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Veröffentlicht am 20.12.2025

ein absolutes Herzensbuch

Denk immer dran
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Kennt ihr die Herzensbücher von Charlie Mackesy? Ich habe „Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd“ absolut geliebt. Daher habe ich mich auf den neuen Band „Denk immer dran: Der Junge, der Maulwurf, ...

Kennt ihr die Herzensbücher von Charlie Mackesy? Ich habe „Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd“ absolut geliebt. Daher habe ich mich auf den neuen Band „Denk immer dran: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs, das Pferd und der Sturm“ sehr gefreut. Und ich bin wieder absolut begeistert!

Auch diesmal wandern der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd gemeinsam durch die Wildnis. Es ist nicht immer alles einfach, und häufig gibt es Selbstzweifel. Charly Mackesy bringt dies in wunderbaren, einfachen Botschaften sehr schön zu Papier und hat somit wieder ein richtiges Mutmachbuch geschaffen. Es sind ganz wunderbare Botschaften enthalten. Mein Lieblingszitat aus dem Buch: „Manchmal kann die winzigste Freundlichkeit ein Leben retten.“ Es geht um das Leben, um Achtsamkeit, um Selbstfürsorge und einiges mehr. So wie im wahren Leben geraten die Freunde auch hier in einen Sturm. Auch hierzu ein Zitat: „Was mache ich, wenn der Sturm in mir drin ist, fragte der Junge“.

Ein Buch welches zum Nachdenken anregt und gleichermaßen Mut machen kann. Der Text ist absolut wunderbar und wird durch genauso wunderschöne und passende Zeichnungen unterstrichen. Es wird gezeigt, dass man mit der richtigen Einstellung alle Stürme des Lebens überstehen kann.

Fazit: Ein absolut wunderbares Buch! Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie schön und berührend es ist. Für mich ein absolutes Jahreshighlight, vielleicht sogar DAS Jahreshighlight überhaupt! Ganz ganz große Empfehlung für jung und alt!

Veröffentlicht am 20.12.2025

warmherziger winterlicher Wohlfühlroman

Winterherzen in Chanting Hills
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„Winterherzen in Chanting Hills“ von Clara Sanders ist im Verlag Saga Egmont erschienen. Das Cover ist absolut bezaubernd und hat mich sehr neugierig gemacht.
Genauso stimmungsvoll wie das Cover ist auch ...

„Winterherzen in Chanting Hills“ von Clara Sanders ist im Verlag Saga Egmont erschienen. Das Cover ist absolut bezaubernd und hat mich sehr neugierig gemacht.
Genauso stimmungsvoll wie das Cover ist auch das Setting. Hauptprotagonistin Isla ist alleinerziehende Mutter eines 15jährigen Teenagers, der gerade viele Probleme macht. Als ihre Eltern beschließen in betreutes Wohnen umzuziehen, bieten Sie Isla ihr Haus im beschaulichen Chanting Hills in den Cotwolds an. Dort ist Isla groß geworden und sie hat schöne Erinnerungen. So beschließt sie mit ihrem Sohn Ben einen Neuanfang zu wagen und Manchester zu verlassen. Im Cottage ihrer Eltern macht sie sich als Tagesmutter selbständig. Lest selbst wie es ihr ergeht und welche Hürden sie zu überwinden hat.
Der Schreibstil liest sich sehr locker, lebendig und unterhaltsam. Ich bin sehr schnell in die Geschichte rein gekommen und trotz der Probleme, die Isla zu bewältigen hat, ist schnell eine gewisse Wohlfühlatmosphäre aufgekommen. Ich habe richtig mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Mit einer kleinen Liebesgeschichte ist auch etwas Romantik und viel Gefühl enthalten. Diese spielt aber eher am Rande. Ich finde es ist auch viel Tiefgang mit eingebaut. So geht es um Neuanfang, Probleme von alleinerziehenden Müttern und auch um Mobbing. Dies alles wurde mit viel Feingefühl sehr schön in den Wohlfühlroman eingebaut. Alles in allem für mich die perfekte Mischung!
Fazit: Ein bezaubernder winterlicher Roman, der sehr warmherzig und berührend geschrieben ist. Mir hat er schöne Wohlfühlstunden beschert und ich empfehle euch das Buch gerne weiter.
Hier noch ein schönes Zitat, passend zu Weihnachten: „Aber weißt du, was das Gute an Weihnachten ist? Das Fest erinnert uns daran, dass wir immer wieder einen neuen Anfang wagen dürfen…“ (S. 323)

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Veröffentlicht am 16.12.2025

wunderbarer Katzenkrimi

Alle Jahre wieder mit Elvis
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„Weihnachten sollte doch eigentlich so etwas sein wie das ultimative Schnurren der Menschheit“ (S. 203)
Nachdem ich vergangenes Jahr den Koblenzer Katzenkrimi „Frühstück mit Elvis“ von S. Sagenroth mit ...

„Weihnachten sollte doch eigentlich so etwas sein wie das ultimative Schnurren der Menschheit“ (S. 203)
Nachdem ich vergangenes Jahr den Koblenzer Katzenkrimi „Frühstück mit Elvis“ von S. Sagenroth mit Begeisterung gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den neuen Band um Elvis und seine Freunde. Das Cover von „Alle Jahre wieder mit Elvis“ gleicht sich dem Vorgängerband wunderbar an und sieht absolut schön aus. Diesmal geht es um einen Mord im Nachbarhaus. Vom Katzenkratzbaum aus stellen Elvis und seine Freunde Beobachtungen an. Die Katze Chloe (die ich ebenfalls schon aus dem Vorgängerband kannte) plant eine Demo zum Thema „Katzen als Weihnachtsgeschenk“. Natürlich hilft auch sie bei den Mordermittlungen mit. Auch Oma Klärchen ist wieder dabei. Sie widersetzt sich den Weihnachtsplänen ihrer Kinder.
Das Buch ist mit viel Herz, Charme und Humor geschrieben. Es liest sich unterhaltsam und bringt einem immer wieder zum Schmunzeln. Es handelt sich um Cosy Crime. Von daher hat die Handlung auch einen kleinen Spannungsbogen. Allerdings stand für mich der Unterhaltungswert im Vordergrund. Beim Lesen bemerkt man so richtig die Katzenliebe der Autorin. Ganz wunderbar verknüpft sie hier menschliche und tierische Protagonisten. Die Geschichte wird abwechselnd aus menschlicher und tierischer Sichtweise erzählt.
Die Handlung spielt in der Weihnachtszeit. Also ein Buch, welches bestens für Weihnachten oder die Vorweihnachtszeit geeignet ist, aber grundsätzlich zu jeder Jahreszeit gelesen werden kann. Durch ernste Hintergrundthematik wird man ein wenig zum Nachdenken angeregt. Besonders Oma Klärchen, die möglichst lange noch ein selbstbestimmtes Leben führen möchte, obwohl sie jetzt im Altersheim ist, fand ich sehr berührend.
Fazit: Ein berührender und herzerwärmender Katzenkrimi, den ich nicht nur Katzenfreunden sehr empfehlen kann (aber diesen natürlich ganz besonders). Sowohl Mensch als auch Tier sind hier wunderbar dargestellt.
Zum Abschluss noch ein Zitat: „Weihnachten, das waren nie nur die Geschenke, sondern es war diese Gemütlichkeit, Heimeligkeit, das Beisammensein von allen, die Gespräche, also all das, was man sonst im ganzen Jahr eher seltener hatte.“ (S. 229)

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Spannung pur

Der Russe
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Bei „Der Russe“ von Marley Alex Owen handelt es sich um Band 6 der Sara Konrad Thriller-Reihe. Die einzelnen Bände sind inhaltlich in sich abgeschlossen, und es kann mit jedem Band in die Serie eingestiegen ...

Bei „Der Russe“ von Marley Alex Owen handelt es sich um Band 6 der Sara Konrad Thriller-Reihe. Die einzelnen Bände sind inhaltlich in sich abgeschlossen, und es kann mit jedem Band in die Serie eingestiegen werden.

Sara und Jay stehen vor ihrer bisher gefährlichsten Aufgabe. Sie werden beauftragt, eine Journalistin aus einem russischen Straflager zu befreien. Sie hatte einen Artikel über ein entführtes Kind aus der Ukraine geschrieben. Auch diese Geschichte beschäftigt Sara und Jay und sie folgend dieser Spur.

Was für ein spannender Thriller! Man wird schnell in die Handlung hineingezogen und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist ungemein fesselnd. Die Thematik ist aktuell und brisant. Dadurch kommt alles sehr realistisch und authentisch rüber.

Der Schreibstil ist gut und leicht zu lesen. Es gibt zwischendurch Perspektivwechsel, so dass man sogar kurze Einschübe aus Sicht des Opfers lesen kann. Diese Einschübe waren richtig emotional und ich habe mit der Journalistin wirklich mitgelitten. Mindestens genauso emotional war der zweite Strang um die entführten ukrainischen Jungs. Demgegenüber stehen die actionreichen Szenen und die Gefahr, in die sich die beiden Frauen begeben.

Fazit: Ein unglaublich fesselnder und spannender Thriller, der viel Gänsehaut und Nervenkitzel beschert. Mit seinem aktuellen Bezug auf die politische Lage handelt es sich um einen sehr brisanten Thriller. Das Ende macht direkt schon neugierig auf den Folgeband. Von mir gibt es eine große Empfehlung.

Veröffentlicht am 14.12.2025

Wissenschaft und Romantik geschickt verbunden

Glück aus heiterem Himmel
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„Es gibt Menschen, die Kommunikation ohne überflüssige Garnierung ansprechend finden.“ (S. 258)

Ich liebe die Bücher und den Schreibstil von Nelly Berlin. Mit ihrem neuen Roman „Glück aus heiterem Himmel“ ...

„Es gibt Menschen, die Kommunikation ohne überflüssige Garnierung ansprechend finden.“ (S. 258)

Ich liebe die Bücher und den Schreibstil von Nelly Berlin. Mit ihrem neuen Roman „Glück aus heiterem Himmel“ hat sie sich allerdings selbst übertroffen. Ich muss gestehen, ich war im Vorfeld ein wenig skeptisch. Wissenschaft und Romantik? Wie soll das vereinbar sein? Ich wurde überzeugt, dass es passt.

Hauptcharaktere sind die Schwestern Elsie und Celina. Sie sind ziemlich unterschiedlich. Während Elsie eher etwas chaotisch ist und beruflich sich noch nicht so ganz festgelegt hat, ist Celina sehr ehrgeizig und zielstrebig. Ich fand den Zusammenhalt der beiden Schwestern ganz wunderbar dargestellt und habe beide gleichermaßen ins Herz geschlossen. Elsie zeigt im Laufe des Romans, was wirklich in ihr steckt. Sie muss nämlich ganz plötzlich ihre Schwester undercover im Labor vertreten.

Der Schreibstil ist absolut unterhaltsam zu lesen, auch wenn es gelegentlich Fachausdrücke gibt. Aber dies hat mich nicht gestört. Es ist immer eine Prise Humor eingestreut und Romantik und Liebe spielen hier auch eine schöne Rolle.
Tiefgang enthält die Geschichte auch. Es geht um ein Familiengeheimnis, um Vergangenheitsbewältigung und um Krebsforschung. Letzteres wurde mit viel Fingerspitzengefühl in der richtigen Menge eingefügt. Man merkt, dass die Autorin (sie ist Ärztin von Beruf) sich in der Materie auskennt und weiß wovon sie schreibt.

Die Story ist richtig herzerwärmend und berührend geschrieben. Gegen Ende gab es bei mir Taschentuchalarm.

Fazit: Wenn ihr einen Liebesroman mit einer ganz anderen Thematik lesen wollt, dann kann ich euch diesen wunderschönen und berührenden Roman sehr empfehlen! Auch wenn manches vorhersehbar war, so bin ich absolut begeistert und „Glück aus heiterem Himmel“ ist mein Lieblingsroman von Nelly Berlin.

Zum Abschluss noch ein Zitat von S. 267: „Ich bin gut in der Forschung. Aber bei Gefühlen schwimme ich, besonders bei meinen eigenen.“