Aufbruch nach Neuguinea
Aufbruch ins ParadiesEnde des 19. Jahrhunderts verliert die in Karlsruhe ansässige Unternehmerfamilie Berger durch einen Brand ihre Möbelfabrik. Ermuntert durch einen Onkel, beschließen sie, ihr neues Glück in der Ferne zu ...
Ende des 19. Jahrhunderts verliert die in Karlsruhe ansässige Unternehmerfamilie Berger durch einen Brand ihre Möbelfabrik. Ermuntert durch einen Onkel, beschließen sie, ihr neues Glück in der Ferne zu finden, um in der Kolonie Neuguinea einen Neustart zu wagen. Bereits die lange Schiffpassage stellt die Menschen vor einige Herausforderungen... Hat der Onkel womöglich zu viel versprochen?
Tara Haigh hat uns wieder einmal mit einem hervorragend recherchierten Roman in fremde Welten entführt, diesmal sogar fast bis ans andere Ende der Welt. Eine spannende Schiffreise, auf der es so einiges zu erleben gibt, zwischenmenschliche Irrungen und Wirrungen sowie der mutige Aufbruch in eine ungewisse Zukunft haben mich hier wieder sehr gefesselt. Die unterschiedlichen Charaktere der Familie, ob jung oder alt, verheiratet oder ungebunden, sorgen für eine tolle Unterhaltung, der flüssige Schreibstil hat mich wieder sehr schnell durch die Zeilen fliegen lassen. Gerade die Beschreibungen an Bord sowie der Zwischenstationen in fremden Hafenstädten haben mich sehr fasziniert. Leider war das Buch zu flott zu Ende gelesen, viele offenen Fragen werden hoffentlich in dem schon bald erscheinenden Nachfogeband beantwortet werden, auf den ich bereits jetzt gespannt blicke. Gerne 5 Sterne von mir für einen tollen Roman!