Klapptext ist nicht gut gelungen
A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1Mich hat „A Fire in the Sky“ von Sophie Jordan interessiert, da ich Drachen liebe und alle Romantasybücher aufsauge, die diese Thematik haben. Ich finde den Klapptext aber nicht so gut gelungen, da dort ...
Mich hat „A Fire in the Sky“ von Sophie Jordan interessiert, da ich Drachen liebe und alle Romantasybücher aufsauge, die diese Thematik haben. Ich finde den Klapptext aber nicht so gut gelungen, da dort steht, dass zwischen Fell und Tamsyn eine unerwartete Leidenschaft und damit eine uralte Magie erwacht, aber letzteres passiert erst zum Ende des Buches hin. Daher habe ich die ganze Zeit auf etwas gewartet und das fand ich recht irreführend und ermüdend. Außerdem steht im Klapptext, dass Tamsyn ein gefährliches Geheimnis hütet. Ja, sie heilt schneller, aber dass das ein gefährliches Geheimnis ist wird nie irgendwo erwähnt und warum dies so ist, wird auch erst am Ende gelöst, auch wenn ich mir dies schon die ganze Zeit gedacht hatte. Das Ende fand ich allerdings auch nicht gut. Mal davon abgesehen, dass da erst das Erwähnte vom Klapptext kam. Es war auch wie sich dort alles zusammengefügt hat. Das war mir zu viel des Guten. Ich würde es ja ausführen, aber dann spoiler ich alles und das möchte ich nicht.
Ansonsten fand ich gerade Fell recht gut ausgearbeitet. Er gilt als Biest und kampftechnisch und vom Aussehen her ist er das sicherlich, aber er ist ziemlich fürsorglich was Tamysn angeht, auch als er noch nicht weiß, das sie es ist. Da passte der Satz Harte Schale, weicher Kern bei ihm besonders gut. Tamsyn fand ich an sich auch recht gut gelungen und ich mochte ihre Entwicklung. Allerdings fand ich sie gerade am Anfang sehr naiv. Es wird immer wieder gesagt, dass sie für das Königspaar wie eine Tochter ist, allerdings wird sie einem Biest als Frau versprochen und hat das einfach so hinzunehmen, weil die richtigen Königstöchter geschützt werden sollen. Alleine daran sollte sie merken, dass sie keine von den Schwestern ist. Dieser Gedanke kam ihr aber nur einmal und das recht spät und dieser wird auch nicht wieder aufgegriffen, was ich sehr schade fand. Dies hätte ihrer Entwicklung sehr gut getan, somit galt sie weiterhin durchaus als naiv, auch wenn sie mutig jeder Aufgabe entgegen geblickt hat. Sie hat allerdings durchaus recht schnell alles verstanden, was Fell ihr erklärt hat, auch wenn es später etwas anders geklungen hatte.
Der Verlauf der Geschichte war okay, aber nicht wirklich besonders oder überraschend. Erst wurde das Leben von Tamsyn am Hof als Prügelmädchen beschrieben und dann die lange Reise mit Fell und seinen Gefährten. Mehr passiert eigentlich die ganze Zeit nicht. Sicherlich bekommt die Truppe ein zwei Hindernisse, die sie meistern müssen, und es wird über die Beziehung von Fell und Tamsyn beschrieben, aber wirklich spannend war es nicht.
Da ich das Hörbuch gehört habe, muss ich auch etwas zu den Sprechern sagen. Die zwei, die Fell und Tamsyn gesprochen haben, fand ich echt gut. Sie hatten schöne Stimmen und gute Aussprachen. Die anderen waren nicht meines und ich war froh, dass diese nicht lange vorkamen, sonst hätte ich das Hörbuch sicherlich abbrechen müssen.
Alles in allem fand ich die Story okay, aber mehr leider auch nicht. Daher vergebe ich drei Sterne.