfach nur den Moment genießen.