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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2025

Magisches Portal zum Nordpol

Der Wunschzetteldieb
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Meinung:
Die Bücher von Autorin Amelie Benn lese ich immer sehr gerne. Daher habe ich mich auf diesen Weihnachtstitel ganz besonders gefreut.

Die Zwillinge Anni und Tim sind mit ihrem Wunschzettelschreiben ...

Meinung:
Die Bücher von Autorin Amelie Benn lese ich immer sehr gerne. Daher habe ich mich auf diesen Weihnachtstitel ganz besonders gefreut.

Die Zwillinge Anni und Tim sind mit ihrem Wunschzettelschreiben dieses Jahr ziemlich spät dran. Die Geschwister staunen nicht schlecht, als sie dann auch noch erleben müssen, wie vor ihren Augen ihre Wunschzettel einfach gestohlen werden. Schnell nehmen Anni und Tim die Verfolgung auf und geraten dabei in die magische Welt vom Weihnachtsmann.

Dieses Buch bietet sich einfach perfekt für die Vorweihnachtszeit an. Das Dorf von Anni und Tim verströmt schon ein tolles Weihnachtsfeeling. Dies wird aber noch mehr gesteigert, sobald die beiden Kinder durch ein magisches Portal zum Nordpol gelangen. Hier gibt es Weihnachtskobolde, den echten Weihnachtsmann und sogar ein samtig weiches Lama!

Was mich ein klein wenig gestört hat ist, dass die Handlung erst ab der Hälfte des Buches am Nordpol spielt. Ich wäre gerne schon eher dorthin gereist. Zudem fand ich es etwas schade, dass wir am Nordpol nur den Weihnachtsmann, einen Weihnachtskobold und ein Lama kennenlernen. Da hätte die Geschichte gerne mehr Seiten haben können, um das Ganze noch mehr auszuschmücken. Dies ist aber nur mein persönliches Empfinden, da ich das Setting dort dennoch richtig interessant und magisch fand.

Fazit:
Welches Kind wünscht sich nicht ein magisches Portal, mit dem man an den Nordpol reisen kann? Die Zwillinge Anni und Tim haben diese Ehre und lernen nicht nur den Weihnachtsmann, sondern auch einen ganz besonderen Weihnachtskobold kennen. Ein niedliches Buch für die anstehende Vorweihnachtszeit.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Prota sehr naiv und wenig Fokus auf die Pferde, Hauptausgangspunkt und Hintergrund jedoch klasse

Marigold Manor 1: Hidden Lies
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Meinung:
Da mir die vorherige Reihe von Lara Holthaus im Carlsen Verlag richtig gut gefallen hat, war ich super gespannt auf diesen Titel.

Dressurtalent Lola wird auf das luxuriöse Gestüt Marigold Manor ...

Meinung:
Da mir die vorherige Reihe von Lara Holthaus im Carlsen Verlag richtig gut gefallen hat, war ich super gespannt auf diesen Titel.

Dressurtalent Lola wird auf das luxuriöse Gestüt Marigold Manor in England eingeladen. Hier soll sie einen vierwöchigen Podcast mit ihrem größten Konkurrenten Aiven Audley aufnehmen. Natürlich fliegen schnell die Fetzen. Doch das ist nicht Lolas einziges Problem. Sie kommt den düsteren Geheimnissen von Marigold Manor immer mehr auf die Schliche.

Wie schon erwähnt, habe ich mich auf diesen Titel riesig gefreut. Denn nicht nur das High-Society Leben hat mich fasziniert, auch als Pferdefan war ich super gespannt auf die Geschichte.

Wer jedoch auf einen größeren Anteil Pferdesport bzw. Arbeit und Pflege mit den Pferden hofft, den muss ich leider enttäuschen. Für mich war es zu wenig Pferdegeschichte, viel mehr hätte die Geschichte auch an einem anderen Ort stattfinden können.

Weiterhin war Protagonistin Lola teilweise arg naiv. Die ganze Zeit vermutet sie, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Doch in der Stunde der Wahrheit fällt sie aus allen Wolken.

Richtig toll hingegen war für mich, dass Autorin Lara Holthaus ein Thema in dieser Geschichte aufgreift, das in vielen Branchen oder Sportarten totgeschwiegen wird. Dadurch ist diese Geschichte aber bei weitem nichts für zartbesaitete Menschen. Man sollte sich ganz genau den Contenthinweis am Ende des Buches durchlesen.

Mein absolutes Highlight war übrigens Nebencharakter Henry, der einfach der absolute Knaller ist! Toll, dass er demnächst auch sein eigenes Buch bekommt.

Fazit:
Ich finde es grandios, dass Lara Holthaus ein so wichtiges, und oftmals totgeschwiegenes Thema, zum Hauptausgangspunkt ihrer Geschichte genommen hat. Etwas schade war, dass das Thema Pferde so gut wie gar keine Rolle spielt und auch Protagonistin Lola teilweise arg naiv agiert.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Gerne mehr Text, ansonsten zuckersüß

Die kleine Rittereule feiert Weihnachten
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine neue Geschichte aus dem Universum der kleinen Rittereule. Sie bietet sich perfekt an, um in die Welt der kleinen Rittereule eintauchen zu können.

Die Geschichten ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine neue Geschichte aus dem Universum der kleinen Rittereule. Sie bietet sich perfekt an, um in die Welt der kleinen Rittereule eintauchen zu können.

Die Geschichten rund um die kleine Rittereule und den frühen Vogel haben wir hier immer sehr gerne gelesen. Nun gibt es auch endlich ein Pappbilderbuch für die ganz jungen Leser.

Die Geschichte habe ich zusammen mit meinem dreijährigen Sohn gelesen, der normalerweise aus dem Pappbilderbuchhalter herausgewachsen ist, aufgrund des Covers jedoch gerne die Geschichte lesen wollte.

Ich muss gestehen, dass ich es sehr schade fand, das in diesem Pappbilderbuch so wenig Text gibt. Natürlich ist diese Geschichte für jüngere Kinder ab zwei Jahren geeignet, dennoch kenne ich viele Pappbilderbücher, die deutlich mehr Text besitzen. So war man viel zu schnell durch das niedliche Abenteuer durch.

Das Weihnachtsfeeling wird auf den wenigen Seiten jedoch perfekt transportiert. Die kleine Rittereule und der frühe Vogel backen beispielsweise Plätzchen, packen Geschenke ein, machen eine Schneeballschlacht mit den Jungdrachen oder singen mit den Rittern Weihnachtslieder.

Neben der süßen Geschichte hat Autor Christopher Denise auch die Illustrationen zur Geschichte beigesteuert. Ich finde, diese sind ganz besonders gut geglückt und transportieren die Magie von Weihnachten intensiv an den Leser weiter.

Fazit:
Trotzdem es sich um ein Pappbilderbuch handelt, hätte ich mir ein wenig mehr Text in dieser Geschichte gewünscht. Nichtsdestotrotz erleben die kleine Rittereule und der frühe Vogel ein zauberhaftes Weihnachtsabenteuer, bei dem man als Leser Lust auf Weihnachten bekommt.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Ein wenig abstrus, dennoch geniale Zeichnungen und tolle Comicelemente

Unterirdisch. Ein Comicroman – selbst erlebt von Stoffel und Ca. Garantiert ohne Einhörner
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Meinung:
Eines Tages lernen sich Stoffel und Ca dabei kennen, wie Stoffel gerade dabei ist eine Höhle zu buddeln. Ca ist sofort mit dabei und gemeinsam finden die beiden per Zufall eine Höhle. Die Höhle ...

Meinung:
Eines Tages lernen sich Stoffel und Ca dabei kennen, wie Stoffel gerade dabei ist eine Höhle zu buddeln. Ca ist sofort mit dabei und gemeinsam finden die beiden per Zufall eine Höhle. Die Höhle ist unfassbar groß und so beschließen Stoffel und Ca., dass die Höhle Platz für ein Lesezimmer, Klo (mit Musik), Dschungelraum und noch einige andere Räume bieten kann. Nach getaner Arbeit ist es jedoch um den Orientierungssinn der beiden nicht gut bestellt und so verlaufen sie sich heillos in ihrem Tunnelsystem.

Die Vorstellung einer eigenen Höhle mit coolen Räumen sprach mich sofort an. Ich musste beim Lesen der Geschichte jedoch feststellen, dass mir die Handlung manches Mal ein wenig zu absurd war. Ja, ich bin ein Fan von magischen Geschichten und Fantasie, aber hier war es mir manches Mal ein wenig zu wild.

Was mir hingegen richtig gut gefallen hat, ist, dass Autorin Steffi Freitag mit so einigen Klischees spielt. Beispielsweise geht man als Leser anhand der Bilder und den ersten Dialogen zwischen den beiden Kindern davon aus, dass es sich bei Stoffel und Ca um Jungs handelt. Doch hier liegt man falsch, die beiden sind Mädchen und würden endlich mal gerne ein Abenteuerbuch lesen, in dem Mädchen die große Hauptrolle spielen.

Auch der Zeichenstil traf absolut meinen Nerv. Denn die Handlung wird von den vielen Bildern und Comicelementen nicht nur aufgelockert, teilweise erzählen die Illustrationen die Geschichte weiter. Zudem sind die Bilder von Autorin Steffi Freitag selbst gezeichnet, was ich persönlich immer absolut feiere.

Lesemuffel werden von diesem Buch daher sicherlich absolut angesprochen werden, regen die Zeichnungen und die Comicelemente doch ungemein zum Lesen an.

Fazit:
Die Handlung dieser Comicgeschichte war mir teilweise ein wenig abstrus. Richtig toll sind jedoch die Zeichnungen und Comicelemente, sowie, dass man hier mal nicht bekannte Stereotypen an Charakteren vorgesetzt bekommt.

Veröffentlicht am 09.12.2025

Endlich Weihnachten feiern können

Weihnachten im Winterschlaf
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um einen zauberhaften Erstleseband, der zur Weihnachtszeit spielt.

Fledermauskind Marie würde so unheimlich gerne einmal Weihnachten feiern wollen. Doch leider hält Marie ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um einen zauberhaften Erstleseband, der zur Weihnachtszeit spielt.

Fledermauskind Marie würde so unheimlich gerne einmal Weihnachten feiern wollen. Doch leider hält Marie jedes Jahr Winterschlaf und ihr Traum von Weihnachten rückt daher in weite Ferne. Doch alles kommt anders, als eines Tages die Tiere mit einem lauten Krawumms aus dem Schlaf gerissen werden. Die große Tanne ist umgekippt und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Nun steht einem tollen Weihnachtsfest doch nichts mehr im Wege, oder?

Die Geschichte wurde für Kinder konzipiert, die in die erste Klasse gehen. Natürlich gilt wie immer, dass auch ältere Kinder mit dieser Geschichte große Freude haben werden.

Die Sätze sind kurz und prägnant gehalten und die Schrift relativ groß. Etwas schwer waren für meinen Sohn die verschiedenen Wortkreationen. So spricht Fledermaus Marie beispielsweise nicht vom Winterschlaf, sondern vom Winterschnarch. Auch das Wort Weihnachten wird von den verschiedenen Tieren anders ausgesprochen, sei es Weih-Schlachten, Schrei-Nachten oder Schwein-Nachten.

Die Geschichte rund um die Tiere des Waldes und ihren Wunsch nach Weihnachten ist einfach zuckersüß. Es macht wirklich Freude zu lesen, mit wie viel Hingabe gerade Marie an die Sache herangeht.

Neben der niedlichen Geschichte sind es aber auch die goldigen Illustrationen von Angela Gstalter, die einen so richtig schön in Weihnachtsstimmung kommen lassen.

Fazit:
Endlich verschläft Fledermausmädchen Marie Weihnachten nicht und kann somit ein wundervolles Fest mit den Tieren des Waldes feiern. Ein absolut niedliches Weihnachtswunder mit ganz viel Charme und Magie erwartet den Leser. Es ist berührend zu sehen, mit wie viel Herzblut Marie an das Weihnachtsfest herangeht.