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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2025

interessant und unterhaltsam zugleich

Wer denkt, ist klar im Vorteil
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Mit großem Interesse habe ich „Wer denkt ist klar im Vorteil“ von Bent Freiwald gelesen. Das Buch beinhaltet etwas mehr als 300 Seiten und ist im Verlag Kiwi erschienen.
Bent Freiwald hat Kognitionswissenschaften ...

Mit großem Interesse habe ich „Wer denkt ist klar im Vorteil“ von Bent Freiwald gelesen. Das Buch beinhaltet etwas mehr als 300 Seiten und ist im Verlag Kiwi erschienen.
Bent Freiwald hat Kognitionswissenschaften studiert. In seinem Newsletter „Das Leben des Brain“ berichtet er wöchentlich über Erkenntnisse aus der Hirnforschung und betreibt dazu auch einen Podcast.
Wir denken nicht nur tagsüber etwa bei der Arbeit. Auch beim Sport, in der Freizeit oder im Schlaf arbeitet unser Gehirn. In diesem Buch darf man das Gehirn 24 Stunden lang begleiten. Los geht es mit der Nacht. Hier erfährt man, was nachts im Gehirn passiert und was es mit den Träumen auf sich hat. Allein dieses erste Kapitel war für mich mehr als interessant.
Danach geht es weiter mit dem Start in den Tag. Wie wacht das Gehirn auf? Was beeinflusst das Frühstücks- oder Essverhalten. Dann geht es zur Arbeit. Was ist wichtig für die Konzentration? Wie sieht es aus mit Mittagsschlaf? Was passiert im Fitnessstudio mit dem Gehirn oder bei einem Feierabendbier? Wie beeinflusst Lesen vor dem Schlafengehen das Gehirn und den Schlaf?
Viele interessante Aspekte werden hier gut verständlich erläutert. Ben Freiwild versteht es in einfacher Sprache wichtige Fakten unterhaltsam näher zu bringen. Ich fand es richtig spannend zu lesen.
Fazit: Für mich war dieses Buch höchst interessant. Wer sich für die Thematik interessiert, dem kann ich dieses gut lesbare Sachbuch sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 21.12.2025

sehr empfehlenswerter Cosy Crime

Tod in Blau und Gold
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Auf einer Firmenfeier der Versicherung, bei der Charlotte „Charly“ Krug arbeitet, gibt es plötzlich eine Leiche. Kommissar Liam Davis von der Stuttgarter Kripo nimmt die Ermittlungen auf. Bei Charly, ...

Auf einer Firmenfeier der Versicherung, bei der Charlotte „Charly“ Krug arbeitet, gibt es plötzlich eine Leiche. Kommissar Liam Davis von der Stuttgarter Kripo nimmt die Ermittlungen auf. Bei Charly, die gerne Krimis liest, wird aber der kriminalistische Spürsinn und die Neugierde geweckt. So beginnt sie ebenfalls zu ermitteln, sehr zum Missfallen von Liam.
Die Handlung spielt in Stuttgart. Vor vielen Jahren habe ich dort studiert und gelebt und mich natürlich sofort heimisch gefühlt. Die Charaktere sind etwas skurril, aber toll dargestellt. Meine Favoriten waren Charly und Hettie, aber auch Liam habe ich ins Herz geschlossen. Über die Schlagfertigkeit von Charly und ihren Wortwitz habe ich mich köstlich amüsiert und den Schlagabtausch zwischen ihr und Liam sehr genossen. „Wenn Sie niedliches Kerlchen einmal zuhören würden, dann müssten Sie nicht ihren messerscharfen Verstand einsetzen, um zum falschen Schluss zu gelangen“. (S. 35)
Es handelt sich um einen Cosy Crime. Dementsprechend kommt zwar Spannung auf, aber das Buch ist trotzdem sehr humorvoll geschrieben. Man kann sich beim Lesen also bestens amüsieren. Besonders hervorheben möchte ich, wie geschickt R. H. Manegold den Spannungsbogen am Ende hochgehalten hat. Erst auf den letzten Seiten kommt dann die Auflösung..
Fazit: Kompliment für dieses Debüt! Wenn ihr gerne Cosy Crime lest, dann kann ich euch das Buch sehr empfehlen. Ich hoffe, dass es bald einen Fortsetzungsband geben wird. Auch für Leser, die gerne weniger blutige Krimis lesen, bestens geeignet!
Zum Abschluss noch ein schönes Zitat für alle Bookies: „...und sog dabei den Duft des Papiers tief ein. Eigentlich hatte sie noch genug Bücher zu Hause, die gelesen werden wollten, aber in ihren Augen kam es einem Verbrechen gleich, einen Buchladen zu verlassen, ohne mindestens ein Buch gekauft zu haben.“ (S. 41)

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Veröffentlicht am 20.12.2025

ein absolutes Herzensbuch

Denk immer dran
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Kennt ihr die Herzensbücher von Charlie Mackesy? Ich habe „Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd“ absolut geliebt. Daher habe ich mich auf den neuen Band „Denk immer dran: Der Junge, der Maulwurf, ...

Kennt ihr die Herzensbücher von Charlie Mackesy? Ich habe „Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd“ absolut geliebt. Daher habe ich mich auf den neuen Band „Denk immer dran: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs, das Pferd und der Sturm“ sehr gefreut. Und ich bin wieder absolut begeistert!

Auch diesmal wandern der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd gemeinsam durch die Wildnis. Es ist nicht immer alles einfach, und häufig gibt es Selbstzweifel. Charly Mackesy bringt dies in wunderbaren, einfachen Botschaften sehr schön zu Papier und hat somit wieder ein richtiges Mutmachbuch geschaffen. Es sind ganz wunderbare Botschaften enthalten. Mein Lieblingszitat aus dem Buch: „Manchmal kann die winzigste Freundlichkeit ein Leben retten.“ Es geht um das Leben, um Achtsamkeit, um Selbstfürsorge und einiges mehr. So wie im wahren Leben geraten die Freunde auch hier in einen Sturm. Auch hierzu ein Zitat: „Was mache ich, wenn der Sturm in mir drin ist, fragte der Junge“.

Ein Buch welches zum Nachdenken anregt und gleichermaßen Mut machen kann. Der Text ist absolut wunderbar und wird durch genauso wunderschöne und passende Zeichnungen unterstrichen. Es wird gezeigt, dass man mit der richtigen Einstellung alle Stürme des Lebens überstehen kann.

Fazit: Ein absolut wunderbares Buch! Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie schön und berührend es ist. Für mich ein absolutes Jahreshighlight, vielleicht sogar DAS Jahreshighlight überhaupt! Ganz ganz große Empfehlung für jung und alt!

Veröffentlicht am 20.12.2025

warmherziger winterlicher Wohlfühlroman

Winterherzen in Chanting Hills
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„Winterherzen in Chanting Hills“ von Clara Sanders ist im Verlag Saga Egmont erschienen. Das Cover ist absolut bezaubernd und hat mich sehr neugierig gemacht.
Genauso stimmungsvoll wie das Cover ist auch ...

„Winterherzen in Chanting Hills“ von Clara Sanders ist im Verlag Saga Egmont erschienen. Das Cover ist absolut bezaubernd und hat mich sehr neugierig gemacht.
Genauso stimmungsvoll wie das Cover ist auch das Setting. Hauptprotagonistin Isla ist alleinerziehende Mutter eines 15jährigen Teenagers, der gerade viele Probleme macht. Als ihre Eltern beschließen in betreutes Wohnen umzuziehen, bieten Sie Isla ihr Haus im beschaulichen Chanting Hills in den Cotwolds an. Dort ist Isla groß geworden und sie hat schöne Erinnerungen. So beschließt sie mit ihrem Sohn Ben einen Neuanfang zu wagen und Manchester zu verlassen. Im Cottage ihrer Eltern macht sie sich als Tagesmutter selbständig. Lest selbst wie es ihr ergeht und welche Hürden sie zu überwinden hat.
Der Schreibstil liest sich sehr locker, lebendig und unterhaltsam. Ich bin sehr schnell in die Geschichte rein gekommen und trotz der Probleme, die Isla zu bewältigen hat, ist schnell eine gewisse Wohlfühlatmosphäre aufgekommen. Ich habe richtig mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Mit einer kleinen Liebesgeschichte ist auch etwas Romantik und viel Gefühl enthalten. Diese spielt aber eher am Rande. Ich finde es ist auch viel Tiefgang mit eingebaut. So geht es um Neuanfang, Probleme von alleinerziehenden Müttern und auch um Mobbing. Dies alles wurde mit viel Feingefühl sehr schön in den Wohlfühlroman eingebaut. Alles in allem für mich die perfekte Mischung!
Fazit: Ein bezaubernder winterlicher Roman, der sehr warmherzig und berührend geschrieben ist. Mir hat er schöne Wohlfühlstunden beschert und ich empfehle euch das Buch gerne weiter.
Hier noch ein schönes Zitat, passend zu Weihnachten: „Aber weißt du, was das Gute an Weihnachten ist? Das Fest erinnert uns daran, dass wir immer wieder einen neuen Anfang wagen dürfen…“ (S. 323)

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Veröffentlicht am 16.12.2025

wunderbarer Katzenkrimi

Alle Jahre wieder mit Elvis
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„Weihnachten sollte doch eigentlich so etwas sein wie das ultimative Schnurren der Menschheit“ (S. 203)
Nachdem ich vergangenes Jahr den Koblenzer Katzenkrimi „Frühstück mit Elvis“ von S. Sagenroth mit ...

„Weihnachten sollte doch eigentlich so etwas sein wie das ultimative Schnurren der Menschheit“ (S. 203)
Nachdem ich vergangenes Jahr den Koblenzer Katzenkrimi „Frühstück mit Elvis“ von S. Sagenroth mit Begeisterung gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den neuen Band um Elvis und seine Freunde. Das Cover von „Alle Jahre wieder mit Elvis“ gleicht sich dem Vorgängerband wunderbar an und sieht absolut schön aus. Diesmal geht es um einen Mord im Nachbarhaus. Vom Katzenkratzbaum aus stellen Elvis und seine Freunde Beobachtungen an. Die Katze Chloe (die ich ebenfalls schon aus dem Vorgängerband kannte) plant eine Demo zum Thema „Katzen als Weihnachtsgeschenk“. Natürlich hilft auch sie bei den Mordermittlungen mit. Auch Oma Klärchen ist wieder dabei. Sie widersetzt sich den Weihnachtsplänen ihrer Kinder.
Das Buch ist mit viel Herz, Charme und Humor geschrieben. Es liest sich unterhaltsam und bringt einem immer wieder zum Schmunzeln. Es handelt sich um Cosy Crime. Von daher hat die Handlung auch einen kleinen Spannungsbogen. Allerdings stand für mich der Unterhaltungswert im Vordergrund. Beim Lesen bemerkt man so richtig die Katzenliebe der Autorin. Ganz wunderbar verknüpft sie hier menschliche und tierische Protagonisten. Die Geschichte wird abwechselnd aus menschlicher und tierischer Sichtweise erzählt.
Die Handlung spielt in der Weihnachtszeit. Also ein Buch, welches bestens für Weihnachten oder die Vorweihnachtszeit geeignet ist, aber grundsätzlich zu jeder Jahreszeit gelesen werden kann. Durch ernste Hintergrundthematik wird man ein wenig zum Nachdenken angeregt. Besonders Oma Klärchen, die möglichst lange noch ein selbstbestimmtes Leben führen möchte, obwohl sie jetzt im Altersheim ist, fand ich sehr berührend.
Fazit: Ein berührender und herzerwärmender Katzenkrimi, den ich nicht nur Katzenfreunden sehr empfehlen kann (aber diesen natürlich ganz besonders). Sowohl Mensch als auch Tier sind hier wunderbar dargestellt.
Zum Abschluss noch ein Zitat: „Weihnachten, das waren nie nur die Geschenke, sondern es war diese Gemütlichkeit, Heimeligkeit, das Beisammensein von allen, die Gespräche, also all das, was man sonst im ganzen Jahr eher seltener hatte.“ (S. 229)

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