Harriet York, eine junge Frau, die es versucht jedem recht zu machen und den Mut hatte den Antiquitätenladen ihrer verstorbenen Tante zu übernehmen.
Sie denkt ein guter Mensch zu sein und ist daher sehr ...
Harriet York, eine junge Frau, die es versucht jedem recht zu machen und den Mut hatte den Antiquitätenladen ihrer verstorbenen Tante zu übernehmen.
Sie denkt ein guter Mensch zu sein und ist daher sehr verwundert, als eines abends ein fremder Mann in ihrer Wohnung auftaucht und sich als Weihnachtsgeist vorstellt. Seine Aufgabe ist es als Geist der vergangenen Weihnacht, sie dazu zu bekommen ihre Vergehen zu erkennen und sie an den nächsten Geist weiterzureichen.
Von Anfang an ist alles etwas komisch, da er in Harriet´s Vergangenheit einfach nicht das sieht, was er bei seinen sonstigen Aufträgen angetroffen hat. So machen sich die beiden auf die Suche, warum dieser Fall so anders ist als seine bisherigen und was sie machen müssen, um erfolgreich bis zum Weihnachtsabend alles gelöst zu haben.
Ich fand die Idee wirklich sehr spannend, da die Weihnachtsgeschichte hier mal einen ganz anderen Blickwinkel hat.
So ganz überzeugen konnte sie mich nicht, aber man kann sie leicht lesen, sie trifft meinen Humor und hat mich unterhalten.
Für Fans von einfachen Weihnachtsgeschichten, sollte dieser Roman sehr passend sein.
Harriet tut einem irgendwie leid, was sie bisher alles durchgemacht hat. Auf der anderen Seite was sie sich alles gefallen lässt, was sie über all die Jahre tut um es immer allen anderen recht zu machen finde ich schon heftig. Kann man wirklich sich so lange verstellen, so lange alle anderen vor sich selbst stellen? Da bin ich mir nicht so sicher.
Nolan als Weihnachtsgeist, der nur an den Tagen im Jahr arbeitet und seit 100 Jahren sein Dasein fristet, finde ich eine spannende Idee. Auch wie die beiden verwoben sind, finde ich eine wirklich tolle Idee.
Anfangs der leichte Schlagabtausch der beiden fand ich unterhaltsam und witzig. Wie schnell sich dann ihre Beziehung ändert konnte ich dann leider nicht mehr so ganz überzeugen.
Spice war mir persönlich zu viel enthalten in dieser Geschichte.
Weihnachtsflair kommt für mich gut rüber und die Handlung ist auch typisch weihnachtlich.
Meg Daswon hat ihren Traum Künstlerin zu werden aufgegeben nach ihrer Zeit in New York und wohnt nun wieder im Gebäude ihrer Kindheit, dem Morrisey-Gebäude in Seattle.
Wie es das Schicksal will ist auch ...
Meg Daswon hat ihren Traum Künstlerin zu werden aufgegeben nach ihrer Zeit in New York und wohnt nun wieder im Gebäude ihrer Kindheit, dem Morrisey-Gebäude in Seattle.
Wie es das Schicksal will ist auch ihr einstiger Kindheitsfreund Laurie wieder dort eingezogen und vielleicht findet sie nun endlich den Mut ihm zu gestehen, das sie schon immer mehr als nur Freundschaft für ihn empfunden hat. Alles könnte so schön sein, würden die beiden nicht über die Leiche des einzigen Bewohner des Hauses stolpern, den man nie in all den Jahren nie zu Gesicht bekommen hat.
Unterstützt wird Meg nicht nur von ihrer besten Freundin Ripley, die ein Geist ist, sonder auch von einem neuen Geist der wohl irgendwie mit dem Mord in Zusammenhang steht, obwohl es nicht der Bewohner des Hauses ist.
Gibt es einen Mörder im Morrisey-Gebäude?
Ein cozy Krimi, der auch Geister mit einbezieht.
Der Roman ist witzig und locker leicht geschrieben.
Für mich wurde hier mehr auf cozy gesetzt mit Augenmerk auf allem anderen, als auf den Mord. Der läuft für mich so nebenher mit und wird von Meg aufgeklärt.
Meg als Hobbydetektivin, ist ein lockerer Charakter mit einem großen Geheimnis. Sie kann Geister sehen und hat es daher als Kind nicht leicht gehabt, da ihr nicht klar war das nicht alle über dies Fähigkeit verfügen. Wie sie heute damit umgeht ist witzig beschrieben und auch das sie seit all den Jahren von dem Geist Ripley begleitet wird und die beiden nun so gute Freundinnen geworden sind.
Laurie ist mir ihr gemeinsam im Gebäude aufgewachsen und nun auch wieder zurück gezogen.
Es ist so angelegt, das die beiden beste Freunde waren, dem anderen aber wohl nie gestanden haben, das sie mehr füreinander empfinden.
Leider konnte mich die mögliche Liebesbeziehung zwischen den beiden nicht ganz überzeugen. Irgendwie hat mir da Chemie zwischen den beiden gefehlt und sie hatten für mich auch zu wenig Interaktion miteinander.
Die Idee mit den Geistern fand ich witzig und Ripley finde ich super toll ausgearbeitet.
Das es einen Geist mit Gedächtnisverlust gibt und man sich fragt, wie er mit dem ganzen zusammenhängt ist für mich fast das Highlight in dem Buch.
Ansonsten gibt es eine Hausgemeinschaft mit ganz unterschiedlichen Charakteren, die aber fast alle zusammen halten und Haustiere, die hier viel vorkommen.
Die Geschichte ist nett geschrieben, leicht und schnell zu lesen.
Kaede ist 27 Jahre alt, Beamtin und arbeitet als Lehrerin in einer öffentlichen Grundschule in Tokio. Sie geht voll in ihrem Beruf auf, wie es auch einst ihr Großvater tat, der Schulleiter war. Nun lebt ...
Kaede ist 27 Jahre alt, Beamtin und arbeitet als Lehrerin in einer öffentlichen Grundschule in Tokio. Sie geht voll in ihrem Beruf auf, wie es auch einst ihr Großvater tat, der Schulleiter war. Nun lebt er immer noch in seinem alten Häuschen und arrangiert sich damit an Lewy-Körper-Demenz erkrankt zu sein. Sie besucht ihn etwas einmal in der Woche. An manchen Tagen ist alles normal, sein scharfer Verstand wie immer, an den schlechteren Tagen sieht er Dinge, die einfach nicht da sind.
Trotzdem hat er immer noch einen unglaubliche Kombinationsgabe und er kann sich genau an die großen Klassiker der Kriminalliteratur erinnern, die er liebt.
Gemeinsam lösen die beiden einen Mord von dem sie hören, ein Verschwinden und Rätsel, die Kaede durch ihren Bekanntenkreis mitbekommt. Lange unbemerkt wird Kaede von einem Stalker verfolgt. Kann auch diese Rätsel gelöst werden?
Die Idee finde ich spannend und die Grundhandlung über Kaede und ihren Großvater mit all diesen Krimielementen anzufüllen finde ich gut gelungen. Ich muss gestehen durch das Cover bin ich wohl etwas auf einen andere Fährte gelockt worden, da mir nicht so klar war, welch tragende Rolle Kriminalromane und auch Elemente in diesem Roman haben.
Etwas Probleme hatte ich mit manch einem japanischen Begriff, da mir die Unterschiede in der Anrede zum Beispiel nicht bekannt ist, japanische Gepflogenheiten nicht so geläufig sind. Auch mich in manch eine Situation hineinzuversetzen ist mir dadurch etwas schwerer gefallen, trotzdem habe ich die Geschichte leicht und gerne gelesen.
Ich musste mich aber an die Sprache oder besser gesagt an die Art, wie hier gesprochen wird schon etwas gewöhnen, da ich noch nicht so viele asiatische Romane gelesen habe und sich diese von unserer Art des Sprechens, dem Gebrauch der Wörter für mich schon unterscheidet.
Kaede finde ich einen spannenden und gut beschriebenen Charakter. Die junge Frau ist sehr einsam, traurig. Sie hat nur ihren Großvater, sonst ist sie ganz alleine. Auch enge Freundschaften hat sie nicht. Ihre Liebe zu ihrem Beruf und ihrem Großvater finde ich wunderbar herausgearbeitet und auch wie sie in diesem Buch neue Leute oder besser kennen lernt fand ich gut beschrieben. Berührend finde ich erzählt, wie sie trotz der Erkrankung immer noch so eng mit ihrem Großvater ist.
Ihr Großvater mit seiner unglaublichen Kombinationsgabe und wie sehr er seine Enkelin liebt finde ich auch ganz wunderbar gezeichnet.
Im Laufe des Romans wird aus dem Mosaik der Andeutungen ein klares Bild und man erkennt, welche Schicksalsschläge diese beiden schon gemeinsam überstanden haben.
Für mich einer herzerwärmende Beziehung.
Wie die beiden gemeinsam so manch eine Sache aufklären und lösen fand ich abwechslungsreich gestaltet und gut in die Haupthandlung eingebettet.
Also ein typsicher Familienroman ist es nicht, aber auch kein Krimi oder spannender Roman. Diese Buch ist ein Mix daraus und schlägt teilweise auch leiserer Töne an.
Imogen hat sich immer nur auf sich selbst verlassen können und alles, was sie bisher erreicht hat ist ihrer harten Arbeit und ihrem Willen geschuldet es zu schaffen. Das macht sie zu einem spannenden Charakter ...
Imogen hat sich immer nur auf sich selbst verlassen können und alles, was sie bisher erreicht hat ist ihrer harten Arbeit und ihrem Willen geschuldet es zu schaffen. Das macht sie zu einem spannenden Charakter für mich. Um nicht weiterhin die Außenseiterin zu sein erzählt sie in ihrem neuen Job die eine oder andere Unwahrheit, erfindet einen Hund, einen Freund und Familie. Nie hätte sie gedacht, das Lügen kurze Beine haben und sie irgendwann einholen würden.
Imogen hat mir von Anfang an gefallen, da ich gut verstehen konnte, wie sie auf Arbeit alles handhabt, das sie teilweise am Arbeitseifer ihrer Mitarbeiterinnen etwas verzweifelt, weil sie unbedingt alles so gut wir möglich erledigen möchte.
Auch als sich ihr ganzes Leben so auf den Kopf stellt, was sie mir ihrer Mutter alles durchmachen muss fand ich gut umgesetzt.
Die Zeit in den Cotswolds mit einer liebe gewonnen Kundin mit der sie bald schon mehr verbindet, als gedacht, finde ich gut beschrieben und Weihnachtsflair kommt hier ganz wunderbar rüber.
Es sich einfach gemütlich auf der Couch zu machen, den Roman zu lesen und sich in dieses weihnachtliche Umfeld entführen zu lassen, gelingt für mich hier sehr gut.
Es ist eine typischer Weihnachtsroman, wo sich am Ende alles perfekt für die Hauptperson entwickelt.
Die Geschichte finde ich gut geschrieben und ich haben den Roman gerne gelesen.
Die weiteren Personen, die auftauchen finde ich auch ganz wunderbar beschrieben und die Verbundenheit, die Gemeinschaft auch in diesem kleinen Ort kommt gut rüber.
Wer auf der Suche nach einer Familiengeschichte ist bzw. einen angenehm zu lesenden Weihnachtsroman ist, sollte hier auf jeden Fall reinschauen.
Da einst allen Frauen in den fünf Königreichen durch einen düstere Prophezeiung verboten wurde weiterhin Klingen führen zu dürfen, haben die einstigen Kriegerinnen entweder die Königreiche verlassen, oder ...
Da einst allen Frauen in den fünf Königreichen durch einen düstere Prophezeiung verboten wurde weiterhin Klingen führen zu dürfen, haben die einstigen Kriegerinnen entweder die Königreiche verlassen, oder müssen anderen Aufgaben nachgehen.
Althea wurde gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Wren ausgesetzt und wächst in der Gilde auf. Sie werden als Alchemistinnen unterwiesen. Wren geht darin völlig auf, aber Althea hat nur einen brennenden Wunsch. Sie möchte Schwermeisterin werden, auch wenn es Frauen verboten ist. Heimlich beobachtet sie seit langem das Training und übt soweit es ihr möglich ist. Da ihr einst der Tod vorhergesagt wurde und sie nur noch 3 Jahre bleiben, wird es langsam eng für sie.
Als sie es schafft eine Aufnahme zum Training der Rekruten zu erhalten hätte sie nicht damit gerechnet, wie sehr sie allen hinterher hinkt, aber auch nicht wie stark die Ablehnung gegen sie ist. Auch die leichte Vorbereitung durch den jüngsten Schwertmeister Wilder Hawthorne und seine unerwartet Unterstützung können Althea nicht vorbereiten, was sie alles durchstehen muss, um an der Abschlussprüfung teilnehmen zu können.
Denn die dunklen Mächte mit ihren Monstern finden ihre Wege in die Königreiche und sorgen für so ein große Gefahr, wie schon lange nicht mehr.
Die Idee fand ich spannend, aber so ganz konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen und mitreißen.
Wir haben hier zum einen ein Geheimnis, was die Vergangenheit der Hauptperson anbelangt, Academy Setting bei den Rekruten mit dem brutalen Training und den Auseinandersetzungen zwischen den Rekruten die teils tödlich geplant sind, verbotene Liebe da Schwertmagier keine Beziehungen haben dürfen, Fantasyanteil mit Monstern und magisch begabten Königsfamilien.
Der Roman konzentriert sich fast ganz auf die Handlung um Thea, aber ab und an haben wir auch Abschnitte, die sich auf Wilder konzentrieren.
Althea finde ich spannend, da sie nicht bereit ist zu akzeptieren, dass sie als Frau keine Kriegerin sein darf. Sie hält so verbissen an ihrem Wunsch fest, bringt sich was möglich ist selbst bei und ist nicht bereit klein beizugeben. Weil sie so auf sich und ihren Wunsch fixiert ist, sieht sie nicht was Alchemisten und vor allem ihre kleine Schwester wirklich unglaubliches leisten. Im Laufe des Buches bekommt sie das, wie ich finde, gut vors Auge geführt und erkennt das nicht nur Schwertmeister für das Königreich kämpfen. Das hatte mich teilweise etwas an ihr gestört.
Wilder ist ein gutaussehender, junger Kämpfer, der aber niemanden wirklich an sich heran lässt. Er wird abweisend dargestellt, aber wenn man dann mehr von ihm erfährt und je weiter man in der Handlung kommt, kann man ihn und sein Verhalten verstehen.
Mir hat gefallen, wie die beiden miteinander umgegangen sind, den Schlagabtausch den es manches Mal gibt. Es war klar, dass sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden anbahnt, aber irgendwie konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Dafür hat Wilder sie zu lange von sich geschoben, das es für mich gegen Ende dann fast zu überstürzt ist, das beide ihre Gefühle endlich eingestehen und die Spicy Szenen hätte es wegen mir nicht gebraucht.
Die Nebencharkter fand ich wirklich gelungen. Zum einen gibt es den perfekten unausstehlichen Feind in den Reihen der Rekruten, genauso gibt es tolle Rekruten die schon bald Alteas enge Freunde werden.
Wren fand ich unglaublich toll geschrieben, aber meine Favoriten sind der ehemalige Schwertmeister Malik der beim letzten Kampf mit den Monstern so schwer am Kopf verwundet wurde, dass er nun leider eingeschränkt ist und sein Hund Dax.
Für mich hat sich alles teilweise gezogen und konnte mich nicht ganz überzeugen.
Das mag an der Zeit der Ausbildung gelegen haben und das typisch dafür es Rivalitäten zwischen den Rekruten gibt und Auseinandersetzungen, die auch gerne mal schwere Verletzungen oder tödlich enden können.
Gegen Ende kam dann wieder Schwung rein, als es Monster in die Königreiche geschafft hatten und es um das Geheimnis von Althea ging.
Mir hat bisher etwas gefehlt, wie diese Welt mit den magisch begabten Königsfamilien wirklich funktioniert, wie deren Magie genau funktioniert und wie sie genutzt wird.
So ganz konnte ich nicht verstehen, warum es nur noch 3 Schwertmeister gibt, wenn die Gefahr besteht das die Monster, die sie in der letzten Schlacht zurück geschlagen haben wieder kommen könnten. Da bräuchte es mit den Erfahrungen neben einer guten Armee, die diese unterstützt mehr Schwertmeister die als einzige in der Lage sind die gefährlichen Gegner wirklich zu töten.
Man kann das Buch gut lesen, aber leider kann es mich nicht ganz überzeugen, weil ich wohl etwas anderes erwartet hatte und mir einiges an dieser Welt nicht ganz so klar ist.