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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2025

Ein wenig abstrus, dennoch geniale Zeichnungen und tolle Comicelemente

Unterirdisch. Ein Comicroman – selbst erlebt von Stoffel und Ca. Garantiert ohne Einhörner
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Meinung:
Eines Tages lernen sich Stoffel und Ca dabei kennen, wie Stoffel gerade dabei ist eine Höhle zu buddeln. Ca ist sofort mit dabei und gemeinsam finden die beiden per Zufall eine Höhle. Die Höhle ...

Meinung:
Eines Tages lernen sich Stoffel und Ca dabei kennen, wie Stoffel gerade dabei ist eine Höhle zu buddeln. Ca ist sofort mit dabei und gemeinsam finden die beiden per Zufall eine Höhle. Die Höhle ist unfassbar groß und so beschließen Stoffel und Ca., dass die Höhle Platz für ein Lesezimmer, Klo (mit Musik), Dschungelraum und noch einige andere Räume bieten kann. Nach getaner Arbeit ist es jedoch um den Orientierungssinn der beiden nicht gut bestellt und so verlaufen sie sich heillos in ihrem Tunnelsystem.

Die Vorstellung einer eigenen Höhle mit coolen Räumen sprach mich sofort an. Ich musste beim Lesen der Geschichte jedoch feststellen, dass mir die Handlung manches Mal ein wenig zu absurd war. Ja, ich bin ein Fan von magischen Geschichten und Fantasie, aber hier war es mir manches Mal ein wenig zu wild.

Was mir hingegen richtig gut gefallen hat, ist, dass Autorin Steffi Freitag mit so einigen Klischees spielt. Beispielsweise geht man als Leser anhand der Bilder und den ersten Dialogen zwischen den beiden Kindern davon aus, dass es sich bei Stoffel und Ca um Jungs handelt. Doch hier liegt man falsch, die beiden sind Mädchen und würden endlich mal gerne ein Abenteuerbuch lesen, in dem Mädchen die große Hauptrolle spielen.

Auch der Zeichenstil traf absolut meinen Nerv. Denn die Handlung wird von den vielen Bildern und Comicelementen nicht nur aufgelockert, teilweise erzählen die Illustrationen die Geschichte weiter. Zudem sind die Bilder von Autorin Steffi Freitag selbst gezeichnet, was ich persönlich immer absolut feiere.

Lesemuffel werden von diesem Buch daher sicherlich absolut angesprochen werden, regen die Zeichnungen und die Comicelemente doch ungemein zum Lesen an.

Fazit:
Die Handlung dieser Comicgeschichte war mir teilweise ein wenig abstrus. Richtig toll sind jedoch die Zeichnungen und Comicelemente, sowie, dass man hier mal nicht bekannte Stereotypen an Charakteren vorgesetzt bekommt.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Endlich Weihnachten feiern können

Weihnachten im Winterschlaf
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um einen zauberhaften Erstleseband, der zur Weihnachtszeit spielt.

Fledermauskind Marie würde so unheimlich gerne einmal Weihnachten feiern wollen. Doch leider hält Marie ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um einen zauberhaften Erstleseband, der zur Weihnachtszeit spielt.

Fledermauskind Marie würde so unheimlich gerne einmal Weihnachten feiern wollen. Doch leider hält Marie jedes Jahr Winterschlaf und ihr Traum von Weihnachten rückt daher in weite Ferne. Doch alles kommt anders, als eines Tages die Tiere mit einem lauten Krawumms aus dem Schlaf gerissen werden. Die große Tanne ist umgekippt und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Nun steht einem tollen Weihnachtsfest doch nichts mehr im Wege, oder?

Die Geschichte wurde für Kinder konzipiert, die in die erste Klasse gehen. Natürlich gilt wie immer, dass auch ältere Kinder mit dieser Geschichte große Freude haben werden.

Die Sätze sind kurz und prägnant gehalten und die Schrift relativ groß. Etwas schwer waren für meinen Sohn die verschiedenen Wortkreationen. So spricht Fledermaus Marie beispielsweise nicht vom Winterschlaf, sondern vom Winterschnarch. Auch das Wort Weihnachten wird von den verschiedenen Tieren anders ausgesprochen, sei es Weih-Schlachten, Schrei-Nachten oder Schwein-Nachten.

Die Geschichte rund um die Tiere des Waldes und ihren Wunsch nach Weihnachten ist einfach zuckersüß. Es macht wirklich Freude zu lesen, mit wie viel Hingabe gerade Marie an die Sache herangeht.

Neben der niedlichen Geschichte sind es aber auch die goldigen Illustrationen von Angela Gstalter, die einen so richtig schön in Weihnachtsstimmung kommen lassen.

Fazit:
Endlich verschläft Fledermausmädchen Marie Weihnachten nicht und kann somit ein wundervolles Fest mit den Tieren des Waldes feiern. Ein absolut niedliches Weihnachtswunder mit ganz viel Charme und Magie erwartet den Leser. Es ist berührend zu sehen, mit wie viel Herzblut Marie an das Weihnachtsfest herangeht.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Wendebücher von Elch und Osterhase

Knutsch & Petersilie - Osterelch und Weihnachtshase
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Meinung:
Der Elch Knutsch lebt in einer Familie, wo Traditionen großgeschrieben werden. Seit hunderten von Jahren werden die Elche aus seiner Herde Weihnachtselche. Zudem backen Sie Kekse mit Geweih und ...

Meinung:
Der Elch Knutsch lebt in einer Familie, wo Traditionen großgeschrieben werden. Seit hunderten von Jahren werden die Elche aus seiner Herde Weihnachtselche. Zudem backen Sie Kekse mit Geweih und verteilen diese an die Menschen. Knutsch kann sich nichts Langweiligeres vorstellen und träumt von einem anderen Leben.
Petersilie ist ein Hasenmädchen, welches in einer Großfamilie lebt, die seit hunderten von Jahren Osterhasen sind. Die Hasen bemalen die Eier und verteilen diese an die Menschen. Doch auch Petersilie träumt von einem ganz anderen Leben. Eines Tages treffen die beiden ungleichen Tiere aufeinander und tauschen am Ende sogar ihre Berufe.

Dieses niedliche Wendebuch erzählt die besondere Geschichte von Elch, Knutsch und Hase, Petersilie. Während man auf der einen Seite des Buches die Geschichte von Knutsch verfolgt, erzählt auf der anderen Seite des Buches Häsin Petersilie von ihrem Leben. In der Mitte der Geschichte treffen die beiden Tiere aufeinander.

Neben dem tollen Wendebuchformat ist die Geschichte in Reimform gehalten. Die Reime lesen sich gut und flüssig, was ich sehr zu schätzen weiß.

Die Geschichte vermittelt den jungen Lesern, dass es wichtig ist, neue Dinge auszuprobieren und sich nicht von dem beherrschen zu lassen, was alle anderen tun. Vielmehr sollte man auf sein Herz hören und neue Wege beschreiten.

Richtig niedlich sind die Illustrationen von Christine Thau. Als Leser darf man sich auf viele zauberhafte Bilder freuen. Die Hasen und Elche werden einfach absolut goldig dargestellt und auf jeder Seite gibt es so viel zu entdecken.

Fazit:
Wer Wendebücher und Geschichten in Reimform gerne liest, der sollte unbedingt zu diesem niedlichen Weihnachtstitel greifen. Neben den angesprochenen Formaten kann die Geschichte jedoch auch mit wertvollen Botschaften überzeugen. Ein schönes Buch für die Oster- oder Weihnachtszeit.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Grundgerüst toll, meine Gedanken sind teilweise jedoch abgeschweift

Legende der Schattenwächter – Kampf um die magischen Schlüssel
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Meinung:
Im Jahr 1897 kämpft der 15-jährige Armin Sturm in Hamburg jeden Tag darum, seinen Vater und sich über Wasser zu halten. Doch dann erhält er plötzlich die Nachricht von einer unerwarteten Erbschaft. ...

Meinung:
Im Jahr 1897 kämpft der 15-jährige Armin Sturm in Hamburg jeden Tag darum, seinen Vater und sich über Wasser zu halten. Doch dann erhält er plötzlich die Nachricht von einer unerwarteten Erbschaft. Somit zieht er mit seinem Vater in ein großes Anwesen in Greifheim. Schnell muss Armin feststellen, dass es neben der bisher bekannten Welt eine Welt voller übernatürlicher Wesen gibt und Armin in dieser Weltenordnung eine wichtige Rolle spielt. Gemeinsam mit den beiden Mädchen Nari und Viktoria stürzt er sich in ein aufregendes Abenteuer.

Richtig gut gefallen hat mir an der Geschichte, dass sie in der Vergangenheit spielt und dann auch noch jede Menge übernatürlicher Wesen bereithält. Genau zwei wichtige Punkte, die mich immer an Geschichten fesseln können.

Aber auch die Charaktere sind äußerst faszinierend und teilweise ein wenig geheimnisvoll. So rätselt man nicht nur über die bösen Mächte in der Geschichte, sondern auch die beiden Mädchen wissen zu fesseln. Mein absoluter Lieblingscharakter bleibt jedoch die sprechende, geflügelte Katze Haru. Haru hätte gerne noch öfter in der Geschichte vorkommen können.

Zudem sehr ansprechend ist, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. So lernt man nicht nur Protagonist Armin besser kennen, sondern taucht auch in die Gedankengänge von Nari und dem Bösewicht ein.

Die Geschichte hat also viele tolle Elemente zu bieten und wird sicherlich viele Leser restlos begeistern. Ich für meinen Teil musste jedoch feststellen, dass beim Lesen teilweise meine Gedanken abgeschweift sind.

Fazit:
Das Grundgerüst dieser neuen Reihe von Autor Lars Meyer weiß absolut zu überzeugen. Ein interessanter Bösewicht, jede Menge magische Wesen und ein Wettlauf gegen die Zeit, bieten dem Leser ein tolles Paket. Meine Gedanken sind beim Lesen der Geschichte jedoch teilweise immer wieder abgedriftet.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Handlung konnte dieses Mal nicht ganz so fesseln

Die Schule der magischen Tiere ermittelt Neuausgabe 7: Das Biber-Rätsel
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten Band der Reihe „Die Schule der magischen Tiere ermittelt“. Da jeder Detektivfall in sich abgeschlossen endet, kann man diesen siebten Band auch wunderbar ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten Band der Reihe „Die Schule der magischen Tiere ermittelt“. Da jeder Detektivfall in sich abgeschlossen endet, kann man diesen siebten Band auch wunderbar als Einstieg in die Reihe nutzen.

Heute ist der große Parklauf. Die Tiere freuen sich riesig auf dieses Event und haben sich schon ihre Sportsachen angezogen. Mister Morrison kann jedoch nicht am Lauf teilnehmen und beauftragt. Eisbär Murphy gut auf alle Tiere, und vor allen Dingen auf Biber Joschi, aufzupassen. Doch wie sollte es anders sein, im Eifer des Gefechts verschwindet Joschi spurlos. Ganz klar, hier wartet ein neuer Fall auf Murphy!

In diesem Band wird ordentlich geschwitzt und Sport getrieben und natürlich können die jungen Leser auch wieder ordentlich mitraten. So warten am Ende des Buches wieder ein Protokoll zum Fall sowie ein magisches Rätsel auf die Leser.

Geeignet ist die Geschichte für Leser der zweiten Klasse. Die Sätze sind dabei kurz und verständlich gehalten. Schwierigere Wörter wie beispielsweise Bushaltestelle enthalten eine farbige Silbentrennung, so wird es den Kindern noch einfacher gemacht, die Geschichte zu lesen.

Mein Sohn und ich empfanden diesen siebten Teil als nicht ganz so spannend und mitreißend wie die vorherigen Bände und hoffen daher, dass uns der nächste Teil wieder mehr überzeugen kann.

Wo uns bei der Geschichte ein paar Elemente noch gefehlt haben, kann uns der neue Zeichenstil absolut überzeugen. Die vielen Bilder im Buch, die von den Farbfüchsen gezeichnet wurden, sind richtig farbenfroh und ich mag die Darstellung der Charaktere super gerne. Uns ist der Umschwung auf die neuen Illustrationen erstaunlicherweise leichtgefallen.

Fazit:
Auch wenn die Handlung uns dieses Mal nicht ganz so sehr fesseln konnte, haben wir diese neue Geschichte aus dem Universum der Schule der magischen Tiere absolut gerne gelesen. Der neue Zeichenstil kommt bei meinem Sohn übrigens richtig gut an.